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Divertikulitis mit 25?

mosangxst hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

seit circa 3-4 Wochen habe ich immer wieder Schmerzen im linken Unterbauch.Es sticht und brennt dort immer wieder leicht, verschwindet ein paar Tage und kommt wieder. Meistens verläuft es sich sogar über den Tag,d.h nach dem Stuhlgang wird es erträglicher. Die Schmerzen sind dabei nicht sehr stark, aber dennoch gut zu spüren.

Aus diesem Grund war ich gestern bei einem Internisten,dieser tastete mich kurz ab und sprach den Verdacht auf eine Divertikulitis aus. Ich war deshalb heute Morgen Blut abnehmen und soll am Freitag wieder kommen um den Befund zu besprechen.

Weiterhin nehme ich seit gestern Abend Cefurax 500mg ( Antibiotika, Morgens + Abends ) ein,wobei ich das Gefühl habe,dass ich diese nicht vertrage.Denn seit der Einnahme plagen mich starke Gelenk/Knochenschmerzen,gerade im unteren Rücken sowie ein aufgeblähter Bauch,Schmerzen im Magen und Übelkeit. Sind scheinbar,bis auf die Gelenk/Knochen-Schmerzen alles normale Nebenwirkungen.Laut der Packungsbeilage kann man durch die Einnahme auch Entzündungen im Bereich des Darms bekommen, aber genau dagegen nehme ich die Tabletten doch oder ?

Nun zu meinen Fragen :

- Wie lange hält so etwas in etwa an ?

- Wie wahrscheinlich ist ein Darmdurchbruch bei solch einer Divertikulitis ? Ab wann sollte ich schleunigst zum Krankenhaus oder sollte ich mich direkt dorthin begeben ?

- Hat jemand schon Erfahrung mit dem Antibiotika bei einer Divertikulitis gemacht ? Welche anderen Antibiotika sind gängig ? Wie gesagt, ich glaube ich vertrage diese Cefurax nicht.

- Sollte man nicht zur Abklärung nicht noch ein Ultraschall oder Ähnliches machen ?

- Wie sieht es danach aus? Ist eine Operation immer notwendig um weitere Entzündungen zu vermeiden ? Oder reicht die Darmspiegelung mit angepasster Ernährung ?

Vielen Dank für eure Antworten!

Antworten
d&asgYesLund,eplusx20


Warts erst mal ab.. Kann auch vom (unteren) Rücken kommen...

m>sa$n:gxst


Danke für deine Antwort aber das glaube ich leider nicht. Die Schmerzen im unteren Rücken sind erst seit kurzem da. Durchfall,Tastschmerz und Co. bestehen bereits länger-.

Edhemali[ger Nugtzer5 (#4x17903)


Sind ja einige Fragen, ich versuche mal, alles zu beantworten so gut ich kann.

Zu den Nebenwirkungen des Antikiotikums: Jedes Medikament hat auch Nebenwirkungen.

Jeder Arzt weiß das, aber man muß halt abwägen. Wenn dein Doc eine Divertikulitis bei dir vermutet, ist es auf jeden Fall sinnvoll, erst mal ein AB zu nehmen. Da sind die Nebenwirkungen das kleinere Übel. Cefurax ist jedenfalls ein gängiges AB bei Divertikulitis, ich selber hatte Metronidazol, erst ein paar Tage intravenös, dann für zu hause als Tabletten. Ich hatte aber während der Anwendung auch Übelkeit.

Laut der Packungsbeilage kann man durch die Einnahme auch Entzündungen im Bereich des Darms bekommen, aber genau dagegen nehme ich die Tabletten doch oder ?

Damit sind wahrscheinlich andere Entzündungen wie z.B. eine Colitis gemeint, nehme ich an, da ja die Darmflora durch den Wirkstoff durcheinander gerät.

Sollten die NW erträglich sein, würde ich erst mal weiternehmen. Sollte das gar nicht gehen, nochmal mit dem Arzt sprechen, welche Alternative in Frage käme. Wie lange die NW anhalten, ist verschieden. Bei mir gings nach ein paar Tagen wieder ganz gut.

Wann du ins Krankenhaus solltest: Auf jeden Fall umgehend, wenn die Schmerzen stärker werden, lang anhaltend sind oder wenn Fieber dazu kommt.

Wie häufig Komplikationen vorkommen, weiß ich nicht, ich denke, wenn man rechtzeitig behandelt wird, ist das Risiko auf jeden fall schon mal deutlich geringer als wenn man erst mal selber tagelang herumdoktert. Und da du ja in Behandlung bist, kannst du beruhigt sein, wie gesagt, wenn es schlimmer wird, halt noch mal zum Arzt/in die Ambulanz.

Ob eine OP notwendig ist, kann man nicht gleich sagen. Sollte es wirklich eine Divertikulitis ein, ist es sinnvoll, einige Wochen nach Ausheilung eine Darmspiegelung zu machen, um zu sehen, wie ausgeprägt das ganze ist. Während der Entzündung wird das nicht gemacht, weil es zu Verletzungen kommen kann.

Ein Ultraschall kann zur Diagnose hilfreich sein, kann aber auch sein, daß man nichts sieht. Bei mir gabs erst nach einer Bauchspiegelung eine sichere Diagnose.

Vermeiden kann man weitere Entzündungen eigenlich nur durch eine regelmäßige Verdauung.

Da gibts einige Mittelchen, die dafür sorgen, daß der tägliche WC-Gang klappt. ;-D

Wichtig ist natürlich eine vernünftige Ernährung mit vielen Ballaststoffen. Viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, am besten fein vermahlen und nicht grobkörnig und viel trinken.

Während der akuten Entzündung solltest du aber eher auf Schonkost zurückgreifen, also wenige Ballaststoffe, gekochtes Gemüse, keine groben und faserigen Nahrungsmittel. Zum Trinken Wasser oder Tee.

So, jetzt hab ich einen halben Roman geschrieben und ich hoffe, ich konnte einiges beantworten.

Ich drück dir jedenfalls die Daumen, daß es keine Divertikulitis, sondern was harmloses ist, mit 25 bist du ja auch noch nicht in dem typischen Alter dafür, ich mit knapp 40 zwar auch noch nicht, aber Ausnahmen gibts ja immer mal!

Berichte mal, was da morgen nach dem Arztbesuch rausgekommen ist!

LG

Ephema^ligGer Nutszer (#417x903)


Magst du berichten, was beim Arztbesuch herausgekommen ist?

m0saxngst


So seit Freitag liege ich im Kh nach dem mein Arzt mich ueberwiesen hatte,da im Blut keine Entzuendungszeichen zu sehen waren bzw. sind und er ein CT fuer angebracht hielt.

Das CT zeigte dann eine Kolitis gegen die ich aktuell noch 3 mal täglich intravenoes Antibiotika bekommen.Ausserdem noch ein weiteres AB bis aus der Stuhlprobe klar geworden ist ob ich dieses besondere Bakterium in mir habe welches so etwas auch ausloesen kann.

Mittwoch soll die Darmspiegelung erfolgen,damach darf ich heim,falls alles in Ordnung ist.Das ist zwar nicht meinr Erste aber ein wenig Angst habe ich trotzdem,gerade weil der Darm ja entzuendet war oder ist.Eine Perforation mit Not Op und Co muss echt nicht sein.

EXhemFaliger Nut+zer ((#417x903)


Na, Krankenhaus ist ja nicht so toll, aber so kann alles vernünftig abgeklärt werden.

Ich denke, wenn die Untersuchung in deinem Zustand zu riskant wäre, würden die Ärzte sicherlich erst mal abwarten, bis die akute Phase vorbei ist. Und ansonsten können sie die Spiegelung immer noch abbrechen, wenn sich während der Untersuchung herausstellen sollte, daß es im Moment zu gefährlich ist.

Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute, daß du die Zeit im KH und die Untersuchungen gut überstehst

und schnell wieder beschwerdefrei bist! :)*

mvsaungxst


Eigentlich bin bzw. war ich beschwerdefrei,zumindest ohne Schmerzen.Nur durch das Abfuehrmittel schmerzen jetzt wieder genau die selben Stellen in der Intensitaet wie vorher :/

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