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foveoläre Hyperplasie

S5aBndrax72 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich leide seit mehr als 10 Jahren an der Refluxkrankheit und nehme regelmäßig Omeprazol 20 mg ein. Der Magenpförtner ist nicht weit geöffnet. Der Arzt sagte mir, ich hätte ja nie starke Entzündungen gehabt, aber große Beschwerden – Sodbrennen.

Ich war vor ein paar Tagen bei einer Magenspiegelung – Kontrolluntersuchung nach 3 Jahren und der Arzt sagte mir nach dem Termin, dass wieder – wie vor 3 Jahren – alles in Ordnung wäre und dass ich erst wieder zur Gastroskopie kommen müsse, wenn ich Beschwerden bekomme.

Nun habe ich den histologischen Befund zugeschickt bekommen und verstehe nur Bahnhof.

Könnte mir bitte jemand beim "Übersetzen" behilflich sein?

Befund lautet:

1. Duodenalschleimhaut ohne pathologischen Befund.

2. Leichtgradige chronische, nicht aktive Antrumgastritis mit foveolärer Hyperplasie. Kein Nachweis von Heliobacter. Der Befund ist vereinbar mit einer Typ C-Gastritis.

3. Korpusschleimhaut ohne pathologischen Befund. Kein Nachweis von Heliobacter.

Kein Anhalt für Malignität.

Ich verstehe, dass ohne pathologischen Befund heißt, dass alles o.k. ist und dass kein Anhalt für Maliginität bedeutet, dass es keinen Hinweis auf Krebs gibt.

Der Punkt 2. gibt mir aber zu denken. Heißt das, dass ich obwohl ich nun jeden zweiten Tag 20 mg Omeprazol einnehme eine Gastritis habe? :-o Die letzten Jahre musste ich täglich Omeprazol einnehmen.

Ich nehme zum Einschlafen abends immer eine 1/4-Tablette Stangyl (25 mg) ein und ab und zu (selten) Parazetamol wenn ich Kopf- oder Menstruationsschmerzen habe.

Kann sich das negativ auf den Magen auswirken?

Was kann man tun, um die foveoläre Hyperplasie zu stoppen? Ich weiß nicht einmal was das ist, aber helfen vielleicht Magentees? :)D

Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe

Antworten
VTeggriehexxe


SoHi, also eine foveoläre hyperplasie ist eine vermehrung des schleimbildenden epithels deines Magens. Erst versucht sich durch mehr Schleim noch besser zu schützen. Dein Befund spricht für eine chronische Typ c Gastritis. Also chemisch bzw toxisch ausgelöst. Die anderen medis schaden deinem Magen nicht keine sorge. Wie steht denn aber mit den toxischen Sachen wie Alkohol Kaffee Nikotin? Alles Gift für den Magen? Auch andere Auslöser wären möglich. Bestehen unter omep denn weiter Beschwerden? Die Dosierung könnte noch gesteigert werden falls nötig, natürlich nach Rücksprache mit dem Arzt. Sonst ist der Befund unauffälig. Auch durch Tee lässt sich das eventuell positiv beeinflussen. Falls Beschwerden da sind. Ist der Befund sonst auch so gewesen oder keine hyperplasie?

SJandTra7x2


Das Omeprazol hilft schon gut. Ich nehme es, sobald ich bemerke, dass ich Sodbrennen bekomme. Alkohol trinke ich sehr sehr selten – vielleicht 2 o. 3 Mal im Jahr und ich rauche seit 10 Jahren nicht mehr. Allerdings brauche ich ein paar Tassen Kaffee und Schokolade esse ich eindeutig zu viel. Daran sollte ich wohl etwas ändern.

Welcher Tee ist denn gut um die Magenschleimhaut zu beruhigen, außer Pfefferminztee?

Ich weiß nicht, ob das letzte Mal auch schon eine foveoläre Hyperblasie bestand. Soweit ich weiß, hat damals nur mein Arzt (Internist) den Arztbericht des Gastroenterologen, der die Magenspiegelung durchgeführt hat, erhalten.

V9eggiephexe


H Also da dein Befund völlig i.o. war und die Entzündung auch nicht mehr aktiv ist würde ich mir keine Gedanken über die hyperplasie machen. Stammt eventuell noch aus vohrigen Zeiten und bildet sich nicht oder nur langsam zurück. Das omep nimmst du nur bei bedarf? Das wundert mich. Wir eigentlich als dauermedikamt regelmässig eingenommen auch ohne Beschwerden jeden morgen eine vor dem frühstück. Hat der Arzt gesagt nur bei bedarf? Im akutfall bei gelegentlichem Sodbrennen gibt es besseres was schneller hilft. Ansonsten kamillentee trinken. Pfefferminz regt eher die verdauungssäfte an. Oder probier mal was homöopathisches wenn du der Typ dafür bist.

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