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Undefinierbares Verdaungsproblem

c6oli floxr


@ tigresse

Er kann es doch einfach mal ausprobieren. Er hat schon so viel durch, was spricht dann gegen zwei-drei Wochen "Diät"? Ich hab ja nur von meinen Erfahrungen gesprochen, wenn es ihm doch nicht hilft, hat er eben mal ein paar Wochen ohne Weizen gelebt, ist ja dann auch kein Weltuntergang.

Azddo


Nichts.

Feines Weizenmehl wird im Darm schnell in Zucker umgewandelt. Dies führt bei gestörter Darmflora schnell zu einer Vermehrung von Candida Pilzen.

Ferner kann eine Gluten Allergie vorliegen. Dann erst recht kein Weizenmehl.

[[http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-11530/zoeliakie-gluten-stresst-den-darm_aid_325932.html]]

Ich habe damals Graubrot mit Margerine und Diätwurst (Mortadella), mageres Fleisch, Grünkohl und vieles andere Gemüse, trotz der vielen Kohlenhydrate auch Reis, kein Bier oder anderen Alkohol, zu mir genommen. Da muß jeder selbst probieren. Kleingehackter Grünkohl mit etwas magerem Hackfleisch oder auch sogar einer Gulaschsuppe aus der Dose ging erstaunlich gut.

Mit langwierigen Darmerkrankungen ist nicht zu spaßen, denn die meisten Nährstoffe werden nun mal über den Darm aufgenommen.

Nebenher eben immer Bierhefe etc. wie oben geschrieben

g+awa4scxh


@ tigresse :

ALTER ;-) irgendwie kommt mir das alles wirklich bekannt vor was du da schreibst...

JA ich hatte früher in meiner kindheit viele antibiotika behandlungen da ich sehr oft heftigst krank war, das war aber in frühem alter, so von 5 bis ich denke 12 Jahren... Ich hatte schon viele schlimme Magen-Darm Grippen, eine sogar so schlimm, dass im gleichen der Blinddarm entfernt wurde.

Schnell essen und zu wenig gut kauen, hm weiß nicht aber denke das ist vielleicht verbesserungswürdig bei mir. aber daran kann es doch nicht liegen ? sonst wäre es ja immer so ?

Wenn ich was trinke trinke ich mit kohlensäure... wasser ohne kohlensäure geht garnicht ... und pure säfte ohne KS bekommen mir eigendlich auch nicht gut ...

g`awascxh


Moin

@ Addo:

Du beschreibst wieder das Problem mit dem Gluten, auf das ich ja extra mit der Magenspiegelung getestet wurde und negativ war. Aber ich werde es mal 2 bis 3 Wochen versuchen vielleicht hilft es ja .

Oben hab ich noch was von einer Konservierungsstoffen gelesen, aber sowas wird dann meiner Meinung nach ganz schön schwierig einzugrenzen, bzw wegzulassen ...

Hab schon Überlegt ob eine Ernährungsberatung mir etwas bringen würde, oder ob das auch "nur wieder" rausgeschmissenes Geld ist .

Schönen Tag euch allen

F\l%yinPgturxtle


Ich kenne die Symptome auch und habe über lange Zeit versucht, über ein Taebuch die Ursache heraus zu finden. Alle Untersuchungen waren - wie bei Dir - immer o.k. Dann ist es natürlich irgendwann die Psyche...

Habe ein Antidepressivum bekommen und eine Therapie gemacht und es ging einige Jahre besser, leider auch nicht dauerhaft. Bei Stress (kann auch körperliche Belsastung sein) ist alles wieder da: morgendlicher Durchfall, Übelkeit, Gewichtsverlust. Das macht die Psyche natürlich wieder nicht mit und es kommt zu einem schwer zu durchbrechenden Kreis.

Also - was ich sagen möchte ist eigentlich, dass Du natürlich die Nahrungsmittel, die Dir nicht bekommen, weglasssen solltest, dass darüber hinaus aber jede "Weglass-Diät" wieder neuen Strss bedeuten kann. Es gibt aber auch schon Ärzte, die sich auf die Reizdarm-Problematik spezialisiert haben. Vielleicht findest Du einen in Deiner Nähe. Darüber hinaus würde ich die Psyche weiter im Auge behalten und mir einen guten Arzt suchen, der im geeigneten Moment eventuell zu einigen zusätzlichen Therapiestunden raten kann. Es gibt nämlich nur wenige Menschen, die der Belastung aus einer chronischen Erkrankung einfach so gewachsen sind. Und vielleicht hilft Dir ja auch der Gedanke daran, dass Du ganz und gar nicht allein bist mit Deiner Problematik. Also nicht verzweifeln!

Liebe Grüße und gute Besserung

mrol1lVix2


Hab schon Überlegt ob eine Ernährungsberatung mir etwas bringen würde, oder ob das auch "nur wieder" rausgeschmissenes Geld ist .

Kann kostenlos über die Krankenkasse gemacht werden,sprich mit ihr.

tRigrGessxe


@ coliflor

Klar kann er es ausprobieren. Ich bin nur der Meinung, dass es für den TE vielleicht zu verwirrend sein könnte und er sich so intensiv mit jedem Lebensmittel auseinandersetzen muss, dass er erst recht Beschwerden bekommt. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren.

Für mich klingt das ganze aber eher nach einer unausgeglichenen Darmflora oder einem Enzymmangel. Es könnte aber auch ein Pilz im Darm sein, der bei den Untersuchungen nicht entdeckt wurde. Aber sowas zu sagen ist eben schwierig.

Was auch helfen kann: Von Nestlé "Resouce Optifibre". Lösliche Ballaststoffe, die die Darmflora wieder aufbauen. Hilft bei Durchfall, Blähungen und Verstopfung und ist zudem nicht chemisch. Wird auch schon bei Kindern ab 3 Jahren eingesetzt und gibt es rezeptfrei in der Apotheke.

A~ddxo


Also, ich glaub ja gar nicht, daß Du eine Glutenallergie hast, vor allem da du das ja hast abklären lassen. Trotzdem sind Weißmehlprodukte einfach eine Belastung für den strapazierten Darm. Es ist ja nicht so schrecklich schlimm, mal ein Jahr keine Brötchen oder Nudeln und Kekse zu essen. Und den Zuckerkonsum einzuschränken (Limo, Cola, Schokolade...) Oder? ;-)

Vieles hängt tatsächlich von den Nerven ab, und wenn man nun mal ein leicht nervöser oder ängstlicher Typ ist, dann schlägt das gern auf den Magen und Darm. Ich weiß, das ist eigentlich eine alte Tanten Kur, aber ein Schnapsglas Klosterfraumelissengeist oder billiger Melissengeist von Aldi in eine große Tasse Wasser nach dem Abendbrot beruhigt Nerven, Darm und Magen. Der Alkohol ist leider etwas aggressiv. Daher bitte mit viel Wasser verdünnen. Wirkt trotzdem. Iberogast ist eine ähnliche Kräutermischung aus der Apotheke. Gerade bei nervösen Magen- Darmbeschwerden wirkt beides sehr gut. Wie bei vielen Medizinen sollte man aber auch hier ab und zu eine Pause von ein zwei WOchen einlegen.

Und immer mal ein Eßlöffel Bierhefe mit viel Wasser hinterher zum Essen ist auch keine Katastrophe...

Schnelle Erfolge gibt es leider hier nicht.

g:awas"ch


@ Flyingturtle:

Danke dür deinen Beitrag, gefällt mir ;-)

Meine Therapie beim "psycho" geht jetzt noch 20 Stunden, hoffe es hilft doch noch etwas weiter als es jetzt ist.

Habe auch schon in Betracht gezogen einen Homöopathen aufzusuchen, da mir bei der recherche des Reizdarms die Homöopathie immer wieder über den Weg gelaufen ist... Oder eben diese Ernährungsberatung, wovon ich mir eigendlich selber nicht viel verspreche....

und JA ich bin echt sehr froh darüber dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin. In meiner näheren Umgebung versteht mich eigendlich keiner so richtig, und jedem auf die Nase binden will man solch ein "peinliches" Thema ja auch nicht jedem, da frisst man es lieber in sich hinein, was ja auch nicht gerade Gesund ist !

@ tigresse:

Ich kann mir wirklich gut vorstellen dass meine Darmflora nach dieser langen Zeit eigendlich total zertört ist, ich werde mir dieses Nestle präperat mal ansehen, wobei ich so eine komische Aufbaukur ja auch schon gemacht habe und die nicht wirklich viel gebracht hat... Trotzdem bin ich wirklich für jeden Tip dankbar...

@ Addo:

Iberogast nehme ich eigendlich ziemlich häufig, eigendlich fast immer wenn ich wieder Merke dass die Problematik losgeht...

Und beim Essen würde ich so langsam auf alles verzichten... Hauptsache es geht mir besser ;-)

Flly\ikngtu3rtlxe


Das mit der Therapie hat mir auch geholfen, zusätzlich bin ich bei einem anthroposophischen Arzt, der Schul- und homöopathische Medizin miteinander kombiniert. Mir gefällt daran, dass er "zur Not" auch Medikamente kennt, die in ganz schlechten Zeiten helfen können. Ich selbst habe bereits einmal meinen Darm so überreizt, dass ich eine zeitlang Cortison nehmen musste. Zusätzlich wurde er mit einem sedierenden Antidepressivum ruhig gestellt.

Ohje, dass hört sich nach der ganz großen Chemiekeule an, aber bei mir hat das die Abwärtsspirale unterbrochen, in die ich mit Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Schwäche, Schlaflosigkeit (durch Sorgen) geraten bin.

Das ist mir in meiner 25jährigen Reizdarmkarriere aber erst einmal passiert - momentan hoffe ich, ein zweites Mal abzuwehren. Vor allem mit Homöopathie, langen Spaziergängen und Yogaübungen sowie immer mal wieder einer Kuschel- und Lesestunde auf dem Sofa.

Dir alles Gute und immer nach vorn gucken @:)

gxaHwaRsch


OK danke , dann werde ich das Homöopathie vielleicht auch irgendwann mal noch probieren.

Mein Hausarzt hat evtl noch Hypnose vorgeschlagen, bei sowas kenn ich mich aber garnicht aus, bzw glaube ich absolut nicht dran, fragt mich nicht wieso aber für mich klingt sowas einfach nicht logisch... gut die homöopathie ist glaub auch nicht viel besser , davon bin ich aber irgendwie nicht so abgeneigt.

Ich habe mich für nächstes Jahr Januar nun auf eine BeruflicheWeiterbildung (Meisterkurs) angemeldet, dieser dauert knapp 8 Monate (Vollzeit) und ich habe da jetzt schon extrem Angst davor dass ich das wegen meiner ganzen Probleme nicht schaffe, aber ich will und muss das irgendwann mal durchziehen. Ich hoffe ich bekomm das bis dahin irgendwie in den Griff ! Egal mit was ;-) :°(

Liebe grüße

F"lycing@tu=rtle


Wichtig ist, meine ich, dass Du eine Methode und einen Therapeuten hast, an die Du glaubst. Da sind Placebo. und Nocebo- Effekte möglich und (heute stehts hier in HH in der größten regionalen Tageszeitung) dann passiert auch wirklich etwas im Körper, was die Selbstheilung betrifft. Der Artikel beschäftigt sich zwar mit Schmerzmitteln, ist aber ganz faszinierend.

Und für den Fall, dass Du Dich für meine Erfahrung mit den unterschiedlichen Kräften, die wir so haben, interessierst:

Was man mit dem INTELLEKT (locker) schafft und mit den KÖRPERLICHEN KRÄFTEN auch, kann (unter Umständen) für die PSYCHE zu viel sein - und das kann sich dann in körperlichen Symptomen ausdrücken.

Auch die Psyche kann man stabilisieren und stärken - tust Du ja gerade. :)=

Für den Meisterkurs wünsche ich alles Gute

d1s9


Bei dem Gluten wird dir ein Stückdünnndarm entnommen und dann unterm mikroskop geguckt wie weit destruiert die Zotten (fortsätze womit man die nährstoff quasi aufnimmt) sind.

Per definitionem liegt eine Zöliakie (=Glutenunverträglichkeit) ab Marsh Kategorie II (=starke einwanderung von immunzellen) vor.

Nun ist der Punkt der dass man auch bereits mit Marsh I (leichte immunzelleinwanderung) eine Glutenunverträglichkeit hat, die aber nochnicht als Zöliakie zu werten ist.

So nun ist die Frage wie wirkt sich das auf einen aus? Leute mit Marsh I können durchaus Symptome wie du haben, versuch mal strikte Glutenrestriktion (kein Weizen, Dinkel, Roggen....!) für 2-3 Wochen. Mal gucken obs besser wird.

wünsch dir baldige besserung :)

g>a%wasEch


OK, wie gesagt ich werde die Homöopathie jetzt probieren, wenn diese nix bringt suche ich weiter... Ich werde mich auf jedenfall nicht geschlagen geben bis ich eine lösung gefunden habe, ich hoffe es gibt überhaupt eine...

@ ds9

Das mit der Zölliakie stärke 1 und 2 was du da erklährt hast finde ich interessant, wusste ich bis jetzt nicht.

Trotzdem finde ich es sehr merkwürdig , dass ich meine Probleme eigendlich zu 90% immer Morgends nach dem aufstehen habe.

Wenn es doch wirklich soetwas wäre, würde ich die Probleme doch auch mal Mittags oder Abends haben oder nicht ?

Ich müsste halt echt mal eine Mahlzeit haben wo eigendlich garnix drin ist ;-D also kein Lactose, Fructose Gluten Histamin blablabla, also eine Mahlzeit ohne Inhaltsstoffe ;-D

Aber sowas gibts ja leider nicht und garantiert mir erst recht nicht dass es mir hilft :|N

Ich frage mich echt häufig was um himmels Willen ich verbrochen habe in meinem Leben, um so ein blödes Problem mit auf den Weg bekommen zu haben. Es mach einen echt extrem down teilweise, und wenn man dann von den meisten Mitmenschen noch nicht verstanden wird und jeder dir sagt "stell dich nicht so an" ist es doppelt so schlimm.

Ich bin echt froh mich hier angemeldet zu haben und zu wissen dass mich doch jemand versteht :)^

Danke und einen schönen, beschwerdefreien Tag euch allen

RJos{e 7x2


Hallo, hab keine Angst, wird alles wieder, mir gings auch ähnlich. Reizdarm. Habe damals durch Zufall einen Tipp von einer Apothekerin bekommen, sollte es mit Trinkmoor probieren. Hat prima geholfen. Am Anfang hat es etwas Überwindung gekostet, schmeckt aber eigentlich nach nichts. Witzig ist, wenn Du es mit hellem Trauben-Apfelsaftgetränk vom Aldi trinkst, schmeckt es wie Heidelbeersaft. Das Zeug entgiftet gleich etwas mit, hab vom Trinkmoor nur ne reichliche Flasche gebraucht viell. 6-8 Wochen, dann war alles gut. Mit den komischen Vermutungen und dann gegenteilichen Diagnosen, gehts mir auch so und das nervt einfach. Kopf hoch du schaffst das. Liebe Grüße @:)

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