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Darmpassage, Senkung, Verwachsung, Divertikel, Reizdarm

S}tarz25 hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich finde für mich nicht die Klarheit, wie ich vorankomme. Also Reizdarm war schon immer da. Dann kam Absenkung hintere Scheidenwand mit Darm nach Gebärmutterentfernung. Der Proktologe stellte am Darmeingang Verwachsungen von der Gebärmutterentfernung fest. Es sei sehr eng geworden. Weiter oben sind Divertikel. Ich hatte noch nie eine Entzündung der Divertikel. Der Proktologe hält aber an der Diagnose Divertikel fest. Der Gastrologe stellte auch keine Divertikel-Entzündung fest. Meinte aber, man soll eine Darmspiegelung machen, um diese Enge zu orten. Der Proktologe meinte aber "um Gottes Willen". Er wiederung will aber eine Spiegelung erst in 2 Jahren machen. Ich spüre zwar, dass der Stuhl transferiert wird, aber der starke Stuhldrang ist nicht mehr vorhanden. Mich beunruhigt das sehr, weil der Gastrologe meinte, man solle da schon mal reinschauen, wie es jetzt aussieht. Aber der Proktologe meinte, das dies nichts bringe. Die ganze ungeklärte Sache reduziert meine Lebensqualität und erzeugt gewaltige Depressionen und Angst. Muss der Frauenarzt feststellen, ob evtl. die Verwachsung den Darm abklemmt oder sieht man das alles bei einer Darmspiegelung? Vielen Dank für einen hilfreichen Tip.

Antworten
G&lühnlampe


Hallo,

sofern sich die Ptobleme ausserhalb des Dünndarm abspielt, kann man mittels Darmspiegelung eigentlich sehr gut sehen, was da vorsich geht. Warum dein Proktologe dagegen ist, verwundert mich.

S|taro25


Danke Glühlampe für die Antwort. Vermutlich war die Aussage "um Gottes Willen" so gemeint, dass man sehr schnell auf dem OP-Tisch landen könne. Es kommt darauf an, wo die Darmspiegelung gemacht wird.

Die letzte Darmspiegelung ist 6 Jahre her und da kam er mit dem Schlauch wegen der Verwachsungen kaum rein. Eine Menge Divertikel gab es auch.

Vermute, dass durch die Gebärmutterentfernung und Beckenboden u.a. noch eine Rektozele entstanden ist. Manchmal kam es schon vor, dass ich durch Innen-Gegendruck in der Scheide den harten Stuhlgang beeinflussen konnte. Aber nicht so oft.

Kann man mit der Darmspiegelung erkennen, ob da ein Rektozele den Stuhlgang blockiert?

S5chne{eheKxe


Kann man mit der Darmspiegelung erkennen, ob da ein Rektozele den Stuhlgang blockiert?

Eine Rektozele befindet sich sich doch im Enddarm und den kann man bei einer Koloskopie nicht so gut beurteilen, dazu eignet sich eine Rektoskopie bzw. Proktoskopie besser.

Um Engstellen zu finden würde sich auch ein Kolokkontrasteinlauf (Röntgenuntersuchung) eignen.

Snchnkee<hexxe


PS : Gegen den harten Stuhlgang könntest du indischen Flohsamen versuchen, das hilft i.d.R. gut wenn du ausreichend dazu trinkst.

S|ta~rx25


Danke Schneehexe. Wenn sich die Scheidenwand leicht nach hinten gesenkt hat, wird auch der Darm in Mitleidenschaft gezogen. Ich muss morgen zur Frauenärztin. Kann sie über den Ultraschall oder durch abtasten feststellen, ob da einer Rektozele die Stuhlpassage behindert?

SMchnCeekhexxe


Bei mir hat die Rektozele der Proctologe festgestellt, ob das auch durch eine vaginale Untersuchung möglich ist kann ich dir nicht sagen.

SGtarS25


Ich habe von Defäkographie gelesen, wo die Stuhlunregelmäßigkeiten kontrolliert werden können. Solche teuren Geräte habe offensichtlich nur Kliniken. Wie hat der Proktologe bei Dir die Rektozele festgestellt? Erst nach der Rektoskopie oder schon vorher?

S!ch+neGehexe


Das kann ich dir nicht sicher sagen. Zuerst wurde der Enddarm mit dem Finger untersucht und dann kam die Proctoskopie bzw. Rectoskopie. Ich habe auch das Problem mich nicht auf einmal entleeren zu können obwohl ich meist Durchfall habe, habe ich kurz nach dem Stuhlgang schon wieder einen Stuhldrang.

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