» »

Mein Darm macht rein gar nichts mehr :( -->

p1erip~hersUcOre hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich versuche es mal kurz zu halten. Hier erstmal ein Text, welchen ich schon in einem anderen Forum gepostet habe, da leider keine Antworten bekommen. ---> [[http://pastebin.com/TjA2kiTi]]

So da sind auch meine Untersuchungsunterlagen enthalten, man muss dazu sagen, ich habe diese Problem seit ich 16 Jahre alt bin. Es ist wie in dem Text beschrieben im Prinzip nur diese ewige Verstopfung, dazu kommen ständige Schmerzen, welche dadurch ausgelöst werden. Standartsachen wie: Lactulose, Macrogol usw. bringen zwar was, aber das kann keine Dauerlösung sein. Ich habe auch erst an Reizdarm gedacht und mich da viel informiert. Ich bin aber der Überzeugung, ich bin krank, irgendwas wurde übersehen... ich hatte vor einer Woche nach vielen Jahren ohne Erfolg, genau 4 Tage komplett Ruhe, ich habe "Fluoxetin" eingenommen, ein Anti-Depressiva und die Verdauung hat ohne Geräusche absolut perfekt funktioniert, mit perfekt, meine ich, dass ich morgens einfach normal auf Toilette gehen kann, es ist was da, das weiß ich. Es ist keine Einbildung.

Ich hoffe ich finde hier andere Betroffene, welche das gleiche Problem haben... ich habe mittlerweile echt alles ausprobiert und bin kurz vorm aufgeben... so kann es einfach nicht weitergehen, ständig dieses Vollegefühl und die Schmerzen, der Darm verdaut alles richtig nur am Ende scheitert es. Mehr ist es nicht, in der heutigen Zeit müsste man sowas doch lösen können?

Antworten
pderiph]erscOxre


PS: Bin jetzt knappe 20 Jahre und männlich. Also mittlerweile seit 4 Jahren ....

pueWlztxier86


Lass eine Kolontransitzeitmessung/Hinton-Test machen, um zu schauen, ob die Transitzeit. im Kolon verlängert ist aufgrund einer Funktionsstörung (Slow Transit Obstipation)

pPelzhtierx86


Außerdem kann man zum Ausschluss eines Problems beim Defäkationvorgang eine Defäkographie machen, die Funktionsstörungen bzw funktionelle und anatomische Obstruktionen bei der Defäkation darstellen kann.

P,radaoTeuxfel


Nimmst du das Fluoxetin weiterhin, oder hast du es wieder abgesetzt?

pveriphe=rscOxre


Hallo,

So eine Untersuchung wäre mir sowas von peinlich, im Prinzip passiert ja auch nichts anderes als Zuhause... ich war im März wegen einem Unfall im Krankenhaus und hatte so starke Schmerzen, dann noch ein 2-Bettzimmer man konnte nicht in Ruhe auf Toilette, bin dann Nachts vor lauter Krämpfen aufgestanden und über die Flure geschlichen in ein Mitarbeiter-WC. Und selbst da kam nach einer halben Stunde nur ganz wenig und ein wenig Luft. Ich hatte einen Termin bei einer speziellen Endarmklinik ,den ich aber aufgrund der so guten Wirkung von Fluoxetin abgesagt habe, worüber ich mich natürlich jetzt ärgere.

Ich habe desweiteren mit Opioden wie Tramadol/Tilidin gute Erfahrung gemacht... ich habe die verschrieben bekommen, wegen meinem Unfall, gerade das Tramadol mit seiner serotengenen Wirkung war super, nur leider ist dann der Stuhlgang sehr fest, wie ist aber auch normal ist. Mir hat nur diese Betäubung geholfen, also weniger Schmerzen zu haben, weil quasi die Darmaktivität komplett still steht, aber das ist ja auch keine Lösung. Der Stuhlgang ist bei mir auch nie fest, es genügt meistens ein wenig Wasser reinlaufen zu lassen etwa 200ml und dann bekommt er einen Ruck und alles funktioniert. Sind das Ansatzpunkte, wo jemandem was einfallen würde? Hämoriden oder sowas? Irgendwas im Endarm was quasi blockiert, so fühlt es sich halt an bzw. es ist auch so.

Fluoxetin nehme ich in geringer Dosierung immer noch, es hat sich alles schon verbessert, also die Schmerzen und es ist mir gleichgültiger geworden. Die Verstopfung wurde wiegesagt circa. 4 Tage komplett gelöst... ABER wie bei jedem Anti-Depressiva sollte man 14 Tage warten, weil es dann erst die volle Wirkung entfaltet. Bei mir hat es 6 Tage gedauert... quasi dann in der Eingewöhnungsphase..

S~even.Hof.Nxine


Standartsachen wie: Lactulose, Macrogol usw. bringen zwar was, aber das kann keine Dauerlösung sein.

Und was ist mit all den anderen 'Standardsachen', also Ernährungsgewohnheiten, Trinkmenge, Bewegung, Gewicht, etc? Kannst Du da ganz sicher ausschließen, daß es dort nichts mehr zu verbessern gibt?

Sind das Ansatzpunkte, wo jemandem was einfallen würde? Hämoriden oder sowas? Irgendwas im Endarm was quasi blockiert, so fühlt es sich halt an bzw. es ist auch so.

Deine Beschwerden kommen mir bekannt vor, aber bei mir waren es Divertikel und dazu bist Du eigentlich noch etwas zu jung.

Jahrelang habe ich versucht, meine Verdauung zu beschleunigen, aber weder Obst noch Gemüse zeigten die gewünschte Wirkung, zum Schluß noch nicht einmal mehr die Flohsamenschalen.

Aber dann hat mir mein Arzt Movikol empfohlen, gleichzeitig sagte er mir, daß dies für mich möglicherweise zur Dauermedikation werden wird. Der Gedanke gefällt mir zwar gar nicht, aber ein ständig aufgeblähter Bauch mit regelmäßig entzündetem Darm gefallen mir noch viel weniger.

Eine Frage habe ich aber noch........ Du schreibst, das ganze hat vor 4 Jahren angefangen? Gab es da irgend einen Auslöser, vielleicht stark an Gewicht verloren/zugelegt oder sonst irgend etwas Besonderes?

pBel~ztpiegr86


Sorry, aber entweder geht es dir so schlecht, und dann macht man auch eine vll etwas unangenehme (im Sinne von peinlich) Untersuchung wie die Defäkographie, oder es geht einem nicht so schlecht. Die Defäkographie wäre vermutlich genau die richtige Untersuchung für dich, wenn du selbst das Gefühl hast, dass etwas im Enddarm stecken bleibt. Eine Kolon-Transitzeituntersuchung kann mitunter viel unangenehmer (im Sinne von schmerzhaft und nicht im Sinne von peinlich) sein, wenn tatsächlich eine slow transit Obstipation besteht man alle Abführmittel etc weglassen muss. Insgesamt klingt das nach einer Outlet-Obstipation, einer funktionellen und/oder anatomischen Behinderung auf dem Level des Enddarms bzw. des Beckenbodens.

M/ann@042


... man konnte nicht in Ruhe auf Toilette, ...

Da spielt bei dir sicherlich die Psyche mit. Manchen Menschen ist es peinlich, wenn sie quasi öffentlich auf Toilette müssen. Da nützt auch die schönste Kabine nichts. Ging mir als Kind genauso.

Im Prinzip hast du deinen Darm trainiert nicht zu können. Du hast wahrscheinlich in der Schule und auch sonst, wenn du unterwegs warst und eigentlich hättest müssen, immer den Reflex unterdrückt und zurückgehalten. Naja, so hat dein Darm gelernt, dass er nicht darf. Und jetzt will er halt nicht mehr.

Um es kurz zu machen, man kann lernen auf öffentlichen Toiletten sein großes Geschäft zu verrichten. Ist dir schon mal auf gefallen, wie selbstverständlich andere Menschen auf Gemeinschaftstoiletten ihr Geschäft verrichten? Mit allen Geräuschen? "Und das ist auch gut so" um das mal mit Wowereits Worten zu kommentieren. Dafür sind Toiletten da und wir sind immer noch Menschen, die halt auch wieder ausscheiden müssen.

Wenn man mal einen 4 wöchigen Campingurlaub mit dem Motorrad in Griechenland macht, dann klappt das dann hinterher mit dem auf öffentliche Toiletten gehen.

M]onAstxi


Also, davon, dass Dein Darm "rein gar nichts mehr macht", kann keine Rede sein. Verstopfung fängt erst an, wenn man länger als drei Tage lang keinen Stuhlgang hat. M.E. könntest Du eine Menge mit Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, körperlicher Bewegung und "Darmerziehung" erreichen.

Ändert sich dennoch nichts, wäre eine Enddarmspiegelung zu empfehlen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH