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Ergebnis Darmspiegelung, Leberwerte

HUexee Axnna hat die Diskussion gestartet


Liebe Forennutzer,

ich bin gerade echt verzweifelt :/ Vllt. kann mir ja hier jemand weiter helfen.

Ich bin 21 Jahre alt und habe seit ca. einem Jahr ständig Schmerzen im Unterbauch (vorallem rechts). Dazu kommen starke Blähungen und schleimige Stühle mit Blutauflagerung.

Ca. alle 4 Wochen habe ich täglich bis zu 9 Mal Stuhlgang (keine feste Konsistenz aber auch kein Durchfall).

Zudem sind seit ca. 2 Jahren meine Leberwerte leicht erhöht.

Letzter Stand:

GOT: 58 (normal bis 35)

GPT:58 (normal bis 35)

Alkanische Phosphase: 145 (normal bis 104)

Meine Handinnenflächen haben einen leichten Gelbstich (darauf werden ich sogar häufiger angesprochen).

Außerdem bin ich ständig müde und schlapp Jahr ohne Grund 8kg zugenommen, obwohl ich aufgrund der Schmerzen weniger gegessen habe.

Ich glaube das ein Teil davon Wassereinlagerungen sind, da ich morgens teilweise meine Augen kaum aufbekomme und generell dazu neige.

Mein Bauch schwillt manchmal innerhalb von Sekunden an als ob ich schwanger wäre, am nächsten Tag ist alles wieder normal.

Nun wurde eine Darmspiegelung gemacht:

Ileumschleimhautbiopsie mi diskreter lymphofollikulärer Hyperplasie und oberflächlich geringem Ödem der Lamina propria bei fokal diskreter florider entzündlicher Übergang.

Meine Hausärztin sprach von einem sehr leichten Morbus Crohn, welches sich nicht zwangsläufig verschlimmern müsse, ich sollte es aber kontrollieren lassen.

Nun hat sie mich an eine Klinik überwiesen, welche eine Leberpunktion durchführen soll.

Dort sagte man mir die Darmspiegelung sei komplett ohne Befund.

Achso mir ist aufgefallen das ich ständig erhöhte Temperaturen bis 38 Grad (meist 37,8) habe.

Was meint ihr dazu?

Soll ich die Punktion durchführen lassen obwohl die Leber bei der Ultraschalluntersuchung normal aussah und die Werte ja auch nicht drastisch erhöht sind?

Wie würdet ihr die Diagnose der Darmspiegelung deuten? Mir ist klar das nicht schlimmeres ist aber ganz ohne Befund? Kann das die Beschwerden rechtfertigen.

Sorry für den langen Text :/

Danke schonmal im Voraus :)

Liebe Grüße

Anna

Antworten
A%hor4nbl$atxt


Wie sieht denn die Ernährung aus?

Schon konsequent mal auf Gluten, Milchprodukte etc. verzichtet? Null vorgefertigten Kram, dabei penibel Tagebuch geführt?

Von der Logik her ist der Darm "beleidigt", wenn man ihm durch Essen etwas zuführt, was er offensichtlich nicht verdauen kann. Wo vielleicht auch Enzyme fehlen (Bauchspeicheldrüse?) usw.

Man sollte sich natürlich untersuchen lassen, aber man selbst kann unendlich dafür tun, bestimmte Nahrungsmittel selbst auszutesten. Tagebuch zu führen. Und nicht mal über 3 Tage sondern u. U. auf Dauer. Ist unbeliebt, macht Arbeit – aber es könnte dazu führen, dass man bestens mit Unverträglichkeiten leben kann. Sprich die Sachen dann wegläßt, die man rausgefunden hat.

Hilfreich auch die Bücher: Weizenwampe, Urgeschmack, Vor dem Verzehr wird abgeraten.

Ist bei Umsetzung meist erfolgreicher als jeder Artztest.

Der testet mit Sicherheit nicht die Leberwurst zusammen mit der Apfelschorle und dem Diätjoghurt aus. Oder Sachen mit z. Bsp. Inulin, gern auch in Eis, Aktivia etc, wo empfindliche Leute denken, sie tun sich toll was für die Gesundheit an, wo der Darm aber mit Blähbauch wie blöd reagiert....

H1esxJe Aenna


Hallo Ahornblatt,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Meine Ernährung ist mit Sicherheit nicht immer optimal aber ich denke doch relativ ausgewogen.

An eine Unverträglichkeit habe ich zu Beginn auch gedacht.

Auf Gluten und Laktose habe ich schon über einen längeren Zeitraum konsequent verzichtet- leider ohne Erfolg.

Sollte ich mich evtl. nochmal mit beschäftigen wenn sonst nichts mehr rauskommt.

m~ak7it<ia


ich würde mal nen Fibro Scan machen oder ne Biopsie der Leber

mbakit<ia


achso soll ja gemacht werden...ich würde es amchen ..ist total harmlos ..und dann hast Du gewissheit

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