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Schmerzen nach laporoskopischer Adhäsiolyse

msaxm:eRisxter hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum!

Ich habe bisher mehrere Beiträge in verschiedensten Foren zum Thema Adhäsiolyse gelesen, konnte mein Problem bisher jedoch leider nicht klären.

Zunächst meine Krankheitsgeschichte:

Nachdem ich (18 Jahre alt) mich April mit starken Unterbauchschmerzen einer Appendektomie unterzogen hatte, wurde festgestellt, dass die eigentliche Ursache meiner Schmerzen eine Appendizitis Epiploica (sprich das Torquieren eines der zuführenden Dünndarmgefäße und daraus resultierende Nekrose und Entzündung des umliegenden Gebietes) war. Einige Wochen nach der OP wollten meine Unterbauchschmerzen weiterhin nicht aufhören. Nach einigen Untersuchung konnten Adhäsionen (Briden) als Ursache festgestellt werden. Aus diesem Grund habe ich mich im Oktober einer laporoskopischen Adhäsiolyse unterzogen, die komplett reibungslos verlief. Nun sind bereits über 7 Wochen vergangen und obwohl die Schmerzen in den letzten Wochen tendenziell abgenommen haben, nehmen sie nun seit ein paar Tagen wieder laufend zu.

Meine Fragen sind folgende:

1.) Wie lange können post-operative Schmerzen nach einer Laporoskopie im Durchschnitt höchstens bestehen?

2.) Was könnte eine mögliche Ursache dieser Schmerzen sein? Ich dachte eventuell an ein Hämatom oder chronische Schmerzen, wobei ich hoffe diese ausschließen zu können. Auch muskuläre Schmerzen halte ich für eine Möglichkeit, da ich mich nun sehr lange mehr oder weniger schonen musste, jedoch kann ich einen eindeutigen Ausgangspunkt der Schmerzen an der Stelle meiner größten Bride definieren.

3.) Kann sich theoretisch nach 7 Wochen erneut eine Verwachsung gebildet haben?

Ich bedanke mich im Voraus dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben diesen Post zu lesen und weiterhin für sämtliche Antworten.

Liebe Grüße, maxmeister

Antworten
llizfxlanz


Verwachsungen koennen sich gleich nach einer Adhaesiolyse wieder bilden.

Wurden bei dir Barrieremittel verwendet (z.B. Adept, SprayShield oder Hyalobarrier)?

Warst du bei einem Verwachsungsspezialisten?

Wenn du magst, schau' doch mal hier rein:

SHG-Verwachsungsbauch

Lieben Gruss,

Liz

m ax=mei/sxter


Hallo Liz!

Nein, wurden nicht verwendet.

Nein, ich wusste nicht, dass es Verwachsungsspezialisten gibt. Weißt du vielleicht zufällig wo sich einer befindet?

Danke für den Tipp werde ich mir ansehen.

l:izfloanz


Du hast PN.

MmonHsxti


Meine Empfehlung: Lass' von jeder weiteren OP (außer wirklich notwendig) die Finger. Und vergiss auch all die Versprechungen, die Dir mit Barrieremitteln gegeben werden. Verwachsungen entstehen nach jeder OP, egal ob minimalinvasiv oder per großem Bauchschnitt. Man hat dieses Problem leider nach wie vor nicht wirklich im Griff. Viele Verwachsungen machen zum Glück keine besonderen Beschwerden, einzelne aber so sehr, dass sie die Lebensqualität massiv beeinträchtigen bzw. gar lebensbedrohlich werden können.

Vor der Entscheidung für eine weitere OP (mit neuen Verwachsungen) empfehle ich jedem Geplagten den Gang zu einem fähigen Osteopathen. Betonung auf fähig! Ideal ist ein kassenzugelassener Physiotherapeut mit osteopathischem Schwerpunkt.

Ich habe aufgrund von 8 Bauch-OPs, darunter 4 mit großem Schnitt und einer schweren Bauchfellentzündung einen regelrechten Verwachsungsbauch, an den kein Chirurg ohne dringenden Notfall mehr rangeht. Seit sieben Jahren bin ich bei einer diplomierten Physiotherapeutin mit mehrjähriger osteopathischer Ausbildung in Behandlung, die mit ihrer Therapie mehr als eine OP wegen Darmverschluss verhindern konnte. Zur Zeit gehe ich etwa alle drei bis sechs Wochen zu ihr. Im ersten Vierteljahr waren die Termine jede Woche. Die Therapie hat mir immens geholfen.

Alles Gute für Dich!

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