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Magenkrämpfe

P!andas_ hat die Diskussion gestartet


Hallo,

eine Angehörige ist plötzlich erkrankt. Ich befinde mich einige Stunden weit entfernt und weiß nur, dass es sich um Magenkrämpfe, Übelkeit und große Schwäche handelt, so dass sie nur liegen kann. Ich mache mir große Sorgen. Sie wehrt sich entschieden gegen einen Arztbesuch und bricht die Konversation sofort ab. Kann es sich um einen Noro-Virus handeln, der sich allein durch Magenkrämpfe, Übelkeit und Schwäche äußert? Oder könnte es sich bei Frauen auch um ein Herzproblem handeln?

Mfg

Antworten
BIenixtaB.


Was sollen hier Laien für Ferndiagnosen stellen? Novovirus geht mit Kotzen und Dünnpfiff einher, davon schreibst Du nichts.

Von einer Magenschleimhautentzündung bis Pancreatitis kann das alles sein. WEnn man nicht zum Arzt gehen will, ist der Leidensdruck noch nicht groß genung.

Und jeder ist selbst seines Glückes Schmied. Wenn man das erkannt hat, sollte man seine Sorgen um die Person, die nicht will, sofort einstellen. Das kann sehr befreiend sein.

P+axndax_


Angeblich geht es ihr heute Morgen besser, sie kann noch einen Zusammenhang ergebend sprechen. Inzwischen reime ich mir zusammen, dass es sich um folgende Symptome handelt: sehr plötzliches und totales Krankheitsgefühl (sofort hinlegen müssen), extreme Schwäche (keine ganze Minute mehr stehen können) und - wie ich inzwischen realisiere - Bewusstseinstrübung.

Heute meinte sie, dass sie am Sonntag Fieber gehabt hätte, was sie aber am So verneint hatte. Dagegen hat sie eine Tablette eingenommen, welches gestern starke Magenkrämpfe verursachte. Leider gehört meine Mutter zu der Sorte, die lieber ständig auflegt, wenn es ihr am schlimmsten geht, und man solle sie am besten beim Sterben in Ruhe lassen.

Generell hat sie Magen oder Leberprobleme (Übelkeit nach fettem Essen. etc., auch eine akute Magenschleimhautentzümdung mal gehabt, inzwischen wohl chronische mit Aufstoßen, Schluckbeschwerden). Ihr Vater ist an einem Herzinfarkt gestorben mit Anfang 50.

Seit Jahren wird sie sehr schnell müde und muss auch tagsüber 1-2 Stunden schlafen, sie ist sehr schnell erschöpft.

Nach ihrer eigenen Aussage ging es ihr gestern Morgen auch gut, abends aber wieder sehr schlecht (was an sich schon bedenklich ist, da sie alles herunterspielt).

Kann es sich (generell) um ein Herzproblem handeln oder müssten die Symptome noch dramatischer sein? Ich habe mal gehört, dass es bei Frauen schwierig ist, zw. Magen- und Herzproblemen zu unterscheiden, warum?

Mfg

B`eniZtxaB.


Das wird ein Arzt rausfinden können, müssen. :[]

Noch einmal: sie ist erwachsen.

Und niemand hier wird sagen können, was sie eigentlich hat. Dafür gibt es Blutuntersuchungen, EKG's etc.

Alles andere sind Vermutungen. Und was willst Du mit 20 Diagnosen, die alle falsch oder einzeln richtig sein können.

Frage Dich einmal, wie es Dich weiter bringt... Nicht einen Millimeter.

PJandax_


Ich weiß nun inzwischen mehr.

Offensichtlich hatte sie am ersten Tag Fieber. Daraufhin nahm sie 1 Antibiotika (wegen Fieber), welches wohl extreme Magen-Darm-Krämpfe verursacht hat.

Sie leidet immer noch an Übelkeit (Erbrechensdrang, aber ohne Erbrechen!) ...

Nun ist es so, dass sie sich nicht mehr ganz so schwach fühlt, allerdings seit Sonntag Abend (mehr als 2 Tage) absolut nichts essen kann. Wohl da sie ständig Durchfall hat und deswegen keinen Appetit. Nun nimmt sie Iberogast und damit geht es ihr besser (vielleicht gefühlt).

Sind das nicht Symptome einer Noro-Infektion?

Mfg

BOeni\taB.


Selbst wenn, es bleibt doch Spekulation, was nützt es Dir? Eh nichts.

Und weiterhin könnte die Mutter, sofern es ihr Wunsch ist, das abklären lassen....

Es könnte ebenso die Galle sein, die Bauchspeicheldrüse, ein Virus, kein Virus, eine Magenschleimhautentzündung, eine einfache Gastroenteritis, ein Zwölffingerdarmgeschwür und und und....

Diese Krankheiten können genau das machen, aber das wird ein Arzt rausfinden.

Oder es geht von allein wieder weg.

Oder es bleibt.

Mit Arzt oder ohne Arzt...

Aber noch mal: ein Arzt wäre sinnvoll.

Spekulationen helfen am wenigsten.

E<hemaDliger N]utzeer (#5726x61)


Daraufhin nahm sie 1 Antibiotika (wegen Fieber),

Seit wann hilft Antibiotika gegen Fieber? Das einzige, was sie mit sowas erreicht sind resistente Keime. Ein Antibiotika sollte nur nach ärztlichem Anraten und dann definitiv bis zum Ende eingenommen werden. Und ein Antibiotika kann Magen und Darm ganz schön durcheinanderbringen...

Was es genau ist wird hier niemand sagen können. Niemand hat deine Angehörige gesehen, mit ihr gesprochen oder sieht, wie es ihr denn geht. Wenn es ihr schlecht genug geht, wird sie schon zum Arzt gehen, ich sehe das wie BenitaB. Wenn der Leidensdruck groß genug wird, dann geht sie schon zum Arzt. Ich würde ihr freundlich anraten es jetzt schon zu tun, je früher ein Arzt eine Diagnose stellt, umso schneller ist sie die Probleme los. Wenn sie es aber verneint wirst du da nicht viel Einfluss drauf haben.

Trotzdem viel Kraft, scheint dich ja ganz schön fertig zu machen das ganze :)*

S5evenk.ofS.Nine


Daraufhin nahm sie 1 Antibiotika (wegen Fieber),

Antibiotika sind verschreibungspflichtig - also war sie doch schon beim Arzt?

P&ahndaD_


Nein, sie war nicht beim Arzt und sie wird nicht zum Arzt gehen. Tja, manche Menschen sind so, stur bis zum Ende. ABs hatte sie noch übrig.

Sie meint zwar, dass es ihr besser geht (keine Magenkrämpfe mehr), aber ich finde es seltsam. Sie hat ca. 2 mal Darmkrämpfe pro Stunde, aber Durchfall kommt kaum noch etwas, da sie nichts essen kann. Sie hat eine totale Essensabneigung. In 3 Tagen hat sie daher nur 1 Brötchen hinuntergewürgt. Sie kann auch nur liegen.

Ob sie genug trinkt, weiß ich nicht, aber das will sie nicht, egal wie oft ich das in all den Jahren schon thematisiert habe. Es hat einfach keinen Sinn.

Kann das Noro sein? Darmkrämpfe, Essenabneigung, Schwäche? Wie gesagt, es hat sehr plötzlich eingesetzt, was ja ein Anzeichen für einen Virus sein könnte!

P)an*da_


Da mir nichts anderes übrig bleibt, als ein Paket zu schicken, würde ich gerne wissen, welche (rezeptfreien) Medikamente ich bei diesen Beschwerden senden sollte. Ich habe an Bioflorin und Elotrans gedacht. Gibt es sonst noch etwas, was ich bei diesen Beschwerden (die nie genauer abgeklärt werden) mitsenden könnte?

Für Anhaltspunkte wäre ich sehr dankbar.

k,obol:dine4b4


Ich versteh eines nicht. Wenn sie so stur ist und nicht zum Arzt geht, warum zum Geier unterstützt du das noch indem du irgendwelche wild gewählten(weil kein schimmer was sie haben könnte) Medikamente schicken willst?? Warum?

Bist du dir im Klaren darüber, wenn du auf gut Glück irgendwelchen Kram schickst, sie das wild einwirft...irgendwas dabei sein kann was ihre unbekannte Krankheit schlimmer machen kann? Oder mal ganz wild spekuliert...sie umbringen könnte? Weil keiner weiß was der Grund ihrer Beschwerden sind?

Wie gehst du dann damit um?

PPandXa_


Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt nicht, was bei Bioflorin oder Elotrans lebensgefährlich sein soll. Kann Bioflorin einen Magendurchbruch verursachen? Und Elotrans - inwiefern können diese Elektrolyten gefährlich sein? Ja, es ist gefährlich, nicht zu wissen, was es ist. Das kann ich nicht ändern.

Und selbst wenn man ins Krankenhaus kommt -> da kann man von Glück sprechen, wenn die Ärzte sofort die richtige Diagnose finden ...

Ich kann sie auch nicht zwingen, ins Krankenhaus zu gehen bzw. sich abholen zu lassen (sie kann ja nicht gehen). Das blockt sie sofort ab. Offensichtlich sehe auch nur ich dieses große Problem und mache mir Sorgen, dass es etwas Ernstes ist. Eben weil ich das in all den Dekaden nie erlebt habe bei ihr, dass es ihr so schlecht geht. Find's immer wieder seltsam, dass andere nicht so denken (ihre Schwester).

Ich sehe einen Krankenhausbesuch auch kritisch, leider, würde ihn aber bei ihr unterstützen.

Ich weiß schon gar nicht mehr, was das ist, denn zumindest hätte sie bei Leuten, die ins Haus kommen wegen Blutabnahme bei einer pflegebedürftigen weiteren Angehörigen (um die sie sich kümmert) bitten können, auch bei ihr Blut abzunehmen. Aber es hat einfach keinen Sinn. Vielleicht ist es die Angst, vor einer schlimmen Diagnose, wer weiß. Manche Leute werden es nie können, sich in die Hände anderer begeben. Blöderweise kann ich es selbst auch nicht, aber ich würde sie unterstützen und es bei ihr wollen, dass sie ins Krankenhaus geht, natürlich nicht ohne Begleitung. Den Ärzten muss man schon sagen und darauf bestehen, was gemacht werden muss, und Präsenz zeigen. Alleine hat man da immer schlechte Karten.

Da sie nicht will, dass ich zu ihr fahre, würde ich zumindest ein Paket schicken, das akzeptiert sie noch. Also mir würde es helfen, wenn ich da ein paar Tipps bekäme.

EGhemaliAger Nuttzer (|#41~7903)


Das ist doch Quark, was du vorhast. Das Paket kannst du erst morgen losschicken und das wäre dann frühestens übermorgen da. Bis dahin kann doch sonstwas passiert sein. Und es gibt durchaus Krankheiten mit diesen Symptomen, bei denen es gefährlich wäre, irgendwelche (wenn auch an sich "harmlose") Medikamente zu sich zu nehmen.

Niemand kann dir hier sagen, was deine Mutter hat und welche Medikamente sie braucht. Wenn sie nicht selber zum Arzt will, kannst du nichts machen. Dann gehts ihr halt noch nicht schlecht genug.

In 3 Tagen hat sie daher nur 1 Brötchen hinuntergewürgt. Sie kann auch nur liegen.

Super. Dann kommt vielleicht übermorgen der Postbote mit dem Paket, klingelt an, deine Mutter steht schnell auf und der Kreislauf macht nicht mehr mit.

Kann nicht jemand aus der Nachbarschaft oder Verwandtschaft mal nach ihr sehen?

P-andax_


Muss erstmal abklären, ob ich hindarf, könnte auch erst morgen Abend hin. Trotzdem wird sie nicht zu einem Arzt gehen. Ich habe noch an Fresubin gedacht ... Vielleicht kann sie ja "Essen" trinken, wobei auch da die Aversion bestehen könnte.

Kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Flüssignahrung Fresubin gefährlich sein kann. Etwas müssen ja die Leute essen, auch im Krankenhaus.

Wie gesagt, sie wird nicht zu einem Arzt gehen, also muss ich das machen, was ich kann. Deswegen wäre es nicht schlecht zu wissen, was ungefährlich ist, oder was weniger gefährlich ist, als nichts zu essen tagelang (und vermutlich nicht genug zu trinken). Großartigen Durchfall hat sie wohl nicht, aber Krämpfe halt. Das kann sehr schwächend sein.

K leinseHexex21


Es könnte sich um einen beginnenden Herzinfarkt handeln. Vor allem bei Frauen beginnt das oft so. Sorry, aber was du da treibst, ist gefährlich. Also entweder geht sie zum Arzt oder du sorgst dafür oder du lässt es ganz.

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