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Analfissur-OP Erfahrungen

L[is$a Hexute hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

nun ja, meine Leidensgeschichte mit Fissuren ist richtig lang. Diese 2 Risse bestehen nun seit über 6 Jahren und entstanden während/nach der Entbindung meines Kindes. Analdehner, unzählige Zäpfchen und Salben haben eigentlich so gut wie gar nichts gebracht. Bzw. ich hatte eine Zeit lang (Ca. 2 Jahre) Ruhe, bis ich mein 2. Baby bekommen habe und seit dem (seit 1 Jahr) ist das ganze wieder erneut aufgegangen, und all das wovon ich vermute die Besserung eingetreten ist, hilft nicht. Jeden Tag Schmerzen. Während des Stuhlgangs sowie 6-8 Stunden danach. Diese ewige nicht aufhörende schmerzen, die mir den Alltag vergiften, die meine Laune beeinflüssen, die meine Tage so mittlerweile prägen, dass ich kaum Freude empfinden kann bzw. erst nach 6-8 Stunden bis die Schmerzen vorbei sind.

Nun ist der Leidensdruck so groß, dass ich mich gedanklich schon mal mit einer OP auseinander setzen möchte...nein, muss!! Die Angst vor der OP bzw. Schmerzen danach sowie eventuell doch keine Besserung ist wirklich sehr groß, daher auch dieser Faden. Könnt Ihr, die (vielleicht früheren) Leidensgenossen von Euern Erfahrungen berichten? Kommt jemand vielleicht sogar aus Köln und mir sagen kann, dass ich bei dem oder dem Arzt/Krankenhaus in guten Händen bin. Ach, Mensch, die Verzweiflung ist mittlerweile richtig groß 😪

Antworten
Sbakurka00x9


Wir haben das Thema schon mal breit diskutiert in diesem Thread. Du kannst dich gerne anschließen:

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/644631/?p=29]]

Ich habe eine Fissurektomie hinter mir. Was möchtest du genau wissen?

LNisaN Hxeute


Hallo Sakura009,

Sorry, habe den bereits existierten Faden nicht gesehen bzw. erst heute gesehen. Ich hoffe, ich darf trotzdem hier weiter schreiben...

Meine Fragen an Dich wären:

Wieviel Risse hast(?)/hattest Du? Wie lange hast Du mit OP gewartet? Bist Du damit in die Praxis oder direkt ins Krankenhaus? Wie lange hat die OP gedauert? Wie genau war vor allem die Zeit danach, sprich die Schmerzen, welche Schmerzmittel? Die nachversorgung der Wunde außer Ausduschen was noch? Wie zeitintensiv war das (ich frage, weil ich 2 kleine Kinder habe, und dadurch zeitlich etwas eingeschränkt). Wie lange hat es gedauert bis die Wunde geheilt war? Und, wie lange ist die OP her und wie geht's Dir heute damit?

Danke Dir schon mal im Voraus!

SMaZku{ra00x9


Ich hatte einen Riss, an dem sich im Laufe der Zeit ein Polyp gebildet hatte.

Ich war im Enddarmzentrum und wurde dort vor zwei Jahren operiert.

Die Schmerzen waren schon schlimm. Die hatte ich aber vorher auch. Daher waren sie nicht neu für mich. Ich habe zwei Schmerzmittel bekommen: Ibuprofen 600 und noch ein anderes, an das ich mich aber nicht mehr genau erinnere. Die Schmerzen waren nach ca. 4-5 Tagen fast weg. Nach ca. einer Woche konnte ich wieder arbeiten. Ich habe Sitzbäder gemacht und lange Macrogol genommen, um den Stuhl weich zu halten. Zwei Monate nach der OP hatte es erneut geblutet, aber ich habe keine Schmerzen gehabt. Es hat ca. 1 Jahr gedauert, bis wirklich kein Unterschied mehr zu der Zeit vor der Fissur erkennbar war.

Vor 3 Monaten hat es beim Stuhlgang nochmal leicht geblutet, da ich aber keine Schmerzen hatte und mir sonst keine Veränderung aufgefallen ist, war ich nicht beim Arzt. Hätte vielleicht auch etwas anderes sein können, z.b. eine neue Fissur. Ich weiß es nicht. Ich bin nämlich privat versichert und habe wegen dieser OP einen Risikozuschlag bekommen, den ich nach einem Jahr wegkriegen kann. Daher werde ich zum Arzt gehen, wenn es wieder schlimm werden sollte, sprich ich Schmerzen haben sollte.

Heute geht es mir sehr gut. Ich kann ein normales Leben führen und habe seit der OP vor zwei Jahren keine Schmerzen mehr gehabt. Ein gewisses Risiko,rückfällig zu werden, besteht jedoch nach solchen OPs.

Ich bereue die OP nicht und würde sie erneut machen, wenn sie bei mir notwendig wäre. Zögere also nicht zu lange. Es geht so viel Lebensqualität dadurch verloren.

Lhisa HFeute


:)D

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