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Weg von Omeprazol

EGntlxe


Gibt es denn theorien die sagen das es unumkehrbar ist?

ich habe leider keine Ahnung, dazu weder was bei Pubmed gefunden noch konnte mir das ein Arzt beantworten :-(

Ich glaube auch nicht, dass dazu allzuviel geforscht wird, denn Forschung muss ja immer finanziert werden, und die Pharmaindustrie hat an Forschung in dieser Richtung sicherlich nicht allzuviel Interesse.......

Renessance

ich schließ mich Dir an, ich hab ja vor 6 Wochen leider auch wieder anfangen müssen mit tgl PPI, nächste Woche will ich dann mal wieder einen Ausschleichversuch starten :)_

LG

Reen,essa0ncxe


Entle

ich hab ja vor 6 Wochen leider auch wieder anfangen müssen mit tgl PPI, nächste Woche will ich dann mal wieder einen Ausschleichversuch starten

Okay, :)_ teilen wir uns die Sache ...

Ich versuche schon von täglich 40 mg auf täglich 20 mg zu gehen, seit gestern.

LG Renee

Ä'ngnstPlicIhex83


wie ist denn bei euch der Rebound? Gleich stark von Anfang an oder langsam stärker werdend? Ich hatte die ersten Tage nach knallhartem Absetzen nur leichtes Sodbrennen und seit Tag 3 wird es schlimmer :-(

FBrosUcDh196x9


Ich bin zufällig vor ein paar Tagen auf diese Diskussion gestoßen und ich muß sagen, sie hat mich etwas beunruhigt. Auch ich nehme seit Jahren Omeprazol (20 mg), hatte vorher ein echt heftiges Erlebnis, bei dem ich wohl nachts Magensäure eingeatmet habe und das Gefühl hatte, ich muß ersticken, bis ich dann doch noch husten konnte.

Bei der Magenspiegelung wurde ein Zwerchfellbruch festgestellt.

Mein Hausarzt sagte mal, ich könnte versuchen, die Tabletten nur noch jeden zweiten Tag zu nehmen. Jeder deser Versuche schlug aber fehl, ich bekam wieder ziemliche Probleme.

Nachdem ich das hier gelesen hatte, habe ich versucht, das Omeprazol wegzulassen. Am dritten Tag setzte ein durchaus starkes Brennen ein. Am 4. Tag habe ich daher wieder eine Tablette genommen.

REenes$sanxce


Ich kriegs bis jetzt auch nicht hin mit dem 2-tägigen Einnahmerhythmus der 20 mg, habe auch einen Bruch. Bei einer Freundin mit kleiner Hiatus-Hernie klappt das hingegen recht gut.

Ist halt je nach Voraussetzung unterschiedlich und oft ein mühsamer Weg, das herauszufinden, was bei einem selbst geht oder nicht.

FpunnyCJhrissy


Hallo zusammen,

ich kann sehr gut nachempfinden, wie es euch geht! Ich quäle mich seid Monaten damit, nehme seid ca. einer Woche nun Pantoprazol. Ist im Prinzip auch nix anderes wie das genannte Medikament. Ich habe meine Beschwerden lange Zeit ignoriert, bin auch aus Angst nicht zum Arzt gegangen. In meinem Alter Sodbrennen? Das erschien mir blödsinnig.

Doch es ist so, wie jetzt festgestellt wurde. Der Schliessmuskel funktioniert nicht mehr richtig. Damit muss ich wohl insgesamt leben.

Ich habe zwar das Gefühl, dass das Medikament schon eine leichte Verbesserung bewirkt hat. Aber so, dass ich mich wohl fühle noch lange nicht. Wie sind eure Erfahrung? Wie lang hat es gedauert, bis die Tabletten gewirkt haben?

Ich hab einfach das Problem, dass ich bedingt durch den Reflux ständig Halsbeschwerden habe. Klossgefühl, ständig räuspern, Husten. Ich habe schon keine Lust mehr jedem zu erklären, was los ist. Ständig diese Fragen: "Och, bist du schon wieder erkältet?" Das nervt auf Dauer! Ich weiss, ich muss mich nicht schämen dafür. Aber ich tue es trotzdem. Zudem der ständige blöde Geschmack im Mund.

Zusätzlich habe ich eine Laktose Intoleranz, was mich noch weiter einschränkt. Ich fühlt mich mit meinen fast 30 Jahren fast wie ein ausrangiertes Ersatzteillager.

Ich freue mich, hier auf Gleichgesinnte zu treffen. Es ist schwer, mit etwas zu leben was keiner im Umfeld wirklich ernst nimmt. Geht euch das auch so? Selbst mein Arzt meint, man kann damit leben und es gibt schlimmeres. Aber ich tue mich gerade echt schwer damit.

Liebe Grüsse

Chrissy

ReeneZssaxnce


Wie alt bist Du denn, Chrissy? Ich hatte zum ersten Mal mit 16 Jahren Sodbrennen.

Es kann bis zu drei Tagen dauern, bis die PPI wirken.

Hab Dir im anderen Faden noch näher geantwortet.

LG Renee

Ä^ngstleiche8x3


Ist es eigentlich normal das die Verdauung verrückt spielt, nachdem man PPIs abgesetzt hat? ":/ :-(

Doesirax777


Hallo Ängstliche83,

da ich Nexium mups als Bedarfsmedikament habe, habe ich schon lange zu dem Thema recherchiert und kann nur sagen, der Säure-Rebound ist nicht zu unterschätzen :-(

Ich hatte schon Zeiten, nach 3 Wochen Nexium – 3 Wochen Rebound – oder beim letzten Mal, 6 Wochen Einnahme mit 20 bzw. 40 mg am Tag, ab dem 4 Tage bis zum 7 Tage totaler Rebound dann Ruhe.

Nach Studienlage soll ein Säure-Rebound ja erst nach über 8 wöchiger Einnahme einsetzen, das kann ich nicht bestätigen, mich erwischt es auch früher.

Ausschleichen ist sicherlich sinnvoll und gegensteuern mit säurebindenden/neutrallisierenden Medikamenten.

Vielleicht hilft dieser Thread hier weiter:

[[http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=55115]]

Viele Grüße

Desira

D'esir"a777


Huch und Teil 2 – ja die Verdauung spielt oft verrückt, weil die Säure wieder aktiv wird und die während der Einnahmedauer verminderte Säure ja auch gravierend auf die Verdauung wirkt.

Unter anderem wird Vit. B 12 nicht mehr verwertet und muss bei längerer Einnahme eines PPI (Jahre) per Spritze zugeführt werden, hat was mit dem Instrict Faktor zu tun.

R`eYnes.sanxce


Desira

Danke für den interessanten Link!

Ich habe mich gerade von den PPI "entfernen" können und bin mehr als dankbar dafür. Ob das aber anhält, bliebt natürlich offen ... Mir ist noch kein derart janusköpfiges Medikament begegnet wie dieses: Äußerst hilfreich, aber mindestens ebenso extrem zur Abhängigkeit führend.

Zurück bleibt ein Heidenrespekt davor.

Dresir!a7x77


Gerne Renessance ! Geht mir genau so :-)

R-eYnessa]nce


Interessanter Bericht unter dem Link: Wie entziehe ich am besten die PPI.

Weiterlesen darf ich allerdings dort nicht ...

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