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Zerchfellbruch-OP bei meiner Mutter (81), jetzt künstliches Koma

mtaggyx0870 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

hab zwar einiges schon gelesen aber doch nicht den richtigen Faden gefunden.

Meine Mutter ist 81 und im großen und ganzen super fit. Es wurde bei ihr wegen Atemnot usw. ein Zwerchfellbruch entdeckt. Nicht durch Magenspiegelung sondern beim Lungenarzt durchs röntgen.

Sie muss den schon Jahre gehabt haben (lt. OP, da Magen ganz hochgerutscht und Lungen mehr oder weniger gequetscht und schon alles recht verklebt und verwachsen war).

So, nun wurde ihr zur OP geraten, da sie auf Dauer immer schlechter Luft bekommt. Es wurde gesagt, die OP dauert ca. 4-5 std. und das es danach kurzfristig etwas schlechter wird mit der Atmung. Verständlich, die Lungen sind frei und müssen sich erst wieder dran gewöhnen.

Na paar Tagen fing es an meiner Mutter schlechter und schlechter zu gehen. Sie konnte nix essen und nix trinken. Der Magen rutschte wieder hoch. Sie haben ihr auch ein kleinen Riss in Leber zugefügt. Es kam braune Gallenflussigkeit aus der Wunde usw.... weitere Untersuchungen, Röntgen, CT....So nach 5 Tagen die zweite OP, die noch länger gedauert hat. :(v Jetzt wurde ein Stent auf den Galleneingang gelegt ??? Ihr magen richtig runtergeholt und ein Netz rein damit sicher alles gut wird. Weil bei der ersten OP haben sie ja kein Netz rein weil sie dachten es wäre so ok :(v . Die Idioten !!!!!!!

Und jetzt ist alles noch viel viel viel schlimmer als vorher. Sofort Intensivstation. Da wurde sie dann an die Monitore geschlossen und sie wurde ca. 3-4 Tage mit Sauerstoff versorgt und jede Menge anderes Zeug. Sie musste ständig die Sauerstoffmaske tragen weil sie nicht mehr fähig war selbstständig zu atmen. Ihre Sauerstoffsättigung lag bei 70% :(v es kam ums verrecken kein Sauerstoff bis runter. Es wurde tag für tag schlimmer. Ihre Kraft wurde immer weniger und weniger. Sie hatte noch gesagt, sie will nicht mehr, sie wird sterben :(v . Sie wurde, nachdem sie einfach nicht mehr konnte ins künstliche Koma versetzt und inturbiert. Dann hat sie friedlich geschlafen. Auf den Monitoren war alles schön ruhig. Nach 2 Tagen versuchte man sie aufzuwecken, aber es klappte nicht. Sie hat mächtig gegen die Maschine geatmet. Somit zurück in den Tiefschlaf und zwar noch tiefer als vorher.... und da liegt sie jetzt fast eine Woche. Jeder Versuch sie zu holen hat gescheitert. Ihre blutwerte sind grenzwertig. Entzündungswerte hoch. Künstliche Nahrung geht nur langsam rein, da die Hälfte oben wieder rauskommt. Ihre Bauchwunde hat sich entzündet.Die wunde haben sie offen und da ist jetzt ein Schwamm drin damit es besser ausheilen kann. Sie ist sehr verschleimt. Wird oft abgesaugt. Gestern hat die schwester gesagt, evtl. Hat meine Mutter ne leichte Lungenentzündung. Aber genau konnte sie es mir nicht sagen. Gestern ist auch mehrmals der Alarm los. Ihr Sauerstoff ist immer runter auf 80 (SpO2??) Ihr blutdruck ist abgefallen und wieder hoch im Wechsel. Der etO2 Wert ist immer hoch über 50 und hat auch Alarm geschlagen. Dann hat das Medikamt Midazol2 auch Alarm geschlagen und angegeben Druck zu hoch.... so ging es ein paar mal gestern. Die Ärztin hat mit mir geredet und gemeint evtl. Tubus blockiert aber wieso konnte sie mir nicht sagen. Es sei so als ob meine Mutter innerlich dagegen presst. Kann aber auch nicht sein, weil sie ja im Tiefschlaf liegt und keinen aber auch wirklichen keinen Mux macht. Kein Zucken kein garnichts.... hhhhhhmmmmmmm ich habe das KH mit gemischten Gefühlen verlassen. Heute wird ihr ein Luftröhrenschnitt verpasst um ihr das atmen zu erleichtern. Hab grad angerufen aber kein Arzt hat grad Zeit.

Aber nichts desto trotz. Ihre Werte sind schlecht. Sie ist immer noch sehr schwach. Sie brauch dringend kalorien usw. Aber es geht nur langsam voran.

wie geht das weiter ??? ??? ? Wie bekommt sie mehr kraft? Wieso kommt kein Sauerstoff bis ins Blut und und und... wir Töchter sind am durchdrehen. Sie muss zu Kräften kommen , sonst hat das mit dem Schnitt doch auch kein Wert, oder? Wenn ihr werte schlecht bleiben..bringt der Schnitt trotzdem was?

Kann mir jemand helfen?

Antworten
mPaggyy087x0


Jetzt hatte sie auch noch einen Herzstillstand heut Nacht. Die machen jetzt gleich den Luftröhrenschnitt.

Ich dreh durch.

Sie wurde operiert damit sie wieder besser Luft bekommt und jetzt ??? ??? ?? Immer hören wir meine Mutter sei ja auch nicht mehr die Jüngste. Super!!!! Wieso haben sie es ihr dann nicht abgeraten ??? ??

A2hoyr+nblaxtt


Eine Operation ist immer ein Risiko. Hier davon auszugehen, dass die Ärzte geschlampt haben, ist Spekulation. Eine OP könnte auch bei einem 18 jährigen "entarten". Aber Fakt ist, die Mutter ist 81.

Hier führte eines zum anderen.

Ohne OP: Hätte die Mutter immer weniger Luft bekommen, hätte sich der Magen immer mehr eingeklemmt, würdest Du jetzt posten: warum tun die Ärzte nichts? Man kann die Mutter doch nicht ersticken und verhungern lassen (würde der Mageninhalt immer wieder hochkommen). Warum operieren die nicht, vielleicht wird es besser....

Es ist eine Gratwanderung, ich denke mal, die Ärzte operieren nicht leichtfertig mal eben so. Schon gar nicht so eine alte Frau. Das ist sie nun mal. Man hat es riskiert und vorher wurde mit Sicherheit auf die Risiken hingewiesen und die Mutter hat zugestimmt. Fakt.

Wenn ich die Situation und

Wie bekommt sie mehr Kraft?

als Wunsch zwar verstehe, so würde ich doch die Wirklichkeit mit Einbeziehen.

Die Mutter hat noch geäußert, sie will nicht mehr leben. Das würde ich sehr sehr ernst nehmen und vor allen Dingen respektieren. Ob es Dir paßt oder nicht, es kann der ausschlaggebende Punkt sein, nicht mehr zu wollen...

Sie hat jetzt nicht nur Läuse und Flöhe sondern auch noch Wanzen und Kribelmücken. Leider. Es könnte sein, dass die Lebenskraft erlischt. Weil vielleicht nicht mehr gewollt. Weil die Medizin tatsächlich versagt. Weil Ärzte und Pfleger und Maschinen ihre Arbeit tun, sehr gut tun, es trotzdem nichts nützt.

Meine Schwiegermutter war auch in einer Situation, wo Hilfe nicht fruchtete, es war für uns Angehörigen der Moment, sie in ihrem Wunsch nach Frieden zu unterstützen, ihr auch im Koma für alles zu danken, und ihr zu sagen, wenn sie gehen möchte, dürfe sie dass, statt ihr das Leben anzukrallen, weil wir am Rad drehen. Es dreht sich hier nicht um uns und eigentlich egoistische, wenn auch vermeintlich gut gemeinte Ziele.

Es ist schwer, jemanden schwer krank zu sehen, mitfühlen und verstehen und Frieden ausstrahlen hilft jedoch mehr, wenn dieses Leben noch (s)eine Chance nützt als am Rad zu drehen.

COornelGia5x9


Mann, das ist ja eine schlimme Geschichte! Alles Gute für eure Mutter! @:) :)*

Nach 2 Tagen versuchte man sie aufzuwecken, aber es klappte nicht. Sie hat mächtig gegen die Maschine geatmet. Somit zurück in den Tiefschlaf und zwar noch tiefer als vorher.... und da liegt sie jetzt fast eine Woche. Jeder Versuch sie zu holen hat gescheitert.

Kein Wunder, wenn sie sich beim Aufwachen gegen die Beatmungsmaschine so sehr wehrt. Dafür ist der Luftröhrenschnitt gut, dann atmet sie nämlich nicht gegen die Maschine.

Gestern hat die schwester gesagt, evtl. Hat meine Mutter ne leichte Lungenentzündung. Aber genau konnte sie es mir nicht sagen

Mist. Das sind diese typischen Intensivstations-Lungenentzündungen. Frag die Ärzte, die Schwestern und Pfleger wissen das nicht sooo genau.

sp02 ist meines Wissens die periphere Sauerstoffsättigung, gemessen mit dem Fingersensor. Die richtige Sättigung kann durchaus etwas höher liegen, hat deine Mutter denn keine arterielle Messung anliegen, wie sie auf IS üblich ist? Der Wert müßte auf dem Monitor groß sichtbar sein!

Daß diese verflixten Monitore auf IS dauernd wegen jedem Mist Alarm schlagen, kenne ich nur zu gut. Zu Anfang haben wir bei unserer Mutter (letztes Jahr mit Lungenentzündung, 84 Jahre alt, miserables Herz und noch miserablere Allgemeinverfassung) wegen jedem Furz, den die Geräte machten, durchgedreht. Am Ende der 5 Wochen auf IS waren wir allerdings schon abgehärtet und wußten, daß die meisten Alarme relativ harmlos sind. Hört auf die Pfleger, die wissen schon ganz gut, was von den Alarmen sie ernstnehmen müssen und was nicht. Denn wenn mal was Ernsthaftes dabei war, standen sie sofort im Zimmer!

Übrigens hat meine Mutter sich wieder erholt, trotz der oben genannten miesen Faktoren, die alle gegen sie sprachen. Sie lebt heute im Pflegeheim und fühlt sich da ganz wohl, hat sogar wieder ein paar Schritte laufen gelernt mit Hilfe ihrer Physiotherapeutin. Auch sie wollte nach dem Aufwachen auf IS erstmal nicht mehr leben und meinte, wir sollten sie doch einfach gehenlassen. Aber sie war während der ganzen Zeit auf IS nicht einmal in einem so kritischen Zustand, daß das überhaupt ein Thema gewesen wäre!

Dieses "Gehenlassen" funktioniert ja nur, wenn der Patient wirklich ein Multiorganversagen hat oder bereits praktisch hirntot ist, also nicht mehr alleine atmen würde! Aber sie hat während des langen Aufwachvorgangs die ganze Zeit aktiv mit der Maschine geatmet, also nie aufgegeben! Ich halte es nicht für sinnvoll, beim ersten "ich will nicht mehr" gleich den Menschen aufzugeben, und wie mir meine Mutter heute bestätigt, war unsere Entscheidung damals richtig!

Ich kenne dieses schreckliche Gefühl nur zu gut, man dreht die ganze Zeit am Rad, weil man einfach nicht weiß, wie sich die Situation weiterentwickelt. Aber ich denke, es wird im KH alles getan, was menschenmöglich ist, und das beinhaltet eben in eurem Fall das ganze Drama der Intensivmedizin. Das Schlimmste für uns damals war dieses dauernde Auf und Ab zwischen Hoffnung und der nächsten Hiobsbotschaft, man wußte nie, was einen erwartet, wenn man an der IS geklingelt hat. Aber ich bin heute noch den Ärzten und Pflegern auf IS sehr dankbar für ihre Ruhe und ihr dauerndes Bemühen um unsere Mutter. Ich denke, das läuft bei euch ähnlich, oder?

Ich denke, der Luftröhrenschnitt ist durchaus sinnvoll, weil sie dadurch sich nicht mehr gegen die Maschine stemmen kann. Wenn sie wieder aufwacht, was ein langer Prozeß ist, wird sie auch langsam von der Beatmung entwöhnt.

C^or<neli|a59


Sie wurde operiert damit sie wieder besser Luft bekommt und jetzt ??? ??? ?? Immer hören wir meine Mutter sei ja auch nicht mehr die Jüngste. Super!!!! Wieso haben sie es ihr dann nicht abgeraten ??? ??

Ich denke, das ist nur die Art der Ärzte, auf ihre Chancen hinzuweisen. Je älter, desto schlechter. Leider. Aber das muß gar nichts heißen, es kommt darauf an, ob sie kämpft oder nicht. Und das würde ich nicht unbedingt an ihrer Aussage von vor ein paar Tagen festmachen, zu einem Zeitpunkt, als es ihr total mies ging, sondern eher daran, was sie im Normalfall wollen würde.

m,agg#y087x0


Vielen Dank für eure Antworten.

Gestern wurde der Schnitt durchgeführt. Es hat gut geklappt. Sie hat dann auch gleich besser ausgesehen. Ab 10 Uhr kann ich anrufen, dann mal schauen wie es aussieht. Obs aufwärts geht oder nicht. Zumindest mal mit ihren Werten.

War deine Mutter vorher schon im Pflegeheim oder erst nach der IS? Konnte sie vorher schon schlecht laufen oder auch erst danach?

Wie gross ist eigentlich die Gefahr, dass Gehirnschädigungen vorhanden sind? Durch die teilweise Unterversorgung von Sauerstoff?

Schöne Grüße

mpaggy08O70


Noch was.... wie sieht es mit reden aus? Und die Entwöhnung bzw. Atemtraining? Eine Maske brauch sie wohl nicht mehr. Die hat ihr am meisten die Kraft genommen, die wollte sie überhaupt nicht gerne.

sgchnetzti-30-


Holt euch eine zweite Meinung ein und lasst sie zur Not verlegen. Da scheint bei euch ja einiges schief gegangen zu sein. :|N ich wünsche euch alles gute weiterhin :)*

CVornMelixa59


War deine Mutter vorher schon im Pflegeheim oder erst nach der IS? Konnte sie vorher schon schlecht laufen oder auch erst danach?

Meine Mutter hat vorher noch alleine gewohnt, allerdings mit Pflegedienst 3 x täglich und jeder Menge Hilfe. Laufen konnte sie noch, aber nur am Rollator, ist vorher schon mehrfach gestürzt und war auf dem besten Weg in den Rollstuhl.

Nach der IS ist sie erstmal in eine Reha gekommen, aber die hat bei ihr gar nicht funktioniert, auch aufgrund einer ausgewachsenen Krankenbettdepression. Die ist inzwischen medikamentös unter Kontrolle, und sie hat im Heim (nicht etwa in der Reha!) mit Hilfe der Physiotherapeutin und der Pfleger wieder einen sehr guten Zustand erreicht. Aber zum Alleine-wohnen wird es nie mehr reichen, das weiß sie selber auch sehr genau. Und sie fühlt sich wohl im Heim, worüber wir sehr erleichtert sind.

Wie gross ist eigentlich die Gefahr, dass Gehirnschädigungen vorhanden sind? Durch die teilweise Unterversorgung von Sauerstoff?

Ich glaube nicht, daß eine Sauerstoffsättigung von 80 % eine Hirnschädigung verursacht. Dafür muß schon wesentlich mehr passieren.

Noch was.... wie sieht es mit reden aus? Und die Entwöhnung bzw. Atemtraining? Eine Maske brauch sie wohl nicht mehr.

Ich vermute mal, das war eine Druckbeatmungsmaske, keine normale. Mit der ist meine Mutter damals gar nicht klargekommen, und der nächste Schritt war dann Intubation und künstliches Koma, das ganze innerhalb von 2-3 Minuten. Horror.

Die Entwöhnung wird langsam passieren, sobald die Ärzte damit beginnen, sie aufwachen zu lassen. Es gibt eine Anzeige am Beatmungsgerät, an der du erkennen kannst, wieviel sie selber mitatmet, wenn es soweit ist. Laß dir das von den Pflegern zeigen. Achte mal auf die Anzeigen "CPAP" oder "BPAP" am Beatmungsgerät. Ich denke, im Moment wird sie voll beatmet, aber eine der beiden Anzeigen, die ich oben genannt habe, erlaubt dem Patienten, selber mitzuatmen. Bei meiner Mutter hat das damals in der Aufwachphase mit 0,2 – 0,3 angefangen, und irgendwann wurde das immer mehr. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo versuchsweise auf "nur noch Sauerstoff, ohne Druck" umgestellt wird, das nennt sich dann auch "feuchte Nase", googele mal nach den Begriffen. Denn atmen muß man regelrecht wieder neu lernen und die Atemmuskulatur richtig trainieren, einfach abstellen und Schlauch raus wie im Fernsehen ist großer Blödsinn.

Sprechen wird sie wieder können, sobald sie einigermaßen gut an der feuchten Nase klarkommt. Dann kann auf den Trachealtubus eine spezielle Sprechkanüle aufgesetzt. Damit wird sie sprechen können, aber nur sehr leise.

Ist sie denn schon wieder wach? Wenn ja, schau mal im Internet nach Kommunikationstafeln, damit sie sich wenigstens so verständlich machen kann. Und bring ihr Stift, Papier und ein Klemmbrett mit, damit sie sich schriftlich äußern kann!

m'ag0gy0f87x0


hallo, ich mal wieder.

Nein sie ist immer noch nicht wach. Ihre Augenlider zucken ab und zu. Die Schwester meint, sie hätte ihr schon mal kurz in die Augen geschaut. ...hhhmmmm...also bei uns drei Töchtern hat sie das noch nicht gemacht. Sie wird voll beatmet. Was mich verwirrt ist ihr HB Wert. Der fällt jeden Tag ein bisschen trotz allem möglichen Zeugs was sie bekommt. Heut ist er bei 6, 1. Warum fällt der?

Ansonsten warten wir jeden Tag an ihrem Bett das sich was tut.

CUorne)lixa59


Zu dem Hb-Wert kann ich leider gar nichts sagen. Da müßt ihr mit den Ärzten sprechen.

Ja, was das Aufwachen aus dem künstlichen Koma angeht, das ist ein längerer Vorgang. Wird sie denn geweckt, also werden die Narkosemittel langsam abgesetzt? Wir haben damals rund 10 Tage warten müssen, bis unsere Mutter zum ersten Mal in unserer Gegenwart die Augen geöffnet hat. Da war sie aber noch lange nicht wach oder ansprechbar, das war nur ein ganz verschwommener Blick und ganz kleine Augen.

Das kann dauern, Geduld! Geduld ist überhaupt etwas, das man auf IS von der Pike auf lernen muß... :[] :[] %:| :[] :[]

mbaggyY0870


Ich mein sie kriegt nichts mehr. So habe ich es verstanden. Sie bekommt Ri-lac, Nore, Neostig, KCI, Metoclo, NaCi.... keine Ahnung was das alles ist. Dann die Beatmungsmaschine zeigt an 35% 8 peep. Ich versteh das alles nicht. Heute ist der Wert wieder gefallen ab und zu. Der obige Monitor zeigt ja Puls, Sauerstoffsättigung, Blutdruck, der untere weiß ich nicht. Glaub Atemzüge? ??

CrorZneflia5U9


Es gibt zwei Monitore. Der eine ist der große, vermutlich seitlich von ihrem Bett, der die ganzen Werte und das EKG anzeigt. Der andere ist der des Beatmungsgeräts, vermutlich irgendwo hinter dem Kopfende ihres Bettes. Laß dir die Werte auf dem Beatmungsmonitor mal erklären. 35 % könnte der Beatmungsdruck sein, weiß ich aber nicht genau. PEEP mußt du dir erklären lassen, hat mir ne Schwester damals mal erklärt, aber das habe ich alles wieder vergessen, zu kompliziert.

Die Namen der Medikamente kenne ich natürlich auch nicht so genau. Schreib dir mal die genauen Bezeichnungen auf den Spritzenpumpen auf und dann googele. So habe ich es damals gemacht. NaCl ist übrigens hundsgewöhnliche Kochsalzlösung, also nichts anderes als Flüssigkeit in sie rein.

E-hemalig<er Nuitpzer (#39x3910)


35% ist der Sauerstoffgehalt der Atemluft des Beatmungsgerätes. Peep ist der positive Druck des Beatmungsgerätes, der nach der Ausatmung in der Lunge verbleibt.

iisiridyexr


Guten Abend und Hallo ... ich bin auf der Suche nach Menschen die Erfahrungen haben mit der Zustimmung zum setzen eines Trachealtubus haben, obwohl der Betroffene - in diesem Fall meine Mutter - 84 Jahre und seit 10 Jahren onkologische Patientin - allerdings mit sehr viel Lebensqualität weil noch völlig autark - wenigstens bevor sie in die Notaufnahme kam. Im Moment liegt meine Mutter mit einer Lungenentzündung auf einer Intensivstation und der Trachealtubus ist im Gespräch. Dazu muss meiner Mutter in ein künstliches Koma versetzt werden, wird also auch künstlich ernährt, hängt dann an der Beatmungsmaschine und dämmert so vor sich hin. Sie hat eine Patientenverfügung und ich einen Konflik - ich bin als Betreuer eingesetzt und finde die Entscheidung in Anbetracht der Tatsache das u.U. meine Mutter nie wieder selbständig wird atmen können - ungeheuer schwer. War schon mal jemand in einer ähnlichen Situation ? Schon mal vielen Dank an alle die sich die Mühe machen zu lesen und zu antworten.

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