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Seit Jahren aufgeblähter Bauch - Kein Arzt kann/will helfen

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Hallo liebe enti,

ich habe deinen Anfangstext gelesen und konnte nur nicken, nicken, nicken. Ich bin 22 Jahre alt, schlank, sportlich, eigentlich kerngesund. Habe aber exakt das gleiche Problem mit dem Bauch. Bei mir geht das seit 2 Jahren so.

Ich habe immer mal wieder paar Tests, eine Magenspiegelung, etc. gemacht, aber dann immer frustriert aufgegeben als ein negatives Ergebnis zurückkam. Schon abstrus, dass man sich wünscht, dass man endlich mal ein positives (also eigentlich schlechtes Ergebnis hat). Aus Frustration habe ich dann auch mal Monate nichts gemacht, weil es mal besser war und mal schlechter.

Neulich bin ich wieder zu meinem Hausarzt und der nimmt mich gott sei dank richtig ernst. Ein anderer Arzt hatte mich echt mal nur belächelt... Auf jeden Fall will der zum Ausschluss noch eine Darmspiegelung machen (die ist morgen), von der aber alle glauben, dass dabei nichts rauskommen wird. Zusätzlich hat er mir Carmenthin aufgeschrieben. Das sind pflanzliche Kapseln, die man morgens und abends nehmen soll. Mir haben die glaub geholfen, also die Beschwerden wurden viel weniger.

Ich werde jetzt aber, wenn das Ergebnis der Darmspiegelung da ist, weiter mit ihm Medikamente etc. ausprobieren um den Bauch endlich in den Griff zu kriegen. Im Internet habe ich gelesen, dass evlt. eine Darmsarnierung (mithilfe von Antibiotika) helfen kann.

Falls du noch an dem Thema dran bist, dann schreib hier doch nochmal rein, dann würde ich auch von meinen weiteren Erfahrungen erzählen.

Liebe Grüße,

eine Mitleidende

e/nti2x1


Hallo Anna_AKB,

was du erzählst, hört sich interessant an. Erzähl gerne mal von deinen Erfahrungen! Eine Darmsanierung mithilfe von Antibiotika hört sich für mich ehrlich gesagt aber eher befremdlich an. Nach meinem Wissensstand sorgen manchmal gerade die Antibiotika dafür, dass sich gefühlt "alles Leben" aus dem Darm verabschiedet ???

Nun endlich mal zu meinem Update:

Ich habe schon Mitte September das Ergebnis des erwähnten Bluttests bekommen (der genaue Name ist: PRO IMMUN M - Lebensmittel IgG-Antikörpertest). Heraus kam, dass ich gegen so ziemlich alles, was ich gegessen habe, Typ-3-Allergien habe, also die Allergien, die etwas später nach der Exposition einsetzen (bis zu 72 Stunden). Das hier ist die Liste: Aspergillus niger, Dinkel, Gerste, Gluten, Hafer, rohe Kuhmilch, Labkäse, Roggen, Sauermilchprodukte, Schafsmilch /- käse, Sellerieknolle, Weizen, Ziegenmilch /- käse. Meine Ärztin sagte, diese Allergien könnten daher kommen, dass ich von eben diesen Dingen (vielleicht auch als Kind) zu viel gegessen habe.

Was ich jetzt machen soll:

Ich soll auf die Lebensmittel von der Liste etwa ein Jahr lang verzichten. In dieser Zeit soll mein Magen zur Ruhe kommen, sich erholen und die Entzündungen, die aufgrund der Allergien dort bestehen, sollen sich zurückbilden. Nach dieser Erholungsphase soll ich dann anfangen, langsam wieder die "bösen" Nahrungsmittel einzuführen, damit sich mein Körper wieder dran gewöhnen kann und merkt, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht (wenn man darüber nachdenkt, sind schließlich alle Allergien sinnlos - der Körper sieht in einer harmlosen Sache eine Gefahr und stresst deswegen rum). Allerdings ist es auch sehr wichtig, dass ich mich jetzt auch abwechslungsreich ernähre und beispielsweise nicht die ganze Zeit fast nur Gurken esse, weil es dann passieren könnte, dass mein Körper plötzlich in der Gurke auch eine Gefahr sieht. Ich vergleiche das gerne mit dem Prinzip einer Hyposensibilisierung bei einer Pollenallergie, vielleicht macht es das für einige von euch verständlicher.

Wie es bisher läuft:

Eher mittelmäßig. Meine "Diät" läuft mittlerweile seit fast einem Monat und ich habe schon ein wenig an Gewicht verloren :-/ Ich wiege jetzt 59 Kilo bei einer Körpergröße von 176 cm - viel Spielraum ist da nicht mehr und ich will im Winter auch nicht so viel frieren müssen :-D

Insgesamt ist die Essensumstellung sehr zeitaufwändig, weil ich fast alles selber kochen muss und sogar bei Kleinigkeiten wie Ketchup aufpassen muss. Ich habe schon erste kleine Fortschritte feststellen können, aber noch ist mir das alles ein wenig schleierhaft. Vielleicht bin ich doch noch zu unvorsichtig oder mein Körper braucht vielleicht auch noch ein bisschen mehr Zeit. Meine Ärztin war allerdings ganz zuversichtlich und meinte, ich würde da bestimmt auf Dauer ein Gefühl für meinen Körper entwickeln.

Konkret sieht es an meinem Bauch so aus, dass er wirklich manchmal ziemlich flach ist (ich wusste gar nicht, dass er so aussehen kann!), aber meistens spüre ich trotzdem noch dieses komische Druckgefühl, auch wenn er nicht sehr groß ist. Was ich aber bemerkt habe ist, dass ich kaum "Gefühl" mehr habe, was meinen Bauch angeht: ich kann teils gar nicht einschätzen, ob er jetzt etwas dicker ist, weil ich etwas "falsches" gegessen habe, oder weil es halt einfach nur vom Essen gefüllt ist.

Ich bin allerdings auch schon ein wenig sensibler geworden: vor etwa einer Woche habe ich etwas falsches gegessen und zwei Tage später hatte ich nicht nur einen Blähbauch, sondern auch ziemliche Bauchschmerzen :-|

Zur Übersicht führe ich mittlerweile ein Essenstagebuch, was ich jedem von euch empfehlen kann. Falls ihr etwas ähnliches habt wie ich, dann ist es hoffentlich nicht so schlimm getroffen wie bei mir (meine Ärztin sagte, ich hätte die zwei häufigsten Probleme erwischt - Gluten und Milch) und vielleicht könnt ihr ja ein Muster erkennen.

Zur "Kyber-Therapie", die ich davor gemacht habe:

Dadurch hat sich bei mir keine merkliche Besserung eingestellt. Das ist anhand der jetzigen Diagnose vielleicht aber auch normal - der Bakterienhaushalt war zwar (hoffentlich!) wieder okay, aber durch die Allergien ist mein Bauch halt trotzdem ständig angeschwollen gewesen.

Bisheriges Fazit zum allgemeinen Thema "Ernährung":

Ich habe mittlerweile sehr viel darüber gelernt. Die meisten Menschen ernähren sich ziemlich falsch und längst nicht abwechslungsreich genug. Man setzt sich selbst vielen Gefahren aus, wenn man sich nur sehr einseitig ernährt: man könnte Allergien gegen diese Lebensmittel entwickeln, es könnte zu einem Vitamin -/ Eisenmangel oder ähnlichem kommen, es könnte Nahrung für die wichtigen Darmbakterien fehlen... Außerdem ist in vielem, was wir in unseren Supermärkten kaufen können, ziemlich viel Mist. Viele Nahrungsmittel werden heutzutage unnötig verkompliziert! Ich frage mich beispielsweise, warum in fast jeder Soße mittlerweile Weizenmehl drin sein muss - es gibt definitiv auch genügend Ausweichprodukte. Somit wäre auch meine Empfehlung an euch, mal eure Essgewohnheiten zu überdenken und vielleicht auch öfter selber frisch zu kochen!

Grüße

enti21

P.S.: Falls noch jemand an dieser Blasengeschichte interessiert ist: ich scheine Probleme mit meiner Bechenbodenmuskulatur zu haben, denn sie verkrampft sich regelmäßig. Das wird hoffentlich auch bald therapiert: dabei soll ich wieder lernen, die Muskeln locker zu lassen und dafür ein Gefühl zu bekommen. Ich vermute noch immer, das diese ganze Bauchgeschichte dazu geführt hat, weil ich jahrelang ständig den Bauch eingezogen habe und auch ständig ein krasser Druck in meinem Bauchraum vorherrscht.

e-ntxi21


Update - ich wurde verarscht

Hallo,

ich habe vor kurzem von meinem IgG-Antikörpertest berichtet, aufgrund dessen ich eine ziemlich drastische Ernährungsumstellung gemacht habe. Das hat keine große Veränderung mit sich gebracht, außer, dass ich um die 5 Kilogramm verloren habe und damit streng genommen im Untergewicht liege.

Letzte Woche habe ich im Internet dazu recherchiert und herausgefunden, dass die Schlussfolgerung, die aus dem Test gezogen wurde, kompletter Mist ist. Vereinfacht gesagt hat der Test mir nur deswegen so viele "Nahrungsmittelallergien" ausgespuckt, weil er lediglich anzeigen kann, was man auch in letzter Zeit gegessen hatte (genaueres könnt ihr hier nachlesen: [[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30111]] , [[http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/igg-test-auf-lebensmittelallergie-das-steckt-dahinter-a-1015889.html)]].

Ich hatte generell schon länger die Vermutung, dass mit dieser Diagnose etwas nicht ganz stimmt, weil ich, entgegen der Vorhersagen meiner Ärztin, nicht mehrere Stunden nach dem Essen einen Blähbauch hatte, sondern ein paar Minuten später. Als ich einmal gefragt habe, warum sich kaum Besserung zeigt, sagte sie nur, mein Körper bräuchte noch Zeit - klar... :|N Jetzt bin ich echt enttäuscht, weil ich dachte, endlich am Ende meiner Reise zu sein, aber scheinbar hat meine Ärztin mich völlig ins Messer laufen lassen. Dass ich für den Test selber bezahlt habe, ist natürlich noch ärgerlicher!

Jetzt habe ich mich entschieden, die Diät nicht mehr einzuhalten. Wenn es mir schon nicht hilft, dann kann ich auch einfach essen, was mir schmeckt. Ich habe eine minimale Verschlechterung meines Zustandes bemerkt und möchte deswegen auch nicht ausschließen, dass ich einige Nahrungsmittelallergien haben könnte, aber die werden nochmal anders diagnostiziert werden müssen. Zu der besagten Ärztin werde ich nicht mehr gehen und in Zukunft werde ich sehr vorsichtig sein, wenn mir teure Zusatzleistungen empfohlen werden.

Meine Suche nach der Lösung wird jetzt bei einem anderen Arzt weitergehen, bei dem ich letzte Woche zum ersten Mal war. Er wirkte auf mich sonst immer sehr kompetent und an seinen Patienten interessiert, aber jetzt war der Besuch eher unangenehm. Es war ihm irgendwie sehr wichtig, klarzustellen, dass ich mir ja nicht zu große Hoffnungen machen soll und wollte gleich wieder auf die Schiene "psychosomatisch" gehen - er war insgesamt ziemlich unsensibel :-/ Naja, aber einen Versuch wird es wert sein. Ich bin (noch?) immer nicht bereit, einfach aufzugeben und mich den Rest meines Lebens mit diesem Mist rumzuschlagen.

Konkret hat mein neuer Arzt mal meinen Bauch abgeklopft und dabei festgestellt, dass sehr viel Luft drin ist (was bisher noch keiner gemacht hat!). Daraufhin kam dann die Frage "Sind sie zu etepete, um mal zu pupsen?" - nein ":/ . Nächste Woche wird ein Bluttest und ein Ultraschall gemacht. In den letzten Tagen habe ich versucht, meine Beschwerden zu lindern, indem ich Kümmeltee trinke und meinen Bauch wärme. Außerdem soll ich ihn nicht mehr einziehen (was gar nicht so einfach ist). Ach, und außerdem hat er mir auch noch implizit vorgeworfen, ich wäre ja selber Schuld, weil ich ja nicht Joggen gehe (Wie denn, bei der Kugel? Ich kriege nach ein paar Metern schon Seitenstechen!)!!

In der Zwischenzeithabe ich noch zwei andere Sachen gemacht:

Ich war erstens wegen meinem Zähneknirschen bei einer Physiotherapie, aber das hatte nur mäßigen Erfolg. Jeder sagt mir, dass ich zu gestresst bin und mich entspannen soll, Joga machen soll etc.. Ich habe aber das Gefühl, dass meine sonstigen Probleme mal gelöst werden müssen, damit das weggehen kann.

Zweitens war ich bei einer Osteopathin, was der GRÖẞTE DRECK war! Die Therapeutin hat mich am Anfang total eingelullt von wegen sie würde sich ja alles ansehen und meinen Körper als Ganzes betrachten. In der ersten Sitzung hat sie gesagt, sie würde mich nach dem Neurologischen Integrationssystem (siehe: www.neurolog.de) behandeln wollen, was nach meiner Recherche auch nur pseudowissenschaftlich ist. Außerdem hat sie mir versprochen, keine "unwissenschaflichen" Sachen wie das Unterbewusstsein befragen, Homöopathie usw. bei mir anzuwenden, um es beim nächsten Mal einfach eiskalt zu machen! Plötzlich hat sie meinen Rücken geschröpft und irgendwas von Meridianen geschwafelt und echt komische Geräusche gemacht :-o Auf meine Nachfrage, was sie denn nächstes Mal machen würde, hat sie nur gesagt, sie würde machen, wonach ihr wäre und nach Gefühl therapieren - da wusste ich dann, dass ich nur meine Zeit damit verschwende! (Übrigens hat mich das alles auch wieder um die 40 Euro gekostet...)

Grüße

enti21

P.S.: Zu meinen Beckenbodenbeschwerden: ich mache noch immer zu Hause eine Therapie mit einem Leihgerät, das Muskelanspannung messen kann, und bemerke echte Besserung. Immerhin das eine Sache weg!

O"chrotonxia


Vielleicht habe ich es überesen, aber ist der Bauch auch morgens dick oder wenn du mal einen Tag nicht bzw. ganz wenig gegessen hast (z.B. bei Magen-Darm-Grippe)?

Ich bin auch schlank (BMI 20) und ich habe morgens einen flachen Bauch, abends ist mein Bauch immer deratig dick, dass ich wie im 6. Monat aussehe (ohne Blähungen). Und das ist wirklich nicht übertrieben und ich strecke den auch nicht raus. Ich vermute, dass der Bauch bei schlanken Menschen einfach durch den "Inhalt" so aussieht. So richtig auffallen tut es seit meinen zwei Schwangerschaften, die Bauchmuskeln sind evtl nicht mehr ganz so straff, es könnte auch daran liegen dass ich insgesaamt etwas schlanker seit den Kindern bin.

Mich stört es allerding nicht.

e]nti2x1


Hallo Ochotonia,

ja, wenn ich morgens aufstehe, dann ist mein Bauch oft flach - aber trotzdem spüre ich, vor allem weiter unten, immer so ein komisches Druckgefühl, es fühlt sich nicht normal an. Je mehr ich dann esse, desto schlimmer wird es.

Genau vor solchen Schlussfolgerungen wie diesen habe ich mittlerweile Angst, wenn ich mich bei einem Arzt vorstelle (das soll jetzt aber kein Vorwurf sein). Scheinbar liegt der Gedanke nahe: "das ist so ein junges Ding, das mit ihrem Körper nicht zufrieden sein kann und sich jetzt was ausdenkt".

Mir ist bewusst, dass man bei einigen Menschen sehen kann, ob sie bereits etwas gegessen oder getrunken haben. Das ist aber nicht mein Problem - wenn ich mich jeden Tag vollfressen würde, dann wäre dieser Bauch vielleicht verständlich. Mein Problem ist nicht nur die schiere Größe des Bauches, sondern auch die Dinge, die er mit sich bringt. Wenn er so dick ist, dann ist mir oft schlecht, ich habe nur ein unzuverlässiges Hungergefühl, ich kriege schon von normalem Gehen Seitenstechen ... und der DRUCK macht mich wahnsinnig! Es ist so unbequem, aber ich kann es schlecht beschreiben.

Dieses Gefühl "ohne Blähungen", was du beschreibst, ist nicht zwangsweise aussagekräftig. Ich habe auch immer gesagt, ich hätte keine Blähungen (ich hatte keinen Pupsdrang), aber ganz offensichtlich ist durch Abklopfen ja feststellbar, dass Luft in meinem Bauch ist.

Vielleicht kommt der Bauch bei dir ja tatsächlich durch die Schwangerschaften, das kann ich mir gut vorstellen - vielleicht müsste man die Bauchmuskeln da speziell trainieren, aber ich kenne mich damit nicht aus, ich war noch nie schwanger :-p

Grüße

enti21

fNrauk_[muell&er_st<reikBt


Hallo enti21,

vorab möchte ich dir sagen, dass ich deine frustrierende Lage äußerst gut verstehen kann.

Mich verwundert es jedoch sehr, dass du nach nur drei Monaten die Ernährungsumstellung abbrichst aufgrund von eher zweifelhaften Quellen. Sei dies nun dahingestellt, aber du hast in deinem Post vom Oktober klare Erfolge erzielt und brichst nun alles trotzig ab? Tut mir Leid, aber so kommt es ein bisschen rüber. Deine Lage ist schwer und hart, aber ich verstehe nicht, warum du nicht noch einmal mit deiner Ärztin gesprochen hast? Du hättest sie mit dem Gesehenen konfrontieren können und sie zu ihrer Meinung befragen.

Allgemein: Ja, Ernährungsumstellungen dauern lange und machen am Anfang sicher keinen Spaß. Frisch kochen ist eine Umgewöhnung, aber sicherlich nicht unmachbar. Aufgrund von Unverträglichkeiten meines Mannes verzichten wir auch vollkommen auf Gluten und Laktose. Es gibt genügend leckere und bezahlbare Alternativen. Selbst wenn du an der Richtigkeit des Tests zweifelst, hat die Umstellung doch klare Erfolge gebracht. %-| Denkst du denn, dass sich eine jahrelanges Problem innerhalb von ein paar Wochen auflöst?

Zu dem Thema mit der Osteopathin sage ich mal lieber nichts... du scheinst momentan mega frustriert und wütend zu sein. Das kann ich verstehen, aber gebe neuen Lösungsansätzen doch die entsprechende Zeit.

Ich wünsche dir alles Gute. @:)

aUgnexs


PRO IMMUN M - Lebensmittel IgG-Antikörpertest)

Der Test zeigt an, was man mal gegessen hat. Er hat nichts mit einer Allergie zu tun.

e|nhtia21


Hallo frau_mueller_streikt,

was gibt dir denn gerade das Recht, so über mich zu urteilen und solche Schlussfolgerungen zu treffen? Ich habe die Ernährungsumstellung nicht "trotzig" abgebrochen, sondern nach genauem Überlegen. Ich habe nur an Gewicht verloren, es hat mir unfassbar viel Zeit gestohlen (die ich wegen meines Studiums nicht habe) und eine VERLÄSSLICHE BESSERUNG habe ich auch nicht erfahren. Warum soll ich dann weitermachen? Das wäre doch komplett unlogisch! Es ging mir ein bisschen besser, ja. Aber da wird ein besserer Test gemacht werden müssen, damit ich genaueres wissen kann, wie gesagt, vielleicht habe ich ja doch irgendwelche Unverträglichkeiten.

aufgrund von eher zweifelhaften Quellen

Was ist denn deiner Meinung nach zweifelhaft an den Quellen, die ich angegeben habe? Die Beweise FÜR den Tes sind andersrum sehr zweifelhaft.

Ja, Ernährungsumstellungen dauern lange und machen am Anfang sicher keinen Spaß.

Ich weiß auch ganz genau, dass Ernährungsumstellungen nicht immer spaßig sind, das war nicht meine erste. Ich habe aber mein bestes versucht und hätte es auch durchgehalten, wenn es sinnvoll gewesen wäre.

Denkst du denn, dass sich eine jahrelanges Problem innerhalb von ein paar Wochen auflöst?

Ich bin nicht naiv. Ich weiß, dass es, je nach Ursache, auch länger dauern könnte - aber es gibt ja auch Krankheiten, die durch Antibiotika z.B. nach einer Woche weg sind. Wenn ich nun z.B. ein Problem mit Gluten hätte, dann hätte sich ja nach etwa zwei Wochen eine Besserung zeigen sollen, was nicht so war.

Aufgrund von Unverträglichkeiten meines Mannes verzichten wir auch vollkommen auf Gluten und Laktose. Es gibt genügend leckere und bezahlbare Alternativen.

Meine Diät wäre auch leichter gewesen, wenn ich nur auf eine oder zwei Sachen hättte verzichten müssen. Aber die Liste war wesentlich länger! Versuch mal, einen MILCHFREIEN (nicht nur laktosefreien, das wäre ja leicht!) Joghurt zu kaufen, der keine Aromastoffe oder sonstige Zusatzstoffe enthält - so einen habe ich in deutschen Supermärkten noch nicht gefunden. Ich hatte dagegen zwar keine nachgewiesenen Allergien, aber meine Ärztin sagte damals, ich sollte auf alles mit Zusatzstoffen, Aroma, Gewürz,... verzichten, weil man nicht genau wissen kann, was dahinter steht.

Deine Lage ist schwer und hart, aber ich verstehe nicht, warum du nicht noch einmal mit deiner Ärztin gesprochen hast?

Weil der Test, wie mir in der Zwischenzeit auch von einem anderen Arzt versichtert wurde, komplett unwissenschaftlich ist. Ganz offensichtlich kann man ihr nicht trauen, niemand, der einen Doktor in Medizin hat, kann so blöd sein. Sie hat ganz offensichtlich in mir eine Geldquelle gewittert und sich drauf gestürzt - insgesamt würde sie sich alles zurechtreden.

Zu dem Thema mit der Osteopathin sage ich mal lieber nichts... du scheinst momentan mega frustriert und wütend zu sein. Das kann ich verstehen, aber gebe neuen Lösungsansätzen doch die entsprechende Zeit.

Mir mangelt es nicht an Geduld, aber ich will meine Zeit nicht mit unprofessionellen Menschen, die ihre Pseudowissenschaften an mir anwenden wollen, verschwenden. Sie hat mir ins Gesicht gesagt, dass sie in jeder Behandlung frei Schnauze machen würde, was sie gerade will. Wenn dein Zahnarzt so etwas zu dir sagen würde, würdest du doch auch nicht mehr hingehen, oder?

Ich will das Ganze jetzt auch nicht so negativ stehen lassen. Du hast es sicher gut gemeint und ich freue mich generell über jeden Beitrag in diesem Thread, aber ich habe halt meine Gründe für vieles, die vielleicht nicht immer leicht zu sehen sind. Ich überlege mir meine Schritte genau und habe diesen Versuch auch nicht gerne abgebrochen, ich hatte viel Hoffnung, was das angeht.

Grüße

enti21

RuosaliKe Z20|16


Hallo enti21,

ich bin gerade auf deine Beiträge gestoßen. ... und kann es sehr gut verstehen, dass du frustriert bist. Zumal das ganze ja auch viel Geld kostet und dann nur mäßigen bis kaum Erfolg zeigt.

Ich habe auch immer einen aufgeblähten Bauch. Nur dass ich auch (allerdings nur manchmal) Blähnungen habe. Zudem habe ich sehr sehr weichen Stuhlgang. Zwar nur einmal am Tag aber das ist schon nicht mehr geformt und kommt einem Babybrei nahe von der Konsistenz (sry für die Ausführung ;-D ich hoffe natürlich gleichzeitig, dass sich noch weitere "Leidensgenossen" finden die ähnliche Symptome haben).

Bei mir wurde auch schon Laktoseintolleranz festgestellt (wusste ich aber schon dass mir zuviel Milch nicht gut bekommt- ein bisschen geht allerdings) Fructoseintolleranz und Glutenunverträglichkeit wurde zum Glück ausgeschlossen.

Zu dem Test (Lebensmittel IgG Antokörper) den du hast machen lassen habe ich bisher auch nur geteilte Meinungen gehört. Eine Freundin von mir hat diesen bereits vor ein oder zwei Jahren über einen Heilpraktiker machen lassen - hat sehr viel Geld gezahlt und auch eine Liste in die Hand gedrückt bekommen mit unendlich vielen Lebensmitteln die sie (angeblich) nicht verträgt. Irgendwann ist sie auch davon abgekommen. Zumal es wirklich schwierig ist, so den Körper ausreichend mit allen Nährstoffen die er braucht zu versorgen - ich meine mich auch zu erinnern, dass sie sagte dass sie danach einige Mängel im Blut hätte (ich glaube Eisen und noch etwas...)

Naja, lange Rede kurzer Sinn --> warum ich hier eigentlich was reinschreibe nachdem ich deinen Post gelesen hatte: Hast du schon mal von Histaminunverträglichkeit gehört?

Man kann es über das Blut und über den Stuhlgang testen lassen (laut meiner Recherchen ist Blut aber aussagekräftiger- kann es aber nicht mit absoluter Sicherheit sagen)

Viele Ärzte haben davon noch nicht wirklich was gehört bzw. sind nicht ausreichend informiert. Ich habe auch meinen Hausarzt darauf aufmerksam gemacht, dass er doch bitte diesen Wert bei mir testen soll....

Zum Ergebnis meinte er nur, ich soll mich darauf nicht konzentrieren und den Wert nicht "überbewerten". So wie ich den Wert verstehe (DAO-Konzentration von 6,2 U/ml) liegt bei mir eine "Überbeanspruchung" vor. Also entweder kann mein Körper nicht ausreichend Histamin abbauen oder er bekommt über die Nahrung zuviel zugeführt.. Vielleicht eine Kombi aus beidem??

deutlich histaminintollerant ist man wohl bei Werten von <3 U/ml. "Gesunde" Menschen haben wohl Werte um >10 bzw. 15 U/ml.

Du sagtest ja es wurden bei dir alle möglichen Tests/Untersuchungen gemacht.....

Vielleicht wäre Histaminunverträglichkeit noch etwas ???

Liebe Grüße

eMntiP21


Hallo Rosalie 2016,

von einer Histaminunverträglichkeit habe ich tatsächlich schon einmal gehört, aber bisher hatte ich mich in die Richtung noch nicht informiert - danke für die Idee! Heute habe ich damit angefangen und es scheint mir, als könnte das passsen (allerdings habe ich das schon oft gedacht :-D). Nach meinem jetzigen Kenntnisstand lässt sich eine Histaminunverträglichkeit insgesamt nur schwer testen und die Testung über das Blut soll nicht verlässlich sein. In sämtlichen Blutwerten konnte ich auch keine Einträge von Histaminwerten finden, die wurden wohl nicht mitgetestet. Generell ist es scheinbar so, dass eine Umstellung auf histaminarme Kost empfohlen wird, das sollte ich vielleich auch mal versuchen... Hast du das denn ausprobiert?

Bei der Suche habe ich gerade aber die Ergebnisse eines Prick-Tests (Allergietest auf der Haut) gefunden. Bisher dachte ich immer, der Histaminwert auf solchen Tests wäre nur zur Kontrolle, kennt sich damit jemand von euch aus? In der Kategorie "Standard" habe ich auf Histamin mittelstark reagiert (++) und in der Kategorie "Nahrungsmittel" habe ich auf Histamin leicht reagiert (+).

Viele Ärzte haben davon noch nicht wirklich was gehört bzw. sind nicht ausreichend informiert.

Die Erfahrung habe ich schon SO OFT gemacht! Ich bin erst vorgestern von einem Arzt aufs heftigste beleidigt worden, weil ich zugegeben habe, dass ich bei alten Negativbefunden bezüglich irgendwelcher Intoleranzen vorsichtig bin, weil solche Tests oft falsch durchgeführt oder interpretiert werden. Bis ich gesund bin, kann ich bestimmt ein Buch über solche Ärzte schreiben! Scheinbar ist man tatsächlich ein schlechter Patient, wenn man selber mitdenkt und den Onkel Doktor nicht als Gott in weiß dastehen lassen will! >:(

Bei mir wurde auch schon Laktoseintolleranz festgestellt (wusste ich aber schon dass mir zuviel Milch nicht gut bekommt- ein bisschen geht allerdings) Fructoseintolleranz und Glutenunverträglichkeit wurde zum Glück ausgeschlossen.

Vor etwa zwei Jahren habe ich sowohl einen Laktose- als auch einen Fruktosetest gemacht. Dafür musste ich so eine Lösung trinken und mein Blut wurde alle paar Minuten untersucht, dabei war alles unauffällig.

Ich habe auch immer einen aufgeblähten Bauch. Nur dass ich auch (allerdings nur manchmal) Blähnungen habe.

Meines Wissens muss man bei Blähungen gar nicht unbedingt immer pupsen, es heißt schon so, wenn viel Luft im Bauch ist ":/ Also ich habe nicht das Gefühl, übermäßig oft zu pupsen. Bei meinem letzten Arztbesuch wurde mir aber, zumindest für die Symptombehandlung, Lefax empfohlen - die Bestellung ist unterwegs zu mir, ich bin gespannt.

Übrigens: ich habe diese Woche aktuelle Blutwerte von mir aus dem Labor bekommen, da ist alles bestens, außer bei Vitamin D und Vitamin B12. Der Vitamin-D-Mangel ist glaube ich zum ersten Mal da (aber es ist ja gerade auch Winter), der Vitamin-B-12-Mangel schon zum widerholten Male. Damals habe ich Tabletten dagegen genommen, aber weil der Mangel nun schon mehrmals da war, sagte der Arzt, ich solle mal zum Gastroenterologen gehen und wieder eine Magenspiegelung machen lassen. Scheinbar könnte es da eine Resorptionsstörung geben, die auf eine Gastritis oder eine Anämie (die habe ich aktuell nicht laut der anderen Werte, hatte ich aber früher schon einmal) zurückführen könnte. Hat jemand von euch schonmal ähnliches gehabt?

Grüße

enti21

P.S. zum Thema "Krankenakte": Unter anderem wegen meiner häufigen Arztwechsel bin ich schon vor längerer Zeit dazu übergegangen, mir sämtliche Ergebnisse von Ärzten faxen zu lassen und ich schreibe auch nach den meisten Arztbesuchen eine kurze Zusammenfassung auf. So behalte ich für mich selbst den Überblick in diesem Wirrwarr - vielleicht wäre das für euch ja auch eine Idee ;-)

RIosalieL 201x6


Hallo enti21,

also ich meine gelesen zu haben, dass sich Histaminintolleranz (HI) verschieden äußern kann. D.h. Hautausschläge, Juckreiz, Quaddelbildung auf der Haut, Atemnot oder eben (was wohl am häufigsten vorkommt) Magen-Darm-Beschwerden -> also die ganze Bandbreite.

Hat man jetzt z.B. keine "äußeren Reaktionen" auf Histamin, also z.B. Juckreiz, ist der Prick-Test wenig aussagekräftig. Weil es ja durchaus möglich ist, dass eine HI vorliegt, sich aber nur i.F.v. Magen-Darm-Beschwerden zeigt. (so habe ich es zumindest verstanden, keine Gewähr, ob es jetzt tatsächlich so ist)

Bei mir hat der Arzt das auch nur im Blut testen lassen, weil ich darauf bestanden habe. (Die Arzthelferin die mir das Blut abgenommen hat, wusste nicht mal was das ist - also damit wollte ich jetzt Arzthelferin nicht kritisieren, sondern aufzeigen, dass die HI nicht wirklich bekannt ist bzw. es wohl nicht gängig ist, dies im Blut zu untersuchen.)

Ja das kann gut sein, dass der Wert im Blut nicht wirklich aussagekräftig ist. Habe ich z.B. ein paar Gläschen Wein und etwas Käse gegessen und davor auch noch Nudeln mit Tomaten-Pilz-Soße (alles Lebensmittel die wohl besonders histaminhaltig sind) dann dürfte der Wert am nächsten Morgen im Blut ein anderer sein als wenn ich total histaminarme Kost gegessen habe.

Zugegeben, ich habe bereits einiges dazu gelesen, aber so richtig schlau bin ich auch nicht daraus geworden in wie weit man eine HI feststellen lassen kann. ":/

Zu deiner Frage ob ich das mit histaminarmen Essen versucht habe: Ja.

Es ist wirklich zeitaufwändig. Ich habe es ca. 1 Woche durchgezogen. D.h. in der Zeit habe ich mein Brot (natürlich histaminarm ;-) ) selber gebacken und mein Essen immer frisch gekocht und z.B. abends nicht nochmals aufgewärmt, weil das ja anscheinend histaminbegünstigend ist.... Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas weniger Blähungen hatte(aber wie gesagt, die sind mal da mal nicht, obwohl ich z.B. an den Tagen EXAKT das Gleiche esse), aber wie gesagt, schwierig zu sagen. Die Konsistenz meines Stuhlgangs war unverändert bzw. bilde ich mir ein, dass er sogar noch "flüssiger" war :-/

Mir ist schon bewusst, dass man das vermutlich länger durchziehen muss, aber dadurch dass ich eigentlich KEINE Veränderungen bemerken konnte, außer beginnender Gewichtsverlust (bin schon recht schlank mit 1,65m und 51 kg) habe ich das abgebrochen - schlanker möchte ich nicht werden, dann würde ich mich gar nicht mehr wohl in meinem Körper fühlen.

Edit: habe heute Mittag schön "ungesund" gegessen: Lasange mit reichlich Tomatensoße (Histamin!), Oberginen, Pilzen und ich habe keinerlei Blähungen (also ich weiss es ja echt auch nicht...)

ich hatte letztes Jahr auch Vitamin D Mangel. Der Arzt hat mir dann Vit D mit 20 000 IE verschrieben, die ich 1x Woche nehmen sollte (habe jetzt aber von meinem Heilpraktiker gehört, das sei zu hoch dosiert und weniger IE, aber dafür täglich, sei besser ??? so langsam steige ich nicht mehr durch, jeder sagt was anderes...)

Normalerweise wird doch nach 3 Monaten nochmals ein Kontroll-Blutbild gemacht. War das bei dir auch so? hast du da einen guten Vit B12 Status gehabt? Weil vielleicht hast du einfach danach (also nach Ende der Tabletten) nicht ausreichend Vit B12 über die Nahrung aufgenommen, also dass es gar nicht an etwas "organischem" liegt bei dir dass der Wert nicht so gut ist !?

Hat dein Arzt das automatisch getestet oder musstest du ihn darum bitten? Weil ich auch ein großes Blutbild habe machen lassen neulich und da wurde zwar Vit D getestet aber nicht Vit B 12.

Liebe Grüße

e@ntxi21


Hallo Rosalie 2016,

bei mir wurde damals kein Kontrollblutbild gemacht und das kam auch jetzt nicht zur Sprache, davon höre ich zum ersten Mal.

Dieser Bluttest wurde gemacht, weil ich bei dem Arzt neu war und er sich ein Bild machen wollte, er hat eigentlich ein Schilddrüsenproblem vermutet (war aber alles in Ordnung). Ich habe nicht darum bitten müssen, dass er irgendwas testet.

Die Vitamine nehme ich jetzt erst einmal nicht, weil ich ja erstens sowieso keine Möglichkeit habe, nachher zu wissen, ob sich etwas verbessert hat und ich zweitens auch nicht gerne Medikamente nehme, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Allerdings habe ich in ein paar Wochen einen Termin bei einem Gastroenterologen, dem ich meine Lage schildern werde und ich hoffe, dass er mir weiterhelfen kann. Scheinbar ist es bei einem B12-Mangel der Standard, dass eine Magenspiegelung gemacht wird (allerdings hatte ich schon vor ein paar Jahren einmal eine und es wurde nichts gefunden :(v )

Die Histamingeschichte klingt für mich noch immer plausibel. Mir ist außerdem auch noch zu Ohren gekommen, dass man bei einer Histaminintoleranz auch empfindlich auf Insektenstiche reagieren könnte - das ist bei mir definitiv der Fall! Komischerweise finden die Viecher immer nur mich, ich hatte teils echt große Beulen davon!

Ich bin aber generell sehr allergiegeplagt, ich habe oft kleine juckende Stellen auf der Haut, die aus dem nichts auftauchen und dann wieder verschwinden, besonders gerne im Gesicht oder Ausschnitt. Einmal hatte ich auch einen "leichten" anaphylaktischen Schock, den Grund weiß ich aber nicht. Vielleicht hängt das alles ja zusammen ???

Eine Ernährungsumstellung kann ich aber momentan nicht machen. Ich habe schon bei der letzten Diät zu viel abgenommen und habe jetzt leider auch keine Zeit und Energie dafür. Ich warte erstmal, was der Gastroenterologe mir sagen kann.

Hast du denn schonmal versucht, Antihistaminika zu nehmen? Ich nehme ab und zu mal Cetrizin, aber das gehört zu der müde machenden Sorte. Eine zeitlang habe ich die auch 1-2mal täglich genommen, aber ich kann mich an keine große Besserung erinnern, was meine Bauchbeschwerden angeht.

Grüße

enti21

REosalTie) 201x6


Hallo enti,

also das mit dem "Kontrollbild" war bisher bei allen meinen Hausärzten die mir Blut abgegeben haben - ich würde es an deiner Stelle das nächste mal verlangen :)z - es werden dann nur die Werte getestet, die nicht im Normbereich waren und wegen denen man dann evtl. Vitamine o.ä. nimmt. Einfach um zu schauen, ob der Körper diese aufnehmen kann bzw. ob sich etwas verändert.

Das mit der Ernährungsumstellung kann ich nur zu gut verstehen. Erst ändert man alles und setzt Hoffnung hinein und unterm Strich kommt so gut wie nichts bei heraus und man ist noch frustrierter als zuvor. Und wirklich komplett auf Histamin zu verzichten bzw. es auf ein Minimum herunterzuschrauben ist wirklich hart!

Anmerkung zu Histamin in meinem Fall: Blut ergab "Tendenz zu HI" und in der Stuhluntersuchung kurz vor Weihnachten (also ganz aktuell) konnte wohl eine HI ausgeschlossen werden ":/ also ich verstehe das nicht und esse jetzt wieder "normal" - eine Veränderung (außer Gewichtsabnahme und schlechte Laune) stellt sich ja nicht ein bei mir dadurch....

Hast du schon mal von "Colibiogen oral" gehört? (ich hoffe ich darf das hier so offen erwähnen - bin ja nicht bei denen angestellt und will Werbung dafür machen :-p )

Es ist wie ich finde recht teuer, aber im Internet finde ich nahezu nur positive Erfarungen. Nehme es jetzt seit einer Woche und ich hatte seid dem nicht ein einziges mal Blähungen - Stuhlgang ist minimal besser - aber ob das damit zusammenhängt? Vielleicht auch nur Kopfsache ...

Natürlich bekämpft es nicht die Ursache - das ist ja das was man überhaupt mal wissen möchte - aber ich finde es schafft Linderung. Vielleicht wäre das etwas für dich wenn es mit dem Bauch wieder etwas schlechter wird?

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass dein nächster Arztbesuch erfolgsversprechender wird!!!!

Es wäre schön, wenn du hier davon berichten könntest :-)

Liebe Grüße

R!osalieA 2016


Ah ich möchte noch etwas ergänzen. Habe ich vergessen zu erwähnen.

Hast du schon mal von einer Stuhlfloranalyse gehört? Das werde ich jetzt als nächstes mal ausprobieren. Denn bei der "normalen" Stuhluntersuchung beim Arzt werden nur die Standard Dinge wie Pilze, Parasiten, Blut im Stuhl getestet.

Bei der Stuhlfloranalyse ist es um einiges umfangreicher (kostet dementsprechend). Im Internet auf diversen Seiten ist das ausführlich beschrieben. Man muss das nicht über den Arzt machen, sondern bestellt das "Päckchen" über das Internet nach Hause, erledigt alles und schickt es dann weg. Man bekommt eine ausführliche Auflistung mit all den Werten. Meist als farbige Diagramme dargestellt um Abweichungen zu veranschaulichen. So etwas ähnliches habe ich eben über meinen Heilpraktiker gemacht. Nur dass er wirklich wenige Werte getestet hat (für den selben Preis wie im Internet, nur dort wird noch viel mehr getestet - klar der Mann möchte ja auch was verdienen ;-) )

Dazu gibt es eine "Empfehlung" was man dagegen einnehmen kann. Im Internet bin ich auf Rezessionen gestoßen wo die Leute geschrieben haben, dass sie damit zu ihrem Hausarzt gegangen sind und der das dann angeschaut hat und dementsprechend eine Diagnose gestellt bzw. Medikamente verordnet hat....

Ich weiß, du hast primär Probleme mit dem Bauch, aber da ja alles was im Bauch ist bzw. du gegessen hast wieder raus muss, könnte das ja eine Möglichkeit sein ?!

So, das wars jetzt dann aber ;-D

eznt,i21


Hallo Rosalie 2016,

ich habe vor ein paar Monaten eine Stuhlanalyse gemacht, die hieß KyberKompakt oder so. Das war bei der gleichen Ärztin, die später den IGg-Antikörpertest bei mir gemacht hat.

Damals ist herausgekommen, dass ich wohl zu wenig Darmbakterien hatte und deswegen habe ich die in Tropfenform bzw. ein paar auch in gefriergetrockneter Form über mehrere Monate eingenommen. Dabei habe ich aber keine Veränderung gespürt, außer dass es mich viel Geld gekostet hat %:| Meine frühere Ärztin hat mir immer wieder gesagt, ich hätte den dicken Bauch, weil mein Dünndarm sehr angeschwollen ist - keine Ahnung, ob das stimmt, es klingt zwar irgendwie möglich, aber überprüft hat das bisher keiner, weil man den Dünndarm ja weder in einer Magen - noch in einer Darmspiegelung sehen kann.

Das Colibiogen oral habe ich noch nicht getestet. Bisher habe ich die SymbioFlor-Reihe (Bakterien), Lefax (Blähungsreduktion) und Iberogast (Magenberuhigung usw.) ausprobiert. Im Moment bin ich ehrlich gesagt sehr kritisch, was solche Medikamente betrifft, vor allem, weil ich die ja alle selbst bezahlen muss. Ich habe bisher kaum irgendwelche Besserungen gespürt und deswegen sind sie mir mein Geld nicht wert. Natürlich würde ich gerne einfach ein paar Tabletten schlucken, aber momentan warte ich lieber, ob ein Arzt endlich etwas finden kann und mir dann sinnvoll etwas verschreiben kann.

Grüße

enti21

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