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Chronische C-Gastritis = Gallereflux?

T9xazntoxs hat die Diskussion gestartet


Frage:

Wenn man an einer chronischen Gastritis vom Typ C leidet und man weder Schmerzmittel, NSAR, Koffein, Nikotin oder Alkohol zu sich nimmt und die Gastritis unter Ppi nicht wirklich besser wird - kann man dann daraus folgern, dass die Gastritis durch einen Gallereflux ausgelöst wird?

Oder was könnte noch eine so hartnäckige Gastritis verursachen, wenn man auf die Ernährung achtet? (weder zu scharf, zu süß, zu sauer,zu heiß oder zu kalt oder zu fettig)

Die C-Gastritis wurde bei mehreren Magenspiegelungen festgestellt.

Antworten
mkuck6elmGausi6x3


Gute Frage!

Darauf hätte ich auch gerne mal eine Antwort. Bei mir wurde die vor 2 Jahren festgestellt. Nachdem auch das Pantoprazol nicht half bin ich noch mal hin. Dann hieß es meine Rheumamittel wären schuld daran. Ich also alles abgesetzt bis auf das Pantoprazol. Ernährung komplett auf Magenschonung, sprich kein Kaffee, nix süßes und saures, nix scharfes, nix fettiges oder scharf gebratenes. Alles hat geschmeckt wie eingeschlafene Füße.....schrecklich. Meine chronische Gastritis blieb bis heute, absolut keine Besserung. Bin dann noch mal zum Gastroenterologen, der blieb bei seiner Meinung Typ C verursacht durch Gallereflux. Dann Gallenblasencheck, alles okay, keine Steine, zarte Gallenwege. Es ist wie verhext, jeden Tag habe ich das Gefühl alles in meinem Magen besteht nur aus Säure und auch so. als wenn der ganze Bauchraum mit Säure gefüllt wäre. Das quält mich und es geht mir dadurch sehr schlecht, vor allem habe ich dadurch jetzt immer starke Rückenschmerzen.

Was hast Du schon alles an Medis ausprobiert?

T)xantxos


@ muckelmausi63

Ich habe entweder Pantoprazol genommen (verordnet bis zu 40mg) oder Ranitidin (das frei verkäufliche.)

Außerdem nehme ich Magaldrat und Magnesiumtrisilikat.

Und dann ab und zu Heilerde. Hilft aber auch alles nur bedingt.

Ich würde jetzt gerne mal versuchen den Gallereflux wegzubekommen. Ich merke ab und zu seifigen Geschmack im Mund, das müsste theoretisch vom Gallereflux sein.

Ich habe etwas gelesen von einer Studie laut der bei ca. 80% der Patienten der biliäre Reflux (also der Reflux von Galle in den Magen und noch weiter) komplett oder zumindest stark zurück gegangen ist nachdem sie Ursodeoxycholsäure für 2 Monate eingenommen haben.

"Das Präparat wird angewendet

- Zur Auflösung von Cholesteringallensteinen. Die Gallensteine dürfen auf dem Röntgenbild keine Schatten geben, und die Gallenblase muss trotz Gallenstein(en) funktionsfähig sein.

- Zur Behandlung von dyspeptischen Beschwerden, die durch Cholesteringallensteine und/oder Störungen des Gallenflusses verursacht werden. Diese können sich äußern als Druck im Oberbauch, Druckschmerzen und gelegentlich als kolikartige Schmerzen sowie als Unverträglichkeit fetter Speisen.

Zur symptomatischen Behandlung der primär biliären Zirrhose (PBC), solange keine dekompensierte Leberzirrhose vorliegt."

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