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Seit Jahren aufgeblähter Bauch - Kein Arzt kann/will helfen

eDntBix21 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit längerer Zeit große Probleme mit meinem Bauch und hätte gerne eure Unterstützung, weil mir dazu kein Arzt helfen kann oder will - später mehr dazu.

Kurz über mich:

ich bin weiblich, 21, ernähre mich einigermaßen gesund, trinke genug Wasser, bewege mich ausreichend und mache auch regelmäßig Sport. Ich bin eigentlich recht schlank (BMI von 20) und bis auf diese nervige Geschichte ganz zufrieden mit meinem Körper, trinke kaum Alkohol, rauche nicht und nehme natürlich keine Drogen. Wegen meinem Asthma benutze ich zweimal täglich einen Inhalator. Lebensmittelallergien habe ich keine außer einer ganz leichten Haselnussallergie, Unverträglichkeiten (wurde getestet) habe ich auch nicht. Meine Blutwerte sind auch vollkommen in Ordnung. Schwanger bin ich übrigens auch nicht.

Nun zu meinem Problem:

ich quäle mich seit Jahren mit einem übermäßig aufgequollenen Bauch herum. Es wird schlimmer, je mehr ich gegessen habe, aber auch bei nüchternem Magen spüre ich oft schon, dass etwas nicht stimmt. Mein Bauch dehnt sich bisweilen so stark aus, dass ich aussehe, als wäre ich im 5. Monat schwanger. Das reine Aussehen ist ein Problem - ich trage überwiegend nur noch weite Oberbekleidung - ein größeres Problem ist jedoch, dass mit dem aufgeblähten Bauch ein extremes Unwohlsein einhergeht. Die Haut an meinem Bauch steht richtig unter Spannung, was sehr unangenehm ist, und manchmal wird mir auch schlecht von der krassen Ausdehnung. Daher ist es meist für mich angenehmer und momentan die einzige Lösung, mit eingezogenem Bauch herumzulaufen, was natürlich auch keine Lösung des Problems ist! Mittlerweile habe ich allerdings auch das Gefühl, dass mir das ständige Bauch einziehen Verspannungen im Beckenboden einbringt, was auch sehr unangenehm ist.

Blähungen, die den aufgeblähten Bauch erklären könnten, habe ich übrigens auch nicht. Ich sehe eigentlich keinen Zusammenhang zwischen meiner Verdauung und meinem Blähbauch - er kann auch auftreten, wenn sonst alles super ist. Tees und Wärme helfen überhaupt nicht! Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Sport das Problem beseitig. Manchmal versuche ich, mich mit dem Bauch auf ein Kissen zu legen (tut überhaupt nicht weh), um ihn etwas plattzudrücken, aber das hilft nicht. Das ganze wird wirklich unangenehm, wenn ich stehe. Im Liegen oder Sitzen ist es halb so wild.

Die ganze Geschichte ist auch deshalb unangenehm, weil mir dadurch öfter schlecht wird - besonders nach dem Essen. Auch meine Kondition und besonders mein allgemeines Wohlbefinden leiden extrem darunter. Ich habe auch öfters beim Aufstehen Schwindelgefühle.

Nun zu den Ärzten:

ich war schon bei so einigen Ärzten wegen meinem Bauch und habe das Gefühl, meist nur belächelt zu werden. Ich musste mir schon ein paar Male subtile Beleidigungen anhören - scheinbar ist mein Problem nicht lebensbedrohlich genug, als dass sich ein Arzt drum kümmern wollen würde. Ich habe einen großen Teil des letzten Jahrs bei vielen Ärzten verbracht und dabei auch viele inkompetente Ärzte getroffen. Es wurden eine Darmspiegelung, Magenspiegelung, unzählige Bluttests, ein Ultraschall, Laktose-, Fruktose- und Glutenunverträglichkeitstests... gemacht, es hat nichts zu einer Lösung geführt. Ich habe auch Medikamente wie Iberogast oder andere magenberuhigende Mittel getestet, nichts hat geholfen! Mittlerweile bin ich verzweifelt und will auch nicht mehr zu einem Arzt gehen, weil das mich nur unnötig aufregt und mir doch nicht geholfen werden will. Es ist mir auch unangenehm, davon zu erzählen, weil es so ein komisches Problem ist!

Hat jemand von euch ähnliches erlebt oder einen Rat für mich? Ich bin echt ratlos und habe Angst, mich mein ganzes Leben mit meinen Bauchproblemen herumschlagen zu müssen!

Antworten
p(e|ripiherscdOre


Hast eine PN :)

s&lee@pydexe


Bitte was ist PN?

l{i-zbf_laxnz


Private Nachricht.

P6riy{a8x6


Ist der Bauch wirklich aufgebläht, also ist wirklich Luft im Darm? Wurde mal ein Ultraschall gemacht? Hilft so etwas wie Sab Simplex?

Nimmst du die Pille? Ich hatte durch die Pille einen geblähten Bauch.

AxntEigxone


Ich hatte sowas auch mal wochenlang. Selbst eine Magenspiegelung brachte nichts zutage.

Es fing einige Wochen/Monate vor dem Examen meiner Berufsausbildung an und hörte erst wenige Wochen nach bestandenem Examen auf.

Von jetzt auf nun war es auf einmal weg.

Im Nachhinein war es wohl Streß, den ich selbst aber gar nicht als solchen empfand. Eine andere Erklärung habe ich dafür nicht.

edntiA2x1


@ Priya86:

- Nein, es ist nicht übermäßig viel Luft im Darm, zumindest merke ich davon nichts. Ich habe mittlerweile eher das Gefühl, dass es vielleicht irgendwas mit meinen Bauchmuskeln ist. Wenn ich nämlich versuche, mich im Stehen zu entspannen, fühlt es sich so an, als würden meine Bauchmuskeln sich verkrampfen und meinen Bauch "nach außen schieben"!

- Ja, es wurden bei mir schon mehrmals ein Ultraschall gemacht, es war immer alles in Ordnung.

- Sab Simplex habe ich nie getestet, aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist das sowas ähnliches wie Dimeticon oder Iberogast, die haben bei mir nicht geholfen. Ich habe auch mal eine zeitlang literweise Fencheltee getrunken, hat nicht geholfen.

- Nein, ich nehme die Pille nicht.

@ Antigone:

Freut mich, dass es bei dir mittlerweile weggegangen ist! Ich habe die Beschwerden allerdings schon seit einigen Jahren, daher bezweifle ich, dass es bei mir so stark stressabhängig ist. Dann müsste es ja immer mal wieder weg sein, ist es aber nicht. Wie gesagt, ich habe eher das Gefühl, dass sich meine Bauchmuskeln unnötig verkrampfen. Vielleicht ist es damals bei dir stressbedingt dazu gekommen und dann auch verschwunden.

P.S.: Auf Hinweis von peripherscOre bin ich auf ein Asthmamedikament ohne Kortison umgestiegen, das hat bei mir nichts geändert.

e@nuti2x1


Update:

Ich bin über einige Ecken an eine Ärztin gelangt, der Probleme wie meine nicht neu zu sein schienen. Sie hat mir empfohlen, den sogenannten Kybertest (KyberKompakt Pro) zu machen. Dabei ist herausgekommen, dass mir einige wichtige Bakterien im Dünndarm fehlen, weswegen unter anderem auch mein Immunsystem geschwächt ist. Dadurch sollen wohl auch Allergien, Asthma usw. begünstigt werden - wird sich ja zeigen, ob sich da bei mir etwas bessert. Mein Bauch ist wohl durch die Reizung des Dünndarms so stark angeschwollen, der auf einer Länge anstatt einem Durchmesser von etwa 1,5 cm bei mir einen Durchmesser von 3,5 cm hat.

Mit den Testergebnissen habe ich auch eine Therapieempfehlung bekommen, die beinhaltet, dass ich mir über den Zeitraum von 6 Monaten verschiedene Bakterien in Form von Medikamenten und bestimmte Nahrungsmitteln wie z.B. Erbsen zuführe. (Wer es genau wissen will: die Medikamente sind SymbioLact Comp., ProSymbioFlor, SymbioFlor1, SymbioFlor2).

Zu den Kosten:

Der Test selbst hat mich 85 € gekostet und kann leider nicht von der Krankenkasse übernommen werden, weil er als sogenannte IGEL-Leistung gilt. Die Medikamente will meine Krankenkasse auch nicht übernehmen (was ich nicht verstehe, denn sie wird ja allein mit jedem meiner Arztbesuche auch gut Geld los, die hiermit ja hoffentlich ein Ende haben werden...), sie haben mich im Internet (günstiger) um die 230 € gekostet. Das Ganze sollte besser funktionieren!

Meine Ärztin hat gesagt, dass ich mit den ersten Wirkungen in 4 Wochen rechnen kann. Ich werde euch wohl Bescheid sagen, ob sich etwas bessert.

pOachu1ss2


Hi enti21

Ich verstehe dich so sehr...

Wie ging es dir mit dem Test und die Medikamente (Kybertest, und SymbioLact Comp., ProSymbioFlor, SymbioFlor1, SymbioFlor2)? Geht es dir besser? Lohnt sich diese zu machen? Ich habe alles versucht, mit alle Art von Medikamenten und bei mir funktioniert gar nichts :(

eAnti2x1


Hallo pachuss2,

ich hatte nach etwa 6 Wochen das Gefühl, dass die Medikamente anschlagen könnten. Allerdings war ich kurz danach beim Chinesen und bilde mir ein, dass es seitdem wieder schlimmer geworden ist :-/ Aber generell würde ich trotzdem sagen, dass die extremen Schwellungen nur noch selten vorkommen.

Nächste Woche fängt der nächste Teil der Therapie an, die Vorstufe ist damit abgeschlossen. Ich bin gespannt, ob sich dann viel verändern wird.

Ansonsten hat mir meine Ärztin auch noch gesagt, dass sie einen Bluttest machen möchte, wenn die Therapie zu Ende ist und ich noch immer Beschwerden habe. Es ist wohl wichtig, dass die Schleimhäute wieder aufgebaut werden, aber es könnte ja trotzdem sein, dass ich zusätzlich auch eine Lebensmittelallergie habe.

Der Test soll bei ihr 150€ kosten, weil sie eigenhändig kleine Blutproben auf verschiedene Allergene testen will - so habe ich das zumindest verstanden. Ich hoffe natürlich, dass ich den nicht brauchen werde!

LG

enti21

P.S.: Ich kenne das Gefühl, dass nichts hilft. Kopf hoch und weitersuchen! Deine Gesundheit ist es wert. @:)

e<nDti21


Update:

Auch wenn gerade keiner mehr an diesem Strang interessiert zu sein scheint, möchte ich hier trotzdem weiter meine Erlebnisse dokumentieren. Ich habe früher oft in solchen Foren nach Hinweisen gesucht und hoffe, hiermit jemandem weiterhelfen zu können. Meldet euch gerne bei mir, wenn ihr Fragen habt!

Meine "Kyber-Therapie" habe ich nun fast abgeschlossen. Ich habe insgesamt nicht das Gefühl, dass sich viel geändert hat, aber ich bin mir sicher, dass es sinnvoll war (naja, der Test hat schließlich gesagt, dass mir Bakterien in meiner Darmflora gefehlt haben, und die müssen da schließlich hin!). Letzte Woche war ich dann bei meiner Ärztin, die mich weiter beraten hat und SEHR verständnisvoll ist. An dieser Stelle möchte ich wirklich jedem raten, sich einen guten Hausarzt zu suchen! Ich habe lange gesucht und viele schlechte Erfahrungen gemacht, aber es hat sich gelohnt. Jetzt bin ich nicht mehr gezwungen, mir selber Diagnosen zu überlegen, sondern die Ärztin tut das für mich (wie es auch sein sollte! Es ist aber leider nicht immer so...). Außerdem fühle ich mich hier endlich ernst genommen und nicht als verrückt abgestempelt.

Eben diese Ärztin hat mich auch über das deutsche Ärztesystem aufgeklärt und vor allem auch darüber, dass im Gastrobereich EINIGES falsch läuft. Viele Gastroenterologen sehen die Notwendigkeit nicht, sich bei Magenproblemen die Darmflora anzusehen, was für mich unbegreiflich ist ??? Außerdem werden in Deutschland die Krankenkassen auch nicht besonders gut beraten. Zum Kybertest hat der "nette" Mitarbeiter bei meiner Krankenkasse gesagt, er wäre ja nicht "wissenschaftlich", sodass er nicht übernommen würde. Laut meiner Ärztin herrscht in unseren Nachbarländern zum Teil Fassungslosigkeit darüber, was bei uns als wissenschaftlich erwiesen zählt und was nicht. (Kleine Anmerkung am Rande dazu: meine Krankenkasse zahlt problemlos homöopathische Medikamente, und über deren "wissenschaftliche" Wirkung (über die Placebowirkung hinausgehend) kann man nun wirklich streiten. Aber meine Behandlungen sollen angeblich nicht wissenschaftlich genug sein!)

Nun wurden mir von meiner Ärztin zwei Dinge empfohlen:

- erstens werde ich in den nächsten Wochen regelmäßig Apfelessig zu mir nehmen. Sie hat mir erklärt, dass viele Menschen zu viele Hefepilze im Dünndarm haben, was zu Problemen führen kann. Durch die regelmäßige Nahme von Apfelessig wird diese Population reduziert und danach dann gering gehalten. Zur genauen Einnahme: Ich soll dreimal am Tag zwei Teelöffel trüben Apfelessig, in Wasser vermischt, zu mir nehmen. Am besten soll ich mit der Einnahme gar nicht aufhören, kann aber auf Dauer die Dosis reduzieren. (Scheinbar ist Apfelessig hier auch vor allem bei Rentnern sehr beliebt...)

Ich würde das jedem mit ähnlichen Beschwerden erst einmal empfehlen, weil es sehr kostengünstig und zudem auch natürlich ist. Außerdem hat die Einnahme von Apfelessig noch zahlreiche andere Vorteile (fragt google dazu).

- zweitens wurde mir Blut abgenommen, was im Labor nun auf sogenannte "Typ-3-Allergien" getestet wird. Typ-3-Allergien sind zu unterscheiden von Typ-1-Allergien (z.B. Erdnussallergie: direkt nach dem Verspeisen einer Erdnuss geschieht eine heftige Reaktion darauf), sie wirken viel "langsamer". Wenn es tatsächlich, wie ich auch vermute, so ist, dass ich eine oder mehrere Nahrungsmittelallergien habe, dann reagiere ich erst Minuten nach dem Essen darauf, in meinem Fall mit einem sehr dicken Bauch. Ich bin auf das Ergebnis dieses Tests sehr gespannt, muss mich aber noch 2-3 Wochen gedulden. (Außerdem wird mich das wieder 150€ kosten :(v ) Auch über die Ergebnisse werde ich euch wieder informieren.

LG

P.S.: Ich habe es glaube ich noch nicht erwähnt, aber seit etwa einem Jahr sind bei mir auch Blasenprobleme zu meinem Leiden hinzugekommen. Ich hatte teils sehr schmerzhafte Blasenentzündungen, die scheinbar durch eine verengte Harnröhre und damit verbundenem Pressen beim Wasserlassen (man darf dabei nicht Pressen!!!) entstanden sind. Dieses Problem wurde eigentlich vor kurzem durch eine Urethromie (Harnröhrenschlitzung (nach Otis)) behoben. Der andere Teil dieses Problems sind allerdings "Verkrampfungen" der Blase. Wenn ich auf meinen unteren Bauch drücke, dann verkrampft sie sehr unangenehm. Mittlerweile bin ich fast durchgehend mit Wärmekissen auf der Blasengegend aufzufinden, was die Beschwerden angenehmer macht aber mein Leben dank der ständigen Gänge zur Mikrowelle sehr unangenehm ;-)

Nun ist meine Vermutung, dass auch das etwas mit meinem Schwellbauch zu tun hat. Morgens habe ich nämlich kaum Beschwerden - erst, wenn ich länger auf den Beinen bin (also mein viel zu angeschwollener Bauch seit viel zu langer Zeit auf meine arme Blase drückt), habe ich Beschwerden. Hat jemand von euch Ähnliches erlebt oder bilde ich mir nur ein, dass es was damit zu tun hat?

oknodisxep


Hallo! Vielen Dank, dass Du ein update geschrieben hast - die wenigsten tun das, um zu berichten, was aus ihrer Krankheit geworden ist. Ich habe leider erst jetzt Deinen Faden gelesen (von Anfang bis Ende).

Es tut mir sehr leid, dass Du eine Arzt-Odyssee hinter Dir hast, wo Dir nur wenig geholfen wurde, und ich freue mich, dass Du jetzt bei einer Ärztin bist, die sich um Dich kümmert.

Sowohl der Test als auch die Medis jetzt sind natürlich nicht gerade die Kernkompetenz der Schulmedizin. Ich wundere mich deshalb nicht, dass dies nicht schon früher gemacht wurde, sondern eher, dass es jetzt gemacht wird. Es erinnert so ein bisschen an Homöopathie und das erklärt auch, weshalb die Krankenkasse das nicht übernimmt. Nun habe ich da gar nichts dagegen, wenn der gewünschte Erfolg damit eintritt. Erlaube mir bitte trotzdem die Frage, ob Du schon mal Deinen Apotheker /-in nach einem "Krampflösenden Medikament für den Bauchraum" gefragt hast. Namen darf ich hier ja leider keinen nennen, aber es wird auch bei "Menstruationsschmerz" eingesetzt, wirkt aber beim Mann genau so, z.B. bei Gallenleiden. Und es ist preiswert. Egal ob es die Zähne oder der Fußzeh ist - wenn die Behandlung von der Kasse nicht bezahlt wird, und die meisten Ärzte das gar nicht erst anbieten - sollte man sich immer fragen, ob das denn dann der "Burner" oder "Bringer" sein kann. Aber in der Not greift man ja auch nach einem Strohhalm. Ganz vollständige Besserung! :-/

o=npodisxep


Ich glaube, das nennt man "Naturheilverfahren", was die Ärztin Deines Vertrauens da praktiziert. Da habe ich nichts dagegen - wenn's hilft - nur sollte sie Dich vorher ausführlich über Sinn und Zweck sowie die Kosten aufklären. Ich will nur mal rein theoretisch und ohne Beleg sagen, dass es vielleicht ziemlich egal ist, welche Bakterien sich im Dünndarm tummeln (solange nicht wirklich eine ganz böse Bazille dabei ist), weil nach dem nächsten probiotischen Joghurt hat sich das vielleicht schon wieder ausgeglichen.

Das bist Du aber nicht, denn Deine Dünndarmerweiterung von 1,5 auf 3,5 cm ist schon erheblich und behandlungsbedürftig.

Ich habe noch das gefunden:

im "Institut für Mikroökologie" in Herborn kostet ein üblicher KyberKompakt = Kyberstatus + Pilzdiagnostik 48,32 EURO und bei ENTEROSAN nicht viel mehr

Quelle: [[http://libase.de/wbb/index.php?page=Thread&threadID=43378&pageNo=6]]

Denk mal drüber nach :)z

eFntbi2x1


Hallo onodisep,

du scheinst mit "Naturheilverfahren" ein Problem zu haben, wie mir scheint. Eigentlich muss ich mich dazu absolut nicht rechtfertigen, aber ich möchte trotzdem meine Meinung dahinter erläutern, weil ich ähnliche Aussagen schon öfter gehört habe.

Ich studiere selbst ein naturwissenschaftliches Fach und mir sind wissenschaftliche Erkenntnisse durchaus wichtig. Aber was nun TATSÄCHLICH wissenschaftlich ist, wird in Deutschland nach fragwürdigen Methoden festgestellt (zumindest in einigen Bereichen) - es kommt halt drauf an, welchen Arzt man fragt und wie der zu dem Thema steht. Da dieser Vergleich auch aufkam, möchte ich etwas zu Homöopathie und Naturheilverfahren schreiben:

- Homöopathie wird hier von den Krankenkassen übernommen. Es wird von einigen Verfechtern als gute Alternative zur Schulmedizin gesehen, hat aber nicht nur keinerlei wissenschaftlichen Beleg, sondern kann explizit wissenschaftlich WIDERLEGT werden! Trotzdem ist diese Behandlungsmethode bei uns weitestgehend akzeptiert. Wer sich dazu weiter informieren möchte, dem empfehle ich diesen Link: [[http://www.hno-vahle.de/homoeopathie-in-kuerze/]].

- "Naturheilverfahren" haben oft (zumindest in meinem Bereich) definitiv einen wissenschaftlichen Hintergrund, trotzdem werden sie oft von den Krankenkassen nicht übernommen. Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt habe, kommt es teilweise auf das Land an, was denn jetzt "Wissenschaft ist" und was nicht.

Die bei uns praktizierte Schulmedizin hat viele gute Seiten, aber definitiv auch ihre Grenzen. Ich bin nicht gegen herkömmliche Behandlungsmethoden, aber ich finde es falsch, wenn man ausschließt, dass auch andere Dinge helfen könnten! Vor allem habe ich alles mir mögliche in der normalen Schulmedizin getestet und bin erst ganz am Ende auf andere Alternativen ausgewichen, und das eigentlich auch nicht gerne, weil es mich wütend macht, dass ich das selber bezahlen soll! Ich hätte mein Geld lieber für andere Dinge ausgegeben.

Ich habe das von dir vorgeschlagene Medikament noch nicht getestet. Du hast in deinem Beitrag am Ende angemerkt, dass du dich fragst, wie richtig denn eine Methode sein kann, wenn sie nicht standardmäßig angewendet wird. Leider ist nur kein System auf der Welt perfekt und es werden immer Fehler gemacht, vor allem im medizinischen Bereich. Außerdem gehört das ausprobieren von neuen Dingen ja auch zum wissenschaftlichen Fortschritt, oder nicht? Nach der Herangehensweise würden wir unsere Krankheiten heute noch immer mit Zaubertrünken behandeln.

Dein Beispiel mit dem probiotischen Joghurt finde ich sehr fraglich. Der Dünndarm hat eine beachtliche Länge und "nur ein probiotischer Joghurt" würde da nicht viel richten, vor allem bei einem stärkeren Ungleichgewicht. Meine Therapie dauert deswegen solange, weil man dem Darm die fehlenden Bakterien über einen langen Zeitraum geben muss, denn ein großer Teil der Medikamente wird ausgespült und so eine Bakterienkultur braucht nunmal auch Zeit, sich wieder zu regenerieren.

Und was soll mir dein Preisbeispiel sagen? Worauf willst du damit hinaus? Der Link dazu funktioniert übrigens nicht.

LG

Fxibromaxnn


Hallo enti21,

doch Dein Beitrag und Update sind noch interressant. Hab leider die gleichen Erfahrungen mit Weisskitteln gemacht wie Du.

Die Arte und Weise, wie ich von denen behandelt werde, weil ich auch Fibromyalgie habe, hat dazu geführt, dass ich eine Ärztephobie entwickelt hab.

Nachdem ich diese dann gemieden habe, ging es mir Fibro mässig gaaaanz langsam besser.

Dann kamen vor ca. 5 Jahren diese Bauchprobleme und Infektanfälligkeit mit senffarbenem Stuhl. So bin ich denn mit bibberbammel wieder zum Weisskittel. "Der Belag auf der Zunge wäre doch normal." "Jeder hat 3-5 mal im Jahr nen Infekt"

Ein erstes Antibiotiker, ein zweites Antibiotiker, ein drittes Antibiotiker ...... und von da an stimmte im Bauch garnichts mehr.

Zwei weitere Ärzte aufgesucht. Den einen hab ich dann bedrängen müssen den Florastatus des Stuhls machen zu lassen. Hat er dann wiederwillig gemacht. Ergebnis "Es sei alles in Ordnung!" Hallo,.... bei senffarbenem Stuhl, Fettstuhl, Lactoseintoleranz, dauernden Bauchschmerzen, Halsschmerzen und verrschnödert sein?

Inzwischen bin ich etwas weiter gekommen mit Darmflora plus, Mutaflor und Hylak. Aber es ist noch nicht wirklich in Ordnung. Die laktoseintoleranz und die Durchfälle sind weg. Farbe des Stuhls etwas besser, aber deutlich zu hell .... eher ins grüne. Belag auf der Zunge und Blasen und Aften im Mund immer noch Dauerzustand. So bin ich am rummprobieren und im Internet auf der Suche nach irgendwelchen Möglichkeiten und Hilfen.

Ich vermute auch, dass diese Energielosigkeit nicht nur ein Fibro-Problem ist.

Nun denke ich darüber nach, ob man wohl privat die KyberKompakt-Untersuchung machen lassen kann.

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