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Dünndarm komplett abgestorben, alles weg

s0hextty hat die Diskussion gestartet


Hallo, weiß nicht wie ich es gerade schreiben soll. Mein Bruder 44 Jahre alt liegt gerade auf der Intensiv und kämpft ums überleben :°_ .

Er kahm letzte Woche mit massiven Bauchschmerzen,fester Bauchdecke ins Krankenhaus. Alle Untersuchungen Magenspiegelung , Darmspiegelung Schichtaufnahmen haben nicht wirklich was ergeben. Schmerzmittel haben nicht mehr angeschlagen. Es ging ihm erst besser, konnte wohl auch abführen, doch Samstag wurde es schlechter obwohl alle Untersuchungs-/ Laborergebnisse stabil blieben. Die Ärzte endschieden sich für eine OP. Was sie dort sahen, hat selbst die Ärzte wohl erschrocken. Der Dünndarm war bereits schwarz und abgestorben.

Ihm wurde am Samstag der gesamte Dünndarm bis auf 60cm entfernt. Heute soll noch mal nachgeschaut werden, dann erst wissen wir mehr. Dazu kommt seit gestern ein Nierenversagen. Also auch Dialysepflichtig.

Die Ärzte sagten er habe eine Thrombose im Dünndarm. Waren selber geschockt da das was sie in der OP sahen auf keiner Aufnahme zu sehen war. Ausserdem kennen sie so etwas nur bei älteren Menschen aber nicht bei einem 44 jährigen.

Wir verstehen nicht wie so etwas kommen kann. Es gab, laut Aussage meiner Schwägerin, bis auf einmal Bauchschmerzen eine Woche vorher keine Anzeichen.

Wie bekommt man Thrombose im Dünndarm ??? ??? ??? Warum haben die Ärzte das nicht gefunden ??? ??? ??? ???

Wenn er das übersteht, weiß ich nicht wie geht das Leben für ihn weiter ? Der Arzt sprach von Einschränkungen und Diät aber das es möglich sei mit 60cm Dünndarm zu leben.

Kann mir hier jemand näheres zu dieser Krankheit sagen ???

Antworten
H1oneyy_BPunny91


Sagen kann ich dazu nix, aber ich wünsche euch und vorallem ihm ganz viel kraft das alles durchzustehen :°_ :)* :)*

G9oldenoWiTntexr


Also erstmal tut es mir sehr leid was da passiert. Ich hoffe sehr, dass dein Bruder es schafft. Zu der Thrombose selber kann ich dir nichts sagen. Aber ein Leben ohne Dünndarm, Dickdarm, Magen ist wirklich möglich. Es gibt viele Patienten die eine schlimme Morbus Crohn hatten und den Dünndarm entfernt bekommen. Man kann sogar ohne Magen Leben.

Er wird aber ein Leben lang nicht mehr wirklich das Essen können, was er zuvor gegessen hat. Das wird nicht einfach. Aber hoffen wir erstmal, dass er das alles übersteht. :)* @:)

s7hettCy


Danke für euer mitgefühl. Er kam erst heute abend in den Op, warte noch auf Nachricht.

Was ich so gefunden habe im Netz, ist das er wenn er es überlebt sich nur noch künstlich ernähren kann. Die 60cm sind sehr knapp.

Was mich so stutzig macht und mich grübeln lässt, ist das es vorher keine oder nur wenig Anzeichen gab.

So etwas passiert doch nicht von heut auf morgen oder ??? Der gesamte Dünndarm war ja bereits schwarz,also komplett abgestorben. Damit haben die Ärzte nicht gerechnet.

Dialyse wird auch heute oder spätestens morgen früh gestartet. Die Nieren versagen, er fiebert, ist gerade alles sch......ße :°(

s=he.ttxy


Danke für die link's

So haben gestern abend ja noch mal reingeschaut bei ihm. Bisher ist der rest gut durchblutet,und nicht weiter abgestorben. Ein kleiner Lichtblick .

Die Ärzte wollen wohl morgen wieder reinschauen. Haben es so verstanden das noch nicht alles miteinander vernäht ist :-o ":/

Er hat Fieber, ist an der Dialyse, der Kreislauf muß mittlerweile viel mit Medis unterstützt werden. Er ist noch lange nicht übern Berg :°(

Acbelmaxnn


Hallo Shetty,

erst einmal vorweg: Krasse Angelegenheit. Mir wird vom Lesen echt bange.

Sowas habe ich noch nie gehört. Ich hoffe vom Herzen, dass dein Bruder es schafft. Sowas hat niemand verdient.

Wünsche Euch sehr viel Kraft und Glück :)- :°_ :)* :)* :)*

c/arTo800


Ja, ich weiß auch nicht was ich schreiben soll, aber euch alles liebe und gute. @:)

G\ol(deWnWintxer


Was und wie er essen können wird, hängt denke ich davon ab, wieviel vom Dünndarm weg kommt und wie sich der Körper verhält.

DIe Hauptsache ist nun aber erstmal, dass dein Bruder wieder gesund wird. Alles andere wird man dann Stück für Stück machen denke ich.

Dennoch ist die ganze Geschichte ganz schön gruselig.

Sind seine Nieren dauerhaft geschädigt oder ist das nur vorübergehend?

snhdextty


Sorry das ich mich erst jetzt melde. War eine Weile nicht online.

Erstmal danke ich euch für eure Glückwünsche.

Am Mittwoch wurde noch mal 10cm Darm entfernt. Es sind jetzt noch ca 50cm Dünndarm noch vorhanden.

Am Freitag wurden die Darmenden erstmals wieder miteinander Verbunden. Er wird weiterhin künstlich beatmet. Sie wollen den Tubus entfernen und einen Luftröhren schnitt machen.

Dialyse wurde einmal gemacht seit dem haben sich die Nierenwerte erholt. Am Montag wollen sie den Bauch nochmal öffnen und schauen ob/ wie alles verheilt. Er hat eine leichte Lungenendzündung, Fieber geht immer rauf und runter. Der Kreislauf braucht ist mit Medikamenten stabil.

Sie halten ihn meistens recht tief in Narkose. Wir haben auch ein bischen Angst davor wenn er wach wird und alles erfährt, er weiß ja noch von gar nichts. Sollte er all das überstehen, käme irgendwann eine Transplantation in Frage.

So nun werde ich mal schauen was es heute für neuigkeiten gibt.

Aob"e&lmanxn


Was denn für eine Transplantation ?

Ist er denn bisher in ein künstlichen Koma oder zeitlich mal wach ?

GioldYenWinxter


Wahrscheinlich eine Darmtransplantation. Aber es ist schonmal gut, dass noch ein Teil Dünndarm vorhanden ist.

Dennoch hört sich das alle wirklich nicht gut an. Ich hoffe, dein Bruder hat einen riesen Kampfwillen.

Ich drücke auf jeden Fall ganz fest die Daumen und bin in Gedanken bei euch.

Das Fieber komtm sicherlich von der Lungenentzündung. Wichtig ist, diese weg zu bekommen.

s he6ttxy


Ja genau, eine Darmtransplantation. Soweit ich weiß wird er mit Dornicum tief schlafen gelegt.

Manchmal jedoch öffnet er ein bischen die Augen. Die Ärzte entscheiden immer von Tag zu Tag wie die Medikation ist.

Allerdings ist er auch dann nie lange Wach. ist glaube ich auch besser so. das absaugen des Schleimes merkt er trotzdem, ist deutlich unangenehm und anstrengend.

C hrist1ineU aus N~RxW


Hallo Shetty,

ich habe durch Zufall diesen Faden gelesen. Das tut mir sehr leid mit Deinem Bruder; ich kann das nachempfinden, da einem Familienmitglied von mir das Gleiche passiert ist.

Sie hatte auch nichts gemerkt, sie hatte zunehmend starke Bauchschmerzen und als sie am OP-Tisch lag, war es zu spät. Der ganze Dünndarm war abgestorben. Ihr sind damals nur 10 cm übriggeblieben. Es war eine schlimme Zeit. Sie bekam auch eine künstliche Ernährung, die sie aber nicht vertrug. 7 Monate nach der OP bekam sie eine Dünndarmtransplation.

Heute geht es ihr gut, muss aber viele Medikamente (wegen der Abstoßung) nehmen.

Kopf hoch - ich wünsche Euch alles Gute.

*:)

rxege5nbog%enfi'sch02


hallo shetty,

mein vater hatte auch eine schwere darmthrombose. das ganze ist gut 20 jahre her. es kam auch von jetzt auf gleich. er hatte bauchweh und musste ins kh. dort hat man ihm erst mal abführmittel gegeben. danach hatte es sich gebessert, aber am nächsten tag war wieder alles dahin. er wurde notoperiert. die ärzte sagten damals zu mir, sie würden ihn aufmachen und wenn der darm nur einen hauch von schwarz sein zeigt, würden sie ihn gleich wieder zumachen, und in würde sterben lassen. er hatte glück gehabt, es wurden ihm nur 70 cm darm entfernt. heute geht es ihm gut.

was das essen angeht, da kann ich dir sagen, er sollte mit blähendem aufpassen, ansonsten kann er alles essen. mein vater muss wohl immer noch medies nehmen... frag mich aber nicht wofür.. und stuhlgang wird auch nicht mehr so sein wie es mal wahr, mein dad hat meistens nur noch durchfall, oder es überfällt ihn so sehr das er nur noch flitzen kann um rechtzeitig im wc zu sein.

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