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Chronische Pankreatitis oder doch mehr?

Syeb$i1x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bräuchte mal Hilfe zu einer chronischen Pankreatitis. Habe hier auch bereits schon einmal geschrieben.

Im Jahre 2007, 2010, 2011 wurden aufgrund von immer wiederkehrenden Problemen mit dem Bauch MRT und MRCP gemacht. Dazu Blut und Magenspiegelungen. Bisher wurde nichts gefunden. Da ich nicht locker gelassen habe, wurde dann im Jahre 2012 (Sommer) erstmals in einer Endosono der Verdacht einer chr. Pankreatitis gestellt. Stuhlelastase über 500.

Im Dezember 2014 habe ich diese Untersuchung dann wiederholen lassen. Wieder das Ergebniss chr. Pankreatitis, jedoch keine Veränderungen zu 2012. Vereinzelt kleine entzündliche Lymphknoten.

Im Februar 2015 bin ich dann in eine Pankreasklinik nach Bochum stationär gegangen und habe MRT, MRCP, CT, Blut und Magenspiegelung, Stuhluntersuchung durchführen lassen.

Auch wieder das MRT und CT soweit normaler Organbefund. MRCP zeigte 2 kleine Gangeinziehungen. Stuhlelastase bei 187. Winzig kleine Leberzyste 0,4 cm und leichten Gallengrieß. Laut Professor ist die Elastase der einzige "harte" Befund dieser ganzen Untersuchungen. Ich solle Kreon nehmen und in einem Jahr wiederkommen.

Nun habe ich aktuell wieder Probleme mit dem Bauch und teilweise auch Rücken mittig. Ein Druck unter dem rechten Rippenbogen und Druckschmerz unter dem rechten Rippenbogen.

Elastase aktuell (im Labor vor Ort gemessen) bei 313.

Meine Frage:

Kann bei allen Untersuchungen nun doch ein Karzinom übersehen worden sein oder jetzt entstanden sein? Die winzig kleine Zyste bereits eine Metastase ? Und nun die Schmerzen bzw. Druck unter dem Rippenbogen die Metastase ist?

Antworten
E$hemQalige]r NutXzer (#4 6d719x3)


Das wurde doch schon alles mehr als ausführlich hier besprochen? ":/

[[http://www.med1.de/Forum/Krebsangst/692761/]]

S'ebi:19


Das war im Dezember 2014 und vor den aktuellen Ergebnissen, sonst hätte ich das bestimmt nicht gepostet. Manche Leute haben einfach nichts besseres zu tun als zu stören und das auch noch in einem Forum für Gesundsheitsfragen ]:D

BJen&i|tAaB.


Ich würde sagen, Du vertraust den Ärzten kein Stück, fährst aber Kopfkino, wo Du schon an Krebs dahinsiechst.

Du bist von vorne nach hinten untersucht. Statt Dich zu freuen, dass nichts Bösartiges rausgekommen ist, drängelst Du weiter in pathologischen Sachen rum.

Du solltest wegen der Krebsängste mal mit einem Fachmann für Ängste sprich Psychologen drüber sprechen.

Und ansonsten:

Ich hatte das auch mal, man sagte mir, ich müsse damit leben, blablabla. Lebenslang. Kochte fettlos, nix Rohes, nur irgendwelche geschmacklosen Pampen.

Schmerz wie ein Gürtel einmal rundrum.

Meine Lösung hieß: sämtliches Getreide weg. Keinen Zucker mehr.

Seitdem kann ich sogar bis zu 120 g Fett essen. Schmerzen: keine mehr. Auch andere Probleme, die ich mit dem Darm hatte: wie weggeblasen.

Ernährung nach lchf und Paläo.

Z=wac-k44


Wieviele Untersuchungen willst Du denn noch hinter Dich bringen, wenn Du den Befunden doch nicht traust? Selbstverständlich kannst Du vierteljährlich hier nachfragen, ob Du, obwohl vor einem Vierteljahr noch gesund, "inzwischen" Krebs bekommen haben könntest. Die Antworten werden Dich nicht weiterbringen. Die Schmerzen könnten ja vielleicht vom Gallengries kommen. Nimm, wie empfohlen, Kreon und geh im Februar 2016 zur Wiedervorstellung. Ich habe seit mindestens 30 Jahren eine 2 cm große Leberzyste, aber weder wächst sie noch macht sie Beschwerden. Im Unterkiefer habe ich einen Tumor, der seit 6 Jahren nicht gewachsen ist. So what? Ich glaube, Du solltest Dir wegen Deiner Krankheitsängste professionelle psychiatrische Unterstüzung besorgen. Alles Gute!

Z'waWck4I4


BenitaB. ist wieder schneller gewesen. *:)

Eehemali`g;er 3Nutzer (x#467193)


Manche Leute haben einfach nichts besseres zu tun als zu stören und das auch noch in einem Forum für Gesundsheitsfragen

Na bin ich beruhigt, dass ich mit meiner Meinung nicht allein dastehe. Sonst wäre ich noch das böse Individuum in diesem Faden gewesen...

SCebiJ1(9


Ich traue den Befunden schon, nur kann man auch nachlesen, dass diese chronische Pankreatitis ein Krebsrisiko besitzt und in vielen Foren das auch schon beschrieben wurde. Also könnte es jawohl sein!

BLe|nitaxB.


Natürlich kann man alle möglichen Foren durchlesen und immer bei Krebs enden.

Glaub mir, hättest Du auch nur ansatzweise Krebs, würden sich die Ärzte drauf stürzen wie die Geier. Nichts ist profitabler als eine Krebsbehandlung.... Zahlt die Kasse immer, während für eine simple Physiotherapie kaum Geld da ist...

Du hast keinen Krebs.

Und dann laß mal schön Salami weg. Auch geräucherte Sachen können Krebs auslösen....

SQebix19


Hallo,

habe ich alles ausprobiert. Schmerzen, Brennen und Druck sind weiterhin vorhanden in unterschiedlicher Stärke. Mal auch so gut wie garnicht.

Bin jetzt total verunsichert, dass sich die Pankreatitis innerhalb dieser paar Monate so stark verschlechtert hat?

pqelz~tGierx86


Und mir ist schleierhaft, warum hier alle davon überzeugt zu sein scheinen, dass Krebs im Frühstadium diagnostisch zu erfassen wäre. Ist er nicht. Selbst beim Pankreaskarzinom geht man davon aus, dass es dabei relativ lange Latenzphasen gibt, und manches Mal sehr wohl eine prodrome Phase.

Zudem sind Veränderungen der Bauchspeicheldrüse infolge einer Pankreatitis nicht immer klar abzugrenzen von malignen Prozessen, wenn diese in seltenen Fällen auf bildgebenden Verfahren nicht als Raumforderung imponieren, sondern z.b. lediglich eine Einengung bzw. Erweiterung des Pankreasgangs verursachen. Das kann z.b. bei der intraduktalen muzinösen Neoplasie im Frühstadium der Fall sein, weil diese direkt im Pankreasgang beginnt.

Im Einzelfall ist das aber alles irrelevant, weil man noch nichts anderes tun kann als das, was beim TE geschehen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Beschwerden von einem Tumor im äußersten Frühstadium resultieren, ist sehr gering, aber nicht gleich Null, und sicher größer als bei jemandem ohne Pankreatitis.

SUeybix19


Seit circa 4 Tagen habe ich totale Rückenschmerzen und mache mich natürlich wieder verrückt, dass es etwas mit der Bauchspeicheldrüse zu tun hat, also ein Tumor draus geworden ist.

Ich war nach dem letzten Beitrag noch bei 2 Ultraschalluntersuchungen gewesen. Beide sagten, dass dort nichts zu sehen ist. Aber nun ist das 4 Monate her. bzw. die letzte Ultraschalluntersuchung ist ca. 5 Wochen her!

n:ursoW56


Hallo! wie geht es dir jetzt?

ich möchte dir einen wichtigen Tipp geben. Lasse einmal deine Rückenmuskulatur fachmännisch untersuchen (gründliches abtasten reicht.)

Als meine Krankengeschichte angefangen hatte und die ersten Untersuchungen ins Leere liefen stand auch im Raum, dass ich etwas mit der Bauchspeicheldrüse haben könnte (nur wegen den Schmerzsymptomen, nicht wegen Werte im Blut oder Stuhl). Ich hatte Schmerzen im Rücken, an der Flanke, unter den Rippen und im Bauchraum. Dazu immer flüssigen Stuhlgang. MRT hat dann nichts gefährliches im Bereich BS gefunden. Darmspieglung war auch o.B.

Letztendlich weiss ich heute, dass die Schmerzen von einer total verhärteten Rückenmuskulatur ausgingen. Diese haben auch die Schmerzen bis unter den Rippen verursacht.

Wir haben glaube ich beide ein aehnliches Problem. Es kam im Laufe der Beschwerden zu einen Vorbefund der nicht eindeutig oder klar genug ist (meiner ist allerdings nicht BS bezogen, sondern Nebenniere + auffaellige Blutwerte aus dem Bereich). Dadurch kann man die ganze Sache nicht loslassen und kreist staendig um die Gedanken, ob da nicht doch was schlimmes ist oder etwas schlimmes daraus werden könnte.

Diese permanente Angespanntheit verstärken dann die noch oder wieder vorhandenen Symptome in einer negativen Feedbackschleife.

Deine Rückenmuskulatur koennte genau dort, wo die BS sitzt, die Probleme verursachen, da du immer an diese Stelle in deinem Körper denkst. Dich vielleicht anders bewegst, deine Muskeln anders anspannst, etc.

Das Problem ist loszulassen. Das ist leider einfacher gesagt als getan. Ich schaffe das nämlich selbst auch nicht.

Muss jetzt wegen meiner Nebeniere auch noch mal stationär untersucht werden. So wie du auch nochmal einen Termin vor dir hast. Das belastet einen und man weiss nicht, ob irgendwelche Symtome jetzt darauf bezogen sind oder nicht.

Trotzdem lasse einmal deine Muskeln überprüfen und wenn du Sicherheit haben willst erwähne deine Sorgen wegen der BS und lass das nochmal abklären. Das kann man evtl. auch zusammen erledigen beim Hausarzt/Internist.

In jedem Fall Gute Besserung!

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