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morgendliche Übelkeit, dünner Stuhlgang und beschleunigter Puls

BPi%eneX7 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

seit einigen Jahren leide ich unter der Woche, am sehr frühen Morgen, an einer komischen Übelkeit (die eher im Hals zu spüren ist – Würgereiz), dünner Stuhlgang mit/ohne Darmkrampf und einem zackigen Puls... und das mal stark, mal weniger stark.

Das ganze Spektakel geht ungefähr 30-60 min. und verschwindet dann schlagartig.

Ich habe diese Beschwerden immer nur dann, wenn ich früh aufstehen muss. Kann ich länger schlafen ( z.B am Wochenende und im Urlaub), habe ich diese Symptome nicht.

Um der Frage gleich vorweg zu gehen; nein, ich war damit noch nicht beim Arzt. Ich arbeite selber als medizinisches Personal und bin diesem gang bisher immer aus dem Weg gegangen. Ich habe es einfach immer wieder auf dies und das geschoben und verdrängt.

Nur ist es eben so, dass ich deswegen oft schon 1 oder 2 Tage "krank" zu Hause geblieben bin, weil ich es einfach morgens nicht mehr ausgehalten habe. Diese anfallsartige Übelkeit im Hals, geht zwar nur ca. 30 min., aber ist manchmal so stark ausgeprägt, dass ich richtig würgen muss (ohne Erbrechen) und das macht mich dann immer ganz schön fertig. Ich kann mich gar nicht mehr richtig für die Arbeit richten, weil ich mich immer darauf konzentrieren muss, nicht zu würgen. :|N

Wie schon erwähnt, verschwindet das dann nach spätestens einer 3/4 bis Stunde und bleibt dann auch den ganzen Tag über weg.

Ich kann kurz darauf sogar essen, mir knurrt danach dann auch fürchterlich der Magen...

Hat das von Euch jemand ebenfalls oder kann wer eventuell etwas dazu sagen ?

Ich kämpfe gerade auch regelrecht mit mir, endlich einen Arzttermin auszumachen. Wenn nur diese scheiß Angst nicht wäre.... %:|

Antworten
g/elb uxnd gxut


Hallo Biene,

verhütest du hormonell?

Ich hatte auch ähnliche Symptome als ich noch die Pille genommen habe....

SSun4flkower_7x3


Ich habe das bei Eisenmangel und zu niedrigem Blutdruck. V.a. wenn ich recht wenig getrunken habe, am Vortag vielleicht wenig gegessen. Und Stress. In einer gerade zurückliegenden Prüfungsphase hatte ich es dann z.T. schon, wenn ich Angst vor der nächsten Würgeattacke hatte. Allerdings meist ohne Durchfall.

Dass es nur kurz andauert und Du hinterher Hunger hast, spricht ja erstmal gegen was Ernsthaftes. Geh' zum Arzt, lass Blut abnehmen.

Vielleicht auch wirklich mal versuchen, direkt nach dem Wachwerden was zu essen/trinken, und wenn es nur Traubenzucker oder ein Zwieback ist.

M8olclie|nchexn


Ich hätte jetzt spontan auf niedrigen Blutdruck getippt. Falls Du ein Messgerät hast, miss doch an solchen Tagen morgens einfach mal.

BMienxe7


Hallo und vielen vielen Dank für eure Antworten, auf die ich gar nicht lange warten musste.

@ gelb und gut :

nein ich verhüte nicht hormonell ( vertrage ich nicht), aber was mir hier zu noch einfällt und ich ganz vergessen habe zu erwähnen, wäre dies ;

vor meiner Periode, also einige Tage vorher, ist diese Übelkeit ganz extrem und fast täglich, bis die Menstruation eintrifft.

@ Sunflower_73 :

trinken ist ein gutes Stichwort. Das tu' ich nämlich eindeutig zu wenig. Zur Zeit vernachlässige ich das sehr...! vielleicht sollte ich mal darauf achten ausreichend Wasser zu trinken. Das mit dem Traubenzucker habe ich mir auch schon überlegt...- ich glaube das probiere ich mal!

Ich habe mir nämlich auch schon überlegt, ob es denn an einem zu niedrigen Blutzucker am Morgen liegen könnte !?

@ Mollienchen :

ja, dass dachte ich auch immer. Aber mein Kreislauf spinnt unter dieser Übelkeit immer so herum ( denke vor Angst), dass man nicht genau abschätzen kann, ob niedrig oder nicht. Durch meine Angst vor dem Würgen, pumpt mein Herz extrem und den Blutdruck kurzzeitig in die Höhe. Habe schon gemessen und bekomme keinen anständigen Wert dabei heraus, weil ich während des Messens so aufgeregt bin. Der Puls schwankt zwischen 90 und 110...- der RR schwank ebenso.

Wenn die Übelkeit nachlässt, dann habe ich eher niedrigere Werte und auch der Puls geht zurück auf 65-70 in Ruhe.

Zur Zeit belastet mich das alles extremst. Ich habe erst vor 14 Tagen eine neue Arbeitsstelle angetreten und war davor längere Zeit zu Hause.

Die erste Arbeitswoche war eher relaxt – während der Einarbeitung durfte ich erst um 9 Uhr anfangen, dass ging ganz gut.

Aber seit ich wieder um 6 aus den Federn muss, fängt der ganze Rotz (sorry) wieder an.

Die ersten 2 Tage verspürte ich diese Übelkeit nur ganz leicht und es verflog auch recht schnell wieder, aber gestern morgen (Freitag) – nach 7 Stunden Schlaf, war es mir ca. ne halben Stunde wieder ganz schön schlecht.

Ich bekomme dann gerade mal so meinen Kaffee runter – rauchen geht gerade so (ich weiß das ist gar nicht gut) und etwas Linderung verschafft mir ein scharfes Bonbon oder ein scharfer Kaugummi :|N :-/ .

Manchmal vergeht alles auf dem Weg zur Arbeit im Auto oder wenn ich dann auf Arbeit bin.

Das komische ist, dass ist mir gestern aufgefallen, dass mir auf der Fahrt zur Arbeit immer noch schlecht war, kaum war ich dort, bin aus dem Auto ausgestiegen und in die Praxis, war alles schlagartig weg ??? ??? ??? .......

Is doch seltsam – oder ?

SLunfhlo)weBr_x73


Hmmm... könnte letztlich vielleicht eine Mischung sein aus Blutdruck/Trinken – und Stress. Neuer Job ist stressig und eine Umstellung, dann die Angst dass die Würgerei anfängt (macht ja auch wieder Stress). Vielleicht fällt das alles irgendwie ab von Dir, wenn Du dann ankommst und es "losgeht" mit dem Arbeiten?! Nur spekulativ... ich bin halt so ein Anspannungs-Übelkeitsmensch.

Mooll+iyench{exn


vor meiner Periode, also einige Tage vorher, ist diese Übelkeit ganz extrem und fast täglich, bis die Menstruation eintrifft.

Hm… Hormonschwankungen…?? ":/ Schwanger bist Du aber nicht, oder?.

Ich habe ganz selten mal morgens diese Übelkeit, meist ca. 1/2 Stunde lang, aber nachdem der erste Kaffee (mit Zucker!) gewirkt hat und ich mich "in Schwung" geduscht habe, ist es dann auch weg.

Das mit dem Traubenzucker ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Swuwnfl~ower}_73


Aber nach dem Traubenzucker halt auch richtig frühstücken, sonst kracht der Blutzuckerspiegel wieder ab und einem (bzw. zumindest mir) wird dann wieder flau.

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