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Hilfe! Hartnäckige Dünndarmfehlbesiedlung!

A(notnym1x1


@ thilo-wallie & Dreams2015

Vielen Dank für Eure Antwort!

Sorry, hab total vergessen zu erwähnen. Ich habe bereits eine Darmfloraanalyse gemacht, sowie eine Blutuntersuchung auf Vitamine etc.

Lt. den Ergebnissen und einem Heilpraktiker ist meine Darmflora im Normalbereich. Auch bestehen keine Pilze. Candida ist nur gering erhöht, aber laut dem Arzt ist eine geringe Erhöhung bei jedem Menschen normal.

Die einzigen auffäligen und etwas erhöhte Werte waren: PMN-ELASTASE (Hinweis auf Entzündungsprozesse im Darm mit granulatozytärer Beteiligung.) Der Heilpraktier meint, mein Dünndarm ist entzündet. Habe am kommenden Mittwoch einen Termin bei meinem jetztigen Internisten und werde ihn mal erfragen,was er dazu sagt.

Zu den Blutwerten: Es besteht ein Mangel an VITAMIN D, SELEN und BIOTIN. Diese muss ich dann zusätzlich einnehmen.

AhnonUy6m1x1


@ muhkuh2k

Ich vetrage nicht immer versch. Kohlenhydrate Reis, Kartoffel etc. Mal geht es, mal geht es gar nicht. Das ist auch ziemlich komisch.

Jedoch muss ich Kohlenhydrate zu mir nehmen, weil ich sonst weiterhin abnehmen werde, bin momentan schon wegen dieser ganzen Geschichte im Untergewicht und das macht mir Sorgen, somit kann ich nicht noch zusätzlich auch noch auf die restlichen Lebensmittel verzichten, die mir noch meine letzten Kräfte geben :( Ich versuche alles zu pürrieren, um es dem Darm etwas leichter zu machen. Ich denke jedoch schon, dass die ganzen Kohlenhydrate meinen Darm aufblähen, aber was bleibt mir anderes übrig ? :-(

Acnonymx11


Zu diesen allen Beschwerden, die ich oben aufgezählt habe, besteht noch ein Problem, was mir den Eindruck einer Entzündung im Darm macht...

Ich habe ab und zu ( mal einmal im Monat, mal 2x) und wie ich das bisher verfolgen konnte, hängt es nicht mit dem Essen zusammen, plötzliche "Anfälle".

Der letzte war diesen Freitag. Meinen Darm ging es an dem Tag eig. ganz ok. Ich habe versucht etwas Haushalt zu machen, bin dann zu meinen Eltern gefahren, wir haben uns nett unterhalten und dann fing es an (ca. 2 Std. nach dem Essen):

Plötzlich wurde mir richtig Übel, ich musste erbrechen. Mein Darm wurde vor meinen Augen und der Augen meiner Eltern immer größer und größer, ich habe vor Schmerz wie ich kleines Kind schreien müssen. Es ist ein unglaublich schmerzhaftes Empfinden. Es fühlt sich so an, als würde etwas im Darm "einklemmen", ich bekam kaum Luft. Habe plötzlich einen sehr starken Stuhldrang und Harndrang bekommen, gleichzeitig auch erbrochen. Jedoch kam beim Stuhlgang nichts raus. Mir wurde so heiß, dass ich mich ganz ausziehen, mir lief der Schweiß runter und ich zitterte am ganzen Körper wie eine Verrückte. Es sind unglaubliche Schmerzen, die man schwer in Worte fassen kann.

Einmal mussten wir einen Krankenwagen rufen, weil es ca. 1 Stunde so war, ohne dass es etwas besser wurde. Die Ärtze nahmen Blut ab, haben nichts gefunden und schickten mich wieder Heim.

Ich bin total verzweifelt, wenn ich das den Ärtzen erzähle,habe ich das Gefühl, die nehmen mich nicht ernst.

Kann es sein, dass tatsächlich irgendwas in Darm ist, was solche Probleme verursachen kann, wie Entzündung oder so was Ähnliches?

Zusätzlich muss ich sagen, dass ich in der Zeit, in der ich mit dieser Krankheit zu kämpfen habe, 2-mal mit Einläufen versucht habe, um den Darm zu *entreinigen*. ES WAR DIE HÖHLE! Der ganze Darm brannte, es waren zu heftige Krämpfe und auch Schweißausbrüche, sodass ich mich ganz ausziehen musste....schrecklich. Bisher hatte ich vor der *Erkrankung* auch schon Einläufe gemacht, ja, die verursachen ein wenig Krämpfe etc, aber nicht so sehr wie jetzt.

Deshalb habe ich das befürchten, es steht deutlich mehr dahinter,als "nur" eine Dünndarmfehlbesiedlung...

Kann irgendjemand von euch was damit anfangen? Hat jemand da schon ungefähr die gleichen Erfahrungen gemacht...ich weiß nicht mehr weiter.....

BvillyNlik


Alles fing nach einem grippalen Infekt und einer Antibiotikatherapie(5 Tage) an. Danach kamen plötzlich Durchfälle nach Tomatensaft etc. Der damalige Internist stellte bei mir eine Fructoseintoleranz fest ( obwohl die Ergebnisse nicht ganz offensichtlich waren, da der höhste wert 16 ppm)

Ich denke, das AB hat deinen Darm gehörig durcheinander gewirbelt und es hat sich dann die DDFB gebildet. Als eine Folge verträgst du Fruktose nicht gut.

Der Fruktosetest wird auch dann als positiv gewertet, wenn der Wert nicht um 20 ppm. ansteigt, es aber zu Beschwerden kommt. War das bei dir der Fall?

Broccoli, Zucchini, Auberginen, gekochte Tomaten, Kürbis, Petersilie, das wars auch schon.

An Obst esse ich nichts, unter anderem wegen Fructose und auch irgendwie fructosearmen Sachen, wie Banane etc. macht mir starke Darmgeräusche, deshalb lasse ich es alles ganz weg.

Trinken nur literweise: Fenchel-Anis-Kümmeltee, stilles Wasser, grüner Tee und Pfeferminztee.

Fleisch: Rind(Suppe), Hähnchen, Pute, Meeresfrüchte, Lachs

Warum ißt du gekochte Tomaten, wenn Tomatensaft Durchfall verursacht? Brokkoli enthält Sorbit, was wiederrum die Fruktoseverdauung beeinträchtigt. Das verträgt nicht jeder mit einer Intoleranz. Auch Tomaten, Petersilie und Pfefferminztee sind nicht immer verträglich. Evtl. kannst du hier nochmal schauen, ob dir das auch wirklich bekommt.

Vollkorn würde ich auf jeden Fall weglassen. Bei einem angeschlagenen Darm ist das kontraproduktiv.

CIaramXalxa 2


Die Symptome, wie du sie beschreibst, passen meiner Meinung nach doch auf Candida. Meine Bekannte hatte das gleiche wie du gehabt, auch die Anfälle, die Ausdehnung des Bauches, der Stuhldrang ect.. Kohlenhydrate haben ihr nach jedem Essen Unwohlsein und Schmerzen bereitet. Die Meinung des Heilpraktikers, dass jeder Pilze hat, teile ich nicht, denn ein gutes Immunsystem eleminiert pathogene Keime, wenn nicht irgendeine Störung vorliegt. Meine Bekannte hat bei ihrem auch scheinbar nur sehr geringen Candidabefall nach viel probieren über zwei Jahre mit den üblichen Mitteln wie Nystatin und Amphomornal ein systemisch wirkendes Medikament verschrieben bekommen. Ich glaube es war Sempera für zwei Wochen. Danach war schlagartig Ruhe. Eine Woche später konnte sie wieder alles essen. Jahre später bekam sie noch einmal Candida, durch eine lange medikamentöse Therapie. Sie hat dann Citricidal eingenommen über mehrere Wochen und ihre Vitamine und Mineralien aufgefüllt. Seitdem hat sie Ruhe und das seit über fünfzehn Jahren.

Was öfters vorkommt sind Amalgamfüllungen und Candida. Amalgamfüllungen in größeren Mengen schafft wohl ein entsprechendes Milieu bei manchen Menschen, nicht bei allen, so dass sie vermehrt zu Candida neigen können. Aber auch Langzeitpestizide, die man in der Wohnung ausbringen kann, z.B. gegen Flohbefall können das Immunsystem beeinträchtigen.

Selen ist in Kokosflocken reichlich vorhanden. Zwei Esslöffel am Tag in ein Müsli oder Joghurt eingerührt und man kann den Mangel beheben, sofern die Verdauung auch funktioniert, heißt dass man nicht unverdaut wieder Vieles ausscheidet, was bei Candida leider auch häufig vorkommen kann. Dann helfen eher Tabletten. Selen ist für die Antikörperbildung wichtig.

Meine Bekannte hat nach dem zweiten Candidabefall eine Laktoseintoleranz zurückbehalten und eine Histaminintoleranz, die aber im Laufe der Zeit wieder verschwunden ist.

CEaJram@ala x2


Noch was hinterherschieb:

Beim zweiten Candidabefall hat sie zusätzlich eine Sole mit Himalayasalz oder einem anderen Steinsalz hergestellt und davon zwei Teelöffel oder sogar ein Esslöffel in einem halben Liter Wasser aufgelöst und das über den Tag verteilt getrunken. Das Unwohlsein und die Schmerzen waren danach sofort besser. Woran das gelegen hat, kann sie nicht sagen, aber es scheint wohl einigen tatsächlich zu helfen.

mhnef


Jetzt gehts aber langsam sehr ins wissenschaftlich nicht ansatzweise erwiesene Alternativmedizinische....

Cmara$malaU x2


Das stimmt, mnef. Es sind selbst gemachte Erfahrungen, die zwei Personen in meinem Bekanntenkreis so wiedergegeben haben, eine habe ich als Beispiel aufgeführt. Erfahrungen sind ohne wissenschaftliche Tests natürlich einfach nur Erfahrungen, aber sie können helfen, sind aber genauso wie Medikamente nicht allgemeingültig. Denn es gibt Personen, bei denen helfen Nystatin ect. gut. Bei meinen Bekannten war das nicht der Fall gewesen und kein konsultierter Allgemeinmediziner hat helfen können bis auf einer. Und wer jahrelang mit täglichen Bauchschmerzen rumläuft, der macht auch anderes, was helfen könnte, wenn es nicht gerade schadet. Und wenn es dann tatsächlich geholfen hat, dann gebe ich das auch weiter. :-)

Und was Amalgam und Gifte angeht, da streiten sich Betroffene und die Wissenschaft ständig. Wenn z.B. Studien zu Pestiziden in Wollteppichen in nur 80 Haushalten getestet werden, dann ist das für mich nicht gerade viel und auch nicht aussagekräftiger, als die Feststellung einer Familie oder dem Luxemburger Parlament, bei denen durch die Verlegung eines Teppichs plötzlich Krankheitssymptome aufgetreten sind.

[[http://www.item.fraunhofer.de/de/presse-medien/printprodukte/news-reports1/2002/permethrin.html]]

[[http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0506/050614.htm]]

[[http://www.mywort.lu/centre/news/9504343.html?lang=de]]

m^nexf


Und wer jahrelang mit täglichen Bauchschmerzen rumläuft,

... so weit ist es hier ja noch lange nicht. Von daher sollte die TE erstmal das naheligenste abklopfen bzw. behandeln. Danach kann man dann die unwahrscheinlichsten Erklärungsmodelle rauskramen.

Wenn z.B. Studien zu Pestiziden in Wollteppichen in nur 80 Haushalten getestet werden, dann ist das für mich nicht gerade viel und auch nicht aussagekräftiger, als die Feststellung einer Familie oder dem Luxemburger Parlament, bei denen durch die Verlegung eines Teppichs plötzlich Krankheitssymptome aufgetreten sind.

Das ist jetzt ja nun wirklich einfach nur off topic. Vielleicht machst du dazu lieber einen Extrafaden auf, wenn Diskussionsbedarf zu sowas besteht.

m~u5hkfuh2xk


Das mit den "Anfällen" klingt komisch. Ein Ultraschall des Bauchraums wurde mal gemacht? Hört sich ja irgendwie so an, als ob sich da was verklemmen würde.

Mein Darm wurde vor meinen Augen und der Augen meiner Eltern immer größer und größer

Was meinst du denn damit? Meinst du deinen Bauch? Wenn deine Eltern sehen können, dass dein Darm größer wird, stimmt allerdings irgendetwas nicht ]:D

C[aram.ala8 2


Monatelange Probleme sind auch nicht wenig. ;-)

m0nOexf


Subjektiv ist das sicher nicht wenig, wenn es einem so schlecht geht.

Aber wenn man in der Zeit nichts für seine Darmflora getan hat, sondern der Arzt erstmal auf blauen Dunst 4 weitere Antibiotika verschrieben hat (was die Flora zwangsläufig eher verschlechtert hat, selbst wenn da auch unerwünschte Keime mit beseitigt wurden), ist das objektiv gesehen auch nicht gerade lang, sondern eher 'kein Wunder'.

Wie gesagt, deine Punkte kann man, sollte man mMn aber erst dann angehen, wenn das erfolglos nachgeholt wurde, was weitaus naheligender ist und bisher versäumt wurde (und offenbar auch kein Arzt die Notwendigkeit sah, da man drauf hinzuweisen).

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