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Hilfe! Hartnäckige Dünndarmfehlbesiedlung!

m*neef


Ich habe jetzt nicht wirklich viel Ahnung, aber hast du schon mal Präparate wie Symbioflor ausprobiert? Da sind ja Bakterien drin.

:)z

Symbioflor, Perenterol und Omniflora N könnte man ins Auge fassen.

Wenn all diese Beschwerden ausgerechnet nach der AB-Therapie auftreten, ist ziemlich naheliegend, dass es einfach deine Darmbakterien gleich mitzerschlagen hat und nichts "Größeres" dahintersteckt.

Daher nach Antibiotikagabe immer Darmaufbau. Wird in Deutschland mittlerweile nur noch von wenigen Ärzten überhaupt angesprochen, anderenorts wirds gleich mit den AB verschrieben.

Danach kann man weiter sehen.

mQnef


(Stuhluntersuchung auf Clostridien ist bei anhaltenden starken (!) Beschwerden nach AB auch sinnvoll. Da wäre v.a. Perenterol bis dahin aber auch unterstützend gut wirksam).

m>uhku4h2xk


Okay, vielleicht klappt ja dieser hier:

[[http://www.libase.de/wbb/index.php?page=Thread&;threadID=43378]]

Jepp ein Foren-Link für das wohl beste Forum in Deutschland zum Thema NMU (sry für die Fremdwerbung ;-)).

Naja eine DDFB wurde ja festgestellt. Eine Bakteriendysbiose hingegen (noch) nicht, da würde ich die Darmflorauntersuchung abwarten bevor ich wahllos Sachen einwerfe.

Was mich aber wundert ist, dass die DDFB nach einer AB-Behandlung auftritt. Das kenne ich so nicht. Da sind dann eher Pilzinfektionen das Problem.

Die Theorie gibt es nicht bei google sondern ist lediglich mein eigenes empfinden/beobachten und ist hier thematisch vollkommen fehl am Platze.

mMnef


PS: Libase ist streckenweise tatsächlich sehr gut. Allerdings tummeln sich da auch sehr viele, deren Leben sich offenbar um nix anderes dreht und die jeden quersitzenden Furz und jeden Pickel auf irgendeine NMU schieben. Von daher ist auch dieses Forum mit Vorsicht zu genießen.

m`uhk$uh2k


Irgendwie klappt das Verlinken nicht. Einfach mal bei Google suchen nach "Wie man eine Dünndarmfehlbesiedlung diagnostiziert und behandelt."

Quellen? Gerne:

[[http://www.med.upenn.edu/gastro/documents/Gastroenterologybacterialovergrowth.pdf]]

Oder auch:

Probiotics

A recent resurgence of interest has been expressed in the concept that some enteric diseases may be ameliorated through manipulation of the intestinal flora with oral intake of live "probiotic” microbial supplements that change the enteric microbial balance. Probiotics have been studied in the management of inflammatory bowel dis- ease, C. difficile colitis, and now SBBO. Unfortunately, stud- ies of probiotic therapy for SBBO have so far shown disappointing or inconclusive results [61,62••].

[[http://www.ualberta.ca/%7Eloewen/Medicine/GIM%20Residents%20Core%20Reading/MALNUTRITION,%20MALABSORBTION,%20ABSORBN%20TESTS/bacterial%20overgrowth.pdf]]

mJnef


inflammatory bowel disease

= IBD, also entzündlich.

Das ist etwas anderes als DDFB ("SIBO" - small intestinal bacterial overgrowth)

mxnexf


(und deine Quelle ist von 2003 und sehr selektiv. Aktuell findest du nämlich auch welche, die die Bedeutung von probiotics auch bei DDFB betonen ;-) )

Knle<ineHEexex21


Ihr könnt euch hier streiten wie ihr wollt, ihr habt beide Recht und Unrecht. Es ist richtig, dass die meisten Probiotika bei Dünndarmfehlbesiedelung kontrainduziert sind. Das sind jene, die D-Laktat produzieren. In den meisten Probiotika sind diese Bakterien drin (Lactob. acidophilus bspw). Warum sollte man diese bei Fehlbesiedelung nicht zu sich nehmen? Weil bei einer Fehlbesiedelung oft zu viele Laktatproduzierende Bakterien im Dünndarm zu finden sind. Und wenn man dann noch mehr dazu gibt, verstärkt das die Problematik nur noch.

Es gibt aber wohl Probiotika, die ohne D-Laktatproduzierende Stämme sind. Diese sind sehr wohl fördernd bei einer Dünndarmfehlbesiedelung.

Dazu sollte eine bestimmte Ernährung (keine Kohlenhydrate, Fette in Form von Kokosöl, etc) erfolgen und Saccharomices Boulardii, eine Hefeart, eingenommen werden. Bevor die Probiotika genommen werden, wird oft eine Antibiotikatherapie gemacht. Das macht auch Sinn weil es meistens die Fehlbesiedelung temporär aufhebt. Besiedelt man dann aber nicht sofort mit den richtigen Bakterien, kommt das Problem meist zurück.

Sorry für die vielen Schreibfehler, ich bin echt müde.

HEyper!ioxn


Ich habe den Faden zunächst vorübergehend geschlossen, um mir ein Bild von der Diskussion zu machen. Nachdem ich mir den Faden angeschaut habe, musste ich eine ganze Reihe von nicht konstruktiven Beiträgen und eine persönliche Streiterei löschen. Die Auseinandersetzung zog sich über mehrere Seiten und dem Faden fehlte immer mehr eine Selbstreinigungsfunktion, welche für eine sachliche und konstruktive Weiterführung im Sinne der TE erforderlich gewesen wäre. Die sich darauf beziehenden Folgebeiträge mussten ebenfalls entfernt werden. Das bedeutet aber nicht, dass alle gelöschten Folgebeiträge kontraproduktiver Natur waren. So können wir Anonym11 nicht helfen.

Med1 ist ein Forum für Hilfesuchende welches der Beratung, Hilfe und Erfahrungsaustausch untereinander dient.

Niemand muss sich an Diskussionen beteiligen, wenn es inhaltlich nicht gefällt. Persönliche Streitereien gehören nicht in eine Diskussion und können über PN ausgetragen werden. Nutzer welche das emotionale Gemüt erhitzen lassen, wird es in einer Diskussion immer geben, man sollte Sie deshalb einfach ignorieren.

Ich öffne den Faden an dieser Stelle wieder und hoffe das die Diskussion im Sinne der TE verläuft.

N7owheIregxirl


Heilerdekur kann ich da nur empfehlen. Wäscht alle bösen Keime aus dem Darm und das Immunsystem kann sich neu boosten. Dannach vielleicht probiotische Kulturen zu dir nehmen. Habe seit dem ich Heilerde eingenommen habe keinen einzigen ernsthaften grippalen Infekt gehabt. Die Erklärung wie es wirkt, spare ich. Kann man alles nachlesen. Nur soviel, wissenschaftlich erwiesen, dass Heilerde wirkt. :-)

m(uhk*uh2xk


Du hast Recht, ich entschuldige mich für mein Verhalten hier, das ganz sicher nicht im Sinne des TE war.

Ich habe mir nochmal den Startbeitrag durchgelesen und schließe mich mittlerweile dem Tipp von mnef an.

Einen zusätzlichen Darmflorastatus vor Beginn der Probiotika-Einnahme halte ich für sehr sinnvoll. Ausschließen sollte man in meinen Augen Candida und Leaky Gut.

manef


Und die Clostridien. Am besten auf Toxine untersuchen lassen.

C=aram"ala x2


Wenn das Immunsystem geschwächt ist, dann kann ein Antibiotika zu einer Fehlbesiedelung führen, die auch hartnäckig sein kann.

Mögliche Ursachen können Nährstoffmängel sein, wie zum Beispiel an Zink, Selen, Mangan, B12, Ferretin, Kupfer, andere B-Vitamine, Vitamin D. An diesen Stoffen hängen hunderte von Enzymen, Antikörper, Blutbild, Sauerstoffversorgung, Hormone ect.

Eine Bekannte von mir hat viele Unverträglichkeiten gehabt, die nach einiger Zeit verschwunden sind, durch regelmäßige Vollblutuntersuchungen und Auffüllung der nötigen Stoffe. Es gibt Ärzte, die sich darauf spezialisiert haben. Leider zahlen die Kassen nur einen Teil der Untersuchungen. Gerade, wenn man wegen Darmproblemen nur noch so wenig essen kann, sind Nährstoffdefizite ein Thema.

Auch ein Candidapilz ist möglich nach Antibiotikagaben. Er ist durch eine Stuhluntersuchung feststellbar, aber leider auch nicht immer. Man soll vor einer solchen Untersuchung am besten drei Tage lang vorher, dreimal am Tag ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Obstessig trinken. Das soll ein falsches Negativergebnis verhindern. Kokosöl, eine Sole mit Steinsalz und zuckerfreie Ernährung sollen hier helfen können.

Stress kann auch eine Rolle spielen. Dadurch ziehen sich einzelne Muskelpartien zusammen und dies kann auch die Organfunktionen drosseln.

mBuhkuKh2xk


Man soll vor einer solchen Untersuchung am besten drei Tage lang vorher, dreimal am Tag ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Obstessig trinken. Das soll ein falsches Negativergebnis verhindern.

Das habe ich schon ein paar Mal gelesen, wissenschaftlich gesehen frage ich mich ehrlich gesagt eher, ob man damit nicht ein falsch-positives Ergebnis generiert ;-)

C|aramalta x2


Das stimmt muhkuh2k, je nach Sichtweise. Ich kenne eine Ärztin, die sich auf Candida spezialisiert hat und die mit der Essigvariante gute Erfolge erzielt hat. Wie sich ein solcher Pilz beim Menschen auswirkt ist immer individuell. So können selbst bei schwachem Befall große Beschwerden und Lebensbeeinträchtigungen auftreten, der bei anderen keine Beschwerden hervorruft. Wenn der Körper Alarm schlägt und kein vernünftiges Essen mehr möglich ist, dann ist es hilfreich das man auch kleinere Befälle diagnostizieren kann. Und ob der Befall wirklich so klein ist kann man nicht wissen, denn in den Dünndarm kann man bei der Länge nicht hineinsehen. ;-) Kenne zwei Fälle bei denen das der Fall gewesen ist im näheren Bekanntenkreis. Solche Beschwerden bildet man sich nicht ein, wenn nach jedem Essen Schmerzen und Übelkeit ect. auftreten und diese vorübergehend verschwinden, wenn man ein entsprechendes Arzneimittel einnimmt, was aber bei vielen nicht auf Dauer hilft, wenn man nicht auf das Immunsystem schaut und entsprechende Untersuchungen macht.

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