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Großer Polyp im Enddarm, was tun?

CLlitff_Huxx hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe ein immer größer werdendes Problem und ich habe sehr große Angst vor der Behandlung. Ich habe einen sehr großen Polypen im End-Darm, der auch raus kommen kann, und er drückt mir doch schon sehr. Ich kenne eine Proktologin, die eine chirurgische Praxis hat. Soll ich mich an sie wenden? Wie groß werden die Schmerzen während und nach der Behandlung sein? Werde ich auch mit einem Krankenhaus-Aufenthalt rechnen müssen?

Vielen Dank im voraus für die Antwort.

Antworten
nWell a26


Du solltest auf jeden Fall hin, je früher um so besser.

Woher weißt du denn das es ein Polyp ist u keine Hämorride?

Zu dem Rest kann ich leider nichts sagen.

k$leinejr_dra:chenhs*terxn


Ich kann nur sagen, dass mir meine Polypen immer im Rahmen einer Darmspieglung entfernt werden und laut meinem Gastro waren da auch schon ein ppaar große dabei.

Blutet manchmal beim Toilettengang noch etwas aber das war es dann.

Großartige Schmerzen hatte ich davon noch nie.

FIlame'chen7x9


mein Vater hat auch ganz viele Ploypen, die ihm immer wieder in einer Darmspiegelung entfernt werden.

Einer war ganz groß, da musste er ins KH, durfte aber nach 1 Tag wieder raus. Schmerzen hatte er keine. Nur das blöde Abführen nervt halt.

ERmax


Hallo Cliff_Hux,

Ich habe einen sehr großen Polypen im End-Darm, der auch raus kommen kann, und er drückt mir doch schon sehr.

Wer hat dies bei welcher Untersuchung bei dir festgestellt?

Bei meiner ersten Darmspiegelung wurde ebenfalls ein sehr großer Polyp (ca 3-4 cm) im Enddarm (10 cm vor Darmausgang) entdeckt. Durch Unterspritzung mit Kochsalzlösung gelang es dem Arzt gerade noch, den Polyp mit der Drahtschlinge zu umfassen und sofort zu entfernen.

Warum wurde dies bei dir nicht auch bei der Entdeckung des Polyps gemacht?

Ich kenne eine Proktologin, die eine chirurgische Praxis hat. Soll ich mich an sie wenden? Wie groß werden die Schmerzen während und nach der Behandlung sein? Werde ich auch mit einem Krankenhaus-Aufenthalt rechnen müssen?

Ich würde mich zunächst an den Arzt wenden, der den Polyp entdeckt hat. Kann der den Polyp nicht entfernen?

Die Entfernung meines (sehr) großen Polyps im Enddarm verursachte keine Schmerzen. Ich konnte alles am Bildschirm verfolgen. Bei der Unterspritzung fragte ich den Arzt, warum ich jetzt nichts spüre. Er sagte, weil da keine Nerven sind. Es gab keine Nachwehen, geschweige denn einen Krankenhausaufenthalt.

Nach einem Jahr war da wieder ein Polyp nachgewachsen, der natürlich sofort wieder entfernt wurde. Inzwischen hatte ich bei nachfolgenden Darmspiegelungen neue "Schwämmchen", die ebenfalls gepflückt wurden.

Ich gehe nun im Abstand von 1 bis 3 Jahren zur Darmspiegelung und hoffe, damit etwaige Polypen (für die ich anscheinend begünstigt bin) vor der Umwandlung in Darmkrebs besiegen zu können.

Mein abschließender Rat: Je eher der Polyp heraus ist desto besser.

Ich wünsche dir alles Gute.

C[liTff_Hxux


Erst mal vielen Dank für die vielen Antworten, die mir Mut gaben. Ich ging bis jetzt davon aus, das ich einen Krebs-Tumor habe. Ich war erst bei einem Haus-Arzt, der mich dann wiederum zu der Proktologin geschickt hatte. Sie tastete in meiner Schritt-Gegend, also unter dem After, da ich dachte das das Problem aussen war, aber beim Tasten spürte ich einen Schmerz, so dass ich mich an der Liege klammern musste. Sie meinte auch zu mir, das es Hämorrhoiden sein könnten, die nach innen gewandert sind, aber es wäre besser gewesen mich spiegeln zu lassen, da sie es nicht genau sagen könne. Ich hatte mich im Februar 2012 mit einem trockenem Toiletten-Papier verletzt, da ich beim Stuhlgang sehr stark gepresst habe. Am Papier war ein wenig Blut. Ich schrak auf, dachte mir aber das das von alleine abheilen würde. Danach tropfte es bei weiteren Stuhlgängen und dann genau ein halbes Jahr später, Anfang Juli 2012 bekam ich meine erste Hämorrhoiden-Entzündung. Das schmerzte sehr stark und diese platzten nach zwei bis drei Tagen allmählich auf. Ich spürte da schon den "Polyp" der aussen war, da war er aber noch klein. Ich bekam ein halbes Jahr darauf wieder eine Entzündung der Hämorrhoiden die wieder schlimmer wurden, bis diese nach wenigen Tagen wieder aufgingen. Danach ging ich im Februar 2013 zum Haus-Arzt, der mich dann, wie oben beschrieben zur Proktologin überwies.

Ich habe sehr große Angst vor der Spiegelung und dann so kurz vor Weihnachten/Neujahr (und da ich noch ins Kino gehen wollte ;-)) habe ich natürlich keine große Lust auf Operationen. Meine größere Angst wäre, das ich wieder eine Hämorrhoiden-Entzündung bekäme.

B/eni7taB.


Mit anderen Worten: viel Kopfkino und Eigendiagnose.

Mit anderen Worten: man gehe einfach mal zum Proktologen und lasse sich hinten reingucken und der wird schon wissen, was zu tun ist.

Eigendiagnosen und Annahmen von sogar Krebs sind so was von unterirdisch. Bevor hier nicht wirklich eine Diagnose ausgemacht wurde - von einem Arzt, wirst Du keine hilfreichen Tipps bekommen.

Eine Spiegelung bei einem Proktologen dauert keine 5 Minuten, man muß auch nicht abführen wie blöde. Und sicherlich hindert kein Proktologenbesuch an einem Kinobesuch....

MEissuDsMixa


Eine große Darmspiegelung ist halb so wild und wird oft auch unter Kurznarkose / Dämmerschlaf durchgeführt, so dass man von dem Eingriff selbst gar nichts mitbekommen. Das Abführen vorher ist zwar keine besonders tolle Freizeitbeschäftigung, aber es ist eben auch kein Weltuntergang.

Es ist unsinnig, sich seit mehr als 1,5 Jahren mit Schmerzen und irrationalen Ängsten herumzuschlagen und sich sogar eine Krebserkrankung einzureden.

Also tu Dir selbst den Gefallen und geh zum Hausarzt, der wird Dich dann schon an die richtige Stelle überweisen.

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