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Zucken im Oberbauch, Schwindel, Luft im Magen: Roemheld-Syndrom?

HyypobYipkxer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe schon seit einigen Jahren ein merkwürdiges Phänomen bei mir bemerkt, was mich nur leider etwas verunsichert(verängstigt)

Da ich ebenfalls seit Jahren mit starker Angst bezüglich extrasystolen lebe( alles ärztlich abgeklärt), kann ich dieses Phänomen aus der Oberbauch Region leider schlecht zuordnen, also nun kurz zu diesem " Phänomen ": es ist ein kurzes zucken, dabei ein aufschrecken innerlich, manchmal mit kurzem schwindel und dann ist das auch schon weg! Was ich festgestellt habe, das in diesem Zusammenhang auch immer viel Luft im Magen ist, teilweise hörbar rumurrt

Das ganze habe ich manchmal auch beim Sport , kurzes zucken , immer so im Bereich oberbauch/ solarplexus.

Reizmagen wurde auch vor Jahren nach Untersuchungen aller anderen Möglichkeiten in Betracht gezogen

Kann so etwas eine Art roemheld Syndrom sein??

Antworten
HPypobIikxer


Über Tipps wäre ich echt dankbar.....

H7yfp'obikxer


Anstatt einfach den Titel zu ändern , hätte ich mich lieber über konstruktive Antworten gefreut ....!!!!

M-onOdmens{ch


Hi,

dann will ich mal der Erste sein:

Ich bin kein Arzt und deshalb alles nur Vermutungen! Ja, es kann das Roemfeld-Syndrom sein. Ich hatte/habe ähnliche Beschwerden wie Du.

Extrasystolen wurden bei mir festgestellt. Man analysiert sich ständig und irgendwann bin ich zu dem Punkt gekommen, dass es nach gutem und vor allem vielen Essen liegt. Wenn der Magen voll ist und eben mit Luft gefüllt ist.

Herz usw. wurde alles gecheckt. Ohne Befund.

Letztlich ist es bei mir eine Mischung aus Roemfeld und Psyche. Ich bin Angstpatient, wobei ich das Thema sehr gut im Griff habe. Derzeit gehts mir gut und ich merke kein Zucken.

HhypQobi?ker


Ja auch ich bin angstpatient und seit 1 Jahr in behandlung , trotzdem glaube ich das dieses zuckende gefühl gar nicht das Herz ist , manchmal fühlt sich das an als ob es Luftblasen sind welche dieses zucken auslösen , weil ein herzstolpern spüre ich dann auch eher in herz gegend und nicht im oberbauch/ solarplexus ?!?

H^yGpobixker


Jemand noch eine Meinung oder ähnliche Erfahrung ???

ryuhrpo*tt197a2


Hallo liebe Leidensgenossen!

Ich kenne diese Probleme nur zu gut. Vor etwa 3 Jahren musste ich Sportmäßig wegen einem Bandscheibenvorfall pausieren und nahm ca. 10 Kilo zu. Ich bin 1,87 groß und wiege derzeit 105 Kilo - nicht gerade athletisch aber schon trainiert. Seit der Gewichtszunahme habe ich diese Probleme, vorher war alles in Butter.

Bin seit ca. 12 Jahren Angst und Panikpatient. Mal ist es besser - im Moment eher schlechter bis ganz schlecht.

Möchte euch nicht mit der ganzen Geschichte nerven - vielleicht später.

Meine Symptome sind: Kloß im Hals, viel Luft im Bauch, zucken im Hals hinter dem Schlüsselbein (wobei ich denke es sei das Herz - habe mir auch extra so ein mobiles EKG Gerät gekauft und es zeigt tatsächlich Rhytmusstörungen an), gereiztheit, innere Unruhe, Angst mich sportlich zu belasten (obwohl es immer funktioniert - sogar neulich ein Halbmarathon, wenn auch nicht schnell).

Ich bin letztes Jahr im Krankenhaus notfallmäßig zwei Mal eingeliefert worden und dort ist alles untersucht worden. Blut natürlich, 5 Tage Langzeit EKG, Belastungs EKG, 24 Stunden Urin wegen der Nieren, Herzultraschall in allen Formen, Abdomenultraschall beim Hausarzt, nochmalige kardiologische und Blutuntersuchungen im Mai dieses Jahr, Spiroergometrie, HNO, Magenspiegelung und Ct vom Hals, MRT HWS, MRT LWS, alles mehr oder weniger ohne Befund. Ich bestelle mir mittlerweile alles mögliche, was die Beschwerden lindern könnte von Gerstengraspulver, Heilerde, Iberogast, Baldrian, Neurexan, - aber nix hilft. Habe leicht erhöhten Blutdruck und nehme dafür Betablocker und ACE- Hemmer niedrig dosiert.

Was ich eindeutig merke ist, dass wenn ich Alkohol trinke (Bier oder Wein) minimieren sich die Beschwerden. Ich fühle mich gelassener und entspanne merklich. Mir ist klar das dieses ein Teufelskreis ist, aber das einzig gute Mittel ist eben das für mich. Kennt das auch jemand? Habe wirklich ein schlechtes Gefühl das ich regelmäßig so viel trinke, aber es ist im Moment das einzige was hilft.

Das zucken Hypobiker kenne ich auch. Nicht nur im Hals, sondern auch am Augenlid, an den Waden und in den Armen. Außerdem Muskelkrämpfe - nehme deshalb Magnesium, aber so dolle hilft das auch nicht. Soo, das war's erstmal von mir. Wünsche euch einen schönen Tag und gute Besserung!

Mton6dmens]ch


Hallo zusammen,

wie ich hier in diesem Forum in diversen Fäden schon mehrfach geschrieben habe, bin ich auch Angstpatient usw. Bei mir liegt es zweifelsfrei an meiner Hochsensibilität, d.h. wenn irgendwas in meinem Leben nicht so nach Plan läuft, wie ich es will, gehen meine Beschwerden los. Ich könnte zig Fälle in meinem Leben aufschreiben die das bezeugen.

Ich habe dann im Frühling dieses Jahres eine Therapie angefangen und viele Gespräche auch in der Firma gesucht. Ergebnis ist, dass ich jetzt wirklich beschwerdefrei bin! Mein Leben läuft gerade sehr gut. Ich gönne mir Ruhephasen, ich führe eine Harmonische Beziehung.

Das das nicht jeder von heute auf morgen haben kann, ist mir auch klar. Aber es zeigt mal wieder, wie sensibel der Körper reagiert.

Ich weiss leider auch genau, dass wenn in meinem Leben auch nur ein kleiner Einschnitt passiert, ich sofort wieder gefährdet bin. Schauen wir mal wie es weiter geht! :)_

nbicJo_k


Hallo zusammen :-)

Habe die gleichen Symptome auch schon seit mehreren Wochen, meistens immer 2 Stunden nach den Mahlzeiten. Ein teilweise starkes Zucken im Oberbauch, wie ein Stolpern im Magen, als ob man in sich sackt. Danach dann immer sehr viel Luft im Bauch, Benommenheit/Ohnmachtsgefühl und Engegefühl in der Brut, das manchmal bis in die Kopfpartien zieht. Dazu kommt bei heftigen "Attacken" ein starker Anstieg des Pulses, stundenlanges Herzklopfen im Körper, also alles echt nur unangenehm und angsteinflößend. Ansonsten auch öfters Durchfälle und Appetitverlust, halt durchgehend so ein Unwohlsein im Körper.

Ich habe jetzt so einige Untersuchungen hinter mir, es war immer alles bestens, sei es EKG, sämtliche Blutwerte, Herzecho oder Bauch-Ultraschall. Es wurde immer alles auf die Psycho-Schiene abgewälzt, Reizmagen durch Stress usw.

Da es letztens wieder so schlimm war und ich kaum mehr schlafen konnte, fuhr ich erneut in die Notaufnahme und wurde diesmal für weitere Untersuchungen sogar mal stationär aufgenommen. Und hier fand man jetzt nach diesen ganzen Strapazen endlich eine Diagnose!

Es wurde zuerst ein 24 Std.-EKG und Blutdruck gemacht, auch hier hatte ich einige dieser Attacken mit dem Magenstolpern, die nun ja mal aufgezeichnet wurden. Das EKG jedoch war vollkommen normal bis auf den gelegentlichen Pulsanstieg, der ja letztendlich durch diese Magenattacken und die damit verbundene Angst zustande kommt. Es handelt sich aber demnach nicht um Extrasystolen des Herzens! Wollte dies auch endlich mal geklärt haben, ob das dieses Magenstolpern bedeutet. Ich hatte 2 Extrasystolen und die waren zu anderen Zeitpunkten und liefen scheinbar völlig unbemerkt ab, zu den Zeiten der Probleme und Zuckungen im Bauch lag absolut kein Herzstolpern vor. Ein ausführliches Herz-Echo war auch mehr als gut, die Ärztin war regelrecht begeistert von meinem Herzen :)= Also, Herz als Ursache konnte man nun endgültig ausschließen (war auch schon bei früheren Untersuchungen immer ohne Befund).

Aber nun zu der wirklichen Diagnose dieses Phänomens. Am letzten Tag meines Krankenhausaufenthaltes wurde dann nochmal ein Bauchultraschall durchgeführt, diesmal mit einem Farbdoppler, um auch mal die Bauchgefäße besser darstellen zu können (kann mit einem normalen Sono nicht korrekt dargestellt werden!). Der Oberarzt wirkte dazu sehr kompetent und nahm sich dann auch ausführlich Zeit für die betroffene Stelle im Oberbauch und wurde fündig. Der untere Zwerchfellschenkel ist auffällig verdickt und drückt beim Einatmen sehr nah an den Truncus Coeliacus (hier entspringen die Bauchgefäße an der Aorta) heran. Wenn nun auch noch der sich dort befindende Magen gefüllt ist, gibt es hier ein Platzproblem. Auch dieser wird dann vom Zwerchfell bedrängt und drückt dann die Aorta mit ab. So ließen sich auch die verschiedenen funktionellen Magen- und natürlich auch die Kreislaufprobleme erklären. Vermutlich versucht die nach dem Essen komprimierte Aorta dann die Blutmassen in der Engstelle weiterzupressen und es kommt dann zu diesem gefühlten Magenstolpern. Es klingt für mich somit alles ziemlich plausibel und ist ja jetzt auch mal endlich diagnostisch hinterlegt.

Bei mir folgt jetzt eine weitere Magenspiegelung, um hier nochmals andere Sachen ausschließen zu können und danach soll dann ein solches Ultraschall nach der Nahrungsaufnahme, also wenn meine Probleme am schlimmsten sind, durchgeführt werden. Weiter könnte man dann wohl noch ein Angio-MR zur Beurteilung des Blutflusses in den Bauchgefäßen und ein allgemeines CT zur genauen Lage im Bauchraum anfertigen. Letztendlich hilft dann wohl leider nur eine OP, die jedoch auch relativ selten gemacht wird und bei der natürlich auch Risiken auftreten können. Daher werde ich das ganze vorher nochmal genau diagnostizieren lassen und dann mit den Ärzten entscheiden, ob eine OP sinnvoll ist oder man auch so sonst damit gut und vorallem auf Dauer ohne Gefahr leben kann, immerhin betrifft es ja auch die lebenswichtige Bauchschlagader.

Das ganze fällt wohl unter das Truncus-coeliacus-Kompressionssyndrom, auch gut als Dunbar-Symptom bekannt. -> [[https://de.wikipedia.org/wiki/Truncus-coeliacus-Kompressionssyndrom]]

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