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Lebensweise top, Verdauung flop?!

EMl}deh hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute - nach langem Mitlesen nun mein erster Beitrag zu meinem "Wehwehchen"...

Ich (m, 26) leide jetzt seit ca. 1 Jahr unter Verdauungsproblemen, die immer weiter zunehmen...

- Unregelmäßiger Stuhlgang - wenn, dann Durchfall

- stark aufgeblähter Unterbauch abends und sehr starke Blähungen

- Gewichtszunahme von ca. 70 auf 80 kg bei 1,73m in einem Jahr, Erhöhung des KFA von 13 auf 23% :(v

Ich treibe 3x die Woche Sport (Flossenschwimmen 2x, begleitendes Ganzkörpertraining Kraft 1x), ernähre mich bewusst (ich denke auch gesund). Seit Jahren nichts an der Ernährung geändert. Alkohol trinke ich genau genau 1x im Jahr an Silvester und dann wenig. Auch sonst meide ich mittlerweile alle Verdauungskiller (Kohl, scharfes, ...)

Ich denke, man könnte wirklich schlechter mit seinem Körper umgehen.

Trotzdem geht dieser Mist nicht weg, habe ich wirklich jeden Tag

Folgendes blieb ohne Ergebnis:

- Strenge Diät und Test auf Unverträglichkeit von Lactose, Gluten, Fructose

- Stuhlprobe auf Blut

- Experimentieren mit 2/3/5 Mahlzeiten am Tag

- Exakt dosierte Kalorienmenge über Wochen

- Einnahme von Dimethicon (bringt NICHTS)

Meine Hausärztin sieht mich nur tagsüber, wo ich idR nicht aufgebläht bin. Sie meint, ich sei "halt ein bisschen speckig geworden", solle mich mehr bewegen (wie viel denn noch?!). Meine Beschwerden seien psychosomatisch.

Nun ja. Ich habe im letzten Jahr eher weniger Stress als früher (Studium 2014 fertig, Arbeit macht Spaß und empfinde ich als weniger belastend als das Studium). Mir geht es insgesamt gut. Nur mein Amok laufender Darm macht mich fertig...

In welche Richtung sollte ich weiter nachforschen??

Antworten
JKan-74


Darmflora?

analysieren/sanieren

E1ldxeh


Danke für deine Antwort. Alle "Darmsanierungen", von denen ich bisher gelesen habe, klangen mir eher nach homöpathischem Hokus-Pokus. Da ich daran nicht glaube, wird es wohl schwer, den Placebo Effekt mitzunehmen.

Hast du einen konkreten Tip?

J{anx74


Nein, das ist absolut kein Hokuspokus. Der Darm wird von unzähligen Bakterien besiedelt, die unzählige Aufgaben im Stoffwechselprozess haben, und da gibts auch jede Menge Potenzial für pathogene "Störkeime" und Pilze, die da nicht hingehören. Und dann funktioniert das halt nicht mehr so, wies soll. Das hat mit Placebo-Effekt nix zu tun.

Konkreter Tipp steht da schon - untersuchen lassen und sanieren.

J0a<ni74


Und was den "homöopathischen Hokus-Pokus" angeht.. wobei das eher heilpraktischer Hokus-Pokus war.. ich hab eine Hautkrankheit, die vermutlich bedrohende Züge angenommen hat (massive bakterielle Besiedelung, Ödeme, vermutlich war die Sepsis nicht mehr weit) dadurch in den Griff bekommen, dass ich auf die betroffenen Stellen Buttermilch auftrage. Die Sache mit den Milchsäurebakterien hat eindeutig Hand und Fuß.

P;lüscQhxbiest


Es gibt noch mehr Unverträglichkeiten, nicht nur Gluten, Fructose und Laktose.

EDldexh


Okay, ich bin natürlich offen für alles, was hilft. Es sollte nur Hand und Fuß haben. :)^

Bei den Unverträglichkeiten, diese wurden mit H2-Atemtest und strengem Verzicht untersucht. Womit sollte man denn weitermachen?

(Ich frage mich halt auch, woher mit einem Schlag solche Unverträglichkeiten kommen sollen? Leide sonst gar nicht an Allergien o.ä.)

BIilclyNixk


Bei den Unverträglichkeiten, diese wurden mit H2-Atemtest und strengem Verzicht untersucht. Womit sollte man denn weitermachen?

Also wurde erst der Test gemacht und dann trotz negativem Ergebnis eine Auslaßdiät? Hast du zufällig die genauen Werte vom Laktosetest und vom Fruktosetest?

Wie wurdest du wegen einer Glutenunverträglichkeit getestet? Vor dem Verzicht oder danach? Mit Magenspiegelung und Dünndarmbiospie sowie Blutentnahme? Es ist so, dass nur einer der beiden Tests nicht aussagekräftig ist. Man benötigt beide Ergebnisse. Und man darf vor der Spiegelung auf keinen Fall glutenfrei essen.

Du könntest dich noch auf Sorbitintoleranz testen lassen. Und wie sieht es mit deiner Schilddrüse aus?

Ich frage mich halt auch, woher mit einem Schlag solche Unverträglichkeiten kommen sollen?

Sie könnten auch schon immer da gewesen sein, nur eben nicht so stark. Oder hast du evtl. mal Antibiotika eingenommen? Das bringt oft die komplette Darmflora aus dem Lot und ist oft der Einstieg zu Intoleranzen.

Wenn du sehr vollwertig ißt, kann auch das ein Problem sein.

Mtamasxchitxa


An deiner Stelle würde ich mal die Darmflora testen lassen. Es kann sein, dass sie gestört ist und du deshalb diese Probleme hast. Eine grundlegende Darmsanierung ist sicherlich eine gute Option, um das Ganze in den Griff zu bekommen. Im Darm sind viele Bakterien angesiedelt, u.a. pathogene Bakterien, die den Verdauungsprozess (nachhaltig) stören können. Nach einer Darmreinigung kannst du den Darm gezielt [...] sanieren. [...]

Muafalxda1x501


Was genau isst und trinkst du denn? Das scheint doch die einzige Stellschraube zu sein, an der du nicht gedreht hast? Insbesondere der aufgeblähte Bauch am Abend scheint mir doch was mit dem Essen zu tun zu haben. Ich habe das auch gelegentlich und auch immer wieder Phasen von Blähungen - weiß dann aber auch, dass ich zu viel Weißmehl, Süßigkeiten/Chips und/oder Kaugummi zu mir genommen habe. (Übrigens kein zuckerfreies)

Ich habe auch aufgehört, zu den Mahlzeiten zu trinken. Ich trinke vorher oder hinterher, weil ich offenbar ein ziemlicher Luftschlucker bin und davon Blähungen kriege. All das hat mich aber auch einige Zeit gekostet, rauszukriegen. Ich kenne auch andere mit ähnlichen Symptomen wie deine, die versuchen es zum Beispiel glutenfrei, was scheinbar sehr gut funktioniert.

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