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Stuhl im Magen

m!ar{ipos9a


Mein Opa (71) liegt auf der Intensivstation und die Ärzten sagten er hat Stuhl im Magen und sie hatten sowas auch noch nie. Sind jetzt total ratlos weil nicht mal die Ärzte sich damit auskennen..

Hast Du da vielleicht etwas falsch verstanden? Ich kann es mir kaum vorstellen, dass auf einer Intensivstation noch nie ein Ileus vorgekommen ist bzw. nicht einmal bekannt ist. Das weiß jeder PJler!

Trotzdem: Gute Besserung für Deinen Opa!!

CXor$n;elica59


Wahrscheinlich trauen sie sich nicht zu operieren, weil er ihnen auf dem Tisch bleiben würde. Das wäre jetzt meine Vermutung, warum da nicht sofort operiert wird. Wenn es aber bereits zu Multiorganversagen kommt, dann kann es sein, daß sie mit deiner Mutter reden bzw. nach der Patientenverfügung oder nach dem Willen des Patienten fragen. Es ist auch möglich, daß der Darm bereits so weit abgestorben ist, daß einfach nicht mehr viel zu retten ist... :)*

BdamLbolin)o9x0


Also.. Erstmal danke für eure Antworten.

Meine Mutter hat heute nochmal mit dem Arzt telefoniert.

Es ist so, dass durch dass ganze liegen darminhalt in den Magen gekommen ist.. Was kein Darmverschluss ist sondern durch das liegen kommt. So hat man es uns gesagt.

Die Nieren werden durch die Dialyse stabilisiert und die Lunge ist soweit auch stabil. Jedoch sollen wir mit allem rechnen. Durch den darminhalt in Magen musste er Erbrechen und dadurch hat er das Erbrochene eingeatmet. Jetzt ist aber gerade alles stabil.. Aber die Frage ist wie lang noch. Sie beraten sich jetzt ob sie die Medikamente die ihn zum schlafen bringen absetzen langsam oder lieber ihn weiter schlafen lassen dass er nicht alles so mit bekommt. Teufelskreis.

C4ornelxia59


Wie lange liegt er denn schon im künstlichen Koma? Ich nehme an, daß es das ist. Wahrscheinlich mußten sie seine Beatmungs- und Ernährungsschläuche rausziehen, um die Lunge wieder absaugen zu können bzw. um die ganze Schweinerei einigermaßen wieder in Ordnung zu bringen.

Je nachdem, wie lange er schon im künstlichen Koma liegt, desto länger dauert auch das Aufwachen. Das kann z. B. bei 3 Wochen KK bedeuten, daß er allein schon 2 Wochen zum Aufwachen braucht.

BoambolTinxo90


Er lang 5 Tage im Koma und danach wurde er langsam wieder wach. Dann war er 2 Wochen in diesem Delirium und dann war Erica 4 Tage normal.. Und jetzt vor 4 Tagen hat er ne OP bekommen indem er nen dauerhaften Zugang zur Dialyse bekommen hatte.

Und jetz von Samstag auf Sonntag sind die ganzen Organe so zusammen gefallen. Und Koma ist es jetzt nicht direkt..das hätte sie ja gesagt

CTorne6l{ia59


Künstliches Koma ist im Prinzip nichts anderes als eine Dauernarkose. Der Patient wird während des KK von der Maschine beatment und auch künstlich ernährt. Also entweder ist er wach, oder sediert (das wäre noch ohne Beatmung), oder aber er liegt im künstlichen Koma. Bei Multiorganversagen gehe ich eigentlich von KK aus.

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