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Gastritis weg, Übelkeit geblieben: Was könnte es noch sein?

s6har7onx_p hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich muss mich nochmal an Euch wenden, da ich inzwischen WIRKLICH nicht mehr weiter weiß. Dachte mir der ein oder andere von Euch hat vielleicht eine Idee was ich noch tun könnte!

Kurz vorweg:

Ich hatte 1 1/2 Jahre eine chronische C-Gastritis. Heute bekam ich den Befund der letzten Gastroskopie

"die Leistenspitzen im Antrum, verlängert, fibrosiert, mit ektatischen Kapillaren. Die Lamina propria schütter lymphomononukleärzellig infiltriert, mit vereinzelt auch basal gelegenen kleinen lymphoidzelligen Aggregaten. Antrum + Corpus – geringgradig chronische, nicht aktive Gastritis"

Die Bilder waren unauffällig, minimal Galle aber das schob meine Internistin auf den späten Spiegelungstermin und die lange "Nüchternphase".

Sie meinte die Gastritis wäre somit abgehakt, denn eine "geringgradige chronische Gastritis" hätte jeder Mensch.

Mir ist aber trotzdem durchgehend übel, absolute Appetitlosigkeit, fühle mich nach wie vor matt u abgeschlagen, absolut kraftlos. Ein ständiges "nervöses" Gefühl im ganzen Körper, dazu kommt eine Art "eingeschnürtes" Gefühl im rechten & linken Rippenbogen. Zusätzlich noch latente Rückenschmerzen und Stuhldrang obwohl kein Stuhl ansteht.

Versuch mit MCP (für die Peristaltik) und COLOFAC (wirkt auf die glatte Darmmuskulatur) hat NICHTS geändert.

Ich habe das genauso kommuniziert – meine Internistin meinte dies könnte eine funktionelle Darmstörung sein. Zwar kein klassischer Reizdarm denn sonst hätte das COLOFAC geholfen, aber sowas in der Art.

Wie bereits in meinem früheren Beitrag erwähnt:

Koloskopie: o.B

Ultraschall des Abdomens: o.B.

MRT (allerdings nur des kleinen Beckens – also Harnblase, Rektum, Eierstöcke): o.B.

Nun meine Frage(n):

Kann es sein dass meine Nerven im Magen falsche Signale senden weil sie quasi auf dem "Gastritismodus" hängen geblieben sind. -> ja ich weiß klingt blöd aber eben Vermutung eines neurologischen Problems.

Kann eine funtkionelle Darmstörung für solch eine unerträgliche Übelkeit verantwortlich sein? Noch dazu über so lange Zeiträume?

Könnte der Dünndarm irgendwie beteiligt sein? Dieser wurde ja noch nicht untersucht (bis auf den 12-Fingerdarm bei der Gastroskopie)

Wäre SEHR dankbar wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Was ich vergessen habe:

Schilddrüsenwerte bzw. Hormonstatus waren O.K.

Besuch bei zwei unabhängigen Psychologen lief darauf hinaus, dass auch diese zwar eine neurologische Beteiligung nicht ausschließen ABER eine organische Ursache in meinem Fall für wahrscheinlicher halten.

DANKE EUCH!

Antworten
w>i6eOneMr1


h sharon so sieht man sich wieder :)

kann dich gut verstehen weil es mir ja genauso geht wue dir mit dieser übelkeit.

vielleicht kommt es von wirbelsäule da du ja immer rückenschmerzen hast. habe auch nicht gewusst das die wirbelsäule ein auslöser sein könnte.

und da du ja sonst gesund bist gibt es nicht mehr viel möglichkeiten

s+haro7n_Ap


Danke Kevin!

Das Komische ist nur, der Schmerz kommt eher aus der Tailie also den Flanken als von der Mitte sprich der Wirbelsäule.

Bin echt schon ratlos – und soweit dass ich mir das mit den Antidepressiva doch überlege. Wobei das kann es doch auch nicht sein, dass man seine Nerven ruhig stellen muss, schließlich wollen einem die ja etwas mitteilen.

Alles sch...

Rgi}ekxe05


Wurden deine Nierenwerte gecheckt (Urin und Blut)? Sonographie der Nieren? Trinkst du ausreichend?

Nierenprobs kommen oft als Flankenschmerz getarnt vor.

Nimmst du noch PPIs? Selbst nach dem Absetzen von Panto/Omep ist mir noch ein paar Tage übel.

Ansonsten noch einmal verstärkt den Darm unter die Lupe nehmen.

Wünsch dir gute Besserung!

sTha[ron_xp


Hey Rieke!

Da hab ich gestern wohl umsonst gehofft dass meine Internistin mich versteht ;-)

Nieren sind es defintiv nicht – da wurde alles gecheckt. Alles i.O.

Trinken tu ich auch ausreichend.

Das Absetzen der PPIs ist bei mir nun schon 11 Tage her und dazwischen war mir einige Tage nicht so arg übel wie jetzt. Ich schließe einen Rückschlag bei der Gastritis nicht aus. Nur weil die Spiegelung am 25. schön war heißt das ja nicht dass sich die Lage nicht evtl. verschlechtert haben könnte.

Mich wundert nur ein wenig dass alle Ärzte den Dünndarm außen vor lassen und dann behaupten es wäre "alles gecheckt worden"... Naja ich verstehs nicht... ???

w@ienyer1


hallo sharon

ja eben wenn der schmerz von der wirbelsäule kommt kann das der auslöser sein

ansonsonsten fällt mir noch ein gallensteine in den gallengängen die was man bei einer bestimmten untersuchung nur festellen kann weiß aber jz nicht wie die heißt , antidepressive würd ich lassen ich nehm auch keine ich weiß wie schlimm die übelkeit ist kann es nachvollziehen ich bin mittlerweile seit mitte februar daheim und kann so gut wie nichts tun aber wirst sehn es wird wieder bergauf gehn mit uns :)

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