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Eosinophile Colitis, fragen dazu

S_venCJonsxen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe bei einem Gastroenternologen eine Magen und Darmspiegelung gemacht, der gute Mann hat mich allerdings nicht auf eosinophile colitis getestet, seine diagnose war reizdarm. Für die ließ er sich etwa 1 Minute Zeit und sauste wie ein wirbelwind davon. Meine behandelnde Internistin die auch ernährungsspezialistin ist sagte mir das Reizdarm nur eine Diagnose ist wenn man sonst nichts findet, sie vermutet eine eosinophile colitis und verschrieb mir einfach mal so Budenofalk, ich solle dieses kortisonprägerat mal 2 1/2 wochen nehmen und schauen wie es mir geht. Bei mir wurde ebenfalls eine Laktoseintoleranz festgestellt ich habe deutlich weniger gegessen. Ich musste bspw. auf Gluten und Laktose 2 Wochen verzichten und nur auf basische schonkost umsteigen. Anfangs musste ich Loperamid und Eubiol oder Perenterol nehmen, dann konnte ich loperamid absetzen musste aber ganz lange noch eubiol nehmen. (Ein paar Monate waren es bestimmt) und naja als dann der Test auf laktoseintoleranz positiv ausfiehl (ich durfte am Abend nichts essen, einen tag später war die magenspiegelung und ich durfte wieder nichts essen) hörte ich auf laktoseprodukte zu konsumieren. Das nicht essen gepaart mit dem aufhören laktose zu essen hat eigentlich sehr stark geholfen. Ich hatte täglich mindestens 7 Stuhlgänge pro Tag, ich habe jetzt nurnoch alle 2-3 Tage stuhlgang (was für mich auch sehr normal ist), es ist schon fast gut das einzige was noch nicht so läuft wie es laufen soll ist die Stuhlkonsistenz meines Stuhlgangs, ich habe sehr breiigen, klebrigen manchmal auch sehr stinkenden Stuhl. Es ist kaum sauber zu bekommen und sehr unangenehm aber ich bin froh das ich nichtmehr 7 mal am Tag aufs klo rennen muss.

Ich wollte mal fragen ob diese laktoseintoleranz vielleicht die eosinophile kolitis ausgelößt haben kann und nun alles von alleine wieder normal wird? Ich soll zwar budenofalk nehmen, jedoch möchte ich NOCH kein kortisonprägerat nehmen da ich a) noch garkeine richtige diagnose für eosinophile kolitis habe und nicht einfach mal präventiv was schlucken möchte und dann einfach auf gut glück die nw's in kauf nehmen möchte und b) möchte ich vorher noch die Flohsamen ausprobieren und dinge wie ringelblumentee denn mein Zustand hat sich ja bis jetzt schon stark gebessert. Falls es in einer Woche nicht besser wird kann ich immernoch das Kortison nehmen aber das sollte doch der letzte ausweg sein denke ich. Außerdem habe ich gelesen das Kortison mich ebenfalls nicht heilt nur die symptome lindert allerdings kann ich mit den symptomen so wie sie jetzt nurnoch sind schon ganz gut leben denke ich, sie sind ja schon ziemlich stark abgeklungen.

Ich habe keine explosionsartigen stuhlgänge mehr, keine schmerzen oder krämpfe, alles ist gut das einzigste was noch nicht stimmt ist die form meines stuhls der doch sehr sehr weich und klebrig ist.

Bei mir wurden bereits alle möglichen untersuchungen gemacht. Magen und Darmspiegelung, Stuhlproben, Blutproben, Ultraschall, Histamin, Gluten, Lakoste, Gukose, Soja und hefe. Alles ohne Befund außer die laktoseintoleranz. Erstmals in Erscheinung getreten ist mein Problem als ich in relativ kurzem abstand antibiotika schlucken musste. Davor hatte ich einen Magen aus stahl und konnte alles essen, erst nach einer weißheitszahn OP und präventiv verordneten antibiotika fing der ganze mißt an der sich bist heute hält.

Ich weiß nicht ob die antibiotika etwas damit zutun haben, denn bei der darmspiegelung wurden ja keine entzündungen gestgestellt. Das einzigste was die noch nicht geschaut haben ist eben die eosinophile kolitis.

Sollte ich wie bisher weiter fahren? Oder sollte ich aufjedenfall das kortison präventiv schlucken? Wie stehen die heilungsaussichten auf eosinophile kolitis? Ich bin noch unter 30.

Antworten
DFeyfiniCtlymaybxe


Huhu:)

Puh also ich hab mal ein bisschen nachgeforscht im Internet aber so ganz verstehen was das sein soll tu ich nicht. Ich hab seit zwei Jahren die Diagnose colitis ulcerosa aber noch nie etwas von deiner colitis davor gehört. Soll aber ja anscheinend auch durch Allergien ausgelöst werden und nur eine Entzündung des Darms sein und nicht chronisch oder?

Also wenn du davor noch keinerlei Medikamente aus den Stufen unter dem Kortison bekommen hat wundert mich das ein bisschen. Weil man normalerweise mit mesalazin Tabletten oder Pulvern oder erstmal Einläufen (auch Kortison) versucht den tuhlgang und die Symptome in den Griff zu bekommen und nicht sofort mit Kortison in Tablettenform.

Auf Viren die solche Symptome verursachen wurde dann ja bestimmt auch schon getestet oder?

Also ich weiß nicht aber an deiner Stelle würde ich mir noch andere Meinungen einholen. Je nachdem wo du wohnst gibt es bestimmt gute Kliniken mit Professoren im gastroenterologischen Bereich oder Unikliniken. Da würde ich vielleicht nochmal hingehen.

Ich kann dir nur von mir sagen, das es manchmal schwierig ist Diagnosen zu stellen, gerade was darmkrankheiten betrifft bei mir haben sie trotz darmspiegelungdn, entzündungswerte und anderen Symptomen erst nach 1/2 jahr ne colitis festgestellt und jetzt sind manchmal auch crohn typische Symptome zu sehen. Anscheinend vermischt ich das auch manchmal. Aber da die Krankheiten schubweise auftreten wäre es sinnvoll Spiegelungen im Abstand von 1/2 oder einem jahr zu machen, je nach Beschwerden eben...

Viel Glück:)

SKventJo1nsexn


Auffällig ist eben nur das die Probleme nach einnahme von Antibiotika angefangen haben, davor war alles immer bestens. Ich hatte vor 2-3 Jahren mal eine Weißheitszahn OP davor hatten sie sich entzündet und ich bekam 2 mal in relativ kurzen abständen für jeweils 1 woche antibiotika und bei der zweiten vergabe hatte ich heftigste flüssige Durchfälle die auch nach absetzen vom Antibiotika nicht aufhörten. Ich bekam dann erstmal Yomogi hefekapseln, etwas zum aufbau für die darmflora. Ich musste sie lange nehmen bis es einigermaßen gut war. Aber richtig gut wurde es nie wieder, seitdem hatte ich probleme mit scharfen speißen und die habe ich dann einfach weg gelassen. Nun seit oktober kam die laktoseintoleranz plötzlich dazu.

Auf Pilze wurde ich untersucht allerdings weiß ich nicht ob bei einer pilzsuche standartmäßig nach Candida geschaut wird, denn da scheiden sich ja die medizinischen geister. Auffällig ist auch das wenn ich Perenterol oder Eubiol (darmflora bakterien) nehme es mir viel viel besser geht. Wenn ich aufhöre sie zu nehmen wird allerdings alles wieder so wie es mal war. Das sind auch die einzigsten Medikamente die ich so bekommen habe. Perenterol, Eubiol, Loperamid, yomogi, sonst bekam ich nichts. Auf viren wurde schon geschaut.

Ich habe ein perfektes Blutbild, keinen Mangel, keine entzündungswerte, alles sieht nach einem kerngesunden Menschen aus.

S-vyentJoonsxen


Ich habe aber eine Frage dazu, eine dysbakterie in meinem Darm, wäre die anhand der Stuhlproben feststellbar gewesen oder prüft das der Arzt garnicht weil die schulmedizin davon ausgeht sowas könnte es nicht geben? Mich macht es eben stutzig das solche dinge wie perenterol oder eubiol mir helfen.

S#chlitZzaugxe67


Wenn Stuhl aber besonders stinkt, ist da was faul. Und daran wird auch Cortison nichts ändern.

Wer hat denn überhaupt den Verdacht auf eosinophile Colitis? Wenn man sich da schlau macht, wird typischer Weise von überwiegend rechtsseitigen Schmerzen gesprochen. So etwas beschreibst Du aber überhaupt nicht. Von daher würde ich mir das mal aus dem Kopf schlagen. Wird auch oft mit Blinddarmentzündung verwechselt. Nichts, worüber Du klagst.

Gegen den stinkigen Stuhl würde ich mal Asa foetida D 12 probieren. Das wirkt auf den Darm und beseitigt vielleicht sogar noch andere Unannehmlichkeiten.

Flohsamen: da empfehle ich 5 g Flosapur aus dem Reformhaus. Ist ein Pulver, was man auch zum Andicken von Sossen nehmen kann, kann man sich in Joghurt (ohne Lactose) streuen. Wichtig: viel dazu trinken. Macht den STuhl gleitfähig. Und dann noch Leinsamen, davon mal ab, dass das darin vorhandene Öl gut für den Körper ist – es schmiert super den Darm und hüllt den Kot ein, so daß der nicht mehr so schmierig ist.

Den Leinsamen kann man in einer Kaffeemühle zu Mehl mahlen (sollte man immer frisch machen, da das Fett schnell oxidiert) und auch einem Joghurt unterrühren, oder einem Müsli zufügen. Gelber Leinsamen ist schöner anzusehen als brauner.

Nach zahlreichen Darmoperationen und einem Darmverschluß, ständigen Problemen mit ich damit quasi beschwerdefrei. Die KOmbination Flohsamenpulver/ Leinsamen läßt den STuhl auch nicht mehr breiig und schmierig sein. Wirkung tritt in der Regel schon nach wenigen Tagen ein.

Sobald ich anders esse, ist wieder alles schmierig.

S=venJXonsxen


Nein, ich habe keine schmerzen mehr. Die schmerzen kamen wahrscheinlich durch meine plötzlich auftretende Laktoseintoleranz, seitdem bemerke ich eben nur dauernde bewegung im oberbrauch nach dem essen. Ich habe Flohsamenschalen, davon rühre ich morgens und abends 2 teelöffel in ein glas wasser und trinke es. Schmeckt nicht besonders... aber wenns hilft mach ich das gern, habe damit erst seit gestern angefangen. Mit leinsamen habe ich noch keine erfahrung, müsli esse ich nicht da ich auf milchprodukte verzichte.

Den Verdacht auf eosinophile colitis äußerte meine internistin die auch ernährungsspezialistin ist. Was sollte ich nun mit dem Kortison machen? Sollte ich das nehmen, so wie die ärztin gesagt hat oder sollte ich es nicht anrühren? Mein Hausarzt und mein Gastroenternologe sind der meinung ich hätte einen reizdarm, das ginge von alleine irgendwann weg, eventuell könnte mein darm von dem städnigen milchkonsum auch bisschen in mitleidenschaft gezogen sein(ich wusste ja nicht das ich laktoseintolerant bin, immer milchprodukte konsumiert). Meine internistin die auch die laktoseintoleranz festgestellt hat sagte das Reizdarm nur eine diagnose ist wenn man eben nichts gefunden hat und das sie sich mit so einer diagnose nicht zufrieden stellen lassen würde, denn wenn der darm gereizt ist musst das einen Grund haben. Deswegen will sie es mit 2 1/2 Wochen Budenofalk 3 x 3mg täglich probieren, wenn es sich bis dahin nicht bessert wollte sie eine erneute Darmspiegelung in die Wege leiten.

Ist das ein typisches vorgehen? Budenofalk bei reizdarm zu verschreiben? Denn was mach ich denn wenn ich garkeine eosinophile colitis habe? Kann ich das Budenofalk trotzdem so bedenkenlos nehmen?

SMve^nJonxsen


Achja ich weiß nicht ob es was zur Sache tut aber alkohol und scharfe speisen vertrage ich seit dieser antibiotika therapie nichtmehr. Ich lebe seither auch von diesen speisen enthaltsam.

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