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Magenkrämpfe

Sqeve~n.olf.xNine


Letztendlich ist jeder für sich selbst verantwortlich

Das hast Du vollkommen richtig erkannt. Deiner Mutter kannst Du vielleicht nicht mehr helfen, aber Dir, Dir kannst Du helfen.

Ich glaube nicht, dass jemand mit mir diese Geduld gehabt hat, da hieß es nur, sofort Krankenhaus

Was macht Dich so sicher, daß für Dich niemand Geduld aufbringen würde? Sicherlich, für manche Krankheiten ist ein Krankenhausaufenthalt oder eine gründliche Untersuchung unerläßlich, aber manchmal reicht es auch, dem anderen nur ein wenig zuzuhören. @:)

PWanPdxa_


Weil es bei mir auch irgendwann einmal hieß: Dann stirbst du halt und wirst begraben. Als ich herum gejammert habe. Die Antwort war immer: Arzt. Und ich war bei vielen Ärzten und immer hieß es, du gehst ja nicht zum Arzt. Der Witz ist, dass ich tatsächlich zu Blutuntersuchungen gehe, Ultraschall, etc., und mich sogar einer Biopsie gestellt hätte. Sie kann diese tollen Ratschläge bzgl. Arzt immer geben, aber für sich selbst offenbar nicht.

Natürlich reicht's einem irgendwann einmal und es kommt auch mal so ein Satz, selbst wenn man sonst Verständnis aufbringt und sich viele Sorgen macht, und das tut sie. Es ist nur traurig, dass manche Menschen das nicht reflektieren können, und auf sich selbst beziehen können. Z.B. der Gang zum Arzt. Sofort bricht sie das Gespräch ab.

Inzwischen könnte ich mir sogar vorstellen, dass sie eine Agoraphobie entwickelt hat, denn sie hat viele Ängste. So eine Agoraphobie setzt plötzlich ein.

Man findet dann immer Entschuldigungen, nicht aus dem Haus zu können.

Zwar denke ich, dass sie tatsächlich körperliche Beschwerden hat, aber selbst wenn diese abklingen? Ob sie sich noch unter Menschen wagt? Nun kann sie ja nicht aus dem Haus, weil sie so schwach ist.

Doch ich merke auf bei Sachen wie: nächsten Dienstag kann ich auch nicht aus dem Haus, so ungefähr. Das ist sehr ungewöhnlich bei ihr. Entweder geht es ihr extremste schlecht, dass sie das schon spürt, dass sie es auch in ein paar Tagen nicht kann, oder aber es ist zusätzlich noch etwas Anderes.

Mir sind Menschenmeidungstendenzen seit ca. 2 Jahren aufgefallen, vielleicht sogar paranoide Zustände, vielleicht sogar eine Persönlichkeitsveränderung. Evtl. Demenz, Vergesslichkeit (liegt auch in der Familie). An einen Gehirntumor habe ich auch schon gedacht, auch das kann Persönlichkeitsveränderungen hervorrufen.

Leider werden Ängste mit dem Alter immer schlimmer, alles verstärkt sich.

Pkandxa_


Sie wird extremst aggressiv, wenn ich sie auf ihr seltsames Verhalten hinweise, oder auch nur andeute, dass mir einiges "psychisch" vorkommt.

Sicherlich, nun hat sie andere körperliche Probleme, aber ich mache mir meine Gedanken ... Eine Arztphobie hat sie sicherlich auch, wie gesagt, kaum weise ich sie darauf hin, wie bedenklich mir diese Symptome vorkommen und dass sie seit Sonntag anhalten, bricht sie sofort das Gespräch ab (kann nicht stehen, muss ins Bett, immer das Gleiche). Und es kommen mit der Zeit bei Leuten mit Phobien (genauso wie bei solchen mit Allergien) immer neue hinzu.

Wie auch immer, es ist nicht an sie heranzukommen.

S5eve^n.opf.Nixne


kaum weise ich sie darauf hin, wie bedenklich mir diese Symptome vorkommen und dass sie seit Sonntag anhalten, bricht sie sofort das Gespräch ab (kann nicht stehen, muss ins Bett, immer das Gleiche)

Wie wäre es, wenn Du Deiner Mutter statt dessen anbietest, daß sie Dich jederzeit anrufen und Dich fragen darf, wenn sie Hilfe braucht? Und daß Du ihr dann nur genau das gibst, was sie sich von Dir wünscht und nichts anderes? Also keinerlei Andeutungen, was sie denn möglicherweise haben könnte und was sie dagegen tun soll.

Daß Du Dir Sorgen um sie machst, hat sie mit Sicherheit schon bemerkt, aber für mich hört es sich so an, als ob sie einfach nicht (oder nicht mehr) darüber sprechen mag.

Ppandax_


Ja, das sage ich ständig, sie soll anrufen. Nur inzwischen ruft sie dann gar nicht mehr an (sonst täglich). Ich finde ihr Verhalten total seltsam und bedrohlich, weil so unglaublich anders als sonst.

Jetzt sagte sie auch grad "ich muss mir gar keine Sorgen mehr machen" + Tschüss (sie muss auf die Toilette; das sagt sie ständig oder aber sie muss ins Bett, sie kann nicht stehen). Die ersten Tage hat sie sogar ohne ein Abschiedswort aufgelegt. Sehr seltsam alles.

Hiyperxion


Ich schließe den Faden an dieser Stelle. Es wurden gute und hilfreiche Antworten geschrieben und nun ist eine weitere Untersuchung durch einen Arzt dringend notwendig.

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