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Sedierung bei Magen-/ Darmspiegelung: Erfahrungen?

D wagxgie hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben!

mir steht ein kleiner Untersuchungsmarathon bevor. Habe seit 12 Jahren einen Gallenstein mit Koliken, die letzten 5-6 Jahre war aber total Ruhe, und jetzt seit 5 Wochen jeden Tag Schmerzen und mehrere 10-12-Stunden lange Kolik-Attacken in der Nacht, die mich wahnsinnig machen.

War vorgestern auch in der Notaufnahme in der Klinik, weil ich noch Temperatur und Übelkeit dazu hatte (wo ich doch eh nen Termin ausmachen wollte die Tage. Aber da hat der Körper manchmal eben andere Pläne :)= )

NAJA.

nach 7 Stunden liegen und warten und mich von gemeinen Docs mit ungeschickten Händen piesacken lassen (nein, ehrlich, ich hab noch nie so dickes Aua bei ner Braunüle gehabt... der hat fies gestochen.) hieß es: Blut hat bissl Entzündungszeichen, sonst Okay, alles andere auch Okay.

Heute beim Ultraschall hieß es dann, dass es vllt. gar nicht die Galle ist, sondern vllt. eher der Darm, weil der ungewöhnlich heftig auf Druck reagiert (also nur im Oberbauch, beim Ultraschallen unterhalb des Brustbeins / am Solar Plexus, da wars schon ziemlich schmerzhaft)

JEDENFALLS

Statt gleich Gallenblasen-OP bekomm ich jetzt eine Magenspiegelung morgen und Freitag eine Darmspiegelung. Man weiß ja nie.

Begeisterung hält sich in Grenzen, aber vielleicht komm ich um eine OP drum herum.

Meine eigentliche Frage ist, ob jemand mit der Sedierung Erfahrungen hat, die man sich geben lassen kann.

ich habe vor ein paar Jahren schonmal eine Magenspiegelung gehabt, und hab eine Schlafspritze bekommen. Danach war ich den kompletten Tag ein bisschen "betrunken" und erst am nächsten wieder voll da. Im Klinikum wird aber neben der Schlafspritze auch "nur" eine Sedierung angeboten (also, ich habe schon etwas Angst, vor allem, weil ich Paniker und Würger bin, der Schlauch wird im Hals bei vollem Bewusstsein sicher eine Panikattacke auslösen, ich kenn mich da :=o )

lässt eine Sedierung schneller nach als die Wirkung einer Schlafspritze? Oder ist das im Endeffekt wurscht?

Bei der Koloskopie bin ich mir noch unsicher, ob ichs vielleicht ganz ohne Hilfsmittel machen lasse. Schmerzen machen mir nichts (habe jetzt 5 Wochen Koliken hinter mir, 20 Minuten Bauchzwicken schaff ich da auch noch) Hat jemand Erfahrung damit?

Würde mich sehr über Eure Antworten freuen :-x

Antworten
E)m,axx


Hallo Dwaggie,

ich hatte vor einem Jahr unmittelbat nacheinander eine Magenspiegelung (es war meine zweite) und eine Darmspiegelung (es war meine fünfte). Diese Untersuchung geschah nicht im KH sondern in einer ärztlichen Praxis. Ich verzichtete auf die vom Arzt angebotene "tiefe Sedierung" (Kurznarkose) mit Propofol.

Die Magenspiegelung war diesmal schon eine orale Vergewaltigung. Ich lag (verkabelt) in linker Seitenlage mit einem Bissring im Mund, eine Helferin hielt meinen Kopf fest, eine andere meinen rechten Arm, damit ich keine Ausweich- oder Abwehrbewegungen machen konnte, und der Arzt schob das Endoskop hinein. Es hat ein paar Minuten gedauert, bis der Schlauch endlich in der Speiseröhre war. Dabei und auch während der anschließenden eigentlichen Untersuchung mit Probeentnahmen wurde ich ständig von Würgekrämpfen geschüttelt. Diese waren nicht besonders schmerzhaft, aber schon unangenehm. Zwischendurch wurde ich gefragt, ob ich nicht doch lieber eine Spritze haben wolle. Ich konnte wegen des Schlauches ja nichts sagen und schüttelte nur mit dem Kopf. Ich wollte keine Spritze und wünschte mir in dem Moment nur, dass der Schlauch endlich im Magen ist.

Die direkt nachfolgende Darmspiegelung war demgegenüber geradezu eine Wohltat.

Ich werde auch in Zukunft alle Magen- und Darmspiegelungen wieder ohne Sedierung oder Betäubung machen lassen.

Ich wünsche dir für deine Untersuchungen eine guten Befund.

B\ill/yNixk


Hallo,

ich wurde mit Propofol schlafen gelegt und fand das eigentlich sehr angenehm. Allerdings habe ich hinterher ewig geschlafen und hatte ein Wattegefühl im Kopf. Es hat gedauert, bis ich wieder ganz da war.

LG

R%otkschopff2


Warum wird bei dir die Magen- und Darmspiegelung nicht in einem Aufwasch gemacht? So war es bei mir.

Ich habe mal bei einer Spiegelung (nicht Magen-/Darm-) zu viel Propofol bekommen und war den ganzen nächsten Tag wie im Halbschlaf. Bei meiner ersten Magen-/Darmspiegelung vor ein paar Wochen hat der Arzt das Medikament sparsam dosiert, und ich war völlig fit- bin sogar mitten in der Prozedur aufgewacht und hatte gar kein Problem. :)z

S#chne{ehexe


@ Dwaggie

Du bist doch stationär ??? , da ist es doch egal ob du den restlichen Tag verschläfst. ;-)

Ich hatte bei meinen Spieglungen (Magen und auch Darm) immer Dormicum und bin gut damit gefahren.

E;hemalikger 3Nutz:er m(#458871x)


Ich habe meine erste Magenspiegelung ohne Sedierung hinter mich gebracht und es hinterher bereut. Panik wegen der Wuergerei - ohne Ende.

Bei der ersten Darmspiegelung meinte ich dann wieder, ich müsse tapfer sein.. nach der Hälfte war ich aber vor Schmerzen so am Ende, dass sie mir dann doch eine Spritze gegeben haben. Ich war dann die restliche Zeit benebelt (die Schmerzen waren noch da, waren mir dann aber irgendwie egal), hab' danach 20 Minuten geschlafen und war weitere zwei Stunden später wieder voll da.

Bei der zweiten Magenspiegelung habe ich dann auch um eine Spritze gebeten, und das war goldrichtig. Sie haben sie etwas höher dosiert, so dass ich zwar erst eingeschlafen bin, als sie fertig waren, aber mir war die Wuergerei dann irgendwie "egal", keine Panik oder so, und hinterher habe ich eine Stunde geratzt. Zwei Stunden später war ich wieder die Alte.

Nie wieder ohne Sedierung, kann ich nur sagen.. ein wirklich angenehmer Zustand ;-D

sballxy0


Also darmspiegelung habe ich mit schlafen ambulant machen lassenlassen

Magenspiegelung mit einem betaubungsspray im Rachen. Musste zwar ab und zu würgen

Aber den .schlauch an sich spürt man nicht. Die spiegelung dauert nur 2 Minuten. Also sehr kurz nur :-)

Dgwfaggxie


hallo!

vielen dank für eure antworten!

ich habs mit sedierung gemacht, dormicum haben sie mir nicht gegeben, wegen meinen antidepressiva.

das problem bei mir war, dass sie keinen zugang gefunden haben, also hab ich drei neue einstichslöcher (mit denen von montag sinds jetzt 5 blaue flecke) und mir vom pieksen der kreislauf weggesackt ist (orginal konversation im OP: "wie ist der blutdruck?" "80 zu 40" "ja, so sieht sie auch aus." (nicht falsch verstehen, die waren sehr lieb zu mir :) ) während ich dalag und jammerte und hitzewallungen und schweißausbrüche hatte.

am ende habe ich dann einen zugang in die pulsader am handgelenk bekommen... und es war die am wenigsten schmerzhafte nadel der ganzen woche. wer behauptet da tuts am meisten weh. der lügt.

am arm haben sie leider eine venenklappe erwischt (meinte die ärztin jedenfalls) und das tut leider immernoch total fies weh ;_;

ich erinnere mich an das gefühl, wie der schlauch reinging und ich gehustet und gewürgt hab, aber danach war ich komplett weg.

jetzt hab ich bisschen halsweh (fühlt sich an, als würde ich eine erkältung ausbrüten, das tut lustigerweise beim schlucken exakt genau so weh XD ) aber ich denke, das ist morgen wieder weg.

mir geht es soweit gut, nur ein bisschen würgereiz ist noch da

alles in allem war es halb so schlimm wie ich befürchtet hatte, aber schön ist anders XD

E+hemOaliger; Nutyzer (#32x5731)


Ich hab 5mg Dormicum bekommen, das ging super. Ich hab nichts mitbekommen ...

B.enitNaB.


Ich vertrage keine Spritzen beim Zahnarzt, habe schon ohne diese Wurzelbehandlungen und Zahnziehen bestens überstanden.

Aber sorry, andere Körperöffnungen halte ich ohne Sedierung nicht aus. Niemals ohne. Warum auch? s

D)wagFgie


Hallo Ihr Lieben!!!

nochmal ganz lieben Dank für Eure Antworten.

habe heute mittag die zweite Spiegelung hinter mich gebracht.

mein Fazit... NUR mit Sedierung.

Dormicum habe ich wieder keines bekommen, wegen meinen Antidepressiva, also nur Propofol.

Dafür haben sie diesmal nur einen Anlauf gebraucht, um einen Zugang zu legen

ich war nach der ersten Dosis noch halb da und hab noch mitbekommen, wie der Schlauch rein und um die erste Kurve gegangen ist. fand ich persönlich schon ziemlich unangenehm, aber ich bin auch eine ziemliche Mimose.

es gab ein bisschen nachspritzen und schwupps, weg war ich.

leider hat das Moviprep nicht wirklich gut angeschlagen und die Ärztin meinte, sie konnte nur die Hälfte sehen. eine Entzündung habe ich aber nicht.

Dienstag also nochmal zum Termin zum Besprechen, wie es weiter geht.

....nicht, dass ich nicht schon vorher wusste, dass es wahrscheinlich nichts im Darm oder Magen ist. Wenn die Gallenblase jetzt doch raus kommt und ich den ganzen Summs umsonst gemacht hab, muss ich mich ein bisschen ärgern.

NAJA.

hätt ja sein können ^^;

jetzt erstmal lecker Reis zu abend um das Gurgeln in meinem Bauch zu besänftigen :)

EGhemalige~r N}utzer Y(#x325731)


Umsonst ist es bestimmt nicht, denn eigentlich gehört zumindest eine Magenspiegelung IMMER zur Vorbereitung zu einer Gallenbalsen OP

zAwetsRchge x1


Ich würde in einer Kurznarkose versetzt mit Propofol.... Super angenehm.. Absolut nichts gespürt.. Ich war nach 10 Minuten wieder vollkommen klar im Kopf, als wäre nichts gewesen..

Kann ich nur empfehlen..

z;wetsCch/ge x1


Moviprep reicht immer aus und ist sehr wirksam, wenn es richtig und korrekt eingenommen wird.. Dass es nicht wirkt gibt es nicht.. Dann hast du es nicht korrekt eingenommen, bzw.nicht soviel davon getrunken wie es vorgeschrieben ist.. Dein Stuhl muss zum Schluss wie Urin aussehen, oder auch ganz klar sein..

J-ulxey


Propofol fand ich gut, hab gar nix mitbekommen von der Untersuchung.

Dormicum fand ich nicht so prickelnd, oft aufgewacht und viel mitbekommen. Dann lieber gleich ohne Sedierung! (hatte ich auch schon, allerdings nur bei Magen)

Wie lange ich danach wie betrunken war weiß ich leider nicht mehr.

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