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Permanentes Brennen/Druck im mittleren Oberbauch seit 5 Monaten

D<asxeb hat die Diskussion gestartet


Habe seit September im letzten Jahr ein Brennen/Druck im Oberbauch. Folgende Untersuchungen habe ich seitdem gemacht: Magen- und Darmspiegelung, pH-Metrie, Druckmessung, Röntgenbreischluck, MRT usw. - Letztendlich kam dabei raus, dass ich eine kleine Hiatushernie habe. Die Speiseröhre ist allerdings nicht entzündet. Der Röntgenbreischluck hat eine kleine "Funktionsstörung" gezeigt. Die typischen "Reflux-Symthome" wie Sodbrennen, Aufstoßen usw. habe ich nicht. Das würde auch erklären, warum teilweise 4x40 mg am Tag von Pantoprazol keinen Unterschied gebracht haben. Achja, bin schlank, rauche nicht und trinke selten Alkohol. Beschwerden gingen damals zufällig nach einem Halbmarathon los.

Heilerde usw.. Diät.. Alles was Säure fördern könnte habe ich gelassen bzw. was Säure unterbindet in Form von Medikamenten eingenommen. Dennoch hat alles nichts gebracht. Der Schmerz im Oberbauch ist nach wie vor da. Besonders schlimm ist es, wenn ich morgens aufwache und z. B. seitlich liege. Sobald ich aufstehe ist es dann wieder etwas besser, kommt aber dann wieder mehr ... Mener Meinung Nahrungsunabhängig. Der Schmerz ist absolut zentral im Oberbauch und strahlt nicht. Ich kann ihn genau lokalisieren und wenn ich darauf drücke, merkt man das auch. Gelegentlich macht der Magen auch komische Grummelgeräusche.

Bin mit meinem Latein leider am Ende. Gerade teste ich noch andere Säureblocker. Bin derzeit bei einem Spezialchirurg in Behandlung. Dieser meinte, die Beschwerden können nur durch die Hernie kommen. Er würde das jetzt operieren. Kann das wirklich sein? Welche Ansätze habe ich noch? Wenn es wirklich an der Hernie liegt, sollte ich doch ""Refluxsymthome" haben und nicht "nur" den Druck/Brennen im Oberbauch? Soll ich mal zum Kardiologen? CT machen? Selten sticht es bei einer falschen Bewegung auch mal kurz 3 - 4 Sekunden in Richtung Herz. Noch jemand eine Idee was ich machen kann oder soll ich nun wirklich unters Messer? Möchte diese Schmerzen nicht mehr.

Antworten
T8ex8x4


Hallo daseb,

habe dich auch schon in anderen Foren angeschrieben und hoffe du liest das hier. Ich habe die gleichen Symptome wie du. Hast du dich Operieren lassen? Habe wie du auch vorher alles abklären lassen und sogar eine Basenkur gemacht. Nichts hat geholfen. Werde am 17. Januar zu einer Atlastherapie gehen. Vielleicht hilft das.

Gruß

iymzweSife


Das klingt doch viel mehr nach einer normalen Gastritis, ich sehe nicht was da die OP bringen soll, wenn die Schmerzen sowieso nicht in der Speiseröhre sind.

Gastritis dauert oft lange, 4x 40mg ist viel viel zu viel. 1x am Tag reicht. Dazu auf strenge Diät achten und Stress vermeiden. Akkupunktur bzw. TCM helfen auch sehr gut.

Deasexb


Hallo Zusammen. Ich wollte mich nach einem Jahr mal wieder melden und weiter über meine Problematik berichten. Mich haben ja doch ein paar angeschrieben. Danke für die Anregungen und Aufmunterungen. Doch leider habe ich nach wie vor die gleichen Probleme.

Wie ich auch schon berichtet habe, habe ich mich leider letztes Jahr zu der OP am Zwerchfell überreden lassen. Einfach, weil ich selbst keinen Ausweg mehr wusste. Bis heute habe ich Probleme beim Essen. Es ist zwar ok und wenn ich langsam esse ist auch alles ok, allerdings bei schnellerem Essen und wenn ich nicht richtig kaue, bleib das Essen irgendwie "stecken". Ich muss dann sofort aufhören und "warten" bis das Essen im Magen ist. Esse ich weiter, kommt es wieder hoch. Es ist einfach zu eng seid der OP. Das schlimmer Übel ist aber, dass die Schmerzen die ich habe, kein bisschen besser geworden sind. Somit rate ich jedem, sich so eine OP gut zu überlegen. Man sollte dann schon wissen, dass es wirklich daher kommt.

Somit war die OP leider umsonst und außer dass ich jetzt Probleme beim Essen habe und ein paar hässliche kleine Narben, ist das brennen unter dem Magendreieck immer noch da. Mittlerweile habe ich mich an den Schmerz gewöhnt. Er begleitet mich nun seit 1,5 Jahren. Und hat wie gesagt nach einem Halbmarathon angefangen. Wobei das wahrscheinlich echt Zufall war.

Ich war auch nicht mehr beim Arzt in letzter Zeit und habe mich schrecklicherweise an diesen Schmerz "gewöhnt". Ich denke mir nur, ich kann ja nicht ewig so weiter machen. Irgendwer muss mir doch helfen können. Deshalb möchte ich jetzt wieder zum Arzt gehen. Nachdem ich in der früheren Vergangenheit viele Untersuchungen und verschiedene Therapien ausprobiert habe (Säuremessung, Ultraschalls, Osteopathie, Pantoprazol, Magen- und Darmspiegelungen, verschiedene Krankenhäuser und diverse Ärzte) habe ich versucht mit dem Thema umzugehen und mich damit abzufinden. Vor allem, weil mir keiner helfen. Und ich habe wirklich viel unternommen. Jetzt möchte ich aber in 2 Wochen wieder zu einem Gastroenterologen gehen.

Vielleicht konnte ich den Schmerz in letzter Zeit wieder etwas besser verstehen, wobei das eingrenzen an Ursachen sehr schwer fällt: Nach wie vor fühlt es sich wie ein Brennen und Druckgefühl an. Vor allem wenn ich länger nichts gegessen habe wird es besonders schlimm. Dann fängt der Magen auch an, ganz komische Geräusche (grummeln) zu machen. Wenn ich dann etwas Esse, wird es wieder etwas besser und das Brennen verschwindet. Oft wache ich auch in der früh auf und habe starke Schmerzen. Sobald ich dann aufstehe wird es besser, als würd es sich da drinn entspannen, kommt aber dann nach einiger Zeit wieder. Vor allem wenn ich länger nichts Esse. Ich denke, dass es vom Essen, also von dem was ich esse, völlig unabhängig ist. Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurden ja auch alle geprüft. Ich habe auch das Gefühl, wenn ich Alkohol oder besonders "schweres" Essen zu mir nehme wird es komischerweise besser. Für mich ist das eine mechanische oder nervliche Sache und hat nichts mit einem Reflux oder ähnliches zu tun. Der Schmerz kann wirklich genau zentral zwischen Magendreieck und Bauchnabel lokalisiert werden. Wie gesagt, habe ich das Gefühl, dass es in bestimmten Positionen wie z. B. stehen oder auf einem harten Stuhl sitzen z. B., schlimmer wird. Wenn ich aber lange liege wird es auch wieder schlimmer und wenn ich dann aufstehe entspannt sich das Thema wieder. Andererseits gibt es dann mal ein paar Tage, da sind die Schmerzen fast weg. Dafür kommen sie aber dann auf einmal wieder. Ich habe aber nichts anders gemacht als sonst. Es ist aber ein brennendes Gefühl. Das ist aber nicht in der Speiseröhre! Es muss weiter unten sein. Sodbrennen etc. Fehlanzeige. Vor und nach der OP nicht.

Vielleicht hat nochmal jemand einen Tipp, was ich machen kann.

Ich versuche trotz allem normal weiter zu leben und mir meinen Lebensmut nicht nehmen zu lassen. Ich bin jetzt mittlerweile 29 Jahre, seit letztem Jahr verheiratet und Nachwuchs ist auch im Anmarsch. Ich habe eine wunderbare Frau und stehe auch mitten im Beruf. Ich versuche weiterhin meinen Sport zu treiben und nicht faul zu werden. Nur die Sache mit meinem Bauch belastet mich, auch wenn ich immer versuche stark zu bleiben. Oft stelle ich mir vor, wie das Leben noch schöner sein könnte, wenn die Schmerzen nicht da wären. Anscheinend habe ich etwas, und jeder ist ratlos. Leider.

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