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Nach Blinddarm-OP noch 2 weitere OPs: 3 OPs in fünf Tagen

Dvachzi/egexl hat die Diskussion gestartet


Liebes Forum,

Ich weiß nicht wie ich hier anfangen soll da alles recht heftig ist im Augenblick.

Ich erzähl einfach mal den Ablauf, versuche aber im Moment so anonym wie möglich zu bleiben.

Ich bin letzte Woche nachts mit meiner Freundin in die Notaufnahme. Verdacht auf Blinddarm. Sie wurde dann nach ca. 5 auf Station verlegt und am nächsten Morgen operiert. Anschließend lag sie 2 Tage mit starken Schmerzen auf dem Zimmer. Schmerzmittel halfen nichts. " wir haben ihrer Freundin schon Sachen gegeben die unter Verschluss sind" Am 2 Tag wurde sie dann ins CT geschoben und sofort notoperiert. Wie mir die Ärzte mitteilten, hatten Sie Ihr wohl den Darm verletzt und die ganze Suppe lief Ihr in den Magen oder Bauchbereich ( eins von beidem ).

Anschließend lag Sie wieder 2 Tage mit Schmerzen da. Wohlgemerkt bis dato wurde Sie nicht einmal gewaschen !!!!

Samstag bekam ich noch kurz vor knapp einen Telefonanruf auf der Arbeit von Ihr das Sie nochmal operiert werden muss. Darm verdreht > Darmverschluss.

Ich fuhr sofort los und konnte noch die Ärztin treffen die mir lediglich mitteilte sie müssten nochmal "ran". Sie kam nach der OP dann auf die Intensiv Station.

es war ein Schock für mich sie so daliegen zu sehen. Unzählige Kabel,Schläuche,Infusionen und über überwachungsmonitore. Wenigstens die Pfleger auf der intensiv kümmerten sich um sie als ob sie die eigene Tochter wäre. Da gibt es nichts zu bemängeln.

Sie lag da nun knapp 6 Tage und Ihr Zustand war miserabel. Nun wurde Sie auf die Normal Station verlegt jedoch ist sie noch völlig entkräftet und braucht Hilfe für Toilettengang und Hygiene. Da meine Arbeitszeiten Gott sei Dank flexibel sind und ich jede freie Minute bei Ihr bin sehe ich nun auch das Elend auf der Station.

Patienten Pflege gleich Null......ich hab Sie heute waschen müssen da die Pfleger für sowas keine Zeit haben. Morgen werde ich das gleiche nochmal machen.

Ich konnte Ihre OP Narbe auch schon sehen die sich über Ihren schönen schlanken Bauch zieht. Ich musste mich zusammen reißen vor Ihr um nicht durchzudrehen.

Es sind viele andere Sachen die einfach nicht sein dürfen. Ich wäre schon froh wenn hier jemand alles bis zum Schluss gelesen hat.

Ich liebe Sie über alles und es macht mich selbst fertig zu sehen wie Sie mit Ihr umgehen bzw. Was Sie mit Ihr angerichtet haben.

Ih habe schon mit der Krankenkasse telefoniert und bin auch schon selbst dabei Infos einzuholen, welche Möglichkeiten uns nach Ihrem Aufenthalt in der Klinik zur Verfügung stehen.

Ich schreibe hier, da ich Hilfe und Ratschläge von ( leider auch ) betroffenen mir erhoffe.

Über jede ernstgemeinte Hilfe und Ratschläge würde ich mich ( und im Namen meiner Freundin ) sehr freuen.

Helft uns bitte

Antworten
B/amBamH66


Ich denke jetzt ist es wichtig, daß jemand da ist der für deine Freundin sorgt und ein wenig auf sie aufpasst in der Klinik.

Du bist ja schon sehr oft da und sorgst für die Grundversorgung.

gibt es vielleicht Familie oder Freunde die auch zu ihr gehen und so ein wenig helfen können? Das würde dich auch entlasten, denn du brauchst deine Kräfte auch. Jetzt und auch in nächster Zeit.

Gibt es in der Klinik einen Patientenfürsprecher? Wenn ja setzt dichmit dem zusammen und berichte ihm über deine Erfahrungen (Mangelnde Pflege z.B) und deine Ängste und Befürchtungen.

Versuche es für dich festzuhalten was wann gemacht wurde...welche OP wann, was und welches Ergebnis, evtl Komliktionen, was wird nicht gemacht, was übernimmst du ect. Immer mit Datum. Auch Gespräche die du führst oder Auskünfte die du bekommst.

Und ich denke evtl. wäre es sinnvoll sich einen Rechtsanwalt zu suchen, der in diesem Bereich erfahren ist und mit ihm mal die Situation durchzusprechen.

Ich wünsche dir und deiner Freundin viel Kraft und natürlich gute und vollständige Genesung für deine Freundin :)*

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