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Kann man von Magensäure die bis in den Mund geht sterben?

N=o rYisk -r no ffeaxr


@ fossy26:

Machst du dich lustig?

Ich stelle mal in den Raum... Ja!

Was mich verunsichert ist die Aussage dass häufiger Reflux zu Speiseröhrenkrebs führen kann. Denn ich habe auch Reflux Probleme, zwar keine so massiven, eher im untersten Speiseröhrenabschnitt. Aber trotzdem. Ist denn da das Krebsrisiko so arg erhöht??

Habe momentan dahingehend eh Sorgen und nun lese ich das.

J|ens\ L+oveDr


Jetzt ist der Geschmack im Mund bitter. Und es geht einfach nicht weg

Zähneputzen oder Kaugummikauen kann helfen.

Denn ich habe auch Reflux Probleme, zwar keine so massiven, eher im untersten Speiseröhrenabschnitt. Aber trotzdem. Ist denn da das Krebsrisiko so arg erhöht??

Ich bin kein Arzt, sondern Chemiker. Die Magensäure besteht nun mal aus verdünnter Salzsäure, welche die Zellen angreifen und somit auch genetisch verändern kann, so dass sie entarten.

Ständig wiederkehrender Reflux sollte ärztlich untersucht werden. Hin und wieder auftretendes Aufstoßen und einhergehendes Sodbrennen, z. B. nach einem deftigen Essen würde ich auch für harmlos halten.

LCiverpSool


Was mich verunsichert ist die Aussage dass häufiger Reflux zu Speiseröhrenkrebs führen kann. Denn ich habe auch Reflux Probleme, zwar keine so massiven, eher im untersten Speiseröhrenabschnitt. Aber trotzdem. Ist denn da das Krebsrisiko so arg erhöht??

Häufiger Reflux führt zu Zellveränderungen in der Speiseröhre. Die Zellen in der Speiseröhre sind (im Gegensatz zu Magenzellen) nicht an Magensäure gewöhnt. Wenn diese aber öfter in diese Speiseröhre gelangt, verändern sich die Zellen um sich an die Magensäure anzupassen. Das ganze nennt man [[http://flexikon.doccheck.com/de/Metaplasie Metaplasie]]. Im Falle des Speiseröhre spricht man in extremen Fällen von einem [[https://de.wikipedia.org/wiki/Barrett-%C3%96sophagus Barrett-Ösophagus]]. Hat man so etwas, besteht tatsächlich ein gewisses Krebsrisiko, welches aber deutlich geringer ist als initial angenommen:

Das Risiko für die Ausbildung eines Adenokarzinoms (des sogenannten Barrett-Karzinoms) auf Boden eines Barrett-Ösophagus liegt bei etwa 0,5–1,5 % pro Patientenjahr, für eine Dysplasie bei 4,5 %.[4] Es handelt sich damit um eine so genannte Präkanzerose. In den zurückliegenden Jahren wurde das Entartungsrisiko des Barrett-Ösophagus allerdings kontinuierlich nach unten korrigiert. So kommt jüngst eine dänische Studie zu dem Ergebnis, dass das Krebsrisiko lediglich 0,12 % pro Patientenjahr beträgt

Zitat aus dem oben genannten Wikipediaartikel.

NAo risk4 - nUo fexar


Was mich wundert ist, dass Speiseröhrenkrebs generell sehr selten ist und angeblich in den allerallermeisten Fällen nur bei sehr alten Menschen auftritt, Rauchern oder Alkoholikern usw.

Wäre Reflux ein so großes Risiko, dann müssten ja viel mehr Menschen SRK haben weil Reflux haben ja doch recht viele, typische Volkskrankheit, auch heutzutage psychosomatisch wegen dem ganzen Stress und Sorgen etc.

Daher dürfte es wirklich eher klein sein.

Wobei ich andererseits auch der Meinung bin was Jens schreibt. Es ist nun mal Salzsäure. Also wie kann die Speiseröhre das aushalten wenn da dauernd welche dran kommt.

Wobei der Körper so konstruiert sein sollte dass angrenzende Organe die Säure auch aushalten eben aus dem Grund, also warum hat die Natur das nicht gemacht, ist doch bescheuert.

:(v

P.lüschobiexst


Man müsste schon Sodbrennen über JAHRE täglich haben mit Rückfluss bis in den Mund um davon Speiseröhrenkrebs zu bekommen.

Wenn man das über JAHRE ganz extrem hat kann man sich operieren lassen.

Dazu wird erst eine Ösophago-Gastro-Duodenoskopie gemacht. Und wenn dabei raus kommt dass es ein Problem des Schließmuskels ist kann eine OP erfolgen.

LJiveprpool


Wobei der Körper so konstruiert sein sollte dass angrenzende Organe die Säure auch aushalten eben aus dem Grund, also warum hat die Natur das nicht gemacht, ist doch bescheuert.

Macht er ja auch. Die Zellen passen sich an, was ich schon ne ziemlich coole Sache finde. Das kann nicht jede Körperzelle. Aber eben überall da, wo Zellveränderungen/Wachstum stattfinden, besteht halt auch die Chance auf Krebs.

Und Speiseröhrenkrebs ist auch sehr, sehr selten. Man muss eben schon sehr starken und dauerhaften Reflux haben um überhaupt einen solchen Barrett-Ösophagus zu entwickeln. Und aus diesem entwickelt sich sich dann auch nur in allerallerhöchstens 1,5 % der Fälle (eher weniger) Krebs.

Der Durschnittsmensch, der nach Genuss von fettiger Speisen oder Torte mal Sodbrennen hat, wird sicher dadurch keinen Krebs entwickeln.

NGo rLisk 5- no9 fexar


Was ihr geschrieben habt, nimmt mir schon sehr die Angst :)^

Danke, die Beiträge haben wirklich gut getan.

Das lässt hoffen.

Momentan ist es so als wandern meine Beschwerden. Denn jetzt habe ich zunehmend Oberbauchbeschwerden. Das deute ich so, dass es sich eher um etwas Bakterielles handelt, also wirklich Entzündung.

Trotzdem weiß ich, dass ich vor der Magenspiegelung Panik haben werde, also vor dem Ergebnis. Ich schlafe ein und Wache mit dem Ergebnis auf. Was ist, wenn es wirklich etwas schlimmes ist :°(

Das ist so meine Horrorvorstellung von dem Ganzen.

Krebs, ob Speiseröhren, Magen oder schon beides. Das ist meine Angst.

Habe schon seit Jahren nicht mehr befürchtet, Krebs zu haben. Aber die momentanen Symptome sind so fremdartig :°(

Ich kann nur hoffen, dass es eine Entzündung ist.

fCoss2y26


Danke, die Beiträge haben wirklich gut getan.

;-) Na hoffentlich findet das TikiTaki auch… :=o

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