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Darmspiegelung - Darmdruchbruch

L}afleDur7 hat die Diskussion gestartet


Ich habe demnächst eine Darmspiegelung, und habe panische Angst vor einem Darmdurchbruch.

Merkt der Arzt sowas während der Darmspiegelung?

Antworten
tCsunaRmi_xxe


Ja sicher merkt er das.

Um das hinzubekommen, müsste sich der Doc allerdings schon selten dämlich anstellen.


BTW, hatte vor knapp 2 Jahren eine Spiegelung ganz ohne Narkose oder Beruhigungsmittel. War hoch interessant was da alles so drin rumfleucht. Das unangenehmste an der Sache war das Abführen.

Alles andere ist ein Kinderspiel.

E[m=ax


Hallo Lafleur7,

Ich habe schon 5 Darmspiegelungen (alle ohne Beruhigung oder Betäubung) hinter mir und kann die Ausführungen von tsunami_xe voll bestätigen.

Für etwaige Detailfragen stehe ich dir (auch über PN) gerne zur Verfügung.

Aber: Warum hast du eine Darmspiegelung? Ist es deine erste? Wie kommst du auf die Gefahr eines Darmdruchbruches?

Ich wünsche dir alles Gute, insbesondere einen normalen schmerzlosen Verlauf und einen für dich guten Befund.

L-aflBeuxr7


@ Emax

Ja es ist meine erste Darmspiegelung. Es gab in letzter Zeit mehrere Probleme, und deswegen hab ich mir einen Termin ausgemacht.

Erst vor kurzem ist eine Frau in meiner Umgebung nach einer Darmspiegelung gestorben (wegen Durchbruch). Es war zwar nicht bei meinem Arzt aber dennoch. ...

Ewma3x


Hallo Lafleur7,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich wünsche dir nochmal alles Gute, insbesondere einen normalen schmerzlosen Verlauf der Darmspiegelung und einen für dich guten Befund.

Es wäre schön und für viele Leser dieses Forums sicher interessant und hilfreich, wenn du nach deiner Darmspiegelung über deren Verlauf und deine Erfahrungen hier noch etwas berichten würdest.

Mit freundlichen Grüßen

R@otschiopfx2


Ich sehe das auch so wie die Anderen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben, und es wird schon alles gut gehen. Ich hatte meine erste Magen- und Darmspiegelung vor ein paar Wochen und hatte vorher auch panische Angst. Betäubt war ich nur während der Magenspiegelung - danach wachte ich auf. Ich fand es auch interessant, alles auf dem Bildschirm zu sehen.

Ekhemaliger Nbutzer ("#3939x10)


Also die eigentliche Ursache des Darmdurchbruchs war mit Sicherheit nicht die Darmspiegelung. Der Darm muss da schon sehr stark geschädigt gewesen sein, damit das Endoskop die normalerweise sehr elastische Darmwand durchdringen kann.

LwaflReuxr7


Danke mal für die aufmunternten Worte.

Dennoch habe ich noch immer panische Angst vor morgen ... vor dem Abführmittel, vor der Narkose, vor der Darmspiegelung, und schließlich von den Verletzungen, die währenddessen entstehen können. :-/

K,ob"oldLmakxi2


@ tsunami

War hoch interessant was da alles so drin rumfleucht.

Was fleucht denn da? :-o

Luafzleurx7


Ach ja - zwei Fragen habe ich mir ja noch gestellt. (und ganz vergessen den Arzt zu fragen) ???

1) Eine klare Suppe ohne Beilage darf ich schon essen, oder?

2) Darf ich bis zum Schluss trinken - oder muss ich wie bei einer Magenspiegelung zwei Stunden davor komplett nüchtern sein?

Rtotscxhopf2


Dein Arzt muss dir doch eine Übersicht gegeben haben, wann du zuletzt essen darfst. Leider erinnere ich mich gerade nicht mehr, wie das bei mir war, aber ich hatte diesen Zettel mit den Anweisungen. Am Tag der Spiegelung trinkst du ja noch mal seinen Liter Abführflüssigkeit, aber da pssiert dann nicht mehr viel. Ich habe meine Flüssigkeit zwischen 5-6 Uhr morgens getrunken und hatte um 10.30 Uhr oder 11 Uhr meinen Termin.

L7af1leuxr7


@ Rotschopf2

Doch hat er, da steht nichts oben. Aber ich bilde mir ein, gehört zu haben, dass man nichts Trinken sollte die letzten paar Stunden.

Ja bei mir ist das ein bisschen anders - meine Spiegelung ist erst morgen Abend gegen 19:00 Uhr, somit darf ich erst ab morgen nichts mehr Essen und muss morgen Vormittag die Abführmittel nehmen. :(v

Reotsc=hopfx2


Ich habe mindestens 6 Stunden vorher nichts getrunken. Du kannst ja deinen Arzt morgen früh nochmals fragen.

Wenn ich nicht mehr essen durfte, dann galt das bei mir auch für klare Suppe. Er hat mir erklärt, dass die Kräuter, die in so etwas oft enthalten sind, besonders lange im Darm bleiben, und wenn der Darm nicht 100% sauber ist, ist es schwieriger für ihn, zu sehen, ob alles in Ordnung ist.

Gegessen habe ich auch ungefähr 1 Tag vorher nichts. Ich jetzt langsam erinnere ich mich wieder. Ich durfte bis 11 Uhr am Vortag essen. Da ich aber bis 13 Uhr im Krankenhaus saß, entfiel das Mittagessen komplett. Das macht aber nichts. Man schätzt dann das Essen hinterher um so mehr. ;-)

t`sunRamix_xe


@ koboldmaki

Was fleucht denn da? :-o

Naja, es fleuchte in dem Sinne nix hab zwar ein zwei Divertikelchen,, war aber interessant da mal reinzuschauen.

*:)

E.max


1) Eine klare Suppe ohne Beilage darf ich schon essen, oder?

2) Darf ich bis zum Schluss trinken - oder muss ich wie bei einer Magenspiegelung zwei Stunden davor komplett nüchtern sein?

Zu 1): Bei mir gilt immer die Regel: Eine Flüssigkeit, darf man noch trinken, wenn man durch sie und das Glas hindurch noch Wörter einer Zeitung lesen kann. Bei einer Hühnerbrühe, die ich zur Geschmacksverbesserung trinken wollte, war das nicht der Fall. Vielleicht hätte ich sie filtern müssen.

Zu 2): Das Abführen erfolgt bei mir immer in 2 Stufen. Am Anfang steht die Darmentleerung mittels Durchspülung mit ca. 2 Liter Flüssigkeit. Die SchScheißerei beginnt 2 bis 3 Stunden nach dem ersten Trinken und dauert ca 2 bis 3 Stunden. Möglichst zeitnah vor der Untersuchung kommt dann noch die Darmreinigung. Dazu trinke ich ca. 4 bis 3 Stunden vor der Untersuchung nochmals mit einem Abführmittel einen Liter Wasser. Die Brühe ist nach spätestens 2 Stunden durchgelaufen. Magen und Darm sind ja völlig leer. Dann habe ich noch eine (abführungsfreie) Stunde Zeit für den Weg zum Gastro. Dort kann ich dann etwaige Sickerreste noch heraus lassen, bevor es dann zur Sache geht.

Die eigentliche Untersuchung ist für mich völlig stressfrei und nur interessant, weil ich (nach Verzicht auf jedwede betäubende Chemie) meinen Darm von innen betrachten kann und mit dem Arzt darüber sprechen kann, was es da zu sehen gibt, und was er macht.

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