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"Reizdarm und Extrasystolen", die etwas andere Theorie

P,at,ric ia25018x0


Ich glaube Rhythmusstörungen können viele Ursachen haben. Und jeder der Rhythmusstörungen hat empfindet sie ganz individuell. Ärzte lachen wohl nicht, sie verstehen 's nur nicht. Es gibt neue Studien und homöopathische Ansätze. Trotzdem ist man allein damit. Es hilft auch nicht Seitenweise Texte und Theorien zu verfassen. Es ist wie es ist, sollen sich die freuen die nicht betroffen sind

R>ol+f KA.


Danke für diese ausführliche und gute Beschreibung. Ich finde die Grundgedanken sehr beachtenswert, habe selbst auch schon länger ähnliche Beobachtungen und Vermutungen.

aOpfelj!og~hurt


Hallo ich bin 24 Jahre, habe seit September 2014 folgende Probleme

Atemnot, Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl, Blähbauch, Sodbrennen, manchmal auch kribblende beine

SEitdem renne ich von Doktor zu Doktor und keiner weiss genau wovon es kommt.

Zu den Symptomen muss ich noch was sagen:

Der Schwindel ist eher wie wenn sich der Boden unter meinen Füssen bewegt und ich gleich umkippe.

Das komische ist wenn wenn ich starke atemnot empfinde dann bekomm ich entweder blähungen oder muss Groß.

Sobald die blähung entweicht oder ich aufm Topf war gehts mir besser.

Seit neuesten habe ich so ein ziehen in der linken Brust,bzw Achselhöhle.

Ich hab mir aber die Schulteramtung angewöhnt, vll auch wegen Verspannungen.

Begunstig halt alles das andere.

Lungenfunktion war gut, Herz (EKG) war okay ausse das mein ruhepuls bei 90 ist. Ewtas zu hoch

MagenDarm Spiegelung ohne Befund

Ein Internist hat schon mal vom roemheld-syndrom geredet das es es sein könnt.

Fruktose wurde festgestellt. Seitem ich es weglasse seit 10 Tagen gehts mir bisschen besser.

Trotzdem ist es noch da die Atemnot,manchmal Schwindel

Kann es sein das es damit zusammenhängt?

Wie fühlt sich die extrasystolen mit Pulswelle denn an?

Könnt das mein schwindel sein?

lg apfeljoghurt @:)

LxoKra7zepaxm15


Ich habe jetzt seitdem ich 18 bin Herzrhythmusstörrungen und niemand konnte mir sagen weshalb. Sie begannen beim Verkehr und hörten nicht mehr auf. Plötzlich war mir nur noch übel und andauernd raste und stolperte es. Dazu kam, dass die Stolperer sehr häufig auftraten und es immer noch tun, wenn ich auf der linken Seite liege. Rechts ist alles bestens. Ich nehme seit Jahren Betablocker und was gegen diese ständige Übelkeit (ohne Omeprazol ist mir den ganzen Tag übel). Ich war bei zig Kardiologen und keiner konnte mir helfen. Hab schon darüber nachgedacht die Betablocker abzusetzen, doch darf man das nicht von heut auf morgen, sonder schleichend. An manchen Tagen ist der Puls völlig okay - bis ich esse, dann schlägt das Herz schneller und mir wird schwummerig in der Birne - bis ich Betablocker nehme. Es ist in der Tat so, wenn ich zu viel Luft im Darm habe, dass mein Herz trotz Betablocker zu stolpern beginnt. Manchmal sind es echt heftige Stolperer - so 3oder 4 direkt hintereinander. Schreck dann immer auf und das Adrenalin schießt unmittelbar durch meine Adern (danach fühl ich mich wie gerädert). Jetzt frage ich mich natürlich, wie kann man diese Störrungen beseitigen? ":/

Jna9n74


Mir sind spontan zwei Argumente gegen die ansonsten interessante und plausibel klingende Theorie eingefallen:

a) Der Mensch ist, durch viele Millionen Jahre der Evolution, in sehr vielen Bereichen ganz extrem ausgefeilt und perfekt konstruiert. Es erscheint mir nicht plausibel, dass ausgerechnet sowas existenzielles wie die Blutzufuhr zum Herzen so beschaffen sein soll, dass ständig Gefahr droht, dass sie blockiert wird.

b) Du schreibst so etwas wie "die zentrale Kreislaufsteuerung im Gehirn löst Extrasystolen aus". Das finde ich unplausibel. Wenn die ES ein Impuls vom Gehirn wären, also quasi der "Befehl zum Extraschlag", würde das doch ganz normal als Erregung über den Sinusknoten etc. weitergeleitet werden, was aber bei ES ja nicht der Fall ist. Überhaupt wüsste nicht, dass das Gehirn explizit einzelne Herzschläge auslöst. Das Herz schlägt autonom, der Sinusknoten erzeugt den Impuls, die Regulation läuft lediglich über Befehle "schneller" und "langsamer" des vegetativen Nervensystems. Ein Nervenimpuls vom Gehirn, der explizit einen Extraschlag auslöst. finde ich da nicht ins Konzept passend.

Wobei man b) auch so erklären könnte, dass das Herz die ES selber auslöst, basierend auf den "Messergebnissen" der erwähnten Dehnungsrezeptoren.

Gferhoard


"Die Evolution des Menschen" bzw. "Der aufrechte Gang zum Reizdarmsyndrom"

Eine Betrachtung von mir, ohne wissenschaftliche Untermauerung.

In der gesamten frühen Entwicklungsgeschichte bewegten sich die Spezies, die später einmal zum Menschen wurden, auf vier Beinen. Auf diese Grundfortbewegung abgestimmt, formte sich das Skelett und ordneten sich die inneren Organe an, so wie es eben am besten funktioniert.

Alle inneren Organe hingen mehr oder weniger frei an der waagerecht verlaufenden Wirbelsäule und bedrängten sich daher kaum gegenseitig.

Durch diese Anordnung befand sich der gesamte Verdauungstrakt auf einer Ebene, sodass die Nahrung vom Mund bis zum Enddarm, so gut wie keine Höhenunterschiede zu überwinden hatte. Es reichte eine relativ schwache Magen-Darmtätigkeit (Peristaltik) aus, um den Speisebrei, auch wenn er mit Verdauungsgasen versetzt war, ungehindert vom Magen bis zum Ausgang zu befördern.

Durch diese relativ horizontale Lage des gesamten Verdauungskanals, konnten sich im breiigen Darminhalt keine Gasblasen irgendwo oben ansammeln, um einen Druck aufzubauen.

Doch dann begann der Mensch aufrecht zu sitzen, aufrecht zu stehen und aufrecht zu gehen. Die bis dahin idealen Platzverhältnisse im Körper änderten sich drastisch und der Verdauungstrakt wurde durch die natürliche Schwerkraft bzw. dem dazugehörigen Auftrieb zur Falle für die Verdauungsgase.

Der Magen, der erst etwa auf gleicher Höhe war wie die anderen Verdauungsorgane, ist jetzt ganz oben. Der Ausgang des gesamten Verdauungstraktes, der erst auch in Magenhöhe lag, ist jetzt ganz unten. Man könnte meinen, dass sich durch diese Konstellation das System selbst entleert. Doch das ist eine falsche Schlussfolgerung, denn Gase steigen nun mal durch den Auftrieb in Flüssigkeiten nach oben. Dieses physikalische Gesetz wirkt sich jetzt besonders auf die neue Lage des Dickdarms aus, der nicht mehr nur horizontal verläuft, sondern größtenteils vertikal.

Das hufeisenförmige Organ liegt nicht mehr mit der Öffnung des Hufeisens nach hinten - waagerecht im Bauch, sondern jetzt mit der Öffnung nach unten - senkrecht.

Seit der Mensch auf zwei Beinen läuft, führt es zwangsläufig dazu, dass der obenliegende, also querverlaufende Teil des Dickdarms, immer zur Sammelstelle für Verdauungsgase wird. Blähungen im Bauchraum sind nach dem Übergang zum aufrechten Gang besonders eingeengt, da die Darmausdehnung nach oben durch das Zwerchfell begrenzt wird, nach hinten durch die Wirbelsäule und nach unten durch die Beckenschüssel. Das Becken hatte in der vierbeinigen Urzeit nur die Aufgaben, das Abdomen seitlich zu begrenzen und die Verbindung von der Wirbelsäule zu den Beinen herzustellen. Der gesamte Bauch konnte sich bei Platzanforderungen durch die Organe - der Schwerkraft folgend nach unten frei entspannen. Heute sind die Eingeweide wie von einem Autoreifen umspannt, sodass sich der Druck bei Blähungen selbst bis in den Brustraum überträgt.

Die Hauptlast hat aber der Dickdarm selbst zu tragen, weshalb er viele verschiedene Symptome erzeugt, die zusammengefasst die Diagnose" Reizdarmsyndrom" ergeben.

@ Jan74

Zu Deinem Argument a) in Deinem Beitrag:

Ich will Dir hiermit beweisen, dass die Evolution den Menschen nicht nur zu seinem Vorteil geformt hat. Dein Argument gegen die Hohlvenenkompressionstheorie und warum demnach ausgerechnet die existentiell wichtige Blutzufuhr zum Herzen gestört werden sollte, leitet sich ebenfalls vom aufrechten Gang ab.

Als wir noch auf allen Vieren liefen, waren das Herz und die Hohlvenen auf einer horizontalen Ebene ausgerichtet. Deshalb reichte ein leicht deformierbarer Schlauch für die Blutrückführung vollkommen aus. Es gab ja keine Druckunterschiede, mit denen wir jetzt durch den senkrechten Verlauf zu kämpfen haben.

Zum Argument b) in Deinem Beitrag folgendes:

Eine beginnende Hohlvenenkompression merkt man selbst noch gar nicht, aber die Dehnungsrezeptoren sprechen schon darauf an. Sie melden das Blutdefizit an das Gehirn, denn das Herz kann nicht denken. Es würde einfach stehen bleiben, wenn es nichts mehr kriegt.

Vom Kreislaufzentrum werden dann die Maßnahmen, wie z.B. Extrasystolen etc. zur Aufhebung der Blockade ausgelöst. Der autonome Sinusrhythmus ist auf immer volle Vorhöfe angewiesen und er wird bei Störungen des venösen Rückstroms vom Kreislaufzentrum durch einen angepassten Rhythmus ersetzt. Und das könnten nach meiner Theorie auch Rhythmen sein, die wir als Herzrhythmusstörungen zu unrecht fürchten und bekämpfen.

Schon das Verstehen und das auf sich selbst Beziehen, könnte den bestehenden Fachärztemangel positiv beeinflussen.

Bei @Rolf K. braucht man sich keine Gedanken machen und @Jan74 hat ja nun auch mal in den angeblich zu langen Beiträgen gestöbert.

Auch bei @apfeljoghurt und @Lorazepam15 finde ich auf Anhieb Parallelen zu meiner Theorie, wenn von Herzstolpern, Atemnot, Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl, Blähbauch usw. die Rede ist.

Nachzulesen in diesem Thread, den Ihr somit wieder mit Leben erfüllt habt - Danke!

Liebe Grüße und Tschau *:)

Jpaxn74


Bei a) stimme ich zu, b) überzeugt mich nicht - das impliziert, dass es irgendeine direkte Nervenverbindung gibt, mit der das besagte Kreislaufzentrum direkt einzelne Herzschläge auslösen kann, und das wäre mir komplett neu.

Das Herz müsste auch gar nicht denken können.. es ist doch z.B. ein physiologischer Mechanismus derart denkbar, dass das die Vorhöfe bzw Dehnungsrezeptoren, wenn sie Probleme feststellen, direkt elektrische Impulse auslösen oder Hormone freisetzen, die die elektrische Erregbarkeit soweit erhöhen, dass es zu Extrasystolen kommt. Eine Einbeziehung des Gehirns finde ich an dieser Stelle gar nicht notwendig.

Ist aber auch nur Detailkram, ändert ja nichts an der grundsätzlichen Aussage Deiner Theorie.

a{pfeljKogxhurt


Hallo ihr,

Seitem ich mich Fruktosefrei ernähren. Geht es mir stetig besser. Mein Schwindel ist weg und die Atemnot ist auch nur noch da wenn ich was falsches esse.

Also bei mir hat es sich bestätigt. Hatte vermutlich das Roemheld -Syndrom.

Hat aber auch sehr lang gedauert bis Besserung eintrat. nach 6wochen streng fruktosefreier Ernährung. Wird zwar noch dauern bis sich der Darm regeneriert aber es geht aufwärts! :)=

Also Leute nicht aufgeben und nicht immer alles glauben was die ärzte vermuten, bei mir zb Depressionen. :(v

Aber immer dran denken Ärzte sind auch nur Menschen und können auch nicht alles wissen. :[]

Lg apfeljpghurt ]:D

s]isssi-kfiloxu


Hallo & vielen Dank für Ihre m.E. schlüssigen Theorien! Das eigene Empfinden und ein gesunder Verstand sind sicherlich zielführender als kritiklos wiederholte Thesen der Schulmedizin. Hilf dir selbst...sonst hilft dir niemand! Nachfolgend meine Meinung..zur Info.

Meine Frau (62) hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Vorhofflimmern, ausgelöst durch Druck im Oberbauch, Verspannungen im Rückenbereich, Stress, liegen auf der linken Seite ….

Behandlung im Krankenhaus: Betablocker, Elektroschock, Dronedaron

Allerdings ging das Vorhofflimmern in zwei Fällen nach Untersuchung der Herzfunktion mittels Ultraschall über die Speiseröhre von allein weg!

Z. Zt. Beschwerdefreiheit nach Physiotherapie

Mein Ansatz:

Wie in der Technik gibt es auch beim Menschen Regelkreise mit Gegenkopplung und Regelkreise mit Mitkopplung. Regelkreise werden definiert durch ihr proportionales ,integratives, differenzierendes (PID) Verhalten. Die meisten Regelkreise beim Menschen sind ineinander verschachtelt wie z.B. in der Natur das Wettergeschehen und daher komplex (z.B. bei Hashimoto das das Zusammenspiel von Schilddrüse, Thymusdrüse, Nebenniere…)

Es ist naheliegend, daß auch die Herzfunktion Teil eines Regelkreises ist, der von vielen Parametern beeinflußt wird, u.a. auch von der Psyche!

Ein Parameter ist sicherlich der Druck in den Venen. Hohlvenen können bekanntlich von außen komprimiert werden und der Querschniit variiert mit der Körperlage.

Nach Bernoulli und Venturi gilt: F#Q und DxF=const

Also ist folgender Ablauf denkbar:

1. Gefäßverengung d.h. Querschnitt Q wird geringer

2. => höhere Fließgeschwindigkeit F

3. => niedriger Druck D

Und dann reagiert das Herz mit Extrasystolen um den Druck zu erhöhen (= Regelkreis mit Gegenkopplung)

Anders bei der Migräne :

1. Gefäßerweiterung

2. => kleinere Fließgeschwindigkeit

3. => höherer Druck + Schmerzen

4. => noch kleinere Fließgeschwindigkeit

5. => noch höherer Druck + große Schmerzen

(= Regelkreis mit Mitkopplung)

Goerhaxrd


@ sissi-filou

Wenn schon kein Mediziner hier etwas dazu schreibt, dann tut es eben ein Physiker - vielen Dank für den interessanten Beitrag!

Physik und Medizin gehören einfach zusammen, so auch in meiner Hohlvenenkompressionstheorie.

Albert Einstein hat man nun nach 100 Jahren Recht gegeben, obwohl man es noch immer nicht versteht, was er damals meinte. Die Menschheit wird möglicherweise nie einen Nutzen davon haben.

Dagegen ist meine Theorie doch Schulkram und den will niemand verstehen, obwohl es so einfach ist. Millionen Betroffene könnten einen Nutzen davon haben, wenn sie als richtig bestätigt wäre.

Ich nenn es einfach Betriebsblindheit, weil es ja so bequem und profitabel ist, keinen Änderungsbedarf zu erkennen, weil man ja volle Wartezimmer hat. Klingt paradox? – Ist es auch!

Nun noch etwas zu den erwähnten möglichen Regelkreisen unseres Körpers und speziell zu einem solchen, der für den Parameter "Druck in den Venen" verantwortlich sein könnte.

Die untere Hohlvene und somit der Unterdruckbereich endet im rechten Herzvorhof an der Trikuspidalklappe, die das Blut nur in die rechte Herzkammer einfließen lässt und sich bei jeder Herzaktion schließt. Von dort aus wird das Blut durch die Lunge (Gasaustausch) gepumpt und gelangt über die Pulmonalvenen in den linken Herzvorhof und in die linke Kammer, von wo aus es mit hohem Druck über die Aorta in den Körper gepumpt wird.

Ich will damit nur sagen, dass eine Fließgeschwindigkeit in der unteren Hohlvene wohl kaum gemessen wird, weil der Durchmesser variiert. Der Venendruck wird eher zwischen leicht positiven und leicht negativen Unterdruckwerten hin und her pendeln, der durch Atmung, Bewegung und Saugwirkung beim Einfließen in die Kammer, beeinflusst wird.

Gerade solche gegen Null tentierenden Druckverhältnisse, machen doch diese etwa 3 cm dicke, instabile Vene, durch benachbarte Oberbauchorgane so leicht komprimierbar, besonders wenn sie prall gefüllt und aufgeblasen sind.

Wenn nun die untere Hohlvene im Oberbauch kurz vor dem Zwerchfell und daher ja auch kurz vor dem Herzen abgedrückt oder abgeknickt wird, gäbe es kaum noch eine Pufferung, wenn nicht noch das Blut zur Verfügung stehen würde, was die obere Hohlvene vom Oberkörper, den Armen und Kopf zurückführt. Wenn diese Sicherheit nicht wäre, würde sofort eine Ohnmacht eintreten.

So hat der Regelkreis noch etwas Zeit, mithilfe der Gegenkopplung (negative Rückkopplung), den Selbsterhaltungsmechanismus in Gang zu setzen.

Laut meiner Theorie haben die Dehnungsrezeptoren im rechten Vorhof noch etwas Zeit, den Blutmangel an das Kreislaufzentrum im Gehirn zu melden, was dann Extrasystolen auslöst, um mit deren Pulswellenerschütterungen die Hohlvene im Oberbauch wieder freizuschütteln. Alternativ werden wir zur Änderung der momentan ungünstigen Körperhaltung angeregt. Der nächste Schritt wäre, das noch ankommende Blut mit einem geeigneten Rhythmus so effektiv wie möglich zu pumpen, um überleben zu können. Und das könnte auch Vorhofflimmern sein.

Der Regelkreis mit Mitkopplung (positive Rückkopplung), wäre dann die gefährlichere Variante. Das könnte dann Kammerflimmern sein, wie in der Technik ein durchgehender Dieselmotor, der dann so auf Touren kommt bis er in 1000 Stücke zerfällt.

Unser Physiker @sissi-filou wird wissen was ich meine!

Aber bei den Beispielen nach der Gleichung von Bernoulli und Venturi komm ich nicht ganz klar, weil es ja in der Vene keine Parameter für die Fließgeschwindigkeit geben kann, wie ich denke. Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht richtig. Solche Regelkreise bzw. Schutzsysteme existieren aber, da bin ich mir sicher.

Vielen Dank auch für die bestätigenden Worte, die mich noch etwas mehr bestärken.

Tschau *:)

R9entnIer25


Heute nur ganz kurz. Bei mir werden die Anfälle von Herzstolpern schlimmer und häufiger. Entgegen allem, was hier oft beschrieben wird, ist bei mir die einzige Möglichkeit, diese Anfälle häufig, nicht immer, zu unterbrechen, wenn ich auf der linken Seite liege. Hat jemand dafür eine Erklärung? Ich frage mich manchmal, ob es nicht doch eine Dünndarmfehlbesiedlung sein kann oder Auswirkungen meines leichten Zwerchfellbruchs? Die Massagetechnik hilft leider nicht.

LiaRuJcol1a


@ Gerhard

zwei Vorschläge zum Feintuning Deiner ansonsten sehr plausiblen Theorie:

a) wie Jan74 schon geschrieben hat, ich denke nicht, dass das Gehirn die ES auslösen muss. Dehnungsrezeptoren am Herzen, die das bei Bedarf direkt vor Ort erledigen, scheinen mir viel einfacher (warum auch nicht - fehlende Dehnung -> impuls, so einfach ist das)

b) der ES-Schlag scheint mir eigentlich nicht unbedingt stark genug zum "freirütteln", er ist ja auch meist nicht viel mehr als ein normaler Herzschlag. Vielleicht geht es einfach nur darum, eine unangenehme Sinneswahrnehmung zu erzeugen, damit man sich erschreckt und die Körperhaltung ändert?

Was ich aber überhaupt nicht klar finde - es gibt doch sehr häufig ES, die so sind dass man sie kaum spürt und der nächste Schlag ausfällt (was man dann als Herzaussetzer wahrnimmt), ohne dass der "Kanonenschlag" erfolgt. Welchen Sinn sollten die haben? Man merkt sie in der Regel gar nicht und Kraft zum freirütteln dürften sie auch nicht haben.

G=erhQarxd


@ Rentner25

Herzstolpern bezeichnet ja allgemein Extrasystolen und die empfinde ich als nicht bedrohlich.

In meiner Hohlvenenkompressionstheorie haben sie eine Schlüsselrolle eingenommen, wo sie sogar als ausgesprochen hilfreich sein können, wenn deren Botschaft verstanden wird.

Natürlich ist es auch denkbar, dass Deine Extrasystolen durch eine Dünndarmfehlbesiedelung ausgelöst werden, die dann auf der linken Seite liegend wieder verschwinden. Alle Verdauungsstörungen kommen bei dieser These in Betracht, bei denen es eng im Bauch wird. Wenn ich keine Flatulenzen - also Blähungen im Oberbauch habe, liege ich auch gern und ohne Probleme links, denn das ist eigentlich meine Lieblingsseite. Der wichtigste Faktor dabei ist, bei welcher Variante die Funktion der unteren Hohlvene möglicherweise gerade zu dieser Zeit beeinträchtigt wird.

@ LaRucola

Vielen Dank für Deine logischen Denkanstöße auf die es auch logisch klingende Antworten gibt.

Zu Punkt a) kann ich mir vorstellen, dass ein Dehnungsrezeptor zu primitiv ist, um eine Situation vorausschauend zu erkennen und selbstständig gegenzusteuern. Er ist ja ständig schwankenden Druckwerten ausgesetzt, die durch Strömungen im Herzen, durch Lagewechsel bzw. Änderung der Körperhaltung und auch beim Husten – Niesen – Sprechen – Atmen usw. entstehen.

Da erscheint mir schon die Version mit der Weiterleitung des aktuellen Druckes an das ja sowieso vorhandene Kreislaufzentrum im Gehirn plausibler.

Zu Punkt b) meine ich, dass Extrasystolen auch sehr gut geeignet sind, um Blut zu pumpen. Meistens bezeichnen wir sie zu Unrecht als Herzrhythmusstörungen, nur weil sie sich oft so anfühlen. Aber gerade das könnte ja der Sinn dafür sein, wenn z.B. im Schlaf eine Hohlvenenkompression eintritt und die momentane Körperhaltung geändert werden muss.

Für Deine vielen Extrasystolen und Aussetzer, die man kaum merkt und die auch keine Kraft haben um irgendetwas frei zu rütteln, sehe ich auch keinen Sinn.

Vielleicht ist das eben wirklich nur eine stink normale Art Blut zu pumpen, die die meisten von uns unbegründet als krankhaft einstufen.

Mich stören sie nicht, auch wenn manchmal so ein "Kanonenschlag" dabei ist. Der hat dann doch einen Sinn und dafür bin ich dankbar.

Ich wünsche Euch auch so ein "LmaA-Gefühl" in solchen Situationen.

Tschau *:)

o;li)ver19x79


@ Gerhard :

Liest Du hier noch? Ich kann Deine Ausführungen sehr gut nachvollziehen und hoffe, dass irgendein Forscher mal darauf stößt und es bestätigt.

Kannst Du genau beschreiben, wie Du den Magen massierst, um schlimmeres zu verhindern? Ich habe momentan Probleme mit extrem viel Luft im Magen und Herzrhythmus-Störungen. Wenn der Magendruck sehr stark ist, fühle ich einen unangenehmen Schlag im Magen und wenn ich gleichzeitig den Puls am Hals fühle, ist dann dort auch ein Aussetzer und danach ein einzelner, stärkerer Herzschlag.

Danke!

G)er.harad


@ oliver1979

Ich hatte Dir ja per PN hier über das Postfach geantwortet und möchte mich nun auch direkt nach mehr als einen Jahr mal wieder melden.

Da sich kein Forscher findet, der meine Theorie bestätigt, habe ich mich hier auch ein bisschen rar gemacht und nur in meinem anderen schon 111 Seiten umfassenden Thread, aktuell weitergeschrieben.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/]]

Zwischenzeitlich habe ich natürlich auch weiterhin versucht, meine These der Forschung zugänglich zu machen – aber leider ohne Erfolg.

Aber neben den harmlos erscheinenden Symptomen einer Hohlvenenkompression, könnten auch lebensgefährliche Komplikationen auftreten, denn das Herz kann nur das pumpen, was es kriegt. Das sind dann solche Episoden, wo Synkopen und Ohnmachten auftreten. Theoretisch könnten solche noch immer mysteriöse Todesursachen, wie plötzlicher Herztod bzw. plötzliches Herzversagen oder plötzlicher Kindstod – auch mit Blutmangel vor dem Herzen erklärt werden.

Hohlvenenkompression als Schwangerschaftskomplikation ist ja schon bekannt, da die untere Hohlvene verhältnismäßig leicht komprimiert werden kann. Warum hat man dann bei den vielen anderen Möglichkeiten einer Abquetschung Scheuklappen auf? Sicher könnte man dieses Risiko durch geeignete minimalinvasive Eingriffe verhindern.

Zahlreiche typische Symptome eines beginnenden Blutmangels vor dem Herzen, habe ich letztes Jahr im anderen Thread beschrieben. Auch wie uns das Kreislaufzentrum im Gehirn darauf aufmerksam macht.

Liebe Grüße und Tschau *:)

Gerhard

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