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Ich will mein Leben zurück!

sMha%ron_xp hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bräuchte dringend einen guten Rat, da meine Ärzte inzwischen ratlos sind und mich meiner Ansicht nach etwas zu vorschnell in die Psychoecke abschieben.

Nov.2011 wurde nach wiederholten Übelkeitsattacken mit Erbrechen (zw. Aug.11 – Nov.11) bei meiner ersten Magenspiegelung eine akute Schleimhauterosion und übermäßig Galle gefunden. Es hieß C-Gastritis aufgrund von Gallereflux. Ich bekam Ulcogant (Schleimhautprotektivum). Es wurde auch ein Blutbild gemacht welches unauffällig war.

Zwei Tage nach der Diagnosestellung ereilte mich zu allem Übel noch ein Harnwegsinfekt und da sich lt. Arzt das verschriebene Ulcogant nicht mit dem notwendigen AB verträgt wurde ich auf Pantoloc (Pantoprazol) 1x40 mg umgestellt.

Der Harnwegsinfekt ging die Magenschmerzen wurden besser aber gingen nicht komplett zurück. Also Versuch mit MCP 2xtgl. und 1x40 Pantoloc. Die Situation besserte sich einige Wochen dann wieder heftige Übelkeit mit Erbrechen. Ich möchte dazu sagen dass ich weder Kaffee noch Alkohol trinke bzw. getrunken habe und auch meine Ernährung seit der ersten Diagnose auf Schonkost umgestellt habe.

Nach der Übelkeitsattacke wurde die Pantoloc Dosis auf 2x40 mg erhöht. MCP sollte ich wieder weglassen da es nicht als Dauermedikation geeignet sei. Inzwischen begleitete mich nicht nur die Gastritis sondern auch ein andauerndes Krankheits- und Müdigkeitsgefühl. Meine Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit nahm immer mehr ab und ich bekam schreckliche Rückenschmerzen die teilweiswe schlimmer sind/waren als die Magenschmerzen.

Nach einigen Wochen wurde es wieder besser bis zur nächsten Übelkeit mit Erbrechen. Also Spiegelung Nr. 2 welche eine streifige Rötung, eine Antrumsgastritis und wieder zuviel Galle zeigte. Ultraschall des Oberbauches und Blutbild wurden auch gemacht – beides unauffällig.

Also wieder Pantoloc 2x40mg und der Rat es mit Heilerde und evtl. Akupunktur und weniger Stress zu probieren. Gesagt getan. Es wurde tatsächlich wieder besser mit den Magenschmerzen allerdings blieb das ständige Krankheitsgefühl und die unsäglichen Rückenschmerzen (auf die kein Arzt eine Antwort wusste – es wurde die Galle vermutet aber aufgrund des unauffälligen Ultraschalls und Blutbilds wieder verworfen). Nach einigen Wochen wieder heftige Übelkeitsattacke also Spiegelung nr.3. Diesmal eine Pan Gastritis also komplette Magenentzündung und wieder massiv Galle. Nach Eintreffen der Biopsie Ergebnisse hieß es Helicobacter Pylorus.

Also Eradikation. Die AB Therapie bescherte mir im Übrigen die heftigste Übelkeitsattacke meines Lebens inkl. Besuch in der Notaufnahme. Nach abgeschlossener Eradikation hieß es ich sollte das pantoloc noch einige Zeit weiter nehmen allerdings nur noch 1x40 mg.

Was soll ich sagen: nach einigen Wochen wieder furchtbare Übelkeit diesmal ohne Erbrechen. Akupunktur und Yoga sowie Stressverminderung und Schonkost brachten keinen Unterschied zu vorher. Lediglich die Heilerde minderte etwas die Schmerzen.

8 Wochen nach abgeschlossener Eradikation: Kontrollgastroskopie mit dem Befund "Ex Helicobacter Gastritis". Allerdings wieder Schleimhauterosionen und auch auch wieder "Antrumsgastritis" mit noch immer etwas zu viel Galle (diesbzgl. leichte Besserung). Also weitermachen mit 1x40 mg Pantoloc.

Nochmaliges Blutbild zeigte trotz ewiger Schonkost einen erhöhten Cholesterinspiegel und viel zu hohe Eisenwerte ??? . Nochmaliger Oberbauch Ultraschall war o.B. Schilddrüsenwerte waren ebenfalls i.O.

Inzwischen nach wie vor ein ewig andauerndes Krankheitsgefühl, Kältegefühl, Konzentrationsschwierigkeiten, Rückenschmerzen die kommen und gehen und ständige Harnwegsinfekte, sowie immer wieder auftretende Halsschmerzen.

Ich dachte mir was solls weiterkämpfen, es MUSS ja irgendwann besser werden. Machte weiter mit der Akupunktur und TCM Medizin sowie Heilerde, Iberogast und eben Pantoloc inzwischen reduziert auf 1x20 mg. Als die Halsschmerzen immer schlimmer wurden ging ich zum HNO. Diagnose nach Abstrich: Rachenpilz.

Einige Wochen später: schlimme Übelkeit ohne Erbrechen. Also Spiegelung nr. 5. Überraschendes Ergebnis: "nur" leichte Rötung im Antrum, mäßig Galle allerdings lt. Biopsie einige "Schleimhautdefekte" also "chronische C-Gastritis" aber kein Helicobacter mehr nachzuweisen.

Also der Tip es mit weiter "nur" 20 mg Pantoloc, Iberogast zu versuchen und bei Bedarf Maloxan.

Was soll ich sagen, die Zeit verging und schleichend aber doch fiel mir plötzlich etwas "Neues" auf: plötzlich auftretende Übelkeit immer kurz vor dem Stuhlgang. Am Anfang dachte ich noch es wären vielleicht nur, entschuldigt meine Wortwahl "verklemmte Blähungen" aber es manifestierte sich. Der Stuhl war immer sehr weich und ging trotzdem schwer raus.

Nach einigen Wochen war es dann so schlimm dass es richtige Krämpfe wurden und inzwischen jeder Weg zur Toilette mir schon Angst machte.

Der Tip meiner Internistin: nicht so ernst nehmen und Buscopan versuchen. Half leider alles nicht, das Problem blieb. Ich habe auf eigene Faust eine Stuhlanalyse in einem Labor machen lassen. Hatte bis dato ja nie jemand gemacht. Ergebnis der "Flora" war i.O. Keine Bakterien oder Keime nachweisbar allerdings übermäßige Besiedelung mit Candida Albicans.

Meine Internistin meinte das solle man nicht über dramatisieren das reguliert sich wieder von alleine.

Inzwischen wieder plötzlich auftretende Übelkeit (unabhängig zum Stuhlgang). Eines Abends im Februar wieder dermaßen heftig dass alles nichts mehr brachte und ich in die Notaufnahme fuhr (bitte glaubt mir es braucht einiges dass ich freiwillig nachts in ein KH fahre). Nach einer Paspertinlösung iV wieder entlassen. Schmerzen blieben so heftig dass ich am nächsten Tag (da meine Internistin auf Urlaub war) nochmals ins KH fuhr. Dort die ganze Story von Anfang an erzählt und auf das hinauf stationär aufgenommen. Blutbild wieder wie eh und je trotz Schonkost erhöhter Cholesterinwert und suuper erhöhter Eisenwert ansonsten i.O.

Darmspigelung: Ohne Befund

Unterbauch Ultraschall: Ohne Befund

Defäkogramm: eine kleine Rektozele (Ausbuchtung im Rektum) nicht entzündet

MRT des Dünn- und Dickdarms: Ohne Befund

Erneute Magenspiegelung: Antrumgsgastritis und neu: Refluxoesophagitis (!) aber nur minimal Galle. 12- Fingerdarm o.B. Pylorus "gut schlussfähig"

Biopsien ergaben wieder Schleimhauterosionen und eine diagnostizierte C-Gastritis.

Gegen die Sache mit der Übelkeit vor dem Stuhlgang nun COLOFAC (Antispasmolytikum) erhalten. Was ehrlich gesagt gaaar nichts bringt und die Diagnose: Reizdarm. Ich habe aber keinerlei andere "typische" Reizdarmsymptome. :-/

Was den Magen betrifft bekam ich nur die tolle Bemerkung es wäre eben eine chronische Gastritis.

Eine junge Turnusärztin hat mich zusätzlich sogar gefragt ob ich jemals Antidepressiva in Erwägung gezogen hätte. :-o

Ich bin ehrlich gesagt sehr ratlos. Nehme z.Z. nun seit 1 1/2 Jahren durchgehend Pantoloc und bin mit den Nerven langsam total am Ende. (Vielleicht brauch ich die Antidepressiva vielleicht wirklich bald ;-) )

Ich war immer ein lebensfroher lustiger Mensch, bin viel gereist, war sozial engagiert und hatte viel Spaß am Leben. Und jetzt? Bin ich in der Psychoecke und irgendwie kann mir niemand helfen. Das kann es doch echt nicht sein!

Das Ganze bedroht auch langsam meine Existenz. Ich habe inzwischen Unsummen in Akupunktur, Yoga, Bioresonanz, Medikation etc. investiert und bin zur Stressminimierung auch noch in Bildungskarenz gegangen.

Hat Jemand vielleicht eine Idee? Oder einen Verdacht? Bitte bitte helft mir!

Antworten
GbolddZenOld)ixe


Was mich wundert: Warum wurden nie Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten gemacht (Laktose, Fructose, Histamin?)

IdnTh]eZoone2003


Hallo

Du weißt schon das Candida die Urache für deine Probleme sein könnte?

Ilsabxell


Bin ich in der Psychoecke und irgendwie kann mir niemand helfen

Warum schließt Du die Psyche komplett aus? Was wäre für Dich so schlimm daran, Dich darauf einzulassen, dass es psychisch sein könnte?

Ich habe so das Gefühl, dass Du übermäßig extrem auf Vorgänge in Deinem Körper achtest.

Inzwischen wieder plötzlich auftretende Übelkeit (unabhängig zum Stuhlgang). Eines Abends im Februar wieder dermaßen heftig dass alles nichts mehr brachte und ich in die Notaufnahme fuhr (bitte glaubt mir es braucht einiges dass ich freiwillig nachts in ein KH fahre).

Was war der Auslöser wegen einer plötzlich auftretenden Übelkeit in eine Notaufnahme zu fahren? Wo war die "Not" daran?

Jetzt verstehe mich bitte nicht falsch: Ich glaube Dir absolut, dass Du nicht mal aus Spass in die Notaufnahme fährst! :)_

Das ist jetzt nur ein Beispiel aus Deinem Beitrag rausgenommen, ich finde da noch Mehrere.

Worum es mir geht:

Nur habe ich ein wenig den Eindruck, dass Du Dich auf Teufel komm raus dagegen wehrst, dass es doch psychisch sein könnte. Denn eine "Not" bei einer noch so schlimmen Übelkeit ist körperlich nicht wirklich gegeben. Betont sei "körperlich"! Denn hier setzt die Psyche ein.

Du scheinst nach Deinem Bericht z.B. sofort sehr genau darauf zu achten, ob es eine "andere" Übelkeit als sonst ist. Ob sie mit/vor/nach dem Stuhlgang stattfindet...usw....Du schaust also extremst auf die Vorgänge in Deinem Körper. Du nimmst Medikamente, Du probierst dieses und jenes – nichts hilft...aber am Wichtigsten: Du wehrst sämtliche eventuellen psychische Aspekte sofort ab, siehe hier:

Eine junge Turnusärztin hat mich zusätzlich sogar gefragt ob ich jemals Antidepressiva in Erwägung gezogen hätte. :-o

Das liest sich, als hättest Du ihr gegenüber ebenso reagiert, auch, dass Du sie etwas abwertend als "junge Turnusärztin" bezeichnest, zeigt eine gewisse Abwehr gegen den Gedanken "es könnte ja sein, dass......".

Ich bin weder Arzt (vor allem nicht Dein Arzt) – aber ich bin seit über 20 Jahren panikkrank (Agoraphobie). Mal schlimmer mal besser. Und ich weiß von daher, welche Streiche einem das Zusammenspiel zwischen Körper und Psyche spielen kann. Auch wenn ich mittlerweile ein recht panikfreies Leben führe, so ist es doch noch so, dass jegliche Körperreaktion bei mir auch zu psychischen Reaktionen führt. Nur kann ich wie gesagt, zu 90% mittlerweile damit umgehen. Das heißt, was für andere Menschen völlig normal ist und keine Panik auslöst, löst bei mir Panik aus, nur weiß ich eben inzwischen warum diese kommt und so ist sie recht schnell wieder weg.

Wie gesagt, ich kann hier keine ärztliche Diagnose stellen, doch es scheint bei Dir ja schon erfolgt zu sein, bzw. ständig zu erfolgen – deshalb würde ich Dir raten, den psychischen Aspekt doch mal in Erwägung zu ziehen und Dir diesbezüglich Hilfe zu suchen. Und nein, nicht zum Hausarzt gehen und Antidepressiva verschreiben lassen und auf Besserung hoffen – das reicht nicht. Sondern es auch bei einem Psychologen zu versuchen. Was hast Du zu verlieren?

Und noch was zu der Situation mit Übelkeit in die Notaufnahme zu fahren:

Wie waren die Symptome? Hattest Du Panik? Mußt Du ja gehabt haben. Unruhe im ganzen Körper? Zittern?

WAS für ein Gefühl genau war der Auslöser in die Notaufnahme zu fahren?

Frrank@furxter61


Hallo Isabel !

Ich hatte auch die Vermutung, dass ich an einen übermäßigen Befall von Candida Albicans leide. Die Untersuchungen ( Diverse Abstriche und Stuhlprobenuntersuchungen waren jedoch negativ. ) Probleme habe ich trotzdem weiterhin. Abe im Moment wird ja alles an mir ärztlich untersucht. Also erst mal abwarten.

Es gbt zu diesem Thema auch ein spezielles Forum : [[http://forum.gofeminin.de/forum/f103/__f4858_f103-Candida-Albicans.html]]

Und bei " Chefkoch " gibt es unter Ernährungsprogramme auch ein Thema ( Anti-Pilz-Ernährung ) bzw. bei " Abnehmen Aktuell " Candida Pilz Ernährung " Dort bekommst Du auch Rezepte und findest Leidensgefährten. Vielleicht hilft es Dir ja weiter. Zumindest musst Du den Zucker zunächst aus Deiener Ernährung streichen, da dieses Leckerli für die Candida-Pilze ist.

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Wenn nicht schreib doch noch mal !

LG Uwe

k5leine`r_dErachenostMexrn


Wart du bisher nur bei einem Internisten oder auch mal bei einem Gastroenterologen?

Ich würde dir dringend einen Besuch beim Gastro empfehlen, Internisten sind mit Magen/Darmgeschichten oft komplett überfordert. Ich habe mich in vielen Episoden deiner Schilderung wiedergefunden (Magenschmerzen, Stuhlprobleme, Rückenschmerzen, ständig wiederkehrende Infekte...) bei MIR war das die Vorgeschichte meiner Colitis Ulcerosa.

Ich war damit bei diversen Internisten, keiner hat was gefunden, auch im Krankenhaus wurde es zwar, wie ich später herausfand mal vermutet, dann aber auf Grund von gefundenen Rotaviren wieder verworfen...

Wäre ich früher zu einem Gastro gegangen, wäre mir evtl. viel Leid erspart geblieben.

scharoMnx_p


DANKE an Euch die sich Zeit genommen haben mir zu antworten!

@ kleiner_drachenstern:

ich habe mich da vielleicht falsch ausgedrückt aber ja meine Internistin ist Gastroenterologin. Darf ich dich fragen wie deine Diagnose Colitis Ulcerosa schlussendlich gestellt wurde? Ich dachte da gäbe es eher Durchfallproblematik?

@ inthezone2003:

Tatsächlich? Ist diese Pilzsache also doch nicht so harmlos wie meine Ärztin getan hat? Ich werde mich da mal schlauer machen, dachte mir aber so etwas Ähnliches auch schon. Ich habe nämlich noch nie von einem Pilzbefall gehört der sich selbst reguliert.

@ Isabell:

ich beziehe natürlich den Faktor Psyche mit ein, es wirkte vielleicht so als würde ich mich dagegen streuben, bitte nicht falsch auffassen. Jede Krankheit hängt irgendwie mit der Psyche zusammen. Ich habe selbst in meiner Familie jemanden der an Panikattacken leidet und ich setze mich auch sehr viel mit Psychosomatik auseinander. Der Punkt ist nur: ich habe/ hatte keinerlei Probleme die mich zu solchen Schmerzen führen könnten. Mein Job hat mir Spaß gemacht, meine Beziehung läuft toll – es gab nichts was mir hätte sauer aufstoßen können. Auch stresstechnisch habe ich das Pensum immer geregelt gehabt. Aber ja es stimmt schon dass ich auf Vorgänge in meinem Körper sehr genau achte! Ich denke ich werde vielleicht doch eine Psychologin diesbzgl. aufsuchen – sicher ist sicher. Danke dir jedenfalls für den Denkanstoss!

s,hya}ronx_p


@ goldenoldie:

entschuldige bitte das habe ich vergessen zu erwähnen: diese Tests wurden gemacht und fielen alle negativ aus :-(

k<leiner_[dra>chensxtern


Darf ich dich fragen wie deine Diagnose Colitis Ulcerosa schlussendlich gestellt wurde? Ich dachte da gäbe es eher Durchfallproblematik?

Naja, so wie in deinen Schilderungen zog sich das über ca. 4 Jahre, schlussendlich hatte ich irgendwann richtig viel Blut im Stuhl und dann 2 Monate später die gesicherte Diagnose. Die Durchfälle begannen erst viel später als die Entzündung nicht adäquat behandelt wurde und immer schlimmer wurde, das war am Anfang nie mein Problem.

I\sabxell


sharon_p

Danke dir jedenfalls für den Denkanstoss!

Gerne . @:)

Dein ganzer Bericht hat mich einfach an mich selbst erinnert – nur habe ich mir das zum Arzt rennen schon sehr früh in meiner Panik"karriere" abgewöhnt. Heute gehe ich äußerst selten .

Ich kann mich aber sehr gut daran erinnern wie verzweifelt ich anfangs eine organische Ursache für diese "komischen Zustände" gesucht habe (bzw. habe suchen lassen) – ich wollte was Greifbares, dass es psychische Ursachen haben könnte machte mir einfach große Angst....denn da kann man nicht einfach irgendwelche Pillen schlucken oder sonst was und gut ist – nein, da passiert etwas was tief verborgen liegt und so unglaublich kompliziert erscheint. Verstehst Du? Ich wäre zeitweise richtig froh gewesen, wenn ich irgendeine Krankheit gehabt hätte, die diese Zustände erklären würde. ;-)

Hierzu noch etwas:

Der Punkt ist nur: ich habe/ hatte keinerlei Probleme die mich zu solchen Schmerzen führen könnten. Mein Job hat mir Spaß gemacht, meine Beziehung läuft toll – es gab nichts was mir hätte sauer aufstoßen können. Auch stresstechnisch habe ich das Pensum immer geregelt gehabt.

Das ist ein Trugschluß dem viele Menschen unterliegen: Panikerkrankte (gilt im übrigen auch für Depressionen) müssten unter greifbaren Problemen leiden. Bzw. es müsste ihnen insgesamt schlecht gehen, sonst hätten sie das ja nicht....das stimmt nicht. Und gehört zu einer der extrem fiesen Tücken dieser Erkrankung: Es liegt oftmals nichts an, das Leben läuft an sich rund und trotzdem ....

Was natürlich nicht heißt, dass Paniker keine/nie Probleme haben oder das Panikattacken durch Stress nicht heftiger/häufiger auftreten usw.....aber vergiss den Gedanken, dass es nicht psychisch sein kann, weil Du mit Deinem Leben zufrieden bist.

Ich denke ich werde vielleicht doch eine Psychologin diesbzgl. aufsuchen – sicher ist sicher.

:)^

Jetzt mal beiseite ob es doch organisch ist – ich kann das natürlich nicht beurteilen! Das möchte ich nochmal betonen!

Habe keine Angst davor es einfach mal zu versuchen. Ich habe damals auch viel zu lange gewartet, so lange bis der Leidensdruck so groß war, dass ich dachte ich würde verrückt werden und sterben und mich von Freunden nachts in die Psychatrie bringen lies...dort wurde ich nach einem 10-Minütigen Gespräch, einer Therapeutenadresse und einer (!) Beruhigungstablette wieder nach Hause geschickt ;-) . Und mir ging es besser (die Tablette habe ich irgendwann weggeschmissen ;-) ), weißt Du warum? Weil da endlich Einer war, der mich zitterndes, heulendes Etwas nicht komisch anschaute, sondern verstand was mit mir los war. Naja, zumindest kannte er sich damit aus. Er glaubte mir alle meine "Symptome" – bei mir hatte es auch mit Magen/Darm zu tun, immer wenn da mal der sprichwörtliche Pups querhing, lief meine Aufmerksamkeit diesbezüglich auf hochtouren, so dass die Panik irgendwann automatisch kam und sich die Symptome verschlimmerten.....es gibt da einen sehr bekannten Teufelskreis:

Wahrnehmungen von Körperempfindungen (z.B. Schwindel, Übelkeit...) – > Körperempfindung wird als unangenehm und bedrohlich empfunden – > Unsicherheit, Sorgen über Ursachen und Konsequenzen ("Ich könnte ernsthaft krank sein") – > Körperliche Anspannung – > Genaues Beobachten des Körpers, Schonverhalten – > und wieder zum Anfang zurück: Wahrnehmung von Körperempfindungen....das steigert sich dann.

Wie gesagt: Das muß natürlich Alles bei Dir nicht zutreffen – aber ziehe es in Betracht, denn wenn es doch so ist, ersparst Du Dir eine Menge Leid ab dem Zeitpunkt, an dem es angegangen wird.

Alles Gute und wäre schön, wenn Du weiter schreiben würdest – schreiben hilft oftmals ungemein (sage ich auch aus Erfahrung ) @:) :)*

Z/wackx44


Vielleicht hast Du das mit der Psychoecke auch nur falsch verstanden. Bei Magen/Darm-Überaktivität wird tatsächlich oft ein mildes Antidepressivum verordnet - und es kann wirklich helfen.

IPn+The`Z[one$200x3


Hallo

Ich denke der übermäßige Pilzbefall könnte auf jeden Fall mit deinen Problemen zu tun haben.Es gibt ja ziemlich viele Symptome dafür.Und das der sich selbst regulieren soll,davon habe ich noch nie was gehört! Ich leide auch schon seit ca. einem halben Jahr an Blähungen mit Darmgeräuschen und war auch schon beim Seelenklemptner,was bei mir aber nicht geholfen hat.Somit fang ich jetzt mit einer Antipilz Diät an :)

seharoJn_p


@ kleiner_drachenstern:

Oh GOtt! Wie lange müssen sich diese 4 Jahre angefühlt haben! MEine Hochachtung! Jetzt blöde Frage aber waren deine Blutbilder von Anfang an unauffällig? Am CRPWert oder der Blutsenkung müsste man doch die Entzündung sehen – oder liege ich da jetzt komplett falsch?

@ Zwack44:

Ich bin was Psychopharmaka betrifft leider nicht so top informiert, daher DANKE für deinen Input. Für mich klingen diese Pillen immer alle gleich schlimm. Ich werde das mit einer Psychotherapeutin zumindest einmal durchdenken.

@ InTheZone2003:

Bitte bitte unbedingt berichten wie sich deine Lage mit der AntiPilz Diät entwickelt! Ich habe heute mit meiner Urologin darüber gesprochen, die ist zwar auch absolute Schulmedizinerin meinte aber so eine Anti Pilz Geschichte wäre auf keinen Fall schlecht! Darf ich dich fragen ob du auch Nystatin dazu nimmst bzw. diese Chlorella Algen zum Abfangen bzw. Dämpfen der Gifte?

IsnTRheZonAe2003


Hallo,

Gerne werde ich dir von meiner Therapie berichten.Ich nehme zurzeit nur Nystatin und Mariendistel Kapseln.Mal gucken,habe heute angefangen und merke noch nichts.Aber ich denke das kommt alles noch :)

R iekex05


@ sharon_p

Deinen Faden-Titel kann ich so unterschreiben!!!

Da hast du ja echt schon einiges mitgemacht – meine Güte!

Ich melde mich die Tage noch. Bis dahin alles Gute!

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