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Panikattacken Durchfall

cCaroRball hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich muss das jetzt einfach irgendwo mal loswerden und vielleicht sind hier ja ein paar Leute, die ähnliche Probleme haben/ähnliches erlebt haben und vielleicht Tipps haben.

Bei mir hat alles vor 7 Jahren angefangen, ich hatte plötzlich bis zu 8 mal am Tag starken Durchfall habe damals ungefähr 15 Kilo abgenommen. Der Entzündungswert in meinem Darm war durchgehend erhöht.. Daraufhin folgten alle möglichen Untersuchungen: Magen/Darmspieglungen, Lactose-/Fructose-/Gluten unterdräglichkeitstest, alles was negativ. Das ging dann 5 Jahre, ich hab enorme Panik entwickelt, wenn ich irgendwohin musste, wo ich nicht wusste, wo ein Klo unmittelbar in der Nähe ist. Ich hab immer mehr abgebaut, keine sozialen Kontakte mehr, keine Unternehmungen mehr, immer weiter abgenommen, kein Arzt konnte mir helfen.

Dann auf einmal Anfang letzten jahres war wieder alles ok. (Ok ist vielleicht etwas übertrieben, ich hatte Morgens immer noch 2-3 mal starken Durchfall, danach war es aber ok und ich hatte den tag über keine Probleme mehr.) Und jetzt seit einem Monat ist alles noch viel schlimmer, als am Anfang, ich kann es mittlerweile nicht mal mehr halten. Ein Beispiel: Ich stehe morgens am Bahnhof, alles ist noch ok, sobald ich in der Bahn sitze, sie losfährt bekomme ich extreme Magenkrämpfe und 10 Sekunden später merke ich, das ich extrem dringen aufs Klo muss, da es in S-Bahnen leider kein Klo gibt, schaffe ich es teilweise wirklich nicht mehr bis zum nächsten Bahnhofsklo. Ich bin jetzt schon eine Woche krank geschrieben und ich weiß einfach keine Lösung mehr. Ich habe die letzten Wochen jeden Morgen 2 Imodium Tabletten genommen, einfach damit es nicht in der Bahn kommt. Aber das bringt alles nichts, mittlerweile bin ich schon so weit, das ich mir Windeln gekauft habe. Das kann aber auch nicht die optimale Lösung sein ich meine, das riecht doch auch und in der Bahn bemerken die anderen Leute das doch dann...

Ich hatte auch schon den Verdacht, das es irgendwie psychisch bedingt ist, aber ich suche vergeblich einen Arzt in meiner näheren Umgebung (zu weit kann ich die Suche nicht ausgrenzen, weil ich dann ja wieder Bahn fahren muss und das möchte ich momentan so gut es geht verhindern) und die Wartezeit bei 15 Psychologen in der Nähe liegt einfach bei 4-6 Monaten. So lange kann ich nicht warten, ab Montag muss ich wieder arbeiten und ich hab unglaubliche Panik davor, das es bei der Bahnfahrt wieder alles raus will. Ich kann im Moment einfach nicht mehr

Antworten
z&ottelych$en85


Genau so ist es bei mir auch . Ich mache eine Therapie und nehme antidepressiva. Dadurch das ich mich immer noch sehr zurück ziehe und auch nix mehr Unternehmen konnte/wollte bin ich zusätzlich auch depressiv geworden. Ich plane auch immer alles danach, wo eine Toilette ist, wie die Beschaffenheit der Toilette ist usw

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