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Divertikulitis?

F%ix uRnd Foxixe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

dieses Mal geht es nicht um mich, sondern um meine Mutter.

Sie hat dem Sommer schon immer wieder linksseitige Bauchschmerzen, Magenschmerzen u. Übelkeit. Das geht soweit, dass sie die Hose nicht mehr schließen kann, weil es ihr zu viel am Bauch ist u. sie vieles nicht essen kann. Divertikel waren schon bekannt u. eine chron. Magenschleimhautentzündung.

Nun war sie heute endlich zur Magen- u. Darmspiegelung u. ich muss sagen, ich habe mich sehr über den Arzt aufgeregt! Erst mal meinte er, es wäre nichts bösartiges, sie hat auch dieses Mal keine Polypen im Darm (hatte sie sonst immer) u. im Magen ist auch nichts zu sehen. Was ja schon mal gut ist. Dann meinte er aber, er könnte das nicht mehr spiegeln, das wäre zu riskant wg. den Divertikeln, die meine Mutter hat. Man könnte dies auch operieren, aber in ihrem Alter (sie ist 82) würde er das nicht mehr anraten. Sie hat keine Medikamente bekommen, gar nichts. Für mich hört sich das jetzt aber so an, als ob die Divertikel entzündet wären! Denn a), kann man trotz Divertikeln eine Spiegelung machen, wenn sie nicht entzündet sind u. b), würde man nicht entzündete Divertikel nicht operieren! %-| Habe ja selbst die OP hinter mir. Erst auf die Frage meiner Mutter hin, was man sonst noch – sie nimmt Domperidon u. das hilft ihr logischerweise überhaupt nicht – machen könnte, hat er ihr Flohsamen empfohlen! Dabei kann meine Mutter gut auf die Toi! %-| :|N

Jetzt frage ich mich natürlich, ob er sie mit einer Entzündung rumrennen lässt u. gar nichts unternimmt. Meiner Mutter geht es sehr schlecht u. das schon seit Monaten! Wenn sie immer die falschen Medis bekommt, ist das ja aber auch kein Wunder! Ich hatte ja gleich die Divertikel in Verdacht, weil sie immer so li. Schmerzen hat. Da ihr aber der Magen auch so weh tut u. ihr so übel ist, war meine Mutter der Meinung, es ist eher der Magen. Aber ich denke mir, dass es durch die lange Zeit einfach schon bis da oben schmerzt. Der Arzt hätte ihr doch aber eigentl. sagen müssen, wenn sie da eine Entzündung hat? ":/ Aber wenn es keine ist, warum hat er da von OP gesprochen? Alles sehr merkwürdig!

Ich habe meiner Mutter jetzt dringend angeraten, nochmal zu ihrem HA zu gehen. Mir hat er bei einer Entzündung auch immer gleich Salofalk verschrieben. Im Übrigen vermutete der HA auch den Darm als Ursache, aber meine Mutter bestand ja auf Magen...

Was meint ihr? Hört sich das nach einer Divertikulitis an?

LG! @:)

Antworten
S=chnQeehex(e


Denn a), kann man trotz Divertikeln eine Spiegelung machen, wenn sie nicht entzündet sind

Das stimmt schon, aber wenn sie sehr viele Divertikel hat, dann "findet" der Arzt bei der Spiegelung den "Weg" für das Endoskop nicht so gut. Falls er dann versehentlich mit dem Endoskop in einen Divertikel käme, statt auf seinem weiteren "Weg" zu bleiben, dann besteht die Gefahr einer Perforation.

Bei meiner Mutter besteht z.B. eine Engstelle im Sigma, und da ist der Gastroenterologe auch nicht begeistert wenn er spiegeln muss. Sie hatte heuer eine Darmblutung, und da meinte er, dass er nur bei einer stärkeren Blutung spiegeln würde, da das Risiko zu groß wäre (sie hatte ihre letzte Spiegelung im Dez.11).

Meiner Mutter geht es sehr schlecht u. das schon seit Monaten!

Wenn es wirklich eine Divertikulitis wäre, dann würde sie das nicht so lange aushalten da hast du doch selbst Erfahrung damit.. Wie sehen denn die Blutwerte aus?

Aber wenn es keine ist, warum hat er da von OP gesprochen?

Vielleicht, weil sie sehr viele Divertikel hat ":/ und dadurch vielleicht schon eine Engstelle entstanden ist, was wieder eine Gefahr für einen Darmverschluss wäre.

Was meint ihr? Hört sich das nach einer Divertikulitis an?

Zu einer Divertikulitis gehören eigentlich immer erhöhte Entzündungswerte ":/ .

F9ix 7und 1Foxxie


@ Schneehexe:

Erst einmal danke für deine Antwort.

Wenn es wirklich eine Divertikulitis wäre, dann würde sie das nicht so lange aushalten . Wie sehen denn die Blutwerte aus?

Hast du eine Ahnung, was meine Mutter alles aushält! Sie hat schon seit Jahrzehnten Dauerschmerzen in der HWS u. der Rest der Wirbelsäule ist auch nicht mehr so toll, ist schon inoperabel, weil zu kompliziert.

Sie jammert zwar uns immer die Ohren voll, wie schlecht es ihr geht, aber ehe sie mal zum Arzt geht... %-| Ihr Stuhlgang hat sich auch verändert seit einigen Monaten schon. Sie hatte ihr bisheriges Leben lang eigentl. immer mit Obstipation zu kämpfen. Jetzt muss sie immer mehrmals auf die Toi u. es muss dann recht schnell gehen, Durchfall ist es allerdings wohl nicht.

Die Blutwerte waren soweit i. O. Allerdings weiß ich nicht, was der Arzt abgenommen hat, ob da die Entzündungswerte mit dabei sind. ":/ Sie geht ja sehr selten zum Arzt u. fragt dann ja auch nie nach... %:| Aber dass ich mitgehe, will sie auch nicht. %-|

Irgendwoher muss ja ihre monatelange Übelkeit u. die Schmerzen herkommen! ":/ Zwar sehe ich da auch mit eine psych. Komponente, aber ob das so derbe Schmerzen machen kann? :-/ Damit darf ich meiner Mutter aber sowieso nicht kommen, das glaubt sie nicht, weil sie ja auch nicht richtig essen kann (was auch auf psych. Ursachen zurückzuführen sein könnte, meiner Meinung nach) u. weil sie so derbe Schmerzen hat, dass ihr der Bund der Hose sogar zu viel ist. Einen Versuch, das Ganze mit Salofalk mal zu behandeln u. mit AB wäre es vll. wert.

Nun, der Arzt meinte zwar, dass man das operieren kann, aber er sagte ja gleich, dass er ihr das in dem Alter nicht mehr anraten würde.

Dass er nicht so gut durchkommt, kann ich mir schon gut vorstellen, denn meine Mutter hat einen sehr kurvenreichen Darm. Da weiß ich ja, woher ich das geerbt habe... :=o

Auf jeden Fall muss sie doch irgendwas bekommen, was ihr nun mal hilft! Sie hat bereits seit einigen Monaten Pantoprazol u. Domperidon genommen, da sie ja den Magen in Verdacht hatte u. da solche Schmerzen u. Probleme schon kennt. Es hilft nur leider überhaupt nicht! Dann hat sie Mebeverin bekommen, was der Arzt aber dann wieder gestrichen hat, da sie ja der Meinung war, es wäre der Magen. Wie Mebeverin gewirkt hätte, kann man so genau nicht sagen, da sie es dafür zu kurz genommen hat.

Es kann ja nicht sein, dass sie so Schmerzen hat u. man findet nichts! Bliebe natürlich immer noch die Psyche. Aber damit braucht man ihr ja nicht zu kommen. Nun ja, ich bin gespannt, was der HA sagt, wenn er den Bericht vom Gastroenterologen hat.

LG! @:)

SQchnaeLeahexe


Kannst dann ja nochmal berichten wenn sie dort war.

F=ix <undx Foxie


Ja, werde ich machen! :)z Weiß nur noch nicht, wann das sein wird, denn sie weiß ja nicht, wann der Bericht beim HA sein wird. Aber da werde ich dieses Mal auch hinterher sein – dann soll sie da vorher anrufen u. nachfragen, ob der Bericht schon da ist u. gleich einen Termin ausmachen. :)z

LG! @:)

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