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Ständig Hicksen und Magendruck bis zum Hals

MncCaranxk hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forenmitglieder.

Ich habe ein Problem das mich mittlerweile echt fertig macht. Und zwar habe ich seit knapp 2 Jahren immer wieder, auch nüchtern morgens, so komischen Schluckauf wie wenn man zuviel gegessen hat, also keinen richtigen Schluckauf mit diesem typischen Hicksgeräusch sondern eher so ein aufstossen ohne Luft. Dazu ständig einen leichten Druck unter dem Kehlkopf vom Magen her, als ob zuviel Luft unten wäre.

Jedenfalls tritt dieser Fehlschluckauf oder wie auch immer ich ihn nennen soll sehr oft auf, bestimmt 40-50 mal am Tag. Oft ist es ein einzelner Hickser, manchmal wird daraus echter Schluckauf mit mehreren Hicksern samt Geräusch.

Es ist keinen Tag NICHT da und das seit knapp 2 Jahren.

Ich war, da ich sei Jahren in Refluxbehandlung bin, bei meinem Internisten der trotz Spiegelung nichts auffälliges feststellen konnte ausser den bekannten Zwerchfellbruch und Gallereflux. Hatte auch schon Thorax Röntgen sowie ein MRT des Abdomens bei dem zwar eigentlich die Leber angeschaut wurde, jedoch denke ich mir wenn dort was auffälliges im Bauchraum gesehen wurde, hätte ich es erfahren.

Jedenfalls ist der einzigfe Anhaltspunkt den ich habe der, dass ich auch Gallereflux zurück in den Magen habe und auch der Magenausgang (also nicht nur der Eingang nach oben hin) leicht offen steht. Angeblich kommt das durch die langjährige PPI einnahme. Kann dadurch Luft vom Dünndarm zurück in den Magen gehen? ??? Kennt sich da wer aus? Und wenn ja woher kommt das dann und kann das für meine Symptomatik verantwortlich sein?

Ich bin mittlerweile echt fast depressiv und manchmal bekomme ich auch schwer Luft durch die Symptomatik, villeicht weil das Zwerchfell nach oben drückt?!

Bei Bewegung tritt es komischerweise öfters auf als z.B beim ruhigen Liegen. Am schlimmsten wenn ich aufstehe oder mich bücke etc. Dann kommt es bestimmt bei jedem 2ten Bewegen. Warum das so ist kann mir auch keiner sagen, deshalb hoffe ich hier im Forum auf Leute die das selbe oder etwas ähnliches durchmachen oder durchgemacht haben und mit Tipps geben können.

MfG McCrank

Antworten
G)old@enOldixe


Ich denke mal das du die Diagnosen für deine Beschwerden doch schon fast. ein Zwerchfellbruch und ein Reflux können doch eindeutig solche Beschwerden auslösen. Was rät denn der Gastroenterologe?

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Meine spontane Idee ist auch: Du hast die Erklärung (Zwerchfellbruch) doch eigentlich schon. Ist zumindest naheliegend, v.a. wenn alles andere ausgeschlossen wurde.

Alternativ bleibt noch: Schluckst Du beim Essen und ggf. durch merkwürdige Atmung zu viel Luft? Letzteres kenne ich zumindest von mir... nervöser Magen 6 Reflux, gepaart mit Stressatmung = Rülpseritis und Schluckauf.

Was sagt Dein Gastro?

Mkc@Craxnk


Hallo und Danke für die Antworten.

Ja das mit dem Reflux ist so ne Sache, hab das ganze ja schon bestimmt 10 Jahre (bin jetzt 28 Jahre alt) und es wird komischerweise immer ein wenig schlimmer, zwar langsam, aber merkbar.

Das mit dem komischen Druck und Aufstossen habe ich aber erst seit knapp 2 Jahren komischerweise?! Auf jeden Fall war ich in den letzten 2 Jahren mehrfach beim Internisten (genau gesagt bei 2 verschiedenen) und es konnte mir keiner eine Antwort darauf geben was das jetzt nun genau ist bzw. woher es kommt. Sie hören mir zwar schon zu jedoch kommt man sich manchmal als Patient irgendwie missverstanden vor.

Ich will doch nur dass das wiedr mal aufhört geschweige denn schlimmer wird. Ich denke mir halt ich bin eigentlich noch sehr jung, wie wird das mal enden?

Ist ja nicht so dass ich irgendwas dagegen machen kann?!

Kann es evtl. von einer Gastritis kommen die ich vielleicht mit mir rumtrage? Oder leichte Ösophagitis? Keine ahnung, das Problem ist dass Reflux ja auch so ne chronische Sache ist die nicht einfach von heute auf morgen fertig ist.

Was soll ich sagen, irgendwia saublöd das ganze. Vorallem da ich ja nur im dunkeln Tappe. Kommt es jetzt vom Reflux, obwohl es vorher ja nie da war, oder evtl. von was ganz anderem? Aber da ja Ärzte nicht mal genau wissen wohe das kommen kann weiss es bestimmt auch hier keiner genau. Ausser er/sie hat es eben selbst erlebt und weiss was dazu zu sagen.

Die Angst vielleicht was chronisches rumzuschleppen das mal irgendwie schlimmer wird oder gar was bösartiges bleibt.

MfG McCrank :-)

aXskfolr


Hallo McCrank

Danke für Deinen Beitrag in meinem Thema. Ich kann Dir das selbe in Deinem Thema schreiben: Auch ich kenne das von dir beschriebene Symptom (Mischung von Schluckauf und Rülpsen – häufig auch bei nüchternem Magen).

Ich kann Dir leider nicht helfen, da ich über meine Symptomatik – wie Du von meinem Faden her weisst – noch weniger weiss als Du über Deine. Aber Du siehst: Selbst die seltsamsten Symptome haben auch noch andere Leute. Ich hoffe, Dir damit auch ein wenig Mut machen zu können.

Alles Gute

M(cCraxnk


Hallo an alle.

Ich schreibe wieder mal in diesen Threat weil ich noch immer die Problematik mit dem komischen Druck vom Magen in die Speiseröhre habe. Ich hoffe dass irgendjemand etwas hilfreiches dazu sagen kann das meine Beschwerden etwas lindern kann.

Ich war gerade letzten Monat wieder bei meinem Internisten zur Magenspiegelung jedoch wurde nichts neues festgestellt. Immer noch "normale" Gleithernie mit leichter Refluxösophagitis und Antrumgastritis. Nehme jetzt schon seit knapp 11 Jahren PPI (zuerst Lansoprazol, seit 5 Jahren Esomeprazol 20mg) und auch öfter mal Iberogast und ab und zu Motilium. Mein Arzt weiss sich keinen Reim auf meine Probleme zu machen.

Es ist komischerweise morgens gleich schlimm wie Abends. Man kann es also nicht unbedingt mit der Nahrungsaufnahme in Verbindung bringen. Ich merke wie vom Magen her ein Druck hochkommt, also in den unteren Brustkorb und wie etwas die Speiseröhre "hochkriecht". Schwer zu beschreiben. Jedenfalls löst dieser Druck manchmal unwohlsein aus und ich hab auch sehr oft Schluckauf oder Hicksen ohne typisches Schluckaufgeräusch. Das ist dieses Typische Hicksen das auch viele gesunde Menschen nach dem Essen ab und zu haben. Wie eine Mischung aus aufstossen und Schluckauf. Jemand der das selbst nicht kennt kann sich das schwer vorstellen, jedenfalls merkt man das sogar bis in die Ohren da ein Geräusch entsteht. Der Körper hebt sich dabei auch leicht. Ich hoffe ihr versteht welches Hicksen ich meine. Jedenfalls nervt das ganze dermassen dass ich manchmal fast depressiv davon werde. Man fühlt sich einfach nicht gesund, der Reflux tut sein übriges dazu.

Was könnte ich noch unternehmen dass das ganze besser wird? Kann sowas nicht von einer Gastritis kommen? Oder einer Speiseröhrenentzündung? Mein Arzt denkt nicht, da bei genannten Erkrankungen der Vagus Nerv nicht gereizt wird?! Muss immer dieser Nerv für dieses Hicksen, oder wie ich ihn immer nenne "Fehlschluckauf", verantwortlich sein? Manchmal habe ich auch das Gefühl dass nach provoziertem Luftaufstossen das ganze sich etwas bessert, aber wenn dann nur kurz.

Woher kann ausserdem diese ständige Luft im Magen kommen? Ist das immer eine Verdauungsstörung oder kann auch anderes dahinterstecken? Und ich will jetzt nicht hören keine Cola trinken etc. Das ist mir schon bewusst. Ich hab den Druck ja auch morgens wenn ich noch gar nichts gegessen habe.

Kann die Luft auch vom Dünndarm zurück in den Magen drücken? Weil ich kann mir nicht vorstellen soviel Luft im Magen zu haben die auch im Magen entstanden ist...

Ich hoffe auch konstruktive Beiträge von euch.

MfG McCrank

f3unGdo


Ich habe genau dieselben Symptome.

Es knallt zudem richtig in den Ohren und mein Oberbauchraum hat oft Muskelkater.

Zudem im AugenblicK Brust/Rückenschmerzen sowohl beim Essen als auch beim Bewegen.

Aber erst mal zu dir:

Ich bin kein Arzt, aber langjähriger Betroffener.

Ich denke deine Antwort ist das Wörtchen Gleit-Zwerchfellbruch.

Deine Speiseröhre baumelt im Zwerchfellspalt hin und her und löst das Hicksen aus.

Ich hatte 2004 am Tag ca 500 leichte Hickser, nachdem sich mein Zwerchfellbruch vergrößert hatte.

2005 erfolgreiche Fundoplicatio nach Nissen-Hicksen war sofort weg.

Viele viele kleine Nebenwirkungen, die vergingen

und irgendwie erträglich waren.

Seit 2 Jahren starke tiefe Hickser. Erst wenige, jetzt 30-50 am Tag.

Ich denke es ist eine Zwerchfellirritation aufgrund der eingebauten Plastik, oder ein erneuter

beginnender Zwerchfellbruch. Gerade war ich auf ein Gespräch bei dem damaligen Operateur.

Ein kleiner Bereich des Zwerchfells wurde damals nicht gerafft, mglw. liegt hier das Problem.

Nur, bevor ich daran nacharbeiten lassen würde muß viel mehr passieren.

Einem jungen Menschen wie dir rate ich mit der OP so lange wie möglich zu warten,

da hinterher Sport wie Tennis, Heben oder ruckartige Bewegungen zu vermeiden sind.

Solange turnusmäßig die Magenspiegelung ohne Befund ausfällt würde ich es nicht machen.

Eine Hilfe wäre ein Atemgerät gegen Schnarchen, das hilft auch gegen Reflux und Hicksen

und verhindert größtenteils nächtliche Probleme.

lg fundo

M/cCraxnk


Hallo fundo

Danke für deinen Beitrag. Tur mir leid zu hören dass bei dir der Reflux wieder versucht sich zu melden. Hoffentlich kommt das Sodbrennen nicht zurück.

Das mit dem Hicksen ist sowas von störend im Alltag. Man fühlt sich einfach nicht gesund und dazu kommt bei mir fast permanent Aufstossen das ich teils absichtlich herbeiführe dass der Magendruck und diese Hickser wieder erwas nachlassen. Mir kommt auch permanent die Suppe hoch, soll heissen dass ich nach dem Essen oft das Zeug wieder im Mund habe und ich es dann ausspucke oder schlucke. Entschuldige dass ich das so detailiert erkläre. Ich habe es schon oft erlebt dass mir nach fast abendlichem Essen mal was hochkam das ich am Mittag gegessen hatte?!

Laut Internist ist mein Magen etwas lahm, wie eine leichte Gastroparese, er denkt das kommt von der Langzeit PPI Einnahme.

Desweiteren habe ich unter dieser Medikation (20mg Esomeprazol und davor Lansoprazol) mehrere Drüsenkörperzysten im Magen entwickelt sowie eine chronische Antrumgastritis. Dies sind alles Dinge die erst durch die "magenschützenden" PPI entstanden sind.

Langsam bin ich sowas von müde wegen der Refluxerkrankung und meine Lebensqualität ist nicht gerade sehr gut.

Ich bin kurz davor meinen Zwerchfellbruch per Fundoplicatio beheben zu lassen.

Wie ging es dir vor der OP mit Aufstossen und Regurieren denn so? Ist das seit der OP alles komplett weg bzw hattest du diese Problematik denn überhaupt?

MfG McCrank

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