» »

Analfissur

F/leivßige(Biene2x8


Hallo Ihr Lieben,

so, nun habe ich mir gestern Abend mal nen bissel mehr Creme "hinten" reingeschmiert und siehe da, heute Morgen, das 1x seit langer Zeit ohne Schmerzen Stuhlgang- was für ein Lebensgefühl.

Dafür bin ich heute früh aufgewacht, weil mir ganz komisch übel war, so richtig unterschwellig. Es war im Oberbauch ein ganz unangenehmes Gefühl und ich konnte auch nicht mehr liegen bleiben,obwohl ich so gerne wollte. Habe dann MCP-Tropfen gegen die Übelkeit genommen und einen Fencheltee getrunken, dann ging es, kam dann nach ca. 30Min. schlagartig wieder, ich ging auf Toilette (hätte glaube ich, wenn ich gewollt hätte brechen können, habe aber nicht) und seither war es weitestgehend ok. Ganz komisch :(

Vielleicht bin ich einfach nur urlaubsreif..

S6akurva00x9


Diesmal habe ich 1,5 Monate ohne geschafft. Am Mittwoch habe ich wohl zu viel Pizza gegessen und obwohl ich sogar ein Abführmittel genommen habe, weil ich gemerkt habe, dass mit dem Stuhlgang wird nichts, ist es trotzdem passiert. Diesmal hat es aber gar nicht geblutet. Dennoch habe ich wieder Schmerzen. Ich will nicht mehr. Ich habe das alles so satt. Ich will wieder normal leben können. Am Donnerstag habe ich erneut einen Termin beim Arzt. Kann jemand vielleicht mehr über die OP erzählen? Hat man danach starke Schmerzen, kann man überhaupt noch auf Toilette gehen und wie lange dauert die Heilung?

m$ust^achxo


Hallo,

also ich habe mich operieren lassen.

Ich hatte eine Fissur über länger als 1 Jahr. Auch, wenn ich den Stuhlgang dann im Griff hatte (mit Leinsamen und viel, viel Wasser), hatte ich eben eine chronische Fissur, die laut Arzt eben eine Schwachstelle darstellt.

Ich habe mich zu einer OP entschieden. Vorgespräch, etc., Termin vereinbart.

Morgens hin, Narkose, kurz erholen, und gegen Mittag wieder nach Hause. Mittelstarke Schmerzmittel genommen. Die waren dann auch mein Problem. Ich habe schon nach 2-3 Tagen angefangen mich richtig zu bewegen, hatte einige Wochen frei und war täglich spazieren und habe literweise getrunken. Ich habe aber auch (wie von der Ärztin empfohlen) noch 3 Wochen Schmerzmittel genommen. Es stellte sich nämlich bei der OP heraus, dass neben der Fissur noch einiges anderes entfernt werden musste (u.a. auch ein Tumor, gutartig). Da ich jedoch noch andere Medikamente nehmen muss, habe ich die Schmerzmittel nicht so gut vertragen, so verdauungstechnisch. Sobald ich auch nur die kleinsten Sünden (also ich sag mal Käse oder so) zu mir genommen habe, hatte ich leicht verklumpten Stuhlgang, was mir Probleme bereitet hat. Damit muss man also aufpassen (Schmerzmittel+weitere Medikamente).

Ich bin jetzt in der 13.Woche. Ich gehe davon aus, dass nächste Woche alles verheilt ist. Bei mir ist es wohl viel langwieriger, da ich schon in der 3.,4. Woche mit Sport (joggen) angefangen habe. Durch das Schwitzen im Sommer verzögerte sich die Heilung meiner Meinung schon ein wenig. Aber durch die Bewegung hatte ich den Stuhlgang stets weich.

Gut, zur OP noch was:

Ich habe davon nichts mitbekommen. Ich habe vorher im OP-Raum vllt noch ein wenig Panik bekommen, als ich da lag und wusste, es gibt kein zurück mehr. Einfach ruhig atmen, an deine Liebsten denken und schon hab ich geschlafen. Danach tat erstmal nichts weh.

Im Aufwachraum nach ner Stunde fing es dann leicht an, da man ja einiges im Hintern stecken hat, um Blut aufzusaugen. Hab dann Schmerzmittel bekommen und weiter nichts gemerkt.

Zuhause wiegesagt ging es schmerzfrei weiter. Einige Wochen merkt man aber beim Stuhlgang ein Brennen/Pieksen, da man eine Wunde hat, die stets neu aufreisst (so würd ich es beschreiben). Es blutet jetzt nicht, aber danach muss man einige Wochen immer duschen, statt Toilettenpapier zu nutzen, und dann föhnen.

Täglich muss man mehrmals (bei mir zwischen 8 und 12) Kompressen wechseln. Hab das nach jedem Toilettengang gemacht. Bei 3-4l täglich kommt da halt einiges zusammen. Je häufiger man die Kompresse wechselt, umso sauberer ist die WUnde auch. Problematisch ist die Wundheilung vllt, wenn man einen Job hat, an dem man an Pausenzeiten gebunden ist und nicht zur Toilette kann und die Kompresse über 5-6 Std. nicht wechseln kann.

Auch wenn es heftig klingt, 3+Monate Heilungszeit und ein paar Schmerzen nehm ich gerne in Kauf, dass ich jetzt wieder halbwegs normal zur Toilette gehen kann. Es mag sicher auch andere Meinungen geben, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Ohne die OP hätte ich mit dem Gedanken an eine "Fissur" weitergelebt, hätte aber zudem einen Polyp/Tumor im Darm gehabt. Bin also total froh um meine Entscheidung.

Gute Besserung!

S~akYura0x09


Da muss ich aber nochmal fragen:

Soweit ich das richtig verstanden habe, wird bei der OP das vernarbte Gewebe entfernt, sodass eine frische Wunde (praktisch wie beim ersten Einreißen) entsteht. Genäht wird ja nichts. Doch, wenn es schon damals nicht geheilt ist, warum sollte es ausgerechnet nach der OP passieren? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Kann die Wunde nach der OP wieder aufreißen, z.B. beim harten Stuhlgang?

Die OP wäre bei mir der nächste Schritt. Doch ich muss noch ca. 3 Monate warten, weil ich mir nicht einfach so frei nehmen kann.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH