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Chronische Obstipation

SCabr"ina_x01 hat die Diskussion gestartet


Hallo, vielleicht kann mir ja irgendjemand helfen bzw. sein Leid mit mir teilen.

Zu mir: Ich bin weiblich, 25 Jahre alt und leide seit meinem 10. Lebensjahr an chronischer Verstopfung. Meine Eltern konnten sich das damals absolut nicht erklären. Sind mit mir von Arzt zu Arzt, von Klinik zu Klinik. Ich möchte nicht übertreiben aber ich habe die Hölle durchlebt. Unzählige schlaflose Nächte aufgrund wahnsinniger Schmerzen. Und nein, natürlich nahm das damals kein Arzt ernst, wie soll es auch anders sein hat sich 15 Jahre später auch nichts geändert. Nunja, worum es eigentlich geht. Ich kam dann mit 10 Jahren in ein Kinderkrankenhaus und bekam das Medikament "Laxofalk", das ich mein ganzes Leben lang nehmen muss und darf. Ich weiss nicht ob das überhaupt ein Arzt war oder ob es einfach nur ein dämlicher Arzt war. Aber man nimmt ja was man bekommt und hey, es hat geholfen. Ich konnte beschwerdefrei auf die Toilette gehen und das war der HAMMER :) Seit diesem einen Tag trinke ich das Laxofalk. Nachdem ich dann irgendwann mal mit 20 Jahren die Wendung bekam: Obstipation - Diarrhoe - Obstipation - Diarrhoe, wurde ich zur Koloskopie überwiesen. Der Arzt war mir jetzt nicht unbedingt der sympathischste... er meinte "Wie kann man einem 10-jährigen Kind Laxofalk verschreiben? Und warum nehmen Sie es immer noch?". Er schaute mich ziemlich vorwurfsvoll an und dachte sich bestimmt was ich für Rabeneltern haben muss. Was soll ich sagen? Dass mein Darm wahrscheinlich zerstört ist kann ich mir denken und dass er sich an das Abführmittel gewöhnt hat weiss ich auch. Irgendwann wünsche ich mir mal Kinder und da ich beim Gynäkologen arbeite weiss ich dass man in der Schwangerschaft ziemliche Probleme mit Verstopfung/Hämorrhoiden etc. bekommen kann. Dass das für mich nichts gutes bedeutet ist mir durchaus bewusst. Jetzt muss ich irgendwie von dem Teufelszeug wegkommen und eine Methode finden wie ich ganz normalen Stuhlgang bekomme. Ich habs mit "Mucofalk" versucht, das sind diese Flohsamenschalen. Ich bewege mich ausreichend, treibe Sport, trinke 3l Wasser am Tag. Ich habs mit einem Glas warmen Wasser morgens versucht, mit purem Öl, mit aufgequellten Trauben, mit Sauerkrautsaft usw. Leider bringt nicht mal der Saft was. Ganze sieben Wochen habe ich es schon einmal ohne das Laxofalk geschafft und plötzlich ging es wieder von vorne los. Für mich ist es eine ziemliche Überwindung es nochmal abzusetzen weil ich jedes Mal tausend Tode durchlebe wenns nicht klappt. Aber nach langer Überlegung habe ich mich endgültig dazu entschlossen das Laxofalk abzusetzen, nur brauch ich irgendeine andere Lösung. Bevor jemand schreibt dass ich nochmal zum Arzt gehen soll, ich hab dafür keine Nerven mehr. Mich hätte interessiert WARUM ich daran leide, WARUM ich nicht wie ein normaler Mensch Stuhlgang habe, WAS ich vielleicht ändern kann damit es anders wird und nicht welches Medikament sie mir empfehlen können damit ich meine Klappe halte. Für Tipps bin ich jedem dankbar :) und vielleicht gibt es ja wirklich jemanden da draußen der sowas ähnliches durchlebt.

Antworten
Aopy1rexna


Ich habe aufgrund eines Opiats sehr viel Verstopfung gehabt und habe es mit Ovozit gut in den Griff bekommen. Das ist ein spezifisches Mittel bei Stuhlverstopfung und Blähungen. Es ist Magnesium in einer speziellen Form.

EzhemaligeDr Nutzver (@#39x571)


Möglicherweise wäre es im oben beschriebenen Fall sinnvoll, ein Abführmittel zu verwenden, das nicht direkt durch eine Reizung des Darms wirkt, was unweigerlich eine Gewöhnung des Körpers mit einer zunehmend schwächeren Wirkung zur Folge hat, sondern statt dessen ein solches, das indirekt durch eine Aktivierung bzw. Synthetisierung körpereigener Stoffe wirkt, wodurch eine Gewöhnung und eine zunehmend schwächer werdende Wirkung bei fortgesetzter Einnahme ausgeschlossen ist.

DAolorixs1


Probier es mal mit getrockneten Feigen und Aprikosen. Über nacht in ein Glas Wasser legen und am nächsten Morgen das Wasser trinken und das Trockenobst essen :)

Ich hoffe es hilft dir :-)

S"ab/rin!a_01


Vielen Dank für die Tipps :-) ich denke ich bin auf einem guten Weg.

A*pyre]nxa


Super, wird es besser?

EBhemazligler NutzeQr (#;39571x)


Super, wird es besser?

Nicht nur das, vielmehr git es zu fragen, ob das Problem inzwischen behoben ist.

lPili4bxe


Ich empfehle dir Osteopathie, einfach ausprobieren oder gibt es eine medizinische Erklärung für die Verstopfung?

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