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Extreme Verstopfung

nuelSlxa26 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit meiner Gebärmutterentfernung plagt mich eine extreme Verstopfung.

Seit etwa einer Woche ist es nun besonders schlimm. Hab jetzt Movicol 2 Mal täglich genommen, esse viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte und ich trinke viel Wasser und Tee.

Es Kommen immer nur, wie Schafskot, mit Schleim. Heute Morgen hab ich dann wieder das Movicol genommen, plus ein CO2 Zäpfchen. Jetzt hab ich wie Durchfall, nur fühlt es sich an als schlängelt es sich am festen Stuhl vorbei. Mein Darm rumort wie verrückt und vom vielen Trinken muss ich ständig auf Toilette.

Später hab ich Termin beim Arzt, aber ich hab unendlich angst das etwas meinen Darm behindert.

Antworten
kcalixna24


hallo, ich habe mir letztes Jahr auch die Gebärmutter rausnehmen lassen und habe dasselbe Problem. Auch meine Freundin hatte es auch. Ist eigentlich ganz logisch, da fehlt jetzt ein Organ, daß von Geburt an da war. Die ganze Ordnung im Körper ist durcheinander. Ich würde erstmal mit natürlichen Mitteln wie Flohsamen etc da rangehen. Medkamente würde ich nicht gleich vewenden. Es spielt sich im Laufe der Zeit alles wieder ein. Kopf hoch. :)^

SWaNrah4RiSxa


Olivenöl pur (wenn's akut ist ein knappes Schnappsgläschen voll) und/oder Lactulose-Sirup.

Mit zwei halben Gläschen Öl am Tag plus morgens und abends 20ml Lactulose hat's bei mir nach der OP ganz gut geklappt.

Viel trinken, Obst und - wenn möglich - Bewegung ist immer gut. Ich spaziere schon wieder ziemlich viel, das tut mir gut.

Ich wünsche dir alles Gute :)*

n*e/ll>ax26


Meine OP wird jetzt dann 12 Wochen. Der Darm hat von Anfang an gemeckert, jetzt aber halt extrem.

Ich glaub das war heut auf einfach bissl viel, mit Movcol, ein starker Kaffee plus das Zäpfchen.

Hab keine Schmerzen oder übelkeit, der Bauch ist auch weich, obwohl ich meine ich könnte im rechten schambereich was hartes Tasten.

Um 18 Uhr hab ich Termin bei meinem Gyn, der sieht dann ja ob irgendwas Ernstes sich anbahnt.

Naja wäre ich der Darm, würde ich auch motzen ;-D

BHeni ta"B.


Es kann wirklich bis zu einem Jahr dauern, bis sich das normalisiert.....

Mir hat geholfen: Schüssler Nr. 10, 3 x 5 Tabletten täglich. Alumina D 6, 3 x 5 Globuli und Aloe D 6, auch 3 x 5 Globuli.

Ezhemzali}germ Nu:tzer (0#395+71x)


In extremen Fällen von Verstopfung empfiehlt sich die Einnahme von Rizinusöl. Da Rizinusöl im Gegensatz zu den anderen im Handel erhältlichen Abführmitteln im menschlichen Körper nicht direkt durch eine Reizung des Darms, sondern indirekt durch eine Aktivierung bzw. Synthetisierung körpereigener Stoffe wirkt, ist auch nach einer längeren Einnahme von Rizinusöl eine Gewöhnung oder Abstumpfung ausgeschlossen. Die russische Volksmedizin empfiehlt als Dosierung 1 ml Rizinusöl pro Kilogramm Körpergewicht, z. B. 60 kg --> 60 ml Rizinusöl. Da viele der Geschmack von Rizinusöl abstößt, nimmt man in Russland Rizinusöl zusammen mit Cognac, jedoch vermag man auch Ouzo in Rizinusöl einzurühren, da auch dieses vorzüglich den Geschmack des Rizinusöls überdeckt. Da Rizinusöl unbedingt auf einen nüchternen Magen eingenommen werden sollte, nimmt man dieses am besten morgens früh nach dem Aufstehen. Etwa eine bis zwei Stunden nach der Einnahme hat man mit dem Wirkungseintritt zu rechnen. Falls im Gefolge der Ausscheidungen im Analbereich als eine allergische Reaktion ein urtikarielles Exanthem auftreten sollte, liegt dies nicht am Rizinusöl an sich, sondern an den durch die Einnahme von Rizinusöl in der Leber freigesetzten und über den Darm ausgeschiedenen Giften; in einem solchen Fall trägt man dort am besten eine Babycreme auf. Das Auftreten von Darmgrimmen oder gar von Darm- oder Uteruskontraktionen hat die gleiche Ursache. Es empfiehlt sich von einer Anwendung von Rizinusöl einen gewissen zeitlichen Abstand einzuhalten, dies nicht wegen dessen abführender Wirkung, sondern wegen der hierdurch erfolgten Giftausscheidung, die meist als belastend empfunden wird.

naella2x6


So mittlerweile war ich beim Gyn, bei dem war alles i.o. Der schickte mich zum Hausarzt. Der hat Ultraschall gemacht, erstmal um eine Verengung/Verschluss auszuschliessen. Sah alles gut aus.

Er hat Blut genommen und eine Stuhlprobe beides ist in Ordnung.

Heute war ich das erste Mal wieder annähernd normal auf Toilette, leider ist es nur noch fingerdick. Es war zwar viel aber eben nur fingerdick.

Seit dem hab ich ständig das Gefühl das ich auf Toilette muss, dann kommt aber nur ein Krümel. Grad eben war blut/Schleim Gemisch dabei, evtl vom ständigen Pressdrang. Muss jetzt jedenfalls zum Internisten für eine Darmspiegelung. Für ihn klingt das nach einer Unverträglichkeit evtl auch reizdarm.

Es blubbert und rumort in mir, das echt unglaublich. Hab auch ganz minimal bauchweh.

Was das nur ist %-|

EhhemaligCer[ Nut9zer (#395x71)


Nachdem durch eine Ultraschalluntersuchung ein Darmverschluß ausgeschlossen ist, empfiehlt sich gründliches Abführen wie oben beschrieben.

Hierzu wünsche ich guten Erfolg!

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