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(medikamentöser) Mundgeruch

l\iquOixd0 hat die Diskussion gestartet


Hallo alle miteinander,

und zwar habe ich seit etwa einem Jahr ein etwas belastendes Problem: Mundgeruch. Dazu sollte ich sagen, dass ich auch eine gelblich-grün belegte Zunge habe – die Verfärbungen lassen sich auch mit einem Zungenschaber nicht entfernen.

Diesbezüglich war ich zunächst beim Zahnarzt, der mir bestätigte, dass mit meinen Zähnen alles in Ordnung sei (inkl. Röntgenaufnahme).

Da auch mein Hausarzt keine wirkliche Idee hatte, bin ich daraufhin zu einem Gastroenterologen, der nach einem kurzen Gespräch eine Magenspiegelung durchführte (Verdacht auf Reflux). Er konnte leichte Läsionen an der Speiseröhre feststellen, die auf einen Reflux hindeuten ... aber so ganz sicher war er sich da auch nicht. Als Versuch kamen daraufhin PPI zum Einsatz, leider bekam ich von 3 getesteten recht starke Halsschmerzen (Pantoprazol, Lansoprazol und Rabeprazol ... die anderen beiden haben wir dann nicht getestet, da sie höchstwahrscheinlich zum gleichen Ergebnis führen würden). Nun habe ich daraufhin einen Versuch mit H2-Rezeptorblockern (Ranitidin) gestartet und siehe da, mein Mundgeruch wurde bedeutend weniger. Der Zungenbelag geht allerdings auch davon nicht weg und auch hiervon bekomme ich seltsamerweise Halsschmerzen (zwar nicht so stark, aber so hunderprozentig fühle ich mich damit nicht wohl).

Allerdings frage ich mich die ganze Zeit, ob es da auch noch einen Zusammenhang mit anderen von mir eingenommenen Medikamenten geben kann. Aktuell nehme ich gegen Bluthochdruck einen Calciumantagonisten (Amlodipin) und gegen eine Schilddrüsenunterfunktion Thyronajod. Und nun soll auch noch Reflux dazugekommen sein? Achja, ich bin Anfang 20.

Kann das Amlodipin die Ursache für meinen angeblichen Reflux sein? (Ich bin ja prinzipiell froh, dass ich den Mundgeruch zumindest ein wenig eindämmen kann ... aber nun das dritte Medikament gegen eine weitere Sache?)

Achja, zu meiner Person: Anfang 20, relativ schlank, ernähre mich halbwegs gesund (Viel Obst, keinen Kaffee, kaum Alkohol)

Ich freue mich über Antworten und evtl. Tipps, viele Grüße

Antworten
lRiqu\id0


Ich habe gerade noch etwas interessantes gefunden. Und zwar werden Calciumantagonisten bei Funktionsstörungen der Speiseröhre eingesetzt (z. B. Achalasie, fehlende Erschlaffung des Verschlussmuskels zum Magen [esophageal sphincter]). Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass Amlodipin – in meinem Fall als Nebenwirkungen – zu einer Erschlaffung des Verschlussmuskels führen KÖNNTE. Kann das die Ursache meines Problems sein oder ist das zu weit hergeholt?

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