» »

Saurer Magen, Würgegefühl, Verdauungsprobleme

W;oooUdi hat die Diskussion gestartet


Hey!

Ich leide nun schon seit 3 Monaten and ständig wechselnden, die Verdauungsorgane betreffende, Beschwerden.

Es fing ganz diffus mit einem gelegentlichen Fremdkörpergefühl (ganz unten im Hals) und vermehrter Schleimbildung im Hals an.

Ein paar Tage später war das Fremdkörpergefühl fast permanent da, zustätzlich fühlte es sich an, als ob jemand auf den Kehlkopf drücke und mein Hals war gleichzeitig kratzig/trocken und extrem verschleimt.

Eine Woche später stellte sich permanentes leichtes Sodbrennen und eine leichte Bronchitis ein. Ein Internist verschrieb mir daraufhin Omeprazol. Da die Symptome (subjektiv) nach einer Woche kaum besser waren, setzte ich Omeprazol wieder ab - im Nachhinein muss ich allerdings sagen, dass Omep wohl doch geholfen hat, das Sodbrennen aber durch die schmerzhafte Bronchitis überlagert worden ist.

Ab dann wurde es richtig schlimm und ich hatte abends häufig dermaßen Sodbrennen, dass es sich anfühlte als würde mein Brustkorb jeden Moment explodieren. Gleichzeitig entwickelte sich eine permanente Rachen(entzündung?) - zumindest schmerzte der Rachen an einer bestimmten stelle ganz hinten/oben links.

Weil mir niemand weiterhelfen konnte und der Termin beim Gastroenterologen noch Wochen entfernt war, fing ich wieder an Omeprazol zu nehmen - und siehe da, es wurde sukzessive besser. Die Bronchitis verschwand vollständig, das Sodbrennen wurde zumindest auf ein noch erträgliches Maß reduziert.

Durch einen glücklichen Zufall konnte mein Gastro- und Magenspiegelungs-Termin dann doch vorgezogen werden.

Der Magen-Darm Spezialist fand keinerlei Anzeichen auf Reflux oder irgend eine andere Krankheit, stellte jedoch einen Zwerchfellbruch fest. Dieser sei jedoch nicht ausgeprägt genug um alleine meine Symptome zu erklären. Allerdings machte der gute Herr einen ziemlich gleichgültigen und eher mäßig kompetenten Eindruck. Auf den Biopsiebericht warte ich nun schon 2 Wochen, aber das dauere noch, sagt man mir...

Nach der Spiegelung hatte ich für 2 Tage ziemlich üble Magenkrämpfe. Ich bildete mir sogar ein, genau die Stellen zu spüren, an denen die Proben entnommen worden sind - ein seltsames Gefühl, kann ich euch sagen :-D

Danach geschah jedoch das Wundersame: Ohne irgendeine Umstellung der Medikation/Ernährung oder etwas anderes verbesserten sich die Symptome enorm. Das Sodbrennen verschwand (fast) vollständig, das Fremdkörpergefühl und der Schleim reduzierten sich drastisch. Nach einer anfänglichen Hoffnung, dass das Martyrium nun endlich ein Ende hätte, kam die Ernüchterung als ich feststellen musste, dass sich die Symptome nur verlagert hatten.

So sieht's momentan aus:

- Verdauung insgesamt träge, kann nur wenig essen (etwa 50% der sonst gewohnten Menge)

- Magen/Darm geraten ab und an völlig aus den Fugen, dann sprudelt und rumort es, wie ich es selten erlebt habe - sehr unangenehm

- Abends ab 22.40 Uhr treten JEDEN abend o.g. Probleme auf - ich könnte meine Uhr danach stellen

- Im Zuge o.g. Beschwerden treten häufig Kreislaufprobleme auf, dann wird schlecht, mir schwindelig und kalt (jedoch nur einige Min)

- Beim Zubettgehen habe ich häufig ein extrem sauren, metallischen, manchmal scharfen Geschmack auf der Zunge und im Rachen

- Morgens ist mein Bauch enorm aufgebläht und braucht 1-2 Stunden bis alles wieder "normal" ist

- Weißmehl, Alkohol, Schokolade und Kaffee scheinen meine Beschwerden am abend zu verstärken

- Hals & Nackenmuskulatur teilweise etwas verspannt

- Linke Schulter permanent extrem verspannt, Physiotherapie schafft keine Abhilfe (obwohl der Therapeut spitze ist!)

Tja, wie gesagt der Gastro-Spezi sagt, er könne bei mir nichts feststellen. Keine Anzeichen für Reflux, Entzündungen oder Geschwüre, höchstens ein leichter Zwerchfellbruch, der aber für meine Symptome nicht in Frage komme (zudem, wie soll sich ein Zwerchfellbruch auf die gesamte Verdauung auswirken - und dann auch nur abends?). Medikation: Omeprazol 20mg, morgens auf nüchternen Magen.

Leider gibt's im Ort nur den einen Gastroenterologen, der nächste ist 90km weit entfernt (und die Wartezeit beträgt 3 Monate). Auch schneinen die Internisten, bei denen ich war, meine Probleme nicht wirklich ernst zu nehmen "Sie sind ja noch jung (27), das gibt sich wieder", während ich mich teilweise echt richtig mies fühle.

Kennt wer solche oder ähnliche Probleme? Was war der Auslöser dafür und wie seid ihr sie wieder los geworden?

Wie sollte ich eurer Meinung nach mit den Ärzten verfahren?

Für alle Meinungen und jeglichen Denkanstoß wäre ich enorm dankbar!

Viele Grüße

Wooodi

Antworten

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH