» »

Nächtliches Sodbrennen, Ständiges Räuspern, schlucken und Husten

s>tea"k86 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe seit ein paar wochen ein problem, das sich wie folgt äussert.

Eigentlich tretten diese symtome nur am Wochenende auf, wenn ich etwas Alkohol getrunken habe und dazu auch noch spät gegessen habe. Das meine Ernährung dabei eine Rolle spielt, ist mir bewusst, nur würde ich gern wissen, was da in meinem Körper passiert, bzw ob ich vielleicht doch mal einen Dr. aufsuchen sollte.

Zu den Symtomen.

Ich schlafe ein, im Bett, Kopfkissen etwas erhöht, dabei gibt es keine Probleme. Dann wache ich nach ca 3-4 Stunden auf und habe ein starkes Brennen im Hals in der Nähe des Kehldeckels, wovon ich dann wach werde (So wie es jetzt auch war, warum ich "so Früh" schon schreibe). Es ist kein normales Sodbrennen, da es nach "Erbrochenen" Schmeckt. Es helfen dann keine Magensäurehemmer wie Riopan etc.

Ich muss mich dann ständig räuspern, ständig Speichel schlucken, viel Husten. Mach ich das nicht, ist mir so als würde ich gleich ersticken. Reden kann ich nicht, nur Flüstern. Nach ein Paar Minuten muss ich mich dann meist übergeben, aber auch nicht viel. Dann hab ich zwar immer noch den drang, ständig runterschlucken zu müssen bzw. mich ständig Räuspern zu müssen, aber das gefühl der Luftnot lässt fast sofort nach.

Nach dem erbrechen fühle ich mich dann besser. Ich sitze zwar noch 1 Stunde ca. auf dem Sofa, so das der Oberkörper hoch ist, aber ich kann dann wieder schlafen und die Symtome lassen nach, bis sie ganz verschwunden sind.

Ich werde definitiv an meiner Ernährung arbeiten. Weniger Alkohol vor dem Schlafen und versuchen, 2-3 h vor dem Schlafen nichts mehr zu essen. Es wird zwar schwer, aber ich denke, das ich das o.g Problem dann nicht mehr haben werde.

Meine Frage ist nur, was ist das bzw gibt es einen Namen für diese "Krankheit"? Muss ich zu meinem Dr?

Antworten
P?lüschb$ieXst


Refluxösophagiatis würde ich vermuten.

Da hilft dir der Hausarzt und wenn es schlimmer wird, der Gastroenterologe.

Rxye


Zwerchfellbruch bzw. Hernie könnte auch damit zusammenhängen. Arzt auf jeden Fall aufsuchen, besser früh etwas dagegen zu tun.

A[n.ka1x01


Hallo Steak86,

ich würde mir zumindest mal vom Hausarzt einen Protonenpumpenhemmer verschreiben lassen.

Das Medikament unterbindet die Bildung von Magensäure. Aber eine Magenspiegelung wäre

auch zu empfehlen. Bei dieser Untersuchung kann der Arzt erkennen, ob tatsächlich ein Reeflux-Problem

vorhanden ist und ob die Speiseröhre bereits entzündet ist.

Gruss

Anka

Rsye


Wie verschieden das doch ist: Ich würde mir Protonenpumpenhemmer nur dann verschreiben lassen, wenn es gar nicht anders geht, also beispielweise bei einer schlimmen Entzündung der Speiseröhre, um diese ausheilen zu lassen; und das erst NACH einer Diagnose durch Spiegelung.

Denn das Absetzen der PPI ist so eine Sache für sich, sollte man vielleicht im Auge behalten, bevor man mit Kanonen auf Spatzen schießt. Es gibt weitaus weniger schwierige, säurebindende Mittel.

AMnkna10x1


Die Symptome von Steak86 würde ich nicht gerade als Spatzen bezeichnen. Protonenpumpenhemmer

gibt es mit niedriger Dosierung und in kleinen Packungen ohne Rezept in der Apotheke.

Und diese sind für die Spatzen gedacht. Also für ganz normales Sodbrennen ohne Heiserkeit und Husten.

Habe selbst schon PPI's abgesetzt und nichts negatives bemerkt. Aber ich will hier keine Werbung

für diese Medikamente machen. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen. War eben nur ein Vorschlag.

Anka

Rlye


Das mit den Spatzen und den Kanonen war allgemein gedacht. Häufig werden sofort PPI verschrieben, wie ich meine, auch manchmal ZU oft. Ich sage ja nicht, dass speziell der Fragesteller sie sich nicht besorgen soll - das muss er natürlich selbst wissen. Ich selbst wäre damit eben ausgesprochen vorsichtig. Als Absetzsymptom, vor allem nach längerer Einnahme, wird immer wieder von erneuten und heftigeren Beschwerden berichtet.

B|enitaxB.


Ich erst mal sehen, keinen Alkohol zutrinken.

Und mein Reflux, und ich trinke keinen Alkohol, konnte ich völlig loswerden, weil ich auf Getreide verzichte.

Hätte ich um die Zusammenhänge gewußt,wären mir zahlreiche OP's erspart geblieben, 20 Jahre meines Lebens wären ohne Leid gewesen.

Aber wenn man selbst schon merkt, dass nach Allohol so was auftritt - kein Mensch braucht Allohol,besonders nicht, wenn man hinterher jammern muß.

Dass man Getreide nicht verträgt, nun, da muß man erst mal drauf kommen, zumal keine Tests das rausgefunden haben. Aber nach Allohol darf man gerne mal angestrengter überlegen... Oder nicht? :-X

Rxye


Klagen, aber nichts ändern - das wollen sehr viele, das ist z. B. der Hintergrund jeder gescheiterten Diät. Dabei ist es unsinnig, immer wieder dasselbe zu tun und davon ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH