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Divertikulitis

P^äd#dxy80 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, bin 35 und hatte im März meinen 1. Divertikulitisschub, nach 7 Tagen Antibiotika war es wieder einigermaßen in Ordnung. Anfang Mai musste ich dann zur Darmspiegelung um die Prognose zu bestätigen. Ich habe einige Divertikel im Sigma. Dann 2 Tage nach der Spiegelung kam der 2. Schub, der Gastroenterologe meinte von der Spiegelung könne es nicht kommen, oder vielleicht doch, bin mir da nicht sicher, ob eine Reizung bei der Spiegelung die Ursache gewesen sein könnte? Also wieder Antibiotika, und nach 3-4 Tagen waren die Schmerzen wieder erträglich. Leider hab ich seitdem nicht mehr wirklich komplett Ruhe. Tageweise habe ich keine Beschwerden, aber an den meisten Tagen habe ich einen leichten Druck, ziehen oder brennen im linken Unterbauch. Mein Hausarzt hat mir jetzt Budenofalk verschrieben, dass ist ein Medikament auf Cortisonbasis, das eigentlich bei MC verwendet wird. Jetzt mach ich mir Gedanke über eine Sigmaresektion, um wieder Ruhe in den Alltag zu bekommen. Denn so kann ich schlecht planen, z.B in den Urlaub fahren usw., was meint ihr dazu?

Gruß Päddy

Antworten
S'chneoehexe


Jetzt mach ich mir Gedanke über eine Sigmaresektion, um wieder Ruhe in den Alltag zu bekommen. Denn so kann ich schlecht planen, z.B in den Urlaub fahren usw., was meint ihr dazu?

Genau aus diesem Grund habe ich mich damals operieren lassen, aber erst nach dem 4. Schub. :=o

So eine Sigmaresektion, auch wenn sie minmalinvasiv durchgeführt wird, ist immer noch eine große OP die auch Risiken hat.

Wenn du Fragen dazu hast, kannst du sie stellen, oder hier über sie Suche im Forum dir die Berichte dazu durchlesen.

FolyQi]ng wit>hout wixngs


Wenn ich mal meine unqualifizierte Meinung dazu abgeben darf:

Das mit der Sigmaresektion würde ich mir sehr, sehr genau überlegen und eventuell mit mehreren Ärzten Rücksprache nehmen. Ich meine klar – wenn ein gewisses Maß des Leidens überschritten ist und das für Dich so eine absolut untragbare Situation ist, dann ist es richtig, sich darüber Gedanken zu machen.

Ich kenne allerdings nicht wenige Fälle, aus denen aus einer laparoskopischen Sigmaresektion eine offene Bauch – OP geworden ist, die dann auch allerlei Risiken nach sich zieht – welche muss ich hier ja vielleicht gar nicht genau aufzählen. (Wobei 35 Jahre natürlich ein Alter ist, mit dem man noch eine Menge wegsteckt)

Ich will Dir jetzt keine Angst machen. Ich sage nur, dass man es gut überlegen sollte.

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