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Darmpilz nach Antibiotika

K*öl)n-2015 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hab aufgrund einer Zahnwurzelentzündung mit einer gleichzeitigen Nebenhöhlenentzündung ein Antiobiotika verschrieben bekommen. Bin auch sogut wie durch damit, ohne große Beschwerden zu haben.

Leider hatte ich nach der letzten Antibiotikabehandlung (vor knapp 1 Jahr) danach einen starken Pilzbefall in Mund und Darm der erfolgreich mit Nystatin behandelt wurde damals. Hab nun Angst, dass das ganze von vorne beginnt und ich wieder mit Anti-Pilz-Diät etc. 4 Wochen lang durchhalten muss. Soweit ich weiß, herrscht doch sofort nach AB-Behandlung ein ungleichgewicht im Darm, oder liege ich da falsch?

Wie wahrscheinlich sind den Pilzansiedlungen nach AB und kann es ggf. sein, dass man diese auch gar nicht sofort merkt?

Soll ich nach der letzten AB mit direkt ein Probiotika holen- oder alles normal lassen, wenn keine großen Beschwerden auftreten?

PS: Handelt sich um ein Breitbandantibiotikum- Amoxi 1000

LG Dennis

Antworten
D@reaRms201x5


Hallo Dennis,

es tut mir leid für Dich, dass Du das mit der Anti-Pilz-Diät durchmachen musstest! Es ist echt fies.

Antibiothika vernichten alles lebende im Darm, inklusive nützliche Darmbakerien. Sind die weg, hat Pilz ein leichtes Spiel, was Du letztes Jahr erfahren durftest. Die Gefahr steigt, je länger die Antibiothika-Therapie dauert. Muss natürlich nicht kommen, Du hast aber das einmal schon gehabt.

Es gibt diverse Diskussionen, ob die Bakterien in Tablettenform überhaupt wirken. Meine Meinung ist, dass sie das tun. Ich würde an Deiner Stelle nicht warten, bis Du das letzte AB genommen hast. Schaden tun die nicht, kosten meistens auch nicht viel - lieber prfophylaktisch nehmen als hinterher mühsam den Pilz behandeln. Achte nur darauf, dass zwischen AB und Bakterien-Einnahme mind. 3 Stunden vergangen sind.

Wenn ich länger als die üblichen 5 Tage AB nehmen müsste, würde ich auch ein Antimykotikum prohylaktisch nehmen (wird übrigens selten aber immerhin manchmal) zusammen verschrieben... Nur mögen unsere Ärzte das Thema Pilz im Darm nicht...

Grüße

lrizfl!anz


Ein Anti-Pilzmittel, wie z.B. Nystatin wird von der Kasse nicht bezahlt und ist sehr teuer, was ich selbst erfahren musste - soviel dazu.....

K%öUln2N0d1x5


Ich denke, dass man bei der Gesundheit nicht am falschen Ende sparen sollte- probiere es daher vielleicht erstmal nur mit Probiotika. Laut Internet müsste ja jeder, der einmal AB genommen hat, gleichzeitig auch eine starke Pilzbesiedlung im Darm haben- denke das ist Quatsch, oder? ???

S8t0ernchlenx30


Ich habe mir angewöhnt immer gleich wenn ich ein Antibiotikum nehmen muss so ein Beutelchen mit guten Darmbakterien pro Tag zu trinken, schaden kann es ja nicht. Ist teuer, aber keine Chemiekeule und besser als Pilzbefall und Co. zu bekommen und dann zum Anti-Pilzmittel greifen zu müssen, finde ich.

C2auradmaxla


Das stimmt. Nicht jeder bekommt dann zwingend einen Pilz.

Wenn das bei dir der Fall gewesen ist, würde ich auch an ein eventuelles Vitamin- und Mineralstoffdefizit denken. Zink, Selen, B12 und andere B-Vitamine, Ferretin, Mangan, Vitamin D und A sind wichtig für die Schleimhäute, für das Immunsystem und die Enzymbildung und damit Entgiftung der Leber. Da hängen hunderte von Enzymen dran.

Hilfreich kann auch die Einnahme von Sole sein. Dazu nimmt man einen Broken Steinsalz, löst diesen in Wasser auf, bis die Lösung nach einigen Stunden gesättigt ist. Man kann von dieser Sole dann zwei Teelöffel nehmen und sie in einem halben Liter Wasser auflösen und diesen über den Tag verteilt trinken. Wie das genau funktioniert kann niemand sagen, aber es hat einer Bekannten von mir geholfen, so dass sie trotz Candidabefall keinerlei Beschwerden gehabt hat, die sie ohne dieses Getränk gehabt hätte. Sie musste dann zwar trotzdem ein Antipilzmittel einnehmen, aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht eine Prophylaxe sein kann.

Eine andere Bekannte hat vier Wochen ein Antibiotikum nehmen müssen. Sie hat keinerlei Pilze bekommen. Sie lässt aber regelmäßig ihren Vitamin- und Mineralstoffstatus einmal im Jahr testen und nimmt bei Antibiotikabehandlungen Brottrunk mit Wasser und die Sole zu sich.

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