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Humira oder Remicade?!

G;r/i*eßn,ockerxl hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,...

Erstmal: Frohes neues Jahr!! @:)

Nun zu mir:

Bei mir wurde August/September 2013 Morbus Crohn festgestellt. Ich nehme Prednisolon und begann eine Therapie mit Azathioprin welches jedoch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hervorgerufen hat.

Jetzt lässt mir mein Arzt die Wahl:

Humira der Remicade und ich kann mich nicht entscheiden:

Zusammenfassend ist es ja so (oder?):

Humira:

Pro:

- Einfach und "gemütlich" zu hause verabreichbar

Contra:

- Aufbewahrung

Remicade:

- nur alle 6 – 8 Wochen

Contra:

- die Dauer

Bzgl der Dauer,.. ich hatte eine Leberbiopsie und musste auch da einige Stunden im Krankenhaus verweilen und die Zeit verging überhaupt nicht. Aber ansich ist es ja nur alle zwei Monate ":/

Bei Humira macht mir die Aufbewahrung ein wenig "Angst", aber andere schaffen das ja auch ;-D

Und da gab es ja noch bei einem die Gefahr, dass sich Antikörper bilden können?! ??? :-/

Ich weiß es einfach nicht. Mache mir sehr viele Gedanken. Möchte/Muss mir einen neuen Job suchen, wie wäre das da wohl, wenn ich da schon mal fehlen müsste, weil ich zur Infusion muss?! Was wenn ich dann unter starker Müdigkeit leide und die Arbeit dadurch beeinflusst wird. Fragen über Fragen wie ihr seht...

Einerseits reizt mich Humira aber mein Gefühl sagt mir, Remicade wäre besser ":/

Gegoogelt hab ich schon, aber ich werd daraus nicht schlauer.

Am 07.01 habe ich meinen nächsten Arzttermin, bin dahin sollte ich meine Entscheidung getroffen haben.

Gibt es hier jemanden, der Erfahrungen gemacht hat? Oder jemanden kennt, der eines der beiden Medikamente nimmt?

Antworten
MIilkydmaxy


Hallo, auch dir ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr! Meine Tochter ist jetzt 24 und teilt dein Schicksal. Auch sie hat seit 6 Jahren Morbus Crohn. Sie hat sich für die Remicade entschieden. Dafür fährt sie aller 6 – 8 Wochen nach Berlin in die Charite'. Eigentlich geht es ihr seitdem recht gut. Ihr Arbeitgeber ist sehr kulant und gibt ihr an dem Tag frei. Die Müdigkeit ist so gravierend nicht, sie fährt die 150km sogar selbst. Die Infusion dauert 2 Stunden und meistens nutzt sie die Zeit für ein Nickerchen.

Ich wünsche dir alles Gute :)* @:)

MaalriWeCurxie


Hallo Milkymay – vielen lieben Dank für deinen Beitrag.

Ist ja Wahnsinn, welchen Weg sie auf sich nimmt. :)^

Klingt aber alles ziemlich gut.

Darf ich fragen, wie es deiner Tochter die 6 Jahre erging? Leidet bzw litt sie sehr unter dieser Krankheit?

M2arieCuxrie


Wah jetzt hat sich meine Bekannte nicht ausgeloggt, bitte entschuldige

EKmaxx


Hallo Grießnockerl,

worin besteht denn das Aufbewahrungsproblem von Humira?

Ich persönlich bevorzuge alle Behandlungen, die außerhalb von Krankenhäusern stattfinden. Ich habe im wichtigsten Klinikum unserer Stadt bei meinen bisherigen Besuchen schon Wartezeiten von mehr als 4 Stunden (zweimal sogar ca. 8 Stunden) erlebt.

Myilkgymxay


Liebe MarieCurie,

ja, anfangs litt sie sehr unter der Krankheit. Der ständige Durchfall, Erbrechen in Verbindung mit hohem Gewichtsverlust, dann später die Gelenkschmerzen. Das war so schlimm, dass sie Krücken brauchte. Das Schlimmste aber waren die riesigen Abszesse, die mehrmals gespalten werden mussten. Einer war hühnereigroß und befand sich im Genitalbereich. Der Arzt in der Klinik meinte, sie muss sich unbedingt einen Spezialisten suchen, sonst geht das immer so weiter. Daraufhin schrieben wir eine e – mail an den Chefarzt der Gastroenterologie- Abteilung der Charite'.Innerhalb kürzester Zeit bekamen wir eine Antwort mit der Aufforderung, sich für eine Woche einweisen zu lassen. Man checkte sie dann eine Woche lang durch und seitdem bekommt sie die Infusionen. Sie fühlt sich damit richtig gut: kein Durchfall, keine Gelenkschmerzen, keine brennende Speiseröhre, keine Abszesse mehr. Allerdings wird ihr Immunsystem dermaßen heruntergefahren, dass sie sich vor jeder Ansteckungsgefahr in Acht nehmen muss. Aber sie hat wieder Freude am Leben und das ist das Wichtigste.

GyrieIßnojckexrl


So, diesmal aber mit richtigem Namen, nochmals entschuldige.

@ Emax

Ich fliege/fahre recht oft, viel und weit und mache mir da ein wenig Gedanken. Typische "Was wäre wenn"-Fragen die da in meinen Gedanken herum schwirren.

Humira sagt mir auch deswegen mehr zu, weil ich dann weniger bei Ärzten wäre. Ich bin da generell ungern, aber es ist ja doch nur alle ~ 2 Monate. ":/

@ Milkymay

Ich bin so gut wie sprachlos. Da geht es mir ja – im Vergleich zu deiner Tochter – "fantastisch". Habe (noch) wenige Beschwerden. Muss auch gestehen, dass ich mit der Diagnose noch immer ein wenig überfordert bin. In den letzten Monaten passierte so viel. :-(

Es freut mich sehr, dass es deiner Tochter wieder besser/gut geht. Ich wünsche ihr von Herzen alles erdenklich Gute für die Zukunft. @:)

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