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Chronische Gastroenteritis.

GJord>ozn80 hat die Diskussion gestartet


Habe eine gute Freundin, die ich seit ca. drei Jahren kenne. Sie berichtete mir inzwischen mehrmals von ihrer chronischen Gastroenteritis. Heute hat sie mich besucht und zum ersten Mal konnte ich Live miterleben, was das für sie heißt:

Von jetzt auf gleich lief sie Kreidebleich an, sodass ich Angst hatte, dass sie umkippt. Hab sie sofort bei mir ins Bett gelegt. Hier hat sie sich vor Schmerzen gekrümmt und völlig verkrampft zusammengekauert, als ob sie einen Bauchschuss von einer Schusswaffe bekommen hätte. Hab mich total hilflos gefühlt, weil ich nichts machen konnte. Sie hat dann eine Tablette genommen, welche die Magensäure ein wenig neutralisiert, woraus die Sympthome besser wurden und sie immerhin einfach liegen konnte.

Natürlich sind wir ins Gespräch zu diesem Thema gekommen. Vor fünf Wochen war sie im Krankenhaus und bei ihr wurde eine Endoskopie durchgeführt. Das Problem scheint darin zu bestehen, dass bei ihr die Magenschleimhaut an einer bestimmten Stelle nicht mehr vorhanden ist und sich dort der Magen offenbar selbst verdaut; daher auch die Schmerzen.

Sämtliche Hausmittel, die man so im Netz findet, hat sie bereits probiert; versteht sich eigentlich von selbst bei einer Jahre langen Leidensgeschichte. Bei ihr kam es heute ganz konkret wieder einmal zu Magenblutungen.

Da ich diesen Menschen sehr mag und sie nicht leiden sehen möchte, wollte ich auf diesem Wege fragen, welche Fachliteratur zu empfehlen ist, dass man sich selbst weiterführende Informationen erarbeiten kann.

Danke für eure Hilfe!

Antworten
BbenitxaB.


Was heißt Hausmittel, welche und wie lange wurde das gehandhabt ???

Zum Beispiel auch mal gekochte Leinsamen mit Kümmel und Kartoffeln??

Nach Maria Treben mal Kalmusaufguss probiert?

Schüssler Nr. 23 ausprobiert?

Mal bei einem TCM Artz gewesen?

d ie7tevsünde


Folgt deine Freundin auch einer bestimmten Ernährung?

Frag sie mal, ob sie daran dachte nur noch leicht verdauliches zu essen. Ich spreche überhaupt nicht aus Erfahrung, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die strikte Vermeidung von allzu üppigem, schwerem und fettigem Essen, was ja alles die Produktion von Magensäure anregt, solche Schmerzanfälle zumindest seltener machen könnte.

Wissen ihre Ärzte denn keinen Rat? Hat niemand an eine OP oder so etwas gedacht? Ich meine wenn das Problem klar ist, kann man das doch nicht einfach auf sich sitzen lassen?

wünsch ihr gute besserung

die7tesünde

B}opp6ibxm


Hallo!

Wurde denn jemals genau abgeklärt woher diese Gastritis kommt? Es gibt ja genug Ursachen dafür...

Es kann z.B. ein Rückfluss von Galle in den Magen verursachend sein, dann das Bakterium Helicobacter pylori, diverse Medikamente, v.a. Schmerzmittel und es gibt auch eine Autoimmun-Gastritis.

Letztere lässt sich feststellen indem man im Blut nach Antiparietalzell-Antikörper sucht bzw. nach Antikörper gegen den Intrinsic faktor.

Eine säurearme, leicht verdauliche Kost kann sicher unterstützend sein, wie auch Medikamente die die Magensäure hemmen oder eine Art Schutzfilm im Magen bilden.

Alles Gute!

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