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Magen entfernen bei Gastritis

ikmzwZeife hat die Diskussion gestartet


Der Magen wird ja eigentlich nur bei Tumoren entfernt.

Was ist aber wenn man jahrelang an Gastritis leider die einem das Leben zur Hölle macht, und man alles, wirklich alles probiert hat (bitte keine neuen Tipps).

Wäre es dann eine alternative den Magen zu entfernen, oder teilweise?

Antworten
G{oldeunOlxdie


Geile Idee, wirst nur keinen finden der dir das macht...Nee, mal im Ernst!! Ich gehe davon aus das deine Probleme danach nicht weg sind, sich vielleicht woanders hin verlagern...Du würdest dir wirklich "nur" wegen einer Gastritis den Magen entfernen lassen?? Krass ":/ ":/

LUeeixnöl


@ imzweife

Spinnst Du...?

Du musst aber schon ganz schön fertig sein...!

Ich verstehe, wenn Du keine neuen Tipps brauchst. Trotzdem hätte ich eine Frage: Wenn Du schon alles durchprobiert hast, hast Du es schon mal bei einem kompetenten Chinesen versucht? Die sind gar nicht mal so schlecht wenn man einen guten kennt. Und Vergleichspersonen, die Dir einen Tipp hätten, wie man das aushalten kann (auch die ganzen super Tipps anderer ;-D ). Und den Magen von außen schon angeschaut. Ich hatte vor 10 Jahren aufgrund einer Appendektomie ganz erhebliche Verwachsungsprobleme und das Theater lies auch meinen Magen nicht aus; Ich hatte wochenlang Gastritis bis sich dann "ein Stück Rohr" gemeldet hat und "mir drückt was von außen auf ein Stück Rohr" (war der Transversum, der mir auf's Duodenum gedrückt hat und das ganze nur, weil ich Verwachsungen hatte).

Du darfst nicht aufgeben! Es gibt immer einen Weg, nur manchmal kriecht man schon derart, dass man blind ist und nicht mehr sehen kann. Bist Du Deinen Magen los, bist Du Dein Leben los denn dann wirst Du ganz andere Beschwerden bekommen, die Dir das Leben zur Hölle machen.

Nicht aufgeben! Suche weiter!

k,lein;er!_draychXensterxn


Glaubst du wirklich, dass es dir dann besser gehen würde bzw. weisst du überhaupt, was das für Konsequenzen hat ???

Ich habe Colitis Ulcerosa, eine chronisch entzündliche, in Schüben verlaufende Darmkrankheit. In meinem letzten Schub ging es mir soooooo beschissen, dass ich auch darüber nachgedacht habe, dass die mir doch jetzt bitte einfach den Dickdarm rausschneiden sollen und gut ist.

Dann hab ich mich mal schlau gemacht, was das bedeuten würde :-o . Seitdem hoffe ich, dass das nie passieren wird....

Nur so zum Nachdenken.

Was ist denn dein Hauptproblem? Magenschmerzen? Sodbrennen?

Krämpfe?

7(3Junza-May83


Wie willst du denn danach noch essen können? ":/ Soll man dir die Nahrung schon vorpüriert und vorverdaut direkt in den Dünndarm einflößen? :-D

Nein, im Ernst: Ein Bekannter von uns hatte so eine schlimme Gastritis, dass man ihm operativ einen Ring in den Magen implantiert hat, um die Magensäure zurück zu halten. Ihm geht es seitdem wieder sehr gut.

Ich habe mich gedanklich selber noch nicht so mit dem Thema befasst, aber vielleicht könntest du ja mal mit einem Arzt darüber sprechen? Ich weiß nicht, in welchen Fällen diese OP gemacht wird, aber vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit für dich?

iTmzweixfe


Naja, zumindest eine Magenteilentfernung ist ja zumindest laut Literatur und Internet oft ein Mittel bei Magengeschwüren, welche ich auch habe. Daher die Frage.

Das mit dem Ring habe ich noch nie gehört, weißt du vielleicht wie die Methode genau heißt?

iAm(zweixfe


Du meinst den Linx Ring oder? Ist ja aber nur bei Sodbrennen sinnvoll, was ich nicht habe

mLorxi.


@ imzweife

Also ob du einen Arzt findest, der dir den Magen nur aufgrund der Gastritis entfernt, sei mal dahingestellt (bitte mit dem "nur" nicht falsch verstehen, ich weiß selbst, wie schlimm eine chron. Gastritis ist), aber stell dir das Leben danach nicht unbedingt so viel vor. Bei einem früheren Lehrer von mir wurde aufgrund eines Magenkarzinoms eine Gastrektomie vorgenommen und danach häuften sich bei ihm andere Beschwerden, wie Reflux und ständiger Durchfall (und dazu soll es häufiger kommen). Letztlich wurde er frühpensioniert. Sicher muss es nicht dazu kommen, aber über mögliche Konsequenzen mache dir bitte ausreichend Gedanken.

Ich hatte aufgrund von schweren Speiseröhrenentzündungen eine Fundoplicatio (im Jahr 2002) und bereue den Eingriff wegen der Nachwirkungen immer noch.

Aber deine Verzweiflung kann ich durchaus verstehen und respektiere auch, dass du keine Tipps mehr bekommen möchtest, daher jetzt einfach noch alles Gute! :)*

@ 73Juna-May83

Wenn es sich tatsächlich um den Linx Ring handelt, hat dein Bekannter diesen nicht wegen seiner Gastritis, sondern wegen der Entzündungen an der Speiseröhre bekommen, um diese vor der Magensäure zu schützen. Die Magenschleimhaut lässt sich dadurch schlecht schützen ;-D, da helfen höchstens PPIs.

@ kleiner_drachenstern

Es ist zwar nicht das Thema, aber ich mag's so nicht unkommentiert stehen lassen. Ohne Dickdarm kann man recht gut leben, der ist nicht lebensnotwendig, eigentlich nur da, um den Kot noch etwas einzudicken. Bei einer schweren CU durchaus überlegenswert. Ich kenne allein zwei Leute persönlich, die so ganz wunderbar leben und ein paar andere noch über ein Forum. Das ist mit einer Gastrektomie nicht zu vergleichen.

mmorix.


Ich meinte: aber stell dir das Leben danach nicht unbedingt so viel besser vor.

m#orxi.


Hatte ich zuerst ganz überlesen:

Soll man dir die Nahrung schon vorpüriert und vorverdaut direkt in den Dünndarm einflößen?

Ähm, am Anfang, nach einer Gastrektomie, ist es sinnvoll, breiige Kost zu sich zu nehmen, aber dann geht auch wieder feste Nahrung, nur sollte man darauf achten, nicht zu große Portionen zu essen.

7'3Juna;-Ma_y8x3


Du meinst den Linx Ring oder? Ist ja aber nur bei Sodbrennen sinnvoll, was ich nicht habe

Wie der Ring genau heißt, weiß ich nicht, aber dann wird es wohl der Linx Ring sein. Aber ich weiß, dass der Bekannte tatsächlich Sodbrennen bzw. eine Speiseröhrenentzündung wegen der hochsteigenden Magensäure hatte und dass es ihm geholfen hat.

Die Magenschleimhaut lässt sich dadurch schlecht schützen, da helfen höchstens PPIs.

Naja, die ständig hochsteigende – und vermehrte Magensäure reizt und schädigt letztendlich doch die Schleimhäute, so dass dadurch eine Magenschleimhaut – und Speiseröhrenentzündung entsteht. %-|

swchnuiggi0x18


Puh eigentlich schon sehr krass.. Und ich glaube auch nicht, dass du jemanden finden wirst, der dir das machen wird...

es gibt sicher andere Möglichkeiten....vielleicht medikamentös, dass die Magensäure zurückgehalten wird bzw weniger produziert wird

7z3sJun6a-Mayx83


Ähm, am Anfang, nach einer Gastrektomie, ist es sinnvoll, breiige Kost zu sich zu nehmen, aber dann geht auch wieder feste Nahrung, nur sollte man darauf achten, nicht zu große Portionen zu essen.

Wenn der Magen vollständig entfernt wurde? ":/ Wie das?

Der Dünndarm kann doch nicht feste Nahrung verdauen, die gerade erst einmal im Mund zerkaut wurde. Die Nahrung muss doch erst im Magen durch weitere Enzyme und durch die Magensäure zersetzt werden, so dass sie schön breiig wird und durch den Dünndarm fließen kann.

MWeg3N1


Doch man auch feste Nahrung auch ohne Magen verdauen. Man muss halt gut kauen und darauf achten was man ist. Ganz unproblematisch ist das ganze nicht. Eigentlich ist der Magen mehr ein Aufbewahrungsstation für die gegessene Nahrung daher gehts auch ohne.

@ imzweife

ja , früher hat man in der Not bei Geschwüren den grösstenteil des Magens entfernt als es noch keine PPI gab. Aber einfach so wird dir keiner einen Teil des Magens entfernen. Den das ist wirklich nicht ohne ich weiss wo von ich schreibe.

Was genau quält dich den so sehr ?

mFor1i.


@ 73Juna-May83

Naja, die ständig hochsteigende – und vermehrte Magensäure reizt und schädigt letztendlich doch die Schleimhäute, so dass dadurch eine Magenschleimhaut – und Speiseröhrenentzündung entsteht.

Wie das Wort Magensäure schon vermuten lässt, wird sie im Magen produziert, nämlich in zahlreichen Drüsen der Magenschleimhaut und ist nötig zum Verdauen und zum Abtöten von Krankheitserregern in der Nahrung. Die Magenschleimhaut wird, wie das Wort schon sagt, vom Schleim geschützt, der von spez. Magenschleimhautzellen produziert wird. Daher bleibt der Magen vor der aggressiven Magensäure geschützt. Aber es können verschiedene Faktoren dazu führen, dass zu viel Magensöure entsteht und diese "Schutzschicht" aus Schleim angegriffen wird, Folge: Gastritis

Diese möglichen Faktoren sind z.B. Helicobacter pylori, Alkohol, Nikotin, scharfes Essen, Kaffee, Stress, Schmerzmittel usw.

Da helfen PPIs z.B. und bei bestehender Gastritis auch Iberogast-Tropfen.


In der Speiseröhre hingegen hat die Magensäure nichts verloren. Wenn der Mageninhalt ungehindert in die Speiseröhre zurückfließen kann, ist der sog. Ösophagussphinkter, der die Speiseröhre gegen rückfließenden Mageninhalt schützen soll, nicht mehr funktionstüchtig, sondern erschlafft. Zur Erschlaffung des Schließmuskels kann es durch bestimmte Medikamente oder Nikotin kommen. Das nennt sich dann Reflux (Refluxlsophagitis) und da hilft unter Umständen (wenn alles gut geht) beispielsweise der Linx Ring.

Es gibt auch noch andere Auslöser für den Reflux, die da wären: Zwerchfellbruch, Übergewicht, auch Diabetes und eine Gastritis kann auch Reflux-Symptome hervorrufen.


Wenn der Magen vollständig entfernt wurde? ":/ Wie das?

Und das hat Meg31 schon beantwortet, kann ich mir also sparen.

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