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Magenbeschwerden mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche

fQluttxerby


Ja, mein Mann war auch irritiert. War so eine 2 Minuten Angelegenheit, er konnte gar nicht richtig alles darstellen. Über Schonkost oder ähnliches ist er auch nicht aufgeklärt worden :(v

Na, wir hoffen jetzt mal auf baldige Besserung und ich hab ihm einfach stellvertretend Schonkost verordnet. Ist auch generell nicht das schlechteste, wenn wir etwas leichter essen ;-) und dann hoffentlich auch werden....

S~evenc.oTf.Ninxe


Wenn jemand so starke Beschwerden hat, dann genügt es nicht,

ein bisschen drauf zu achten

Im Klartext heißt das dann auch völliger Verzicht auf Alkohol, Kaffee etc.

Er muss jetzt erstmal Pantoprazol nehmen und wenn keine Besserung eintritt, gibts eine Magenspiegelung.

Über die Vor- und Nachteile über dieses und ähnliche Mittel kann man streiten, mir hat es aber damals zusammen mit einer Umstellung meiner Ernährung sehr geholfen.

und ich hab ihm einfach stellvertretend Schonkost verordnet.

:)^

Hoffentlich hält er sich daran.

aber eine Gastritis diagnostizieren und Tabletten aus dem Schrank holen, das hätte auch ein Schimpanse hinbekommen.

Wenn er des Lesens und des Schreibens mächtig wäre, dann hätte er möglicherweise sogar die richtigen erwischt. ]:D

Sikarawbaeusx94


Naja, ich finds halt echt nicht ok, was manche Ärzte heute machen, wie fahrlässig die mit Medikamenten umgehen. :|N Bsp.: Ich bin vor 2 Wochen krank geworden, richtig krank. Mit Fieber, Erkältung, Erbrechen etc. Mein Hausarzt war nicht da, also musste ich zu einer anderen Ärztin, weil ich eine Krankschreibung gebraucht habe. Ich hab meine Symptome geschildert. Unter anderem natürlich auch Übelkeit und Erbrechen. Und was passiert? Ich krieg erstmal ne Packung PPI. :-o :(v Das ist doch kein Spielzeug...

Man kann per "Ferndiagnose" (also ohne richtige Untersuchung) doch nicht die richtige Dosis bestimmen. :(v

fcluttedrxby


Seven.of.Nine

Alkohol trinkt er eh selten in letzter Zeit und im Moment wirklich gar nicht. Kaffee ist drastisch reduziert, eine Tasse morgens (ich habe gelesen, dass das okay ist, um Koffeinentzugskopfschmerzen vorzubeugen), mehr nicht.

Und ansonsten alles ganz fettarm, nahezu ungewürzt. Aber es ist nicht so einfach, gescheite Rezepte und Anregungen zu finden. Habe es mit Krankenhaus-Speiseplänen probiert. Aber wenn da gebratener Leberkäse mit Bratkartoffeln als Schonkost oder leichte Vollkost angeboten wird....das klingt mir doch deutlich zu fett und zu mächtig gerade.

Frühstück ist noch ne große Baustelle, das hat er heute schon wieder gemerkt. Da muss er sich wohl noch drastischer einschränken. Muss ich wohl doch erstmal bisschen Haferschleim oder sowas kochen.

SJevLen.Wofy.Nixne


Muss ich wohl doch erstmal bisschen Haferschleim oder sowas kochen.

Mir hat man auch Haferschleim empfohlen, am besten noch warm, aber schon alleine der Gedanke daran bringt mich schon fast zum kübeln. Danach habe ich in einem Drogeriemarkt einen sog. 'Frühstücksbrei' gefunden, den man auch mit kalter Milch anrühren kann und zusammen mit ein paar kleingeschnittenen Früchten kann man das ganz gut essen.

f?lutte$rbxy


Ohja, stimmt! Sowas hat mein Vater auch eine Zeit gefrühstückt, als er ganz schlimm mit seinem Reflux zu tun hatte. Aber Obst ginge erstmal nur Banane, oder? Ich meine wegen der Säure.

m&ne,f


Ich will nicht fies sein, aber eine Gastritis diagnostizieren und Tabletten aus dem Schrank holen, das hätte auch ein Schimpanse hinbekommen. :(v :|N

So ist es.

Und selbst wenn es eine Gastritis ist, muss nicht zu viel Magensäure der Übeltäter dafür sein. Die Ursache wird völlig ausser Acht gelassen, wenn einfach PPIs auf blauen Dunst verschrieben werden. Auch wenn die helfen – wer will schon lebenslänglich so ein Zeug nehmen, ohne zu wissen, ob er sie überhaupt nehmen muss und warum ers tut?

fZluttedrby


Wir waren auch davon ausgegangen, dass der Facharzt da ein bisschen mehr untersucht und sich etwas Zeit nimmt. Aber offenbar war das noch unbefriedigender als der Hausarzt.

Nunja, heute öfter mal kleine Portionen Gemüsesuppe (püriertes Gemüse mit etwas Brühe), haben schon ganz gut geklappt.

S;ev9en.of.;Nxine


Auch wenn die helfen – wer will schon lebenslänglich so ein Zeug nehmen, ohne zu wissen, ob er sie überhaupt nehmen muss und warum ers tut?

Wieso sollte man das denn lebenslang nehmen? Medikamente zur Reduzierung der Magensäure werden doch nur so lange genommen, bis sich die Magenschleimhaut wieder erholt hat.

[[http://www.internisten-im-netz.de/de_gastritis-behandlung_1050.html Behandlung einer Gastritis.]]

mxnTexf


Ich weiß, wie eine Gastritis behandelt wird.

Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass man die Ursache kennen muss.

Wenn z.B. eine HP-Infektion vorhanden ist, bringen PPIs gar nichts, reine Symptomwegdrückerei.

Und auch wenn wirklich nur zu viel Säure da ist, muss der Grund für diesen Überschuss gefunden werden.

Sonst ist das Problem nach Absetzen des PPIs logischerweise sofort wieder da (bzw. stärker als vorher ;-) )

m@nxef


In deinem Link steht übrigens selbst

Dazu ist es zunächst wichtig, mögliche Auslöser zu beseitigen.

;-) Also nicht nur "PPI nehmen und sonst nix machen".

S_even.~of$.Ninxe


Also nicht nur "PPI nehmen und sonst nix machen"

Kann es sein, daß wir das gleiche meinen, aber nur andere Worte gebrauchen? ;-) Selbstverständlich muß man auch nach den Auslösern schauen und das sagt einem auch jeder Arzt. Nur kennt der seine Grenzen genau und wenn er merkt, der Patient will oder kann den Ernst der Lage noch nicht sehen, frei nach dem Motto ach das bißchen Streß bei der Arbeit, mein Opa hatte 12 Kinder und einen Bauernhof und ist damit 89 geworden dann verschwendet er keine weitere Zeit mehr mit Aufklärungsarbeit. Wie wir ja an der Aussage der TE gesehen haben ist auch ihr Mann beratungsresistent:

Ich habe schon versucht, die Essgewohnheiten dem Magen anzupassen, aber er ist da etwas unbelehrbar, bzw sagt, er habe die Probleme ja auch nach leichtem Essen gehabt, dann könne er auch die Pizza essen

Und was die Magenspiegelung angeht....... ich dachte auch, mein Arzt würde mir so etwas gleich vorschlagen, aber dem war nicht so. Die Aussage, 'dann versuchen wir es erst einmal mit diesen Tabletten' treibt auch mir den Zorn in die Augen, aber was wäre wohl, wenn jeder mit Magenbeschwerden gleich eine Spiegelung erhalten würde? Mit Sicherheit wären die meisten davon überflüssig.

Sollten meine Magenbeschwerden allerdings erneut auftreten, dann wird mein Arzt weitere Untersuchungen in die Wege leiten und so wird es auch beim Ehemann der TE sein.

mxnef


Kann es sein, daß wir das gleiche meinen, aber nur andere Worte gebrauchen? ;-) Selbstverständlich muß man auch nach den Auslösern schauen und das sagt einem auch jeder Arzt.

Ja, kann sein. Und weil der Arzt das eben nicht selbstverständlich macht, hab ich Skarabaeus zugestimmt, dass einfach irgendwas aufzuschreiben nicht reicht.

Nur kennt der seine Grenzen genau und wenn er merkt, der Patient will oder kann den Ernst der Lage noch nicht sehen, frei nach dem Motto ach das bißchen Streß bei der Arbeit, mein Opa hatte 12 Kinder und einen Bauernhof und ist damit 89 geworden dann verschwendet er keine weitere Zeit mehr mit Aufklärungsarbeit.

Naja, Schonkost wurde nicht angesprochen, wenn ich das richtig lese. Von daher glaube ich nicht, dass der Arzt den Mann der TE direkt als beratungsresistent erkannt und abgespeist hat. Den Spruch mit der Pizza hat er ja nur zu Hause gebracht (und das vielleicht auch nicht, wenn der Arzt ihm Schonkost nahegelegt hätte. Dem glaubt er vielleicht mehr, als wenn nur die Frau zu Hause das sagt, der Arzt aber nicht).

aber was wäre wohl, wenn jeder mit Magenbeschwerden gleich eine Spiegelung erhalten würde? Mit Sicherheit wären die meisten davon überflüssig.

Naja, da gibts schon einen Unterschied zwischen etwas Bauchweh und massiven Beschwerden. Es ist einfach ein fetter Widerspruch, den Patienten einerseits als Simulanten hinzustellen, aber trotzdem PPIs zu verschreiben. Entweder man schätzt es als wirkliches Problem ein – dann bitte die ganze Palette und nicht nur PPIs. Oder aber der Arzt hält es für Pillepalle, dann sollte er aber auch keine PPIs verordnen.

m&naef


Ah, flutterby hats auch schon geschrieben, das meinte ich:

sagte man ihm, er könne normal weiter essen.

Das ist ein Unding.

S[eve4n.oRf.Nxine


sagte man ihm, er könne normal weiter essen.

Meinem Vater hat man gesagt, er könne ruhig weiter Alkohol trinken, ihm aber gleichzeitig Lebenpillen verschrieben :-(

Ob unsere Ärztin nun erkannte, daß weitere Worte vergebens waren oder ob sie's einfach nur versäumt hat, weiß ich natürlich nicht. Fest steht jedoch, daß sich der Mann der TE glücklich schätzen kann, eine Frau zu haben, die sich darüber mehr Gedanken macht.

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