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Magenspiegelung mit oder ohne Narkose, was ist besser?

Muonzsti


Ich habe sowohl mit als auch ohne hinter mir. Einmal ließ ich mir eine Spritze geben. Damals war ich eh stationär und hatte gerade eine heftige Bronchitis mit ständigem Hustenreiz. Die Spiegelungen ohne fand ich überhaupt nicht schlimm, zumal diese Untersuchung ja auch im Nullkommanix vorbei ist.

Nur der erste Schluck des Schlauchs kostet etwas Überwindung, aber danach ist alles wirklich lässig, da wirklich rein gar nichts weh tut. Atmet man ruhig durch die Nase, kommt es auch nicht zum Würgen. Nach Betäubung ist man halt noch einige Zeit nicht wirklich einsatzfähig, das hält mich im Normalfall von der Spritze ab.

tHsxa


Biete Magenspiegelung mit rein lokaler Lidocain-Anästhesie des Gaumens.

Pro: Wenn's vorbei ist, ist's auch vorbei und das Leben geht weiter.

Contra: Würgereiz.

Eine Magenspiegelung ist definitiv nicht schmerzhaft, aber das Geröchel und Gewürge gegen das Endoskop ist ganz sicher kein Spaziergang. Ich hab' Rotz und Wasser geheult.

L73AxNA


Ich hab' Rotz und Wasser geheult.

Ohhhh :°_

I$n-K$og ENito


ich finde halt diese ganzen lokalbetäubugnen auch ekelhaft.

ob beim zahnarzt im mund oder beim hno im hals, der arm beim plexuskatheder,

der finger bei der lokalen, unterleib beim gyn bei bauch-op... beine beim orthopäden...

bäh... {:( {:( {:(

wenn einem körperteile nicht mehr gehören bzw. sich komisch und pelzig anfühlen...

das bringt mich immer an den rand.

ich lasse mir nur noch vollnarkosen geben, ich heule sonst während der op rotz und wasser, weil ich das so furchtbar finde...

und den hals mit lidcain ausgepinselt...

....doppelt :(v

L;3wANxA


Ich reagiere auf örtliche Betäubungen fast gar nicht.

Brauch immer das doppelte, bis es so überdosiert ist, dass ich Herzrasen bekomme ]:D dann ist es vielleicht mal 10 Minuten taub. Danach fangen wieder Schmerzen an, obwohl das Gebiet pelzig ist und dumpf, nur eben nicht 100% taub.

So hab ich schon eine Kieferoperation durchhalten müssen :(v

Und von der letzten Op, die 2,5 Stundendauerte, mag ich erst gar nicht anfangen, als man sich weigerte mir eine Narkose zu legen :-X

C'orldlxife


Hab meine Magenspieglung im Krankenhaus bekommen.

Da haben die aber alle mit ihrem Bettchen hingefahren ..

Auf eigenen Beinen hab ich da keinen rausgehen sehen .. Auch die nicht (inkl. mir), die keine Sedierung bekommen haben.

Durft trotzdem erstmal nicht aufstehen ":/

Entweder das hat einen speziellen Grund oder die schieben einfach gern die Betten umher :)^

I#ndiviUd;ualisxt


auf KEINEN fall mit. das ist völliger unsinn,

Es bleibt ja jedem unbenommen, auf Sedierung zu verzichten, aber warum muss man sich obendrein zum Maß aller Dinge aufschwingen und jede abweichende Handhabung als "Unsinn" hinstellen – und damit wohl ungefähr die Hälfte der Fadenteilnehmer diskriminieren?

Interessanterweise habe ich solchen Absolutheitsanspruch bisher ausschließlich von Sedierungs-Gegnern gelesen, aber das gleich mehrfach. (Vielleicht ist es ja so ein erhebendes Gefühl, nicht zu den "Weicheiern" zu gehören...)

Nein, mal im Ernst. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die Ärzte letztlich einfacher ist und sie sich besser und genauer auf die Untersuchung konzentrieren können, wenn der Patient nicht würgt und zappelt und sich wehrt und windet.

So wie es bei dir ablief das darf ja auch nicht sein !

Klar, das war definitiv kein standeskonformes ärztliches Verhalten, und ich war auch angemessen empört. Wer weiß, vielleicht war das rein rechtlich gesehen sogar schon Körperverletzung, da gewaltsam und ohne Einwilligung des Patienten?

Da fragt man sich doch: müssen die so am Dormicum sparen, hat da ein Arzt einen falschen Ehrgeiz oder was ?

Ich sag's ja ungern, aber ich schreibe das eher der lokalen Mentalität und den in einigen Köpfen hier immer noch stark festsitzenden autoritären Denkmustern zu. Das – möglicherweise in Verbindung mit Optimierungsdruck wegen personeller Überforderung – führt dann wohl zu solchen Auswüchsen. Ich bin da nie wieder hingegangen.

Sdunflow3er_x73


Manche Ärzte entscheiden sich schlichtweg gegen Dormicum (Midazolam) und FÜR Propofol, weil letzteres a) kein Benzo ist (sondern ein Narkotikum) und b) eine kürzere Halbwertzeit hat. D.h. die Wirkung und Nachwirkungen sind schneller beendet.

Das Risiko- und Nebenwirkungsspektrum beider Mittel unterscheidet sich halt, und da haben Ärzte nun mal ihre Vorlieben und Erfahrungen. Gerade beim Dormicum kann es zu Verwirrtheitszuständen und Halluzinationen kommen und es gibt bspw. Berichte, wo von Patientinnen Darmspiegelungen im Dormicum-.Rausch als Vergewaltigung interpretiert wurden. Darum greift so mancher Arzt lieber zum Propofol...

k.nubb2el!inc7hxen


ich bin auch eine pienznase, aber die magenspiegelung fand ich nicht wirklich schlimm. das ging so ruckzuck, das wäre mir den ganzen betäubungsstress nicht wert gewesen. und ich bi´n mir ´sicher, wenn du merkst dass es nicht geht, kannst du es sicher auch noch nachträglich mit betäubung versuchen

Lyian/-Jilxl


Ich habe mich freiwillig gegen eine Betäubung entschieden und fand es wirklich nicht schlimm. Ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden.

Immer schön weiteratmen, dann hat man auch keinen Würgereiz.

Individualist, das, was du erlebt hast, ist ja wohl der Hammer! Da wäre ich durchgedreht. Wie kann das funktionieren, wenn der Patient nicht bereit ist dazu?!

s\noww/i8tcxh


@ Individualist

gebe ich dir Recht! Aber da oben von anderen kam "auf jeden Fall MIT" habe ich auch mal in diesem Stil geantwortet. Keiner kann sagen für wen was besser ist, aber ich bleibe bei meiner Meinung, eine Sedierung ist Quatsch. Das Spray in den Hals ist eklig, auch das erste Schlucken des Schlauches, dann wars das aber auch schon. Ich brauch auch eine enorme Menge von örtlichen Betäubungen. Die Ärzte sagen immer, dass das ein Pferd aus den Latschen hauen würde und für mein Gewicht viel zu viel wäre, aber ich brauche so viel. Dennoch funktioniert es. Ich habe auch erstmal gewürgt, aber wenn man an was anderes denkt und schön tief ein und aus atmet, dann geht das völlig ohne Probleme.

RPot scho2pf-2


Respekt, dass es Leute gibt, die eine Magenspiegelung ohne Betäubung machen lassen. Ich leide an Würgereiz, und für mich wäre das undenkbar.

Dieses Jahr hatte ich Lungenspiegelungen ....da wird ja auch eine Sonde eingeführt. Einmal hatte ich eine Kurznarkose. Da war es mir nach dem Aufwachen für 30 min. ein bisschen schwindlig bzw. ich war leicht wackelig auf den Beinen, was aber egal war, da ich stationär im KH war. Das zweite Mal hatte ich eine Spiegelung mit Propofol und muss sagen: nie wieder. Das Zeug hat mich so müde gemacht. Ich kam mir noch am nächsten Tag vor wie eine Schlaftablette auf 2 Beinen (und saß aber im Büro).

Nach dem Eingriff wurde ich mit dem Taxi nach Hause gefahren und pennte dann noch fast 3 Stunden auf dem Sofa. Der Tag war im A****.

Am nächsten Tag konnte ich direkt froh sein, dass nicht viel los war im Büro.

Als ich dem Arzt sagte, dass mir das Propofol nicht gut bekam, sagte er, dass das in der Tat manchen Patienten so ginge.

FUranRzi_86


Hallo, ich hatte schon 2 Magenspiegelungen jeweils mit Kurznarkose, ist eine Arzt schlafspritze, man atmet selbstständig und das hält auch nicht so lange an. ohne diese würde ich mir keine Magenspiegelung machen lassen, denn beim ersten Arzt damals bin ich währenddessen aufgewwacht und wollte mir den Schlauch rausreisßen und hab gewürgt wie noch was. Obwohl die mir davor so ein Spray in den Rachen gesprüht haben. Meine 2. Spiegelung verlief super man bekommt null mit und die Spirzte tut auch nicht weh, ähnlich wie Blut abnehmen und dann wird es warm und zack ist man weg :-)

IKn-K<og ,Nxito


ich glaube, das ist voll einstellungssache.

ich habe zum beispiel freiwillig kaiserschnitte machen lassen und fand das angenehmer als die sog. naütrliche geburt.

ich war gut drauf und fröhlich und habe am nächsten tag im krankenhaus geburstagsgäste empfangen...

und dann gibt es frauen, die eine woche nicht aufstehen, gerade vor allem die, die sich eien natürliche geburt vorgestellt haben.

ich denke, die psyche spielt eien große rolle.

wenn die te sagt, sie übersteht das, weil sie angst vor nadeln hat,

wird das so auch passen! :)^ , weil das für sie die bessere alternative ist.

puhantfomblixtz


ich selber kenne auch beide varianten. die mit narkose hatte ich erst vor 2 tagen. die erste lief ohne narkotikum und es endete in einem chaos. ich würgte und wehrte mich und konnte mich nicht entspannen. viele schreiben das dies so einfach wäre aber wenn der körper verkrampft kommt man auch nicht immer damit weiter. aus dieser erfahrung raus wusste ich die nächste läuft nur noch mit propofol. der kleine pickser mit der nadel war total easy und von der spiegelung habe ich nichts mitbekommen. schlief danach nach ein bißchen weiter und war dann wieder total fit ohne nebenwirkungen. war nicht müde und konnte nach ner stunde wieder essen und trinken. für mich nur noch mit betäubung. warum den körper zu etwas zwingen wogegen er sich sträubt. so schlief ich und war danach wieder total fit.

wünsche dir viel glück, egal wofür du dich entscheidest @:)

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