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Reflux und Druck unterhalb linker Rippe

Z7ewa8x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Folgende kleine Leidensgeschichte führt mich zu oben genannter Symptomatik:

Vor etwa 2 Jahren führte mich ein "Kloßgefühl" im Hals von Arzt zu Arzt mit dem Resultat, dass meine Schilddrüse einen Knoten aufweist, der entfernt werden müsste. Nachdem das operativ geschehen ist und einige Monate ins Land gegangen sind, wieder sporadisch Kloßgefühl im Hals. Mal mehr mal weniger.

Vor einem halben Jahr, kam mein Hausarzt dann auf die Idee mir eine Magenspiegelung zu verschreiben, die als Resultat "Reflux" zutage brachte. Leuchtet auch irgendwie ein: Magensäure steigt die Speiseröhre hoch und führt zu Entzündungen, die ein Kloßgefühl entstehen lassen. Des Weiteren wurde ein "beginnendes" Magengeschwür festgestellt.

Als Folge zum diagnostizierten Reflux bekam ich Omeprazol verschrieben. Davon bekam ich heftigste Nebenwirkungen, wie extreme Übelkeit und Erbrechen. Danach Pantoprazol. Mit denselben Nebenwirkungen. Danach Esomeprazol. Dasselbe wieder. Alles Protonenpumpenhemmer. Dann sollte ich Ranitidin nehmen. Habe ich gut vertragen aber keine Besserung gespürt. Nun nehme ich seit 3 Wochen ein selbst gekauftes Mittel namens Gastritis-Hevert. Ein homöopathisches Mittel welches den Magensäurehaushalt regulieren soll. Und siehe da: Kein Kloß mehr im Hals. (außer nach übermäßigem Kaffee oder Alkoholkonsum). Das einzige Problem ist derzeit ein fast ständiger Druck direkt hinter der linken unteren Rippe. Dort gluckert es auch vermehrt. Eine weitere Magenspiegelung ist schon terminiert. Aber wie das immer so ist, muß man da ewig drauf warten... Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte?

Antworten
H)asrmonjie1976


Als Auslöser kommt ua. Helicobacter pylori (gramnegatives Bakterium) in Frage. Vorab könnte eine Stuhlprobe auf H. pylori beim Hausarzt abgegeben werden. Weiters besteht die Möglichkeit eines C13 Atemtests im KH. Im Zuge der Magenspiegelung werden Proben entnommen, die histologisch untersucht werden.

H. pylori kann ua. antibiotisch behandelt werden (zb. Zacpac). Je nach Behandlungsschema werden statistisch unterschiedliche Eradikationsraten angegeben. Nach Eradikation stehen die Chancen sehr gut, dass sich Beschwerden zurückbilden.

Als Auslöser kommen weiters seltener eine Autoimmunreaktion gegen die eigenen Belegzellen im Magen (häufig auch bei Hashis) oder eine chemische Gastritis, ausgelöst durch Medikamente oder Rückfluss Gallensaft, in Frage.

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